Eine wundervolle Überraschung: Yannick kommt nach viiiel zu langer Zeit endlich mal wieder nach Hause (das war keine Überraschung - das war seit langer Zeit geplant), bringt Caro mit (das war nicht geplant - aber eine soooo schöne Überraschung!!!!!!!!!!!!!!!) und bringt dann noch alle Wiener/österreichischen Zutaten mit, um uns im Elsass zu bekochen. Mit seinem berühmten Tafelspitz (klick) hat er mir schon vor einiger Zeit die Nase mit einem Foto lang gemacht und diesmal durfte ich es geniessen, von unserem Sohn bekocht zu werden. Es hat genial geschmeckt. Leider gibt es davon kein Foto, aber wenigstens gibt es ein Foto vom wunderbaren Wein, den er ebenfalls mitgebracht hat und der ausgezeichnet gepasst hat:
So bekocht, hatte ich Zeit und konnte ich mich mit der letzten Artischocken-Ernte beschäftigen und ausserdem noch einen Teil der Chilis verarbeiten.
Die Artischocken habe ich nach Roberts Rezept verarbeitet und in Öl eingelegt, die Chilis habe ich teilweise eingefroren, aus einem Teil entstand Harissa und aus dem Rest habe ich eine Sweet Chili Sauce hergestellt.
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Samstag, 27. September 2014
Yannick kocht (nicht in Wien) und Wochenendbeschäftigung mit Artischocken und Chili
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Yannick kocht aus Wien
Samstag, 31. Mai 2014
weisser Spargel, Orangen, Chili
Vom Wochenende hatte ich noch einen Rest weissen Spargel. Ich wollte schon längst ein Chutney ausprobieren mit Orangen und Spargel, wie ich es im vergangenen Jahr in der Zeitung "Lust auf Genuss" entdeckt hatte. Hier leicht abgewandelt.
Wir haben es heute zu einer selbst gemachten Geflügel-Terrine mit Hühnerlebern, grünem Pfeffer und getrockneten Aprikosen gegessen und es hat uns wunderbar geschmeckt. Leider hat die angegebene Menge nur für zwei Gläser gereicht. So lange es Spargel gibt, muss ich nochmals für Nachschub sorgen.
Für das Terrinen-Rezept verweise ich auf mein Grund-Rezept, das ich für alle bisher hergestellten Terrinen anwende, nur diesmal habe ich in die Mitte noch ganze, nur leicht in Butter angebratene Hühnerlebern (3 Stück) gegeben und die Masse mit 8 kleingehackten Trockenaprikosen und 2 EL grünem Pfeffer vermengt.
ich nehme (für 2 mittelgrosse Gläser):
- ca. 500 g weisser Spargel
- 3 Orangen (Bio)
- 1 rote Zwiebel, geschält, fein gewürfelt
- 1 - 2 rote Chilis, in feine Würfel geschnitten
- 2 EL Olivenöl
- 50 ml weisser Balsamico
- 100 g Honig
- Salz, Pfeffer
und los gehts:
Spargel schälen, in ca. 1 cm grosse Stücke schneiden. Zwiebel schälen und feinst würfeln. Die Orangen heiss abwaschen, mit dem Zestenreisser die Schale abreissen, dann die Orange schälen und filetieren, die Orangenfilets in 2 - 3 Stücke schneiden und den Saft auffangen.
Zwiebelwürfel im Olivenöl andünsten, die Chiliwürfel dazu und dann die Spargelstücke. Kurz andünsten. Mit Balsamico ablöschen, Honig, Salz, Pfeffer hinzu und die Orangenzesten, -stücke und den -saft. Einkochen lassen, so lange, bis der Spargel fertig gegart ist - nicht ganz so bissfest, sondern eher ein bisschen weich. Die Flüssigkeit sollte nicht ganz verdampft sein, evtl. am Schluss den Deckel darauf geben.
Abschmecken - es sollte deutlich süss-sauer schmecken und noch heiss in Twist-off-Gläser füllen.
Ich könnte mir das Chutney auch wunderbar zum Grillen und zu Geflügel vorstellen.
Samstag, 25. August 2012
Sweet Chili Sauce for Chicken und die Einlösung eines Versprechens
Vor einiger Zeit hatte mich zorra in einem Kommentar gefragt, ob es irgendwann mal das Rezept für meine selbstgemachte Sweet Chili Sauce geben würde. Dies ist die perfekte Sauce für alle BBQ- und/oder Grillhähnchen-Fans, weil sie so schön karamellisiert, es gibt nichts besseres. Als Marinade für Spareribs ist sie einfach unersetzlich.
Normalerweise kommt mir keine Fertigsauce mehr ins Haus. Als Yannick vehement nach den Spareribs "Mama, so wie wir sie früher immer gemacht haben" verlangte, war ich gefordert. Für mich war klar, dass es keine Fertigsauce geben sollte, also selber basteln. Heraus kam diese köstliche Sauce, voilà, für Dich, liebe zorra:
Zutaten:
100 g Zucker
7 schöne reife rote Chilischoten, in allerkleinste, feinste Würfel geschnitten,
2 Knoblauchzehen, geschält, feinst gewürfelt
1 walnussgroßes Stück frischer Ingwer, geschält und in ganz kleine Würfel geschnitten
3 EL Weißweinessig
1 TL Fleur de l
2 TL Speisestärke oder Johannisbrotkernmehl
Zubereitung:
Den Zucker in einem genügend großen Topf mit etwas Wasser mischen und langsam zum Schmelzen bringen. Chili-, Knoblauch- und Ingwerwürfel dazu geben, ein paar Minuten andünsten, dann mit 1/4 Wasser und 1 TL Salz vermischen und ca. 20 min abgedeckt leicht köcheln lassen. Den Essig dazu und abschmecken. Evtl. fehlt noch etwas Salz, vielleicht auch noch etwas Essig. Es soll eine deutlich süßsaure Note ergeben.
Die Speisestärke mit etwas Wasser glatt rühren und darunter geben, kurz köcheln lassen und gleich in saubere Twist-Off-Gläser abfüllen.
Fazit: Eine wunderbare Sauce, die das gute Gefühl hinterlässt, zu wissen was drin ist. Die sich zum BBQ, für Hähnchen und Spareribs eignet, aber auch gut als Dip zu Gemüse passt. In der Grillsaison einfach unerlässlich.
Und weil das so ein schönes leuchtendes Hellrot ergibt, ist das passend für Uwes Event Cookbook of Colors, der für den Monat August die Farbe Rot wünscht.
Donnerstag, 2. August 2012
Heiße Sauce für heiße Sommerabende: Harissa - sooo was von scharf
Zum Couscous, den ich klick hier zubereitet hatte, gehört unbedingt Harissa, die scharfe Würzpaste, ohne die es in der tunesischen Küche ohnehin nicht geht. Außerdem passt sie wunderbar zu Gegrilltem Fleisch, Fisch oder Gemüse und gibt gewissen Sommersalaten das I-Tüpfelchen.
Zutaten:
70 g getrocknete Chilischoten, in kochendem Wasser eingeweicht
6 frische Chilis, rot, klein gehackt
2 Knoblauchzehen, geschält
1 EL Rotweinessig
2 EL grobes Meersalz
1 EL gemahlener Kreuzkümmel
1 EL gemahlener Koriander
Olivenöl
Chili und Knoblauch fein hacken, mind. 30 min bei aufgelegtem deckel schmoren, gegen Ende mit dem Pürierstab fein zu einer Paste zerkleinern, in ein Gefäß geben und und mit Olivenöl bedecken. Im Kühlschrank hält sich das Harissa gut einige Wochen.
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