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Freitag, 22. November 2019

Stevans gebratene Auberginen und Shiitake Pilze mit Erdnüssen in scharfer Sauce

Stevan Paul - Kochbuchautor und Betreiber vom Blog „Nutriculinary", hat vor einigen Jahren die App "Go Veggie" veröffentlicht. Ich bin nicht nur ein Fan seiner zahlreichen Kochbücher (sie stehen ALLE - gelesen und "gekocht" ☺ - in meinem Bücherschrank), ich bin auch ein Fan seiner Blog-Beiträge und auch ein Fan seiner  bereits 2011 erschienen App - einfach, schnell nachzukochen und genial schmeckend.



Heute zeige ich euch in der Kategorie asiatisch die gebratenen Auberginen mit Shiitake Pilzen (leicht von mir abgewandelt):

ich nehme (für 4 Personen:)


  • 450 g Auberginen
  • 200 g Shiitake Pilze oder Champignons
  • 3 Frühlingszwiebel
  • 4 Zweige Koriander (ersatzweise glatte Petersilie)
  • 1 kleine rote Chilischote
  • 1 Knoblauchzehe
  • 180 g Basmatireis
  • 4 El geröstete, gesalzene Erdnüsse
  • 10 g Speisestärke
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 6 EL Sojasauce
  • Öl
  • Salz
  • 2 EL Ahornsirup



und los gehts:

Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten, Chilischote ebenfalls, Knoblauchzehe schälen und in feine Scheiben hobeln, Koriander fein hacken, alles mit Gemüsebrühe, Sojasauce und Speisestärke glatt rühren.

Reis nach Anweisung gar kochen.

Aubergine in feine Würfel schneiden, Pilze vierteln. 5 EL Öl in einem Wok oder einer grossen Pfanne erhitzen, die Gemüse darin goldbraun braten. Würzen, Erdnüsse dazu geben, die Frühlingszwiebelsauce ebenfals zugeben und dicklich einkochen.

Abschmecken und mit dem Reis servieren.









Sonntag, 18. März 2018

Linsen-Curry mit Auberginen

Linsen-Curry mit Auberginen

Wir sind gerade von einem Besuch bei Sohn und Schwiegertochter in Wien zurück. Wir haben köööstlich gespeist (Bericht folgt noch), doch die nächsten Tage wird es hier nun erstmal wieder leichte Kost geben. Da kommt mir das Rezept für das Linsen-Curry, das ich in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Essen & Trinken entdeckt habe, gerade passend.


Essen & Trinken 4/2018

ich nehme (für 2 Personen):

20 g frischer Ingwer, geschält, in Julienne geschnitten
2 Schalotten, geschält, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, geschält, feine Scheiben gehobelt
1 Aubergine (ca. 300g), längs geviertelt, in 1,5 cm dicke Scheiben geschnitten
1 Pfefferschote, in dünne Scheiben geschnitten
1 TL Koriandersaat
1/2 Sternanis
1 Tomate, in grobe Würfel geschnitten
5 EL Öl oder Ghee
150 g rote Linsen
1 TL mildes Currypulver
600 ml Gemüsefond
2 EL Curryblätter (moi: weggelassen)
150 ml Kokosmilch
2 - 3 TL Limettensaft
Salz
Petersilie oder Koriander


und los gehts:

3 EL Öl im Wok erhitzen, Auberginen darin 2 - 3 min anbraten und wieder herausnehmen. Restl. Öl in den Wok geben und erhitzen, darin Ingwer, Schalotten, Knoblauch und Pfefferschote kurz anbraten, Linsen zugeben, mit dem Curry bestäuben, Koriandersaat und Sternanis im Mörser grob zerstossen und ebenfalls in den Wok geben. Gemüsefond angiessen, Tomaten dazu, aufkochen und ca. 15 min weich garen. Kokosmilch dazu, einmal aufkochen und mit Limettensaft und Salz abschmecken. Evtl. mit frisch gehackter Petersilie oder Koriander bestreuen und mit Reis oder wie ich es hier getan habe, mit Gerstenschrot servieren.






Sonntag, 18. Oktober 2015

Ofen-Auberginen - einer super einfach zubereitete Köstlichkeit

Das Rezept für die Ofen-Auberginen stammt aus dem neuesten Kochbuch Reisehunger der Food-Bloggerin Nicole Stich. Ich bin ein grosser Fan von Nicky und besitze alle ihre Kochbücher. Ihr neuestes Werk erschien bereits Anfang des Jahres. Warum ich bis jetzt noch immer nichts daraus gekocht habe? Dazu brauchte es wahrscheinlich, wie so oft, einen Anstupser.




Das Gericht ist einfach und schnell zubereitet. Hat man die Auberginen erst mal gekauft, finden sich die restlichen Zutaten sicherlich im Vorrat. Ich musste die Garzeit für die Auberginen allerdings anpassen, denn nach 40 min. waren diese bei mir einfach nur eine zähe, ledrige Masse. Erst nach weiteren 20 Minuten kam die wunderbar zarte, cremige Konsistenz zum Vorschein und machte daraus eine Köstlichkeit.




ich nehme (für 2 Portionen):


2 große Auberginen
2-3 EL Olivenöl
2 TL gemahlener Kreuzkümmel
(optional: 1 EL Fenchelsamen)
½-1 TL Cayennepfeffer
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 EL Honig
1½ EL weisse Sesamsamen (oder weiß und schwarz gemischt)
1 Zitrone

Zutaten für die Sauce:
½ Bund Minze
200 g Naturjoghurt
Meersalz
moi: 1 EL Harissa

und los gehts:
Den Backofen auf 220° vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen. Auberginen waschen und der Länge nach halbieren. Das Fruchtfleisch der Auberginenhälften mehrmals kreuzweise bis zur Schale hinein-, aber nicht durchschneiden, sodass ein Gittermuster entsteht. Großzügig mit Olivenöl einpinseln und gleichmäßig mit Kreuzkümmel, Fenchelsamen, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer bestreuen. Auberginen mit den Schnittflächen nach unten auf das Blech legen und ca. 20 Min. im Ofen (Mitte) rösten.
Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Auberginenhälften umdrehen. Nun die Schnittflächen mit Honig beträufeln, mit Sesam bestreuen und noch mal 15–20 Min. rösten. Die Auberginen sollen ein wenig zusammengeschrumpelt und komplett durchgebacken, die Schnittflächen appetitlich gebräunt sein. Andernfalls noch etwas weiterrösten und dabei eventuell den Grill dazuschalten (dann aber unbedingt neben dem Ofen stehen bleiben, die Auberginen können schnell verbrennen!). Ich habe sogar noch zusätzlich 20 min Bratzeit im Ofen dazu gegeben.
Für die Sauce die Minze abbrausen, trocken schütteln, sehr fein hacken und unter den Joghurt rühren (oder beides zusammen fein pürieren). Mit Salz abschmecken. Ich habe noch etwas Harissa dazu gegeben. Die Zitrone in Viertel schneiden.
Die Auberginen auf einem Teller anrichten. Mit ein wenig Zitronensaft beträufeln und den Minzejoghurt dazugeben. Das Fleisch der Auberginen ist so weich, dass man es aus der Schale löffeln kann.

Meine Anmerkung: übrig gebliebene Aubergine am nächsten Tage mit Kirschtomaten kurz angeschmort und mit Pasta serviert.

Dienstag, 25. August 2015

Caponata mit Kirschtomaten und Basilikum


TitCapo

Die Caponata ist eine sizilianische Spezialität mit den für Sizilien typischen Geschmacks-Komponenten süss und sauer. Sie wird als Antipasto lauwarm oder kalt gegessen, schmeckt wunderbar auf Bruschetta oder passt, so wie bei uns heute, zu gegrillten Lamm-Ribs.


