Mit schnellen Schritten hält der Herbst auch in unserem Gemüsegarten Einzug. Ein paar Tomaten hängen noch am Strauch und ein paar Zucchini gibt es auch noch. Daraus lässt sich in Windeseile ein Gratin zaubern, das sich als Beilage oder kleines Abendessen eignet.
Montag, 26. September 2022
Das "noch schnell ein paar Tomaten und Zucchini verbrauchen-Gratin"
Mit schnellen Schritten hält der Herbst auch in unserem Gemüsegarten Einzug. Ein paar Tomaten hängen noch am Strauch und ein paar Zucchini gibt es auch noch. Daraus lässt sich in Windeseile ein Gratin zaubern, das sich als Beilage oder kleines Abendessen eignet.
Freitag, 17. Juni 2022
Ratatouille - ein Gericht für diese hochsommerlichen Temperaturen
Ratatouille gehört im Sommer zu meinen Lieblingsgerichten; sie passt als Beilage zu Gegrilltem sehr gut, ich mag sie auch als kleines Abendessen mit etwas Feta und... und... unglaublich, dass sich in diesem Blog noch kein Rezept hierfür findet. Das muss sich schleunigst ändern, hier kommt das Rezept für Ratatouille, so wie ich sie am liebsten mag.
Natürlich sind schnell mal ein paar mediterrane Gemüse gewürfelt und in Olivenöl angedünstet, doch meine Ratatouille ist, da muss ich euch vorwarnen, kein Gericht, dass sich schnell zwischendurch zubereiten lässt, denn ich bereite sie aus minimal klein gewürfelten Gemüsen zu. Und das dauert ....
Erledigt die Schnippelarbeit am besten zu zweit und nehmt euch ein schönes, gut gekühltes Glas Weisswein dazu.
Wichtig ist, dass das Gemüse nach dem Garen anschliessend noch einen leichten Biss hat und alle Zutaten in ungefähr der gleichen Menge verwendet werden und jeweils nach Gardauer nacheinander zugegeben werden.
ich nehme:
- ca. 4 - 6 EL Olivenöl
- ca. 400 g junge helle Zwiebeln, geschält und feinst gewürfelt
- ca. 400 g rote Paprika (aus Gründen der besseren Bekömmlichkeit schäle ich sie vorher), feinst gewürfelt
- ca. 400 g Auberginen, feinst gewürfelt
- ca. 400 g Zucchini, feinst gewürfelt
- ca. 400 g Tomaten, geschält, entkernt, in kleine Würfel geschnitten
- Salz, Pfeffer
- 2 Zweige junger Rosmarin
- 5 Zweige Thymian
- 1/2 EL Honig
- 1 EL hochwertiger Aceto Balsamico
und los gehts:
Das Olivenöl in einem passenden Topf erhitzen, zunächst die Zwiebel hineingeben und rühren. Sie dürfen keinesfalls Farbe annehmen, sondern nur leicht glasig werden.
Anschliessend gebe ich die Paprika dazu, rühre wieder, dann folgen die Auberginenwürfel, zum Schluss die Zucchini- und Tomatenwürfel. Wieder rühren und rühren - das ist überhaupt das Zauberwort. Salzen, Pfeffern, Thymian und Rosmarin in den Topf geben, kräftig salzen und mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
Nun ca. 25 Minuten köcheln lassen, aber das kommt auf das Gemüse an, ihr müsst zwischendurch immer mal abschmecken, die Ratatouille sollte auf jeden Fall noch einen leichten Biss haben.
Wer mag, schmeckt mit etwas Honig ab. Auf jeden Fall gehört ein guter Aceto Balsamico als keine Würze am Schluss dazu. Ach ja, und die Rosmarin- und Thymianzweige sollte ihr vor dem Servieren entfernen.
Wir haben dazu gegrillte Lammspiesse gegessen (Lammfilet, mariniert in Olivenöl, Knoblauch und Oregano, mit grünen Oliven aufgespiesst).
Samstag, 26. März 2022
schnelle Reispfanne mit Berberitzen, Karotten und Fenchel
Für Tage, an denen es in der Küche mal schnell zugehen muss, habe ich im Tiefkühler immer vorgegarten Reis portionsweise eingefroren. Mit etwas Gemüse, je nachdem, worauf man gerade Lust hat, ist daraus eine schnelle Reispfanne zubereitet.
Diesmal habe ich den Reis ergänzt durch Berberitzen, die geschmacklich ein wenig den Cranberries ähneln. Anregung hierfür war mir das Gericht für "Persischen Reis", das ich hier (klick) entdeckt habe, das allerdings in der Zubereitung sehr aufwändig ist und ich mir das für ein anderes Mal vormerken werde. Doch das Highlight war für mich auf jeden Fall die Entdeckung der Berberitzen, die dem Reis eine leicht säuerliche Note gegeben haben. Ansonsten ist das Gericht sehr variabel und das Gemüse kann beliebig ausgetauscht werden, ich könnte mir z.B. auch gut rote Paprikastreifen, Zucchini etc. darin vorstellen.
ich nehme (für 2 Personen):
- 150 g gekochten Basmati-Reis
- 2 EL getrocknete Berberitzen
- Safran
- 2 EL Olivenöl
- 2 Karotten, geschält und in Scheiben oder Stifte geschnitten
- 1 kleine Fenchelknolle, in Streifen geschnitten
- Salz, Pfeffer
und los gehts:
Den vorher gewaschenen und eingeweichten Reis kochen.
Berberitzen in warmem Wasser kurz einweichen, 10 Min. genügen, abtropfen lassen
In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, jetzt ist auch der Zeitpunkt, die Safranfäden dazu zu geben. Das zerkleinerte Gemüse in die Pfanne geben, salzen, pfeffern und bissfest unter rühren braten.
Reis und Berberitzen hinzu und abschmecken. Ein paar gehackte Pistazien (die ich leider nicht im Vorrat hatte) würden dem Gericht sicherlich auch gut tun.
Mittwoch, 29. Dezember 2021
Die Blumenkohlcremesuppe mit dem i-Tüpfelchen
Braucht ihr noch zwischen den Feiertagen eine feine cremige Suppe? Wie wäre es mit dieser Blumenkohlsuppe, die natürlich auch sicherlich mit anderen Gemüsen sehr gut schmeckt, ich könnte mir da auch gut Pastinaken oder Schwarzwurzeln vorstellen.
Doch das Besondere an dieser Suppe ist das i-Tüpfelchen: frittierte Zwiebelwürfel, die gut vorbereitet werden können und erst kurz vor dem Servieren darüber gegeben werden. Sie haben einen wunderbaren Geschmack und passen perfekt zur cremigen Suppe. Aber kommt bloss nicht auf die Idee, diese Fertig-Frittierten-Zwiebel zu kaufen, das geht gar nicht!
ich nehme (für 2 - 3 Personen):
- 2 Schalotten, geschält, fein gewürfelt
- 1 TL Butter
- ca. 400 g Blumenkohl (die Reste anderweitig verwenden)
- 700 ml Gemüsebrühe (moi: Hühnerfond)
- 100 ml Sahne
- 50 ml trockener Weisswein (moi: Elsässer Riesling)
- Salz, Pfeffer, etwas frisch geriebene Muskatnuss
- 1 ungespritzte Zitrone
für das Topping:
- 1 mittelgrosse Zwiebel, geschält, grob gewürfelt
- Olivenöl zum frittieren (moi: Brat-Olive)
und los gehts:
Die Schalottenwürfel in der Butter leicht andünsten. Den Blumenkohl klein hacken, dazu geben, salzen, pfeffern, wer mag gibt noch mit etwas Muskatnuss würzen. Mit der Brühe, dem Riesling und der Sahne auffüllen und ca. 20 Minuten köcheln lassen bis der Blumenkohl schön weich ist und sich gut pürieren lässt. Das geht gut mit dem Stabmixer, ich habe allerdings festgestellt, dass Gemüsesuppen im Thermomix am cremigsten werden, doch wer den nicht hat, nimmt einen anderen Mixer nach Wahl.
Während der Blumenkohl kocht, frittiere ich die Zwiebel in einem kleineren Topf mit hohem Rand bei nicht zu hoher Hitze unter ständiger Beobachtung. Also, die Zwiebelwürfel im Olivenöl unter häufigem Umrühren schön goldbraun frittieren, meine waren schon etwas zu dunkel, aber trotzdem sehr schmackhaft und nicht bitter.
Die Blumenkohlsuppe abschmecken, mit etwas abgeriebener Zitronenschale und Zitronensaft je nach Geschmack würzen und ganz kurz vor dem Servieren mit den frittierten Zwiebelwürfel bestreuen und servieren.
Voilà!
Dienstag, 28. Dezember 2021
Fusilli aus roten Linsen mit mediterranem Gemüse und Fetawürfeln
Nach den festlichen Weihnachtstagen mit üppigem Essen habe ich häufig Lust auf fleischlose Gerichte mit viel Gemüse, meistens fällt meine Wahl dann auf asiatisches Essen, doch diesmal stand mir der Sinn nach einer mediterranen Pasta-Pfanne. Sie ist schnell zubereitet und sehr variabel - einfach das reinschnippeln, was sich noch so im Kühlschrank findet.
In unserem Bioladen habe ich diese Fusilli von Alb Gold entdeckt, die zu 100 % aus roten Linsen bestehen. Sie haben mir ausgezeichnet geschmeckt.
ich nehme (für 2 Personen):
- 120 g Pasta (moi: Linsennudeln)
- Salz
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 Zucchini
- 1 rote Paprika
- ein paar schwarze Oliven (moi: Taggiasca-Oliven)
- eine Handvoll Kirsch- oder Datteltomaten, klein geschnitten
- Salz, Pfeffer
- 2 EL Olivenöl
- 1/2 Tasse Fetawürfel
- ca. 50 g Parmesan, zu Spänen gehobelt
- einige Basilikumblätter, möglichst frisch
und los gehts:
Die Nudeln nach Packungsanweisung nur knapp gar kochen. Sie sollen noch etwas bissfest sein, da sie ja später in der Pfanne eventuell nachgaren.
Zwiebel und Knoblauch schälen, in Spalten schneiden und in einer Pfanne in Olivenöl andünsten. Zucchini in Halbmonde schneiden, die Paprika in Streifen oder Würfel schneiden (ich schäle sie vorher mit einem Paprikaschäler - wegen der besseren Verträglichkeit) und alles zusammen mit den Tomaten in die Pfanne geben. Salzen und pfeffern und unter regelmässigem Umrühren bissfest garen.
Die gekochten Nudeln und die Oliven dazu, erwärmen und abschmecken.
Mit Fetawürfeln und Parmesanspänen bestreuen, Basilikumblätter abzupfen und damit die Nudelpfanne garnieren.
Voilà!
Samstag, 23. Oktober 2021
Quinoa, Fenchel, Tomaten, Basilikum, Feta
Ein schnelles, einfach zubereitetes Gericht:
Manchmal hat man keine Lust, aufwändig zu kochen. Es muss schnell gehen und gesund soll es auch noch sein? Dann ist dies das perfekte Gericht. Für solche 'Notfälle' habe ich Quinoa übrigens immer vorgekocht und portioniert im Tiefkühler.
Grundrezept Quinoa:
Im Bioladen gibt es BUNTE Quinoa (schwarz, weiss, rot) in 250 g Päckchen. Ich nehme ein komplettes Päckchen, wasche den oder die Quinoa? gründlich und weiche sie/ihn dann über Nacht in kaltem Wasser ein. Am nächsten Tag Quinoa in der doppelten Menge Wasser köcheln, d.h. in diesem Fall 250 g Quinoa, 500 g Wasser, danach noch ein paar Minuten ausquellen lassen. Reste können eingefroren werden.
ich nehme (für 2 Personen):
- 3 Tassen Quinoa, gekocht
- 1 grosse Fenchelknolle, geputzt und in Streifen geschnitten, das Grün aufheben
- 1 kleine Zwiebel, geschält und in feine Spalten geschnitten
- 2 Handvoll Dattel- oder Cherry-Tomaten, geviertelt
- 1 EL Olivenöl
- Salz, Pfeffer
- wer mag: 1-2 TL Harissa
- 80 g Feta gewürfelt (ich: Knoblauch-Peperoni-Feta)
und los gehts:
Zwiebelspalten in Olivenöl bei milder Hitze und aufgelegtem Deckel andünsten, den Fenchel dazu geben und bissfest mitbraten. Salzen und pfeffern, die zerkleinerten Tomaten mit in den Topf geben, evtl. Harissa dazu, kräftig umrühren und fertig garen. Währenddessen Quinoa in einem separaten Topf erwärmen und dabei leicht salzen.
