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Sonntag, 7. März 2021

Knuspriges Topfbrot mit Kümmel (Thermomix)

 


Wir haben mal wieder ein Topf-Brot gebacken, das uns super gut gelungen ist. Naja, die Kruste hätte etwas heller ausfallen können, aber dafür war unser Kümmelbrot sehr knusprig und hatte eine weiche, aromatische Krume. 



ich nehme:

10 g Öl

400 g Weizenmehl Type 405 (ich: Dinkelmehl Type 630)

150 g Roggenkörner oder fein ausgemahlenes Roggenvollkornmehl

1/4 Würfel Hefe (10 g)

320 g Wasser

2 TL Salz

1 TL Honig

20 g Apfelessig

1 TL Kümmel gemahlen

2 TL Kümmelsamen

grobes Salz und Kümmel zum Bestreuen


und los gehts: 

Eine Rührschüssel einfetten und mit Mehl bestäuben.

Roggenkörner in den Mixtopf geben und 20 Sek./Stufe 10 mahlen (oder Roggenvollkornmehl nehmen).

Weizenmehl (Dinkelmehl), Hefe, Wasser, Öl, Salz, Honig, Apfelessig und beide Kümmelsorten in den Mixtopf geben und Teig auf Teigknetstufe 4 Min. kneten. Teig in die vorbereitete Rührschüssel umfüllen, mit Mehl bestäuben und ca. 6 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Am Ende dieser Zeit einen ofenfesten Topf (ca. 3 l) vorbereiten (Boden einmehlen oder sicherheitshalber Backpapier nehmen und dieses noch zusätzlich mehlen)

Wir haben den Teig im Kühlschrank bei Übernachtgare gehen lassen und das Brot am nächsten Morgen gebacken.

Hierzu den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, mehrmals zusammenfalten und zu einem runden Brotlaib formen. Diesen in den vorbereiteten Topf (ca. 3 l) legen, kreuzweise einschneiden, mit Wasser bestreichen und mit Salz und Kümmel bestreuen, Deckel aufsetzen, Topf auf die unterste Schiene in den kalten Backofen stellen und 50 Min. bei 230 Grad backen. Deckel abnehmen, Brot noch 10 Min. ohne Deckel bei 230 Grad bräunen, 5 Min. im Topf abkühlen lassen, dann herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.


Freitag, 17. März 2017

das sogenannte Eiweissbrot - und dann auch noch aus Versehen vegan


Meine liebste Rettungstruppe #wirrettenwaszurettenist feiert bereits den dritten Geburtstag 




Ein Dankeschön an Sina und Susi, die diese Rettungsaktion ins Leben gerufen haben. Wir retten was zu retten ist, und zwar Lebensmittel vor der Fertigfutter-Industrie. Den heutigen Geburtstag unserer Rettungstruppe wollen wir gebührend mit einem Brunch feiern. Was wäre ein Brunch ohne Brot? Hierzu habe ich ein Brot gebacken, das sehr schnell und einfach zu backen ist und vor allem auch noch ohne künstliche Zusatzstoffe zuzubereiten ist. 

Meistens habe ich besonders abends Lust auf eine Scheibe Brot und gerade abends vertrage ich die meisten Brotsorten nicht mehr so gut, vor allem, wenn sie mit Hefe gebacken sind. Doch ein Eiweissbrot bekommt mir immer gut, vor allem, wenn ich die tierischen Eiweisse austausche gegen Sojaprodukte. Ich liebe den Geschmack und die Bekömmlichkeit dieses Brotes! Wer keine Sojaprodukte mag, nimmt die Originalzutaten des Brotes, die von mir ausgetauschten und verwendeten Zutaten habe ich in Klammern gesetzt.

Danke liebe Sarah für dieses grandiose Rezept!

ich nehme:

5 Eier (moi: Arche VegEgg) nach Anweisung mit Wasser anrühren
300 g Magerquark (moi: Provamel Sojaalternative wie Quark )
50 g Hafer-Kleie
50 g Leinsamen
50 g Chiasamen
100 g gemahlene Mandeln
1 TL Salz
1 TL Brotgewürz
1 Päckchen Backpulver
3 - 4 EL Körner (moi: Sonnenblumen,- Kürbiskerne, Amaranth, Hanfsamen)

und los gehts:

Einfach zusammenrühren, erst die trockenen Zutaten, dann alles andere, in eine gefettete Kastenform füllen, mit Körnern bestreuen, bei 170 Grad, Ober-Unterhitze 45 min. backen, danach aus der Form stürzen und noch ca. 30 min frei geschoben auf dem Backofenrost backen.

Weitere Beiträge zum Geburtstags-Brunch gibt es hier zu sehen:










Freitag, 3. Februar 2017

3-Minuten-Vielfaltbrot

3-Minuten-Vielfaltbrot




Zugegeben, die Fotos sind ziemlich dunkel und nicht so sehr gelungen. 
Trotzdem will ich euch das Brot nicht vorenthalten, denn es ist schnell und - hat man erstmal alle Zutaten zusammen - einfach zubereitet. Die nicht unerhebliche Menge an Hefe liesse sich sicher bei der Übernachtgare reduzieren, doch dies habe ich bisher noch nicht ausprobiert. 

Das Rezept ist ebenfalls aus Veronikas Kochbuch "Gesund Kochen ist Liebe", aus dem ich schon sooo vieles nachgekocht habe. Alle Rezepte sind gelingsicher und köstlich. 

Das Brot wird lediglich drei Minuten lang in der Küchenmaschine geknetet und danach darf es während des Backens im Ofen aufgehen. Da es ein wenig Zeit beansprucht, alle trockenen Zutaten zusammen zu mischen, empfiehlt es sich, gleich die doppelte Menge an trockenen Zutaten zu nehmen und in einem gut verschlossenen Schraubglas bis zum nächsten Mal aufzubewahren. Vor dem Backen bzw. Zusammenrühren gibt man dann lediglich noch Hefe, Karotte, Wasser, Öl und Salz hinzu.



ich nehme (für 1 Brot):

50 g Kürbiskerne
40 g Walnusskerne
40 g Mandeln
20 g helle oder schwarze Sesamsamen
360 g Dinkelvollkornmehl (moi: selbstgemahlen)
50 g Haferflocken
40 g Teffmehl (oder mehr Haferflocken)
50 g Möhre (fein gerieben)
1 Päckchen Trockenhefe (7 g)
1 TL Salz
1 TL Kokosblütenzucker (ersatzweise Honig)
1 EL Olivenöl bzw. etwas mehr, um die Form einzufetten
350 ml lauwarmes Wasser
1 - 2 EL Amaranth, heller Sesam, Haferflocken oder Hirse zum Bestreuen der Form

und los gehts:

Kürbis-, Walnuss- und Mandelkerne grob hacken und in eine Schüssel geben. Sesamsamen, alle Mehlsorten, Haferflocken, Trockenhefe und Salz dazugeben und alles gründlich mischen. Dann die geriebene Möhre dazugeben.

Das Olivenöl und das lauwarme Wasser dazugiessen und den Teig in der Küchenmaschine oder mit dem Knethaken des Handrührers ca. 3 Minuten auf höchster Stufe kneten.

Eine Kastenform von 25 cm leicht einölen, evtl. mit etwas Körnern ausstreuen und den Teig einfüllen. Die Oberfläche glatt streichen, den Teig der Länge nach ca. 1 cm tief einschneiden. Nach Belieben mit Körnern oder Samen bestreuen.

Das Brot auf der mittleren Schiene in den kalten Backofen schieben und bei 170° Umluft bzw. 190 ° Ober-/Unterhitze 1 Stunde backen.

Eventuell nochmals zusätzlich 10 Minuten frei geschoben nachbacken.




Montag, 6. April 2015

Chia-Cracker - ein wunderbarer Knusper


Unser diesjähriges Ostermenu starteten wir mit diesen köstlichen Knusper-Crackern mit Chia-Samen - sie sind schnell und einfach gemacht und sogar für ungeübte Bäckerinnen mit einem Fingerschnips zu bewältigen. Ich habe sie am Ostersonntag einfach so mal flott zwischendurch gebacken, sie lassen sich aber auch sicherlich ein paar Tage im voraus zubereiten ohne dass sie ihre Knusprigkeit verlieren. Ein paar konnte ich vor Yannick retten und habe sie nach einem Tag probiert - ohne Geschmacks- bzw. Knusperverlust. Das Wichtigste überhaupt: sie MÜSSEN suuuuperdünn auf das Backpapier aufgestrichen werden - ein paar Löcher dazwischen stören überhaupt nicht.