Als ich sie in der aktuellen Ausgabe der Essen & Trinken entdeckt habe, kam sie direkt ganz oben auf die Nachkochliste. Noch ein bisschen schneller als ich war allerdings der "freitags-kochende-Mann" (klick hier).


Caponata mit Kirschtomaten und Basilikum


ich nehme (für 4 Personen als Beilage, als Hauptgericht für 2 Personen):

50gSultaninen
100mlkochendes Wasser
3rote Zwiebeln; geviertelt, längs halbiert
2Knoblauchzehen; in dünnen Scheiben
300gZucchini; längs geviertelt, in Scheiben
1Aubergine; in 2 cm Würfeln 
200gStaudensellerie; Stangen geschält, in 2 cm Stücken geschnitten



1TL getrockneter Oregano
Salz
6ELOlivenöl
1-2TLPuderzucker
4ELpassierte Tomaten
6ELRotweinessig
30gkleine Kapern
30gPinienkerne; geröstet
200gKirsch- oder Cocktailtomaten; halbiert oder geviertelt
Basilikum




und los gehts:
Die Sultaninen mit dem kochenden Wasser übergießen und beiseite stellen. Zwiebeln, Knoblauch, Zucchini, Aubergine und Staudensellerie in einer großen Auflaufform mit Oregano und Salz und 4 El Olivenöl gut mischen, das Gemüse gleichmäßig mit dem Puderzucker bestäuben und für etwa 30 Minuten in den Backofen schieben, dabei nach 15 Minuten kurz durchmischen.
Passierte Tomaten und Essig in einer großen Schüssel mischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Restliches Olivenöl und Kapern unterrühren. Sultaninen samt Einweichwasser zugeben. Das Gemüse aus dem Ofen nehmen und in die Marinade geben, mischen und mindestens 1 Stunde durchziehen lassen, nochmal abschmecken.
Vor dem Servieren Tomaten und Basilikum unter das Gemüse heben, das Gericht mit Pinienkernen bestreuen.



Dienstag, 18. August 2015

Roberts Tarte mit Sommergemüsen und der pawlowsche Reflex



Zu einer meiner sonntagmorgendlichen Lieblingsbeschäftigungen gehört das Lesen und Stöbern bei meinen bevorzugten Blogs. Aus irgendwelchen Gründen konnte ich den aktuellen Beitrag bei Robert trotz mehrmaliger Versuche nicht öffnen. Okay, kein Problem, kann ich bestimmt irgendwann nachlesen...

Monsieur und ich hatten noch keinen richtigen Plan, was wir kochen wollten und bastelten dann etwas aus Resten zusammen. Auberginen aus dem Gemüsefach mussten endlich mal verarbeitet werden, vor einigen Tagen bereits geerntete Tomaten ebenfalls, daraus habe ich dann eine Matschpfanne gebastelt, nichts grandioses, irgendetwas alltägliches, ziemlich unansehnliches und nicht fotografierenswertes, was einer Kochunlust entsprungen ist, aber mit schön frischen Kräutern und aromatischem Gemüse trotzdem gut geschmeckt hat. 

Abends habe ich dann wieder in Blogs gestöbert und siehe da! Auch Roberts Beitrag liess sich öffnen... und automatisch setzte der Pawlowsche Reflex ein: haben-wollen-haben-müssen.... diese zauberhafte Tarte hat mich sooofort begeistert.. keine Chance auf Nachkochen, ich hatte ja mittags gerade die dafür in Frage kommenden Zutaten vermurkst. Doch die Tarte ging mir nicht aus dem Kopf. Ein Rest des Auberginen-Tomaten-Murks war noch vorhanden... dann heute noch schnell eine Aubergine zugekauft. Tartelettes ob süss oder salzig aus diesem Zauberteig sind immer im Tiefkühler, diese dann heute Abend vorgebacken, den Auberginen-Tomaten-Murks püriert, mit Basilikum gemischt. Ein paar Auberginenscheiben und Zucchinischeiben in etwas Öl in der Pfanne anbraten. Vorsicht, nicht verbrennen lassen so wie ich! Auberginenmus auf die Tartelettes streichen, darauf das Auberginenmus, dann gebratene Auberginenscheiben, dünne rohe Tomatenscheiben und dann kleine Zucchini-Scheiben. Salzen, Pfeffern und nochmals knusprig backen, aber nicht verbrennen lassen, hört ihr?


Für das genaue Rezept schaut doch einfach nochmal bei Robert nach (klick hier) Aber ich mute euch das Foto trotzdem zu, denn es hat selbst in diesem Zustand köstlich geschmeckt. Und ansonsten tröste ich mich mit Roberts Anmerkung: "Derzeit muss ich auch alle Rezepte zweimal kochen, bis sie mir gefallen."
Und dass ich das nochmal kochen muss ist jetzt schon klar!

Mittwoch, 12. August 2015

Orientalischer Auberginensalat mit Kichererbsen



Bei Kathi habe ich diesen köstlichen Salat entdeckt. Diese wiederum hat ihn in einem Kochbuch von Bettina Matthaei gefunden und ihn so mundwässernd beschrieben, dass ich ihn gleich ganz oben auf meine Nachkochliste setzte. Als Yannick und Caro kürzlich für ein paar Tage zu Hause waren, gab es ihn als Vorspeise. 

Er ist zwar ein wenig aufwändig in der Zubereitung, lässt sich aber gut vorbereiten. Und wenn man die Gewürzmischung schon mal zu Hause hat (ich habe sie wie Kathi ebenfalls selbst gemacht), ist der Rest schnell erledigt.

Glücklicherweise begann ich bereits ein paar Tage vorher mit der Zusammensuche der Zutaten, vor allem die Granatapfelmelasse, Nar Eksisi genannt, habe ich zwar im türkischen Laden aufgespürt, doch wegen der vielen undefinierbaren Zutaten mich dann entschieden sie selbst zumachen. Da wurde ich bei Christine fündig. Ihr Rezept für Granatapfelsirup hat mich überzeugt. Hier habe ich es schon mal verlinkt, ich werde den Sirup allerdings auch noch extra verbloggen. Eine Köstlichkeit, die mir künftig nicht mehr ausgehen darf. Diese Vinaigrette mit Granatapfel ist einfach nur genial.



Im Kühlschrank aufbewahrt hält sie sich eine ganze Weile, wobei ich jetzt in der Tomatensaison abends gerne einen Tomatensalat esse, auf den ich ein bisschen Granatapfelsirup tropfe. Somit wird mein Bestand bald aufgebraucht sein und ich muss wieder zur Tat schreiten...

Doch nun gehts endlich zum Rezept (das ich diesmal komplett ohne irgendwelche Änderungen von Kathi übernommen habe). Lasst euch durch die lange Zutatenliste nicht abschrecken, sind erst einmal alle Vorarbeiten erledigt, geht es schnell.



ich nehme (für 4 Personen als Vorspeise gerade so ausreichend):

ca. 600 g Auberginen
Salz
250 g Kichererbsen (bei Kathi aus der Dose, ich habe immer einen Vorrat von selbstgekochten Kichererbsen im Tiefkühler)
100 g in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
60 g getrocknete Datteln (moi: Medjoul)
1 Bio-Orange
3 - 4 EL Olivenöl
frisch gemahlener Pfeffer
2 EL Granatapfelsirup (Nar Eksisi)
2 EL Tomatenmark
1/2 TL Ceylon-Zimt
etwas Cayenne-Pfeffer
1/2 Bund glatte Petersilie
150 g griechischer Joghurt (für Veganer evtl. Soja-Joghurt)
1/2 - 1 TL Bahrat (Gewürzmischung - s. unten)
1 TL Schwarzkümmelsamen
1 TL Kreuzkümmelsamen
Baharat:
1/2 TL Koriandersamen
1/2 TL Kreuzkümmelsamen
1/2 TL Kardamomsamen (aus den Kapsel gelöst)
1/2 TL Pimentkörner
1/2 TL Pfefferkörner
3 TL Paprikapulver, edelsüss
1 TL Ceylonzimt
1/4 TL Gewürznelken, gemahlen
1/4 TL Muskatpulver frisch gerieben

und los gehts:

Für die Gewürzmischung Baharat:
Die ganzen Samen und Körner in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie zu duften beginnen. Abkühlen lassen und mahlen.  Anschliessend die restlichen Pulver untermischen. Gut verschlossen und lichtgeschützt aufbewahren, für das Gericht wird nur ein kleiner Teil verwendet.

Die Auberginen waschen und längs (im Buch steht quer, auf dem Foto sind sie längs..) in ca. 1 cm dicke Scheiben hobeln oder schneiden. Salzen und 10 Minuten ruhen lassen. Inzwischen die Kichererbsen in ein Sieb geben, abbrausen und abtropfen lassen. Die Orange heiß abwaschen, trocknen und 2 TL Schale abreiben. Den Saft auspressen. Die Tomaten abtropfen lassen und in Streifen schneiden, die Datteln ggf. entkernen und in dünne Streifen/Ringe schneiden.
Die Auberginenscheiben abbrausen und mit Küchenpapier gut ausdrücken. Eine Grillpfanne mit Öl einpinseln, die Auberginen darin von jeder Seite ca. 1 Minute grillen, bis sich die typischen dunklen Streifen gebildet haben. Abkühlen lassen, salzen und pfeffern.

2 EL Olivenöl mit Granatapfelsirup, Tomatenmark und Orangenschale verrühren. 3-4 EL Orangensaft unterschlagen. Das Dressing mit Salz, Pfeffer, Zimt und Cayennepfeffer würzen. Die Petersilie abbrausen, trocken schütteln und hacken.

Die Auberginen auf einer Platte anrichten, die Kichererbsen, Datteln und Tomaten dazwischen verteilen. Alles mit dem Dressing beträufeln und mit Petersilie bestreuen.
Den Joghurt mit etwas Salz und Baharat verrühren und auf den Salat löffeln oder dazu reichen. Kreuzkümmel und Schwarzkümmel in etwas Olivenöl 2-3 Minuten anrösten und darauf verteilen.
Tipp: Für kleine Vorspeisenportionen Datteln, Tomaten und Kichererbsen mit Dressing verrühren und auf kleine, runde gegrillte Auberginenscheiben häufen. Mit einem kleinen Klecks Joghurt und Würzöl garnieren (in dem Fall würde ich die Auberginen dann quer in Scheiben schneiden).

Mittwoch, 22. Juli 2015

Sommer-Pasta mit Auberginen, Feigen, Tomaten, Feta und Basilikum


Ab und zu habe ich selbst bei diesen Temperaturen Lust auf warme Küche. Pasta geht doch immer, oder? Vor allem diese, sie sind wirklich schnell gemacht und schmecken köööstlich nach Sommer, Sonne und Ferien.

Da unser (vorletztes Jahr verpflanzter) Feigenbaum wieder Früchte trägt, kam mir die Idee, ein paar Feigen in Pasta zu verwenden. 

Durch die Verwendung von frischen Feigen bekommt das Gericht eine leicht süssliche Komponente, mir mal wieder schon fast zu süss, denn ich hatte zwei ziemlich überreife Feigen verwendet. Beim nächsten Mal werde ich etwas weniger reife Früchte verwenden. Ansonsten hat es mir wunderbar geschmeckt und auch die in der Küche verbrachte Zeit hielt sich in Grenzen. Als Pasta kommen sicherlich auch Penne oder Linguine gut zur Geltung, doch ich wollte einfach mal etwas anderes ausprobieren und hatte diese Kamut Pennoni noch im Vorrat.




ich nehme für 2 Personen:

  • 120 g Pasta (Penne, Linguine, Spaghetti... ganz nach Lust und Laune)
  • 1 kleine Zwiebel, geschält, in dünne Spalten geschnitten
  • 1 Aubergine, fein gewürfelt
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 4 EL Tomaten-Passata
  • 2 Feigen, geviertelt
  • 5 Zweige Basilikum, Blätter zerzupft
  • evtl. ein paar Schlückchen Weisswein
  • ca. 80 g fein gewürfelter Feta
  • wer hat: ein paar Mini-Mini-Tomaten zur Dekoration


und los gehts:

Alles Gemüse vorbereiten, d.h. putzen und klein schneiden.

Die Nudeln nach Packungsanweisung seeehr knapp al dente kochen (sie garen später noch in der Pfanne nach).

Während die Nudeln kochen, die Zwiebeln im Olivenöl glasig dünsten, die Auberginen dazu, salzen, pfeffern und kurz unter regelmässigem Rühren braten. Ca. 4 EL Tomaten-Passata dazu und kurz köcheln lassen. Kurz vor Ende der Garzeit die geviertelten Feigen in die Pfanne geben, das klein gezupfte Basilikum dazu geben und nochmals abschmecken. Sind die Pasta zu trocken, mit ein paar Schlucken Weisswein nachhelfen. 

Die gegarten Nudeln unter die Gemüsemasse rühren, mit Feta bestreuen, evtl. auch noch ein paar Mini-Tomaten darüber geben, Teller nehmen, Weisswein nehmen, auf die Terrasse gehen, Ventilator anstellen und geniessen.
Voilà!




Freitag, 4. Juli 2014

Aubergine - mein Lieblingsgemüse - mit Lieblingszutaten


Sommer, Auberginen und ein gut gekühlter, köstlicher Rosé - das gehört für mich zusammen. Zugegeben, es gibt Gerichte, die wesentlich schöner daher kommen, die man besser aufhübschen kann und die man dann kunstvoll auf dem Teller arrangiert fotografiert. Meine ofengerösteten Auberginen sehen vielleicht nicht so toll aus, aber dafür haben sie sagenhafte innere Qualitäten. Und das sind all die Kleinigkeiten, die ich ganz besonders liebe und die diesem Gericht den südfranzösischen Geschmack von Sommer, Sonne und Urlaub verleihen. Dazu gehören Oliven, nicht irgendwelche, sondern unbedingt Taggiasca-Oliven. Und Kapern, nicht irgendwelche, sondern in Salz eingelegte Kapern aus Pantelleria. Selbstverständlich ist bestes, kräftig schmeckendes Olivenöl aus erster Pressung unerlässlich.






Diese mediterranen Lieblings-Auberginen eignen sich auch wunderbar als Grillbeilage, aber heute dürfen sie die Hauptrolle spielen - denn es ist:

tierfreitag






ich nehme (für 2 Personen):


  • 2 Auberginen, in kleine Würfel geschnitten
  • 4 kleine Artischocken, geputzt (wie das geht, habe ich hier (klick) erklärt), in Stücke geschnitten
  • 1 rote Zwiebel, in Spalten geschnitten
  • 1 Handvoll schwarze Oliven
  • 2 EL Salz-Kapern, ca. 10 Min. in WENIG (warum erkläre ich später) Wasser eingeweicht
  • Oregano, wer hat frisch, ansonsten tut es auch 1 TL getrockneter
  • 1 guter Schluck Pastis (moi: mein Lieblings-Pastis Janot)
  • KEIN Salz, nur frisch gemahlener Pfeffer
  • wer mag zusätzlich noch eine rote Chilischote in Streifen geschnitten
  • 2 - 3 Tomaten, gewürfelt (moi: 1 Glas ofenconfierte Tomaten)
  • Olivenöl


und los gehts:

Alle Zutaten in eine ofenfeste Form schichten (falls ihr ofenconfierte Tomaten verwendet, diese erst die letzten 5 Minuten zugeben). Die Salz-Kapern - ausnahmsweise mit ihrem Einweichwasser zugeben, weiteres Salzen erübrigt sich, dann, mit Olivenöl nach Geschmack würzen - 3 EL sollten es schon sein - und bei ca. 200 Grad (O/U) unter gelegentlichem Wenden offen im Backofen für ca. 45 min garen. 

Wir haben dazu einen Rosé getrunken. Nicht irgendeinen, sondern einen ganz besonderen... 




Sagt euch nichts? Hätte es mir auch nicht, wenn ich die Flasche so einfach beim Weinhändler gesehen hätte. Aaaaber dann... wer dahinter steckt ist kein geringerer als Peter Sisseck. Dass dieser Mann Wein machen kann, hat er ja nun hinlänglich bewiesen und sein PINGUS gehört zu den grossen Kult-Weinen. Ich hatte zwar noch keine Gelegenheit diesen zu verkosten, dafür aber seinen Zweitwein PSI.

Also, zu beweisen braucht er sich und anderen wohl nichts mehr. Dann kann er ja jetzt tun, was ihm Spass macht.  Er kauft mit einem Freund ein Weingut in St. Emilion, das Château Rocheyron. Und dort erzeugt er - neben Rotweinen - diesen Wahnsinns-Sommer-Sonne-Terrassen-Wein!





Sonntag, 12. Januar 2014

Kochen für Katha: Gebratene Auberginen und Shiitake-Pilze mit Erdnüssen in scharfer Sauce


Die in Wien lebende Journalistin Katharina Seiser brauche ich Food-Bloggern nicht vorzustellen. Für alle anderen: Sie schreibt den Blog Esskultur und ist die Autorin von u.a. "Österreich vegetarisch" und seit neuestem "Deutschland vegetarisch", das sie mit Stevan Paul veröffentlicht hat. Beides sind wunderbare Kochbücher, die ich auch Nicht-Vegetariern dringend empfehle, die muss man einfach haben (können auch direkt hier bestellt werden).

Anfang des Jahres hat Katha einen Selbstversuch gestartet: Sie wird 21 Tage lang vegan essen und über diese Erfahrungen anschliessend in einer Zeitschrift berichten. Heute ist bereits der Tag 12 ihres Experiments und sie hat bis jetzt tapfer durchgehalten ohne einen einzigen Ausrutscher! 

Zur Unterstützung habe ich beschlossen, für sie ein veganes Gericht zu kochen.

Für Dich, liebe Katha, habe ich gebratene Auberginen und Shiitake-Pilze mit Erdnüssen in scharfer Sauce zubereitet, nach einem Rezept der "Go Veggie!"-App von Stevan Paul (diese App gibt es hier (klick)


Zutaten:


  • 180 g Basmatireis
  • 450 g Auberginen
  • 200 g Shiitake-Pilze (moi: Champignons)
  • 2-3 Frühlingszwiebel (moi: rote Zwiebeln)
  • 4 Zweige Koriander (moi: glatte Petersilie)
  • 1/2 - 1 kleine, rote Chilischote
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 EL geröstete, gesalzene Erdnüsse
  • 10 g Speisestärke
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 6 EL Sojasauce
  • Öl
  • Salz
  • Zucker (moi: Ahornsirup


und los gehts:

2 Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden, ebenso die Chilischote. Knoblauch in Scheiben schneiden, die Korianderzweige fein hacken. Alles mit Gemüsebrühe, Sojasauce und Speisestärke glatt rühren.

Basmatireis nach Packungsanweisung garen.

Die Auberginen und Pilze mundgerecht würfeln. Etwas Öl in einem Wok oder einer grossen Pfanne erhitzen und das Gemüse darin goldbraun braten, salzen. Die Erdnüsse zugeben, dann die Frühlingszwiebel-Sauce darüber geben und aufkochen. Offen einkochen bis alles leicht eindickt. Mit Salz und Ahornsirup nachwürzen.

Mit Reis servieren.

Fazit: Ein köstlich schmeckendes Gericht, das gut sättigt und schnell zubereitet ist.