Kurz vor dem Servieren das Fenchelgrün klein schneiden und untermischen.
Anrichten:
Zuerst Quinoa auf die Teller geben, dann die Fenchel-Tomaten-Mischung. Fetawürfel darüber geben, ich hab es noch mit etwas Basilikum dekoriert, kann man aber auch sein lassen und nur Fenchelgrün nehmen.
Dienstag, 7. Januar 2020
Wunderbare Pasta mit Gorgonzola, Lauch und Walnüssen
Zu diesem Gericht hat mich der Jahresrückblick von Susi inspiriert, in dem sie auf ihre Spaghetti mit Gorgonzola und Lauch verwies.
Dieses Gericht ist, nach kurzer Vorbereitungszeit, sehr schnell gemacht und schmeckt durch diese cremige Sauce, in der der Gorgonzola nicht allzu dominant ist, einfach nur wunderbar. Eigentlich eignen sich fast alle Nudelarten hierzu, ich kann mir vorstellen, dass Penne, Spaghetti etc. sehr gut passen, doch meine absoluten Lieblingsnudeln sind Casarecce!
ich nehme (für 2 Personen):
- 1 Zwiebel, geschält, fein gewürfelt
- 1 EL Olivenöl
- 1 Knoblauchzehe, geschält, gepresst
- 1 kleine Chilischote, in kleine Würfel geschnitten - falls diese zu scharf sein sollte, Kerne und Trennwände entfernen,
- 100 ml trockener Weisswein
- 1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
- 100 g Gorgonzola, entrindet, in Würfeln
- 150 ml Sahne
- Salz, Pfeffer, Muskat
- 2 EL Walnusskerne, gehackt, in einer trockenen Pfanne kurz angeröstet
- ca. 120 g Pasta (ich: Casarecce)
und los gehts:
- Zwiebelwürfel in Öl glasig andünsten, Knoblauch und Chiliwürfel hinzu, kurz anschwitzen und mit Weisswein ablöschen. Die Gorgonzolawürfel in die Casserole geben, mit der Sahne aufgiessen, würzen und zu einer cremigen Sauce einköcheln lassen.
- In der Zwischenzeit die Pasta nach Packungsanweisung kochen, in den letzten 2 Kochminuten den Lauch zugeben und mitkochen lassen.
- Kurz vor dem Servieren die Walnusskerne darüber streuen.
- Abschmecken.... et voilà! Bon appétit!
Sonntag, 18. März 2018
Linsen-Curry mit Auberginen
| Essen & Trinken 4/2018 |
ich nehme (für 2 Personen):
20 g frischer Ingwer, geschält, in Julienne geschnitten
2 Schalotten, geschält, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, geschält, feine Scheiben gehobelt
1 Aubergine (ca. 300g), längs geviertelt, in 1,5 cm dicke Scheiben geschnitten
1 Pfefferschote, in dünne Scheiben geschnitten
1 TL Koriandersaat
1/2 Sternanis
1 Tomate, in grobe Würfel geschnitten
5 EL Öl oder Ghee
150 g rote Linsen
1 TL mildes Currypulver
600 ml Gemüsefond
2 EL Curryblätter (moi: weggelassen)
150 ml Kokosmilch
2 - 3 TL Limettensaft
Salz
Petersilie oder Koriander
und los gehts:
3 EL Öl im Wok erhitzen, Auberginen darin 2 - 3 min anbraten und wieder herausnehmen. Restl. Öl in den Wok geben und erhitzen, darin Ingwer, Schalotten, Knoblauch und Pfefferschote kurz anbraten, Linsen zugeben, mit dem Curry bestäuben, Koriandersaat und Sternanis im Mörser grob zerstossen und ebenfalls in den Wok geben. Gemüsefond angiessen, Tomaten dazu, aufkochen und ca. 15 min weich garen. Kokosmilch dazu, einmal aufkochen und mit Limettensaft und Salz abschmecken. Evtl. mit frisch gehackter Petersilie oder Koriander bestreuen und mit Reis oder wie ich es hier getan habe, mit Gerstenschrot servieren.