Ich habe das Rezept für diese Cracker beim Trüffelschwein entdeckt und gleich beim ersten Lesen gedacht, dass ich das ausprobieren muss und zu Ostern unserem Sohn präsentieren möchte. Wir hatten dazu Radieschen und Butter von Bordier. 

Statt des im Originalrezept verwendeten Ruchmehls habe ich Dinkelmehl Type 1050 verwendet.


ich nehme:
  • 75 g Ruchmehl (moi: Dinkelmehl Type 1050)
  • 1½ EL Olivenöl
  • 1 EL Chia-Samen
  • ¼ TL Salz
  • 1 dl Wasser
  • Chia-Samen zum Bestreuen


und los gehts:


Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. 

Mehl, Öl, Chia-Samen, Salz und Wasser mit einem Holzlöffel in einer Schüssel glatt rühren.

Die Masse superdünn auf ein mit Backpapier belegtes Blech streichen. Ca. 1 - 2 EL Chia-Samen zusätzlich dünn darüber streuen. Ca. 45 Min. hellbraun backen.

Herausnehmen, auf einem Gitter abkühlen lassen und anschliessend in Stücke brechen.




Sonntag, 8. Februar 2015

blitzschnelles Knäckebrot

Meine Freundin Tina hat sich vor kurzem eine neue Getreidemühle und einen Flocker gekauft. Seitdem ist sie eine unerschöpfliche Quelle von Brotrezepten und produziert gelungene Brote, eines besser als das andere. Jetzt hat sie es tatsächlich geschafft, mich von meiner bereits seit längerem andauernden Backunlust zu heilen. Sie hat mir von dem selbstgebackenen Knäckebrot erzählt, das sie ihrem Sohn in die Schule mitgegeben hat und das der Renner sowohl beim Sohn als auch bei seinen Schulfreunden wurde. Seitdem hat sie es schon mehrmals gebacken und ich jetzt auch.



Es geht super schnell, macht wirklich nicht viel Arbeit und der Teig ist mal schnell eben zusammengerührt. Das einzige ein bisschen knifflige ist die Kunst, den Teig wirklich richtig hauchdünn auf das Backpapier zu streichen. Es schmeckt wirklich nur gut, wenn es supersuper dünn aufgestrichen wird. Ich habe dazu eine Winkelpalette verwendet. Am Anfang hat mich die doch relativ grosse Menge an Wasser im Rezept erstaunt, doch genau diese Menge ist auch nötig, sonst lässt sich der Teig nicht dünn aufstreichen.



So, und nun zu Tinas Knäckebrot-Rezept:

  • 130 g Dinkelmehl (moi: hälftig Type 1050 und 630)
  • 130 g Haferflocken
  • 130 g gemischte Körner (Sesam, Leinsamen, Kürbis, Sonnenblumen)
  • 1 1/2 TL feines Salz
  • 50 g Olivenöl
  • 400 ml Wasser


und los gehts:



Alles verrühren, mind. eine Stunde quellen lassen, auf zwei bis 3 mit Backpapier belegte Bleche streichen (sehr dünn, lieber mal mit Löchern dazwischen, sonst schmeckt es nicht) und ca. 20 Minuten bei 160 - 170 Grad Umluft backen. 

Dann in Stücke schneiden, evtl. geriebenen Käse darüberstreuen, (hat mir nicht gemundet) und nochmals 20 Minuten backen, bis die Stücke trocken sind.

Voilà, das wars schon!

(ich habe einen Teil in kleine Dreiecke geschnitten, sie mit einer Mischung aus etwas feinem Salz und Raz el Hanout bestreut und als kleine Knabberei zum Apéritif serviert - köööstlich!)

Sonntag, 16. Februar 2014

Baguette für Kurzentschlossene nach Petra


Schaut das nicht grandios aus? Ich bin immer wieder begeistert, wenn ich so etwas zustande bringe. Davon hätte ich in meiner Vor-Blogger Zeit noch nicht mal zu träumen gewagt. Ich muss mir zwar heute immer noch einen Anstupser geben, bevor ich etwas in Angriff nehme, bei dem Mehl beteiligt ist und wahrscheinlich werden Mehl und ich in diesem Leben keine Freunde mehr. Irgendwie schaffe ich es einfach nicht, etwas zu backen, ohne dass sich das Mehl anschliessend überall verteilt hat. Nach einer solchen Backaktion müssen die Küche, ich und meistens auch unser schwarzhaariger, mit mehlbestäubter Hund, der sich todesmutig während meiner Backaktionen in der Küche aufhält, gesäubert werden. Mittlerweile bin ich schon eine etwas erfahrenere Bäckerin - Bloggen bildet halt - und ich trage an Backtagen nur noch weisse bzw. mehlfarbene Oberteile. 

Heute morgen habe ich nichtsahnend und ohne bestimmte Absichten einen weissen Pullover angezogen. Gleich kam die Frage von Gerhard "Was backst du heute?" Zugzwang! Eigentlich wollte ich einfach nur einen schönen weissen Pulli tragen - so kanns gehen... nun gut. Ich backe!

Baguette für Kurzentschlossene:




Das ist mal wieder ein Brot mit eingebauter Geling-Garantie von Petra. Sie hat es bei Lutz entdeckt und er hat es vom Brotdoc. Das sind alles eingebaute Sicherungen - da kann sogar bei mir nichts schief gehen. Ich habe es mittlerweile auch schon mehrmals gebacken, doch irgendwie noch nie verbloggt. Aber jetzt - voilà:



ich nehme (für 3 Baguettes):

Vorteig:
135Gramm Weizenmehl T55
90Gramm Wasser
2 1/2Gramm Frischhefe
H
 Hauptteig:  
315Gramm Weizenmehl T55
210Gramm Wasser
35Gramm Weizensauerteig (am Vortag aufgefrischt)
2 1/2Gramm Frischhefe
9Gramm Salz
15Gramm Honig
und los gehts:

Die Vorteigzutaten mischen und 2 Stunden bei 24°C reifen lassen.
Sämtliche Zutaten miteinander 5 Minuten auf niedrigster Stufe mischen. Weitere 10 Minuten auf zweiter Stufe zu einem glatten, relativ weichen Teig verarbeiten, der sich am Ende komplett vom Schüsselboden löst.
90 Minuten abgedeckt bei 24°C gehen lassen. Nach 45 Minuten einmal falten.
3 Teiglinge abstechen und vorsichtig zu Zylindern vorformen. 20 Minuten abgedeckt entspannen lassen.
Die Baguettes formen und in Bäckerleinen 50 Minuten bei 24°C mit Schluss nach oben zur Gare stellen.
Rechtzeitig den Backofen mit einem Backstein auf 250°C vorheizen.
Die Teiglinge jeweils 3 mal überlappend flach einschneiden, in den Backofen einschießen und mit Dampf 10 Minuten bei 250°C sowie 10 Minuten bei 230°C backen. Sobald die Brote bräunen, den Ofen öffnen, um den restlichen Dampf abziehen zu lassen.
Die Brote auf einem Rost auskühlen lassen.
Benötigte Zubereitungszeit am Backtag: ca. 6 Stunden



Montag, 27. Januar 2014

Das Apfelbrot und Synchronbacken macht Spass


Zorra und Sandra hatten die Idee zum Synchronbacken. Ganz spontan habe ich mich am Samstag entschieden mitzumachen. Sozusagen auf den letzten Drücker - für die langsame Teigführungs-Variante hätte ich am Freitag schon beginnen müssen, doch glücklicherweise gab es auch noch eine Variante für die Kurzentschlossenen. Also, schnell am Samstagabend den Teig angesetzt und am Sonntagmorgen gebacken. Gestern Abend haben wir dann unser Brot angeschnitten. Wer es nachbacken möchte, findet hier (klick) bei Zorra die Variante für das freigeschobene Brot und hier (klick) bei Sandra die Variante für das Topf-Brot, so wie ich es auch gebacken habe, allerdings habe ich es auf Backpapier gebacken.


Sieht doch köstlich aus, oder? So ein schönes frisches knuspriges Brot essen wir nur mit Butter. Beim Reinbeissen haben Gerhard und ich uns etwas verwundert angeschaut. Ich frage: "Wie schmeckt es dir?" Er antwortet: "Das sage ich dir später" 
Ich habe einen höflichen Mann. Oder traut er sich einfach nicht mir zusagen, dass es ihm nicht schmeckt? Zumindest ist der Geschmack beim ersten Bissen etwas überraschend, ziemlich süsslich. Wer das Brot morgens zum Frühstück mit Konfitüre isst, wird sicherlich begeistert sein, doch für die Mitglieder vom Club der Herzhaften ist es eindeutig etwas zu süss. Dabei hatte ich die angegebene Honigmenge schon auf einen Esslöffel (anstatt zwei) reduziert. Die Kruste war herrlich, die Krume sehr gelungen, der Apfelanteil war nicht herauszuschmecken.

