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Mittwoch, 11. Januar 2023

Ein köstlicher winterlicher Salat: Feldsalat, Chicorée, Radicchio mit Granat-Apfel-Vinaigrette

 Ein köstlicher winterlicher Salat: Feldsalat, Chicorée, Radicchio mit Granatapfel-Vinaigrettte




Ich bin eine treue und begeisterte Leserin der Zeitschrift Essen & Trinken, vermeide es aber, Rezepte aus der aktuellen, noch im Handel erhältlichen Ausgabe zu veröffentlichen. Doch diesmal mache ich eine Ausnahme: die Saison für Bittersalate und Granatapfel ist kurz und meine Begeisterung für diese Vinaigrette ist gross, also diesmal kommt dieser Salat schon jetzt.


ich nehme: für 2 Personen:

  • 2 handvoll Feldsalat
  • 1 Chicorée - in lange Stifte geschnitten
  • ein paar Blätter Radicchio in Stücke geschnitten
  • für die Vinaigrette:
  • 50m ml Granatapfelsaft
  • 1 TL Honig (moi: Akazienhonig)
  • 1 TL Salz (moi 1/2 TL)
  • 2 EL Weisswein-Essig (moi: Riesling-Essig)
  • 2 El Traubenkern-Essig (moi:Jordan Olivenöl)
  • kräftig frisch gemahlener Pfeffer
  • 1 TL frisch gemörserter rosa Pfeffer
  • Kerne 1/2 Granatapfel (so lange mit dem Holzlöffel geklopft, bis alle Kerne rausgefallen sind)


und los gehts:

Salat in mundgerechte Stücke zerteilen. Alle Zutaten für die Vinaigrette verrühren, mit dem Salat mischen und Granatapfelkernen darüber streuen.

Voilà! Das war es schon!


Samstag, 15. August 2015

Nar Eksisi - Granatapfelsirup - das Zaubermittel, das ebenfalls dem Schatzkästlein des Gewürzhändlers entsprungen zu sein scheint

Nar Eksisi - davon hatte ich bislang noch nie gehört bzw. gelesen, bis ich bei Kathi diesen Auberginensalat mit Kichererbsen entdeckt und nachgekocht habe. Eine unbedingt wichtige, weil geschmacksgebende Zutat ist Nar Eksisi, ein Granatapfelsirup, der aus der türkischen Küche nicht wegzudenken ist.

Es gibt ja solche Würzzutaten, die selbst in Kleinstmengen beigegeben, bestimmten Gerichten das i-Tüpfelchen verpassen. Dazu zählt für mich z.B. unbedingt an erster Stelle Raz el Hanout für die orientalische Küche (ich werde Robert für dieses Rezept immer dankbar sein) oder auch für die elsässische Küche das berühmte i-Tüpfelchen, die Mischung aus Petersilie, Knoblauch und Schalotten. Auch der lieben Küchen-Zauberin Micha bin ich dankbar, denn diese Balsamico-Orangen-Reduktion verfeinert meine Saucen und verpasst ihnen den letzten Kick. Selbst wenn ich schon alles andere ausprobiert habe und denke: "Da fehlt doch noch was" helfen ein paar Tropfen von Michas Zaubertrank.

Nun kommt ein weiteres Produkt in meine Würz-Schatzkiste: Nar Eksisi! Das Rezept dafür habe ich bei Christine entdeckt und damit habe ich den köstlichen orientalischen Auberginensalat zu Höchstleistungen angestachelt. Damit mir dieses Rezept nieee mehr verlorengeht, wird es nun hier festgehalten:




ich nehme:

1 Flasche (700 ml) Granatapfelsaft ohne Zusätze
170 g Akazienhonig
Saft 1/2 Zitrone

und los gehts:

alle Zutaten in einen grossen Topf geben, einmal aufkochen und dann bei geringer Hitze so lange einreduzieren, bis eine eine sirupartige Konsistenz erreicht ist. In eine sterilsierte Flasche abfüllen und nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren.

Tipp: Passt wunderbar zu Tomatensalat!



Freitag, 13. Dezember 2013

Granatig-guter Rotkohl: Granatapfel-Rotkohl

Ich tauche mal schnell aus meiner selbst auferlegten Blog-Pause auf. Vor allem beruflich, aber auch privat durch viele Feiern und Einladungen bedingt, bleibt mir in der Vorweihnachtszeit genau so wie bereits im letzten Jahr wenig Zeit zum Bloggen. Doch dieses Rezept darf ich Euch nicht vorenthalten. Wer noch eine Beilage für die Weihnachtsgans braucht und ein Fan von Rotkohl ist, muss das unbedingt ausprobieren. Und wer ein Fan von Granatäpfeln ist, muss das sowieso ausprobieren. 

Schaut mal, diese Farben! Dieser Glanz! Und dann die kleinen Granatapfelkerne, die in der Konsistenz einen wunderbaren Kontrast zum geschmorten Rotkohl geben:



Entdeckt habe ich das Rezept in der Essen & Trinken, 12/2013, und es leicht abgewandelt.

ich nehme:

  • 1 kleiner Rotkohl (ca. 1 kg)
  • Salz, 1 EL Zucker (moi: 1 EL Honig)
  • 6 EL Rotweinessig
  • 2 Granatäpfel
  • 80 g Enten- oder Gänseschmalz
  • 3 Nelken
  • 3 Pimentkörner (mit dem Messerrücken leicht angedrückt)
  • 1 kleines Glas Quittengelee (225 g)
  • 2 TL Speisestärke (moi: weggelassen)
und los gehts:

Falls notwendig vom Rotkohl die äusseren Blätter entfernen, vierteln, den weissen Strunk herausschneiden und in sehr sehr feine Streifen hobeln. In einer Schüssel mit dem Salz, Zucker (oder Honig) und Essig kräftig verkneten. 1 Granatapfel halbieren und den Saft auspressen. Den zweiten Granatapfel ebenfalls halbieren und die Kerne herauslösen. Ich mache das über einer mit Wasser gefüllten kleinen Schüssel, dabei sinken die Kerne nach unten und die weisse Haut schwimmt oben und lässt sich so leichter entfernen.

Schmalz in einem grossen Topf erhitzen, den Rotkohl darin andünsten. Mit Granatapfelsaft ablöschen. Nelken, Piment und Quittengelee zugeben und zugedeckt ca. 1 Stunde garen (mir war das zu al dente, ich habe den Kohl insgesamt 1:20 Stunden gegart). Speisestärke in wenig Wasser glatt rühren, Rotkohl damit leicht binden (m: weggelassen, stattdessen in den letzten paar Minuten mit geöffnetem Deckel die Flüssigkeit verkocht). Evtl. nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vor dem Servieren die Granatapfelkerne dazugeben und leicht erwärmen.

(ich habe den Rotkohl in zwei Portionen eingefroren, er wird am 1. Weihnachtstag zum Truthahn serviert)