Sonntag, 19. März 2017
Quino-Salat mit Avocado, viiiel Gemüse und Harissa
So langsam wird es Zeit, hier frühlingshafte Gerichte zu zeigen.
Ich bin ein grosser Fan von Quinoa und habe dieses köstlich schmeckende Getreide meistens portionsweise im Tiefkühler, damit, falls es mal schnell gehen soll, immer ein gewisser Grundvorrat zur Verfügung steht. Diesmal zeige ich euch eine Variante, die schnell und einfach zubereitet ist und sich als Beilage oder als eigenständiges kleines Abendessen eignet.
Da hier gerade die Löwenzahn-Saison begonnen hat, habe ich einen Teil des angemachten Quinoa in Löwenzahn gebettet und den Löwenzahn zusätzlich mit Vinaigrette beträufelt
- ca. 1 - 2 Tassen Quinoa (nach Packungsanweisung zubereitet)
- 1 Karotte, in Stifte geschnitten
- 1 kleine Fenchelknolle, in feine Streifen geschnitten
- 1 Stück Staudensellerie, in Scheiben geschnitten
- 1/2 halbe Avocado, geschält und gewürfelt und mit Zitronensaft beträufelt
- ein Handvoll Kirschtomaten, geviertelt
- Vinaigrette aus Salz, Pfeffer, 2 EL Olivenöl, 1 EL Essig, 1 - 2 TL Harissa-Paste, glatte Petersilie
- frische Sprossen (moi: Radieschensprossen, Alfalfa)
- wahlweise ein Bett aus Löwenzahn und Feldsalat
- Zunächst Quinoa nach Packungsanweisung garen und abkühlen lassen
- Karotte, Fenchel, Staudensellerie bissfest garen und salzen, zum Abkühlen zur Seite stellen.
- Die Vinaigrette zubereiten und richtig schön pikant mit Harissa abschmecken.
- Abgekühlten Quinoa in die Vinaigrette geben, Gemüse dazu, ebenso die Avocado, Tomaten und gehackte Petersilie.
- Auf einem Salatbett anrichten, mit Sprossen garnieren.
Mittwoch, 28. September 2016
Vegetarischer Brotaufstrich oder eine Pseudo-Leberwurst?
ich nehme (für 2 Gläser à 150 g)
- 200g rote und gelbe Linsen
- 1 Gemüsezwiebel
- 3 Knoblauchzehen
- Olivenöl
- 2 EL Tahina (Sesammus)
- 25g Sonnenblumenkerne
- 1 1/2 TL Majoran
- 4 TL Gemüsepaste (natürlich selbstgemacht)
- 1/2 TL geräuchertes Paprikapulver (Pimentón de la vera)
- Muskatnussabrieb
- 3 Pimentkörner, fein gemörsert
- Salz, Pfeffer
- Zitronenschalen-Abrieb
- 2 EL weisser Balsamico
und los gehts:
Dienstag, 8. März 2016
Quinoa, Backofengemüse, Kräuter-Dip
Nachdem ich mit dem vorletzten Post alle Fleischtiger zufriedengestellt habe, kommt nun wieder etwas nach meinem Geschmack. Backofengemüse, Quinoa und dazu ein köstlicher Dip - dies ist Alltagsküche, so wie ich sie mag. Und Quinoa ist man absolutes Lieblingsgetreide.
Nehmt einfach das Gemüse, was da so im Gemüsefach herumliegt (und vielleicht auch verarbeitet werden muss), dazu eine Getreidesorte, mein absoluter Favorit ist derzeit Quinoa. Und da nicht das einfache weisse Quinoa, sondern wartet, bis ihr diese Mischung Quinoa bunt bekommt, alles andere schmeckt einfach nur langweilig!
Hobelt einfach alles Gemüse, was ihr im Kühlschrank findet, in eine ofenfeste Form. Ich hatte Karotten, Zucchini, Knollensellerie. Gerne noch ein bisschen in Streifen geschnittener Lauch dazu. Salzen, pfeffern, mit 2 EL Olivenöl mischen, ein paar Zweige frischer Thymian darüber und dann im Ofen bei mittlerer Hitze etwa 45 min garen, bis alles schön al dente ist.
Ein einfaches, herrliches Essen, das sich gut vorbereiten lässt. Während das Gemüse im Backofen gart, kann man die Quinoa zubereiten und warm stellen (ich gebe gerne noch einen EL Vadouvan zur Würze darunter)
Etwas Frischkäse (moi: Ziegenfrischkäse) mit gemischten Kräutern, 1/2 Knoblauchzehe, etwas Zitronensaft und Salz in der Moulinette pürieren, abschmecken und dazu servieren.
Mittwoch, 20. Januar 2016
Kartoffelauflauf mit Sauerkraut und Äpfeln - und ich bin mal wieder mit der Rettungstruppe unterwegs
Diesmal haben wir beschlossen die Kartoffel vor der Fertigindustrie zu retten. Wer braucht denn Kartoffelpüree aus dem Päckchen? Wer nimmt denn Kartoffelklösse der Firmen Pfa... und Konsorten? Das braucht wirklich niemand!
Kartoffelpüree-Rezepte habe ich hier in meinem Blog schon häufig veröffentlicht, mein Favorit ist z.B. dieses hier (klick). Doch ein Rezept für einen Auflauf fehlte bisher. Dies wird nun nachgeholt. Eigentlich ist es ein vegetarisches Gericht, das uns durch seine knusprige Kruste besonders gut gefallen hat. Doch wer nun gar nicht darauf verzichten mag, schneidet einfach ein paar Kasseler-Würfel oder ein paar Scheiben einer Mettwurst und mischt sie unter das Sauerkraut. Doch hier nun meine Variante, die ich in der essen & trinken, Ausgabe 12/2015 entdeckt und leicht abgewandelt habe.
ich nehme (für 4 Port.):
- 1 kg mehligkochende Kartoffeln, geschält, gewürfelt
- Salz, Pfeffer, etwas frisch geriebene Muskatnuss
- 250 ml Milch
- 100 g Butter
- 2 Gemüsezwiebeln, geschält, fein gewürfelt
- ca. 450 g rohes Sauerkraut
- 150 ml Apfelsaft
- 2 Lorbeerblätter
- 2 Äpfel (insgesamt etwa 300 g), geschält, geviertelt, in Spalten geschnitten
- 2 - 3 Scheiben Toastbrot oder sonst. Weissbrot
- 3 Stiele Thymian
- 1/2 EL Piment d'Espelette
und los gehts:
Die Kartoffelwürfel in gesalzenem Wasser ca. 25 min weich garen. Abgiessen, zurück in den Topf geben, restl. Kochwasser verdampfen lassen. Milch und 40 g Butter dazu geben und mit dem Kartoffelstampfer zu Brei stampfen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
Ca. 1/4 der Zwiebelwürfel in 20 g Butter in einem Topf glasig dünsten. Sauerkraut, Apfelsaft und Lorbeerblätter dazu und zugedeckt ca. 15 min dünsten. Die Apfelspalten zugeben und ca. 5 min mitdünsten. Abschmecken.
Die Sauerkraut-Mischung in eine feuerfeste Form geben, darauf das Kartoffelpüree streichen und bei 200 Grad 20 min. backen.
In der Zwischenzeit die restlichen Zwiebeln in der restlichen Butter bei mittlerer Hitze in ca. 15 min goldbraun anbraten. Toastbrot im Blitzhacker grob zerkleinern. Thymianblättchen von den Stielen zupfen.
Paprikapulver und Thymian zu den Zwiebeln in die Pfanne geben, Toastbrotbrösel dazu und bei starker Hitze kurz rösten. Salzen und pfeffern und über den Auflauf geben. Weitere 8 min. goldbraun und knusprig backen.
Meine Mitretterinnen und -retter sind diesmal:
http://www.leckermachtlaune.de/2016/01/10/smashed-potatoes/
http://meins-mitliebeselbstgemacht.de/2016/01/20/kartoffelmuffin/
http://www.dynamitecakes.de/kartoffelkekse-suess-und-salzig/
http://verbotengut.blogspot.ch/2016/01/grumbeer-stupperte.html?m=1