Liebe Zorra, liebe Sandra, vielen Dank für die viele Mühe, die ihr euch gemacht habt. Es hat riesigen Spass gemacht und ich werde beim nächsten Mal gerne wieder dabei sein. 






Samstag, 25. Januar 2014

Zorras Kracherbrot im Topf gebacken

Bei den Foodbloggern ist das Brotback-Fieber im gusseisernen Topf ausgebrochen. Bisher habe ich das alles lediglich mit Interesse verfolgt, meinen Sauerteig im Kühlschrank zwar brav gefüttert, aber die gusseiserne Form im Regal verstauben lassen.

Doch dann kam Sie! Backt ein Topfbrot, schreibt solche Dinger wie "Kracher-Brot" und dass sie begeistert sei. Okay, schon überredet. Voilà, hier ist mein Zorra-Knaller-Kracher-Topfbrot. Und ich weiss jetzt schon, dass mir mein gusseiserner Bräter so schnell nicht mehr zustaubt.

Derzeit gibt es bei IHR Synchronbacken zu sehen, wer einen aktiven Sauerteig hat, kann noch schnell heute mitmachen.






  • 600 g Weizenmehl
  • 150 g Weizenvollkornmehl
  • 100 g Roggenvollkornmehl
  • 100 g Dinkelmehl
  • 1/2 TL Zucker
  • 10 g frische Hefe
  • 95 g aktiver Roggensauerteig
  • 560 g Wasser
  • 20 g Zuckerrübensaft
  • 20 g weiche Butter
  • 20 g Salz


Zubereitung

  1. Zucker und Hefe in 1 dl Wasser auflösen mit den restlichen Zutaten ausser Salz in die Schüssel der Küchenmaschine geben und auf Stufe 1 (von 4) 4 Minuten kneten. Salz dazugeben und weitere 8 Minuten auf Stufe 2 fertigkneten.
  2. Teig zugedeckt 90 Minuten gehen lassen, dabei insgesamt 2x nach je 30 Minuten falten.
  3. Teig oval formen und mit Schluss nach unten in einem Gärkörbchen 60 Minuten zugedeckt gehen lassen.
  4. Backofen und Vitrifeu mit Deckel auf 250 C aufheizen. Das dauert ca. 20 Minuten.
  5. Deckel abnehmen, das Brot vorsichtig in den Topf gleiten lassen. Falls es schräg fällt, Oberseite einschneiden. Mit dem Deckel verschliessen und für 45 Minuten backen. Den Vitrifeu aus dem Ofen holen, das Brot herausnehmen und auf einen Rost auskühlen lassen.
  6. Tipp von zorra: Einfetten des Topfes ist nicht nötig, das Brot flutscht nach dem Backen nur so aus dem Topf.
    Tipp von mir: Backpapier verwenden und einfach mit dem Backpapier in den Topf heben und backen.


Mittwoch, 16. Oktober 2013

Backen für den World Bread Day 2013 - Federweisser-Brot mit Walnüssen





Seit 2006 richtet zorra den World Bread Day aus - Blogger aus aller Welt backen für diesen Tag und exakt an diesem Tag ein Brot. Alleine im letzten Jahr haben 343 Blogger aus vielen verschiedenen Ländern Brot gebacken.

Die Idee des World Bread Day ist es, das tägliche Brot zu ehren und dankbar zu sein, dass wir ausreichend zu Essen haben.





Dieses Brot habe ich nun schon zum dritten Mal gebacken, weil es uns so gut schmeckt und weil es sich praktisch nebenher backen lässt, es benötigt allerdings 2 Tage Vorbereitungszeit, am 3. Tag wird es dann gebacken. Arbeit macht es wirklich kaum und es ist gelingsicher. Bei Stefanie von Hefe und Mehr habe ich es entdeckt und nun so abgewandelt, wie es uns am besten schmeckt. Ich habe den Roggenanteil erhöht. Die Backzeit hat sich dadurch auch ein wenig verlängert, aber vor allem ist der Geschmack nun schön kräftig. Gerade jetzt in der Herbstzeit schmeckt es sehr gut mit Walnüssen, dazu dann Trauben und Walnuss-Brie und wir schweben im Brot-Himmel.






ich nehme:
Poolish
  • 200g Federweisser
  • 200g Mehl Type 550
Teig
  • Poolish
  • 100g Weizen, frisch gemahlen
  • 100g Einkorn, frisch gemahlen
  • 250g Roggenmehl Type 1050
  • 450g Weizenmehl Type 550
  • 100g Federweisser
  • 400g Wasser
  • 30g Olivenöl
  • 25g Salz
  • 50 g Walnüsse
und los gehts:

1. Tag:
Für den Poolish, Federweisser und Mehl miteinander verrühren. Bei Raumtemperatur etwa 12 -16 Stunden gehen lassen.
2. Tag:
Für den Teig alle Zutaten erst 5 min auf kleiner Stufe kneten, dann bei hoher Geschwindigkeit bis zur mittleren Glutenentwicklung kneten (ca. 8 min).
Zwei Stunden gehen lassen. Zu zwei runden Broten formen und mit dem Teigschluss nach unten in ein Gärkörbchen setzen.
Bis zur dreiviertel Gare gehen lassen.  Das dauert etwa 6 Stunden. Besser ist es daher, die Teiglinge über Nacht im Kühlschrank gehen lasen.
3. Tag:
Den Backstein eine Stunde lang im Ofen bei 250°C aufheizen.
Das Brot einschiessen und  eine Handvoll Eiswürfel für Dampf auf den Ofenboden werfen (m: Klimagaren, 1. Dampfstoss sofort, 2. vor dem Einschiessen) . 10 min  auf 250°C backen, dann die Temperatur auf 200°C zurückdrehen. Bei fallender Temperatur weitere 30 min backen. 10 min vor Backende den Ofen kurz öffnen, um Dampf entweichen zu lassen.


Samstag, 12. Oktober 2013

Federweisser Brot

Federweisser-Brot


Als ich dieses Brot bei Stefanie von Hefe und Mehr entdeckt habe, hatte ich sofort Lust aufs Nachbacken. Doch zuerst musste Federweisser besorgt werden. Ich lebe in einer Weinbau-Gegend, also kein Problem. Mittlerweile sind wir von diesem Brot so begeistert, dass ich es bereits zweimal gebacken habe. Das Rezept ergibt zwei Brote, eines wanderte sofort in den Tiefkühler - es lässt sich auch wunderbar aufbacken und schmeckt dann wie frisch.




Für mich ist dies das ideale Feierabend Brot-Rezept, denn ich habe jeden Abend nach Feierabend einen Arbeitsschritt erledigt: Am ersten Abend den Poolish angesetzt. Am zweiten Abend den Teig ansetzen, zwei Stunden gehen lassen und in Gärkörbchen in den Kühlschrank stellen. Am dritten Tag backen. Es macht wenig Arbeit und ist ein ideales Anfänger-Rezept. Vielen Dank, liebe Stefanie, es schmeckt genial. 


Poolish
  • 200g Federweisser
  • 200g Mehl Type 550
Teig
  • Poolish
  • 100g Weizen, frisch gemahlen
  • 100g Einkorn, frisch gemahlen
  • 100g Roggenmehl Type 1050
  • 600g Mehl Type 550
  • 100g Federweisser
  • 390g Wasser
  • 30g Olivenöl
  • 20g Salz
Für den Poolish, Federweisser und Mehl miteinander verrühren. Bei Raumtemperatur etwa 12 -16 Stunden gehen lassen.
Für den Teig alle Zutaten erst 5 min auf kleiner Stufe kneten, dann bei hoher Geschwindigkeit bis zur mittleren Glutenentwicklung kneten (ca. 8 min).
2  Stunde gehen lassen.
Zu zwei runden Broten formen und mit dem Teigschluss nach unten in ein Gärkörbchen setzen.
Bis zur dreiviertel Gare gehen lassen.  Das dauert etwa 6 Stunden. Besser ist es daher, die Teiglinge über Nacht im Kühlschrank gehen lasen.
Den Backstein eine Stunde lang im Ofen bei 250°C aufheizen.
Das Brot einschiessen und  eine Handvoll Eiswürfel für Dampf auf den Ofenboden werfen (m: Klimagaren, 1. Dampfstoss sofort, 2. vor dem Einschiessen) . 10 min  auf 250°C backen, dann die Temperatur auf 200°C zurückdrehen. Bei fallender Temperatur weitere 30 min backen. 10 min vor Backende den Ofen kurz öffnen, um Dampf entweichen zu lassen.