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Samstag, 23. Dezember 2017

Zucchini-Pulpo-Gratin mit Kichererbsen-Nudeln

Zucchini-Gratin mit Tintenfisch und Kichererbsen-Nudeln



Hier gibt es noch schnell vor den Feiertagen, an denen es bei uns ein wenig üppiger zugeht, ein fleischfreies, schnelles Gericht, das ich aus meinen Vorräten gezaubert habe. 




Zucchini oder andere Gemüsevorräte finden sich immer in meinem Kühlschrank, Fangarme von Tintenfisch bzw. Pulpo gibt es auch meistens im Vorrat, dann noch Tomaten, etwas Käse und vor allem immer gibt es immer diverse Päckchen von knapp al dente gegarter Pasta in meinem Tiefkühler, die ich zu einem Gratin verarbeiten kann, wenn es mal schnell gehen muss.

Die Zutaten, die ich euch hier aufliste sind variabel und lassen sich an eure Vorräte anpassen - Hauptsache, es muss sich niemand mehr in den Einkaufs-Trubel stürzen und es geht schnell, schmeckt köstlich und braucht keine lange Vorbereitungszeit.

ich nehme (für 2 Personen):


  • 2 kleine Zucchini (in Scheiben gehobelt)
  • 2 Tomaten (in Scheiben)
  • 2 Oktopus-Fangarme, in Stücke geschnitten
  • 2 EL Crème fraîche od. Frischkäse
  • 140 g Pasta, knapp al dente gekocht (moi: Kichererbsen-Nudeln von Ingo Holland)
  • Salz, Pfeffer, Thymian
  • Reibekäse, je nach Geschmack oder eine Mischung aus geriebenem Feta und Hartkäse


und los gehts:

Die Pasta auf den Boden einer feuerfesten Form geben, Tintenfischstücke darauf, würzen, Frischkäse oder Crème fraîche darauf verteilen, die Tomatenscheiben und darüber die Zucchini-Scheiben geben, kräftig salzen und pfeffern, wer mag gibt noch Thymianblättchen darüber. Mit Käse bestreuen und bei ca. 180 Grad ca. 45 Minuten backen.

Sonntag, 12. Juni 2016

Oktopus-Salat - ein wundervolles schnelles Sommeressen mit zitroniger Note

Oktopus gibt es vor allem in den Sommermonaten immer in meinem Tiefkühler zu finden. Ich bereite ihn wie hier beschrieben schon seit Jahren nach der Methode von Giorgio Locatelli zu, d.h. nicht in Wasser zerkocht, sondern ohne Wasser in gutem Olivenöl, Kräutern und evtl. etwas Chili ziehen gelassen. Nach dieser Methode wird er wunderbar zart und herrlich aromatisch.



Einen Teil der gegarten Fangarme trenne ich ab und friere sie portionsweise ein. So habe ich immer eine schnelle Köstlichkeit für den Grill oder als Salatzutat.

Diesmal habe ich eine neue Variante ausprobiert, die mich so begeistert hat, dass ich sie euch nicht vorenthalten will:



Oktopus-Salat mit Grilltomaten und Salzzitronen:

Den am Vorabend im Kühlschrank aufgetauten Oktopus 1 Stunde vor dem Braten Zimmertemperatur annehmen lassen. Auf dem Holzkohlengrill und auf dem Herd in der Grillpfanne von allen Seiten kurz grillen, dabei 2 Tomaten quer halbiert mitgrillen, dabei mit etwas Olivenöl bestreichen. Abkühlen lassen.

Den abgekühlten Oktopus in Scheiben schneiden und zusammen mit den leicht mit der Hand zerquetschten Tomaten (vorher die Haut entfernen) in eine Schüssel geben. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft und etwas Piment d'Espelette würzen. Feingehackte glatte Petersilie, frischen Knoblauch und geriebene Zitronenschale dazu geben und ein paar fein gewürfelte Salzzitrone-Stücke dazu geben. Ich habe den Oktopus auf Ruccola angerichtet.

Kööööstlich!!!


Samstag, 19. Oktober 2013

Zitronige Pulpo-Pasta

Dieses Pastagericht gehört zu den Rezepten aus meiner Vorratsküche, die immer dann zur Verwendung kommen, wenn ich wenig Zeit und trotzdem Lust auf etwas besonders Feines habe. Pulpo mag ich in allen Variationen, als Antipasti, als mediterranen Salat, auf dem Grill und vor allem in der Pasta. Ein sehr schönes Rezept gibt es auch bei Petra (klick hier), die es ebenfalls nach der bei mir schon seit vielen Jahren praktizierten Methode von Giorgio Locatelli zubereitet, d.h. den Pulpo nicht im Wasser zerkochen, sondern mit den wunderbaren Zutaten und Aromengebern, die so gut zum Pulpo passen, wie z.b. Olivenöl, Tomaten, Knoblauch, Kräutern im Topf garen. Und er WIRD zart! Versprochen!

Ich bereite immer mehrere Portionen gleichzeitig zu, ein Teil kommt dann in Stücke geschnitten portionsweise verpackt in die Tiefkühltruhe. Sie können tiefgefroren oder aufgetaut (je nachdem, wie eilig man es hat) zu der Pasta in die Pfanne gegeben werden. 



Zunächst die Vorarbeiten:

2 kleine Pulpo (oder wie heisst das im Plural?), küchenfertig vorbereitet, d.h. die Kauwerkzeuge und Augen vorher rausnehmen
1 kleingeschnittene Chilischote
eine Handvoll Tomatenwürfel
1 klein gehackte Knoblauchzehe
eine Handvoll Kräuter (m: Petersilie, Thymian)
1 - 2 EL Olivenöl

Pulpo mit allen Zutaten in den Topf geben, Deckel drauf und fertig! Ca. 50 - 60 min bei milder Hitze leicht simmern lassen, dabei den Topf immer ein wenig hin und her rütteln. Mit der Spitze eines Messers testen, ob der Pulp weich ist. Dann im Sud abkühlen lassen. Achtung: Den Sud nicht weggiessen!!! In mundgerechte Stücke schneiden. Wird nicht alles verwendet Sud und Pulpo getrennt einfrieren.



Nun die Pasta

ich nehme für 2 Personen:


  • 200 g Pasta (Spaghetti, Linguine oder Limonen-Pasta nach Sandro Desii)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Chilischote, feinst gewürfelt
  • 1 Handvoll Ruccola
  • 1 Handvoll Pulpo gekocht
  • 1/2 Tasse Pulpo-Sud
  • 1/2 Zitrone, Saft und Schale
  • Parmesan, gerieben


und los gehts:

Die Pasta al dente kochen.

Chiliwürfel in Olivenöl in der Pfanne bei mittlerer Hitze andünsten, mit dem Pulpo-Sud aufgiessen, Zitronenschale und -saft dazu, Pulpo und Ruccola und dann die Pasta, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag, nimmt dazu frisch geriebenen Parmesan.

Ich hatte dazu bei den Genusshandwerkern eine grandiose Limonen-Pasta von Sandro Desii, einem Italiener, der in Barcelona lebt. Mittlerweile habe ich sie in D nicht mehr gefunden, vielleicht weiss ja jemand, wo sie zu finden ist.  So sieht die Verpackung aus: