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Freitag, 23. August 2019

Papaya-Avocado-Tomaten-Salsa

Papaya-Avocado-Tomaten-Salsa



Der Sommer ist zurück und mit ihm herrliche Temperaturen und passendes Grillwetter.

Diese Salsa mag ich sehr gerne zu gegrillten Hähnchenschenkeln, aber auch zu Fisch und Meeresfrüchten passt sie sehr gut. Diesmal habe ich einen gekochten Pulpo-Arm in Olivenöl, Zitronenabrieb, Knoblauch und gehackter Petersilie über Nacht mariniert, auf den Grill gelegt und bei mittlerer Hitze von jeder Seite ca. 10 Minuten gegrillt. Dabei habe ich den Pulpo mehrmals mit der restlichen Marinade eingestrichen.

Für die Salsa nehme ich:
  • 1/2 Papaya (geschält, Kerne entfernt und in feine Würfel geschnitten)
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 1 Avocado (schön reif, geschält, gewürfelt und sofort in Zitronensaft mariniert, damit sie nicht braun wird)
  • 1 Frühlingszwiebel (in feinste Ringe geschnitten)
  • 1 Handvoll Tomaten oder Cherrytomaten (klein gewürfelt)
  • 2 EL fein gehackte glatte Petersilie, wer mag ersetzt diese ganz oder teilweise durch frischen Koriander
  • 1/2 Chilischote (feinst gewürfelt)
Vinaigrette:
  • 1 EL Oliven- oder geröstetes Sesamöl
  • 1 EL Rotweinessig
  • 1 EL Ahornsirup
  • Salz


und los gehts:

Alle Zutaten vermischen, Öl, Essig, Salz und Ahornsirup zu einer Vinaigrette rühren und ebenfalls mit den Zutaten vermischen.
Abschmecken und ca. 30 min durchziehen lassen.

Voilà!

Montag, 1. Juni 2015

Obsttag


Ich kam mal wieder zu spät und die Rhabarber-Saison in Nachbars Garten wurde von diesem durch Abschneiden bzw. Abdrehen der verbliebenen Stiele für beendet erklärt. Es heisst, ab jetzt entwickele er zuviel Oxalsäure. Doch offiziell geht die Rhabarber-Saison so lange wie es Spargel gibt, d.h. ihr werdet bestimmt noch welchen finden, um dieses Rhabarber-Ketchup zuzubereiten.

Ich hatte mir jedoch bereits morgens beim Aufstehen in den Kopf gesetzt, Ketchup für die Grillsaison etc. herzustellen. Alternativen mussten her. Da ich im Moment ohnehin damit beschäftigt bin, den Tiefkühler zu leeren, wühlte ich mich auf der Suche nach verwertbarem Obst durch die TK und wurde fündig: Ananas, Papaya und rote Johnnisbeeren. Perfekt, daraus wurden diese drei köstlichen Ketchup-Varianten, die man mindestens eine Woche durchziehen lassen sollte, danach schmecken sie am besten.

Als 'Basis' nahm ich die Zutaten meines Rhabarber-Ketchups, verdreifachte diese, verteilte sie auf drei Töpfe, gab in den ersten Topf Ananas und einen EL Curry dazu, in den zweiten Topf kamen die Johannisbeeren mit einem halben TL zerstossenen Korianderkörnern und in den dritten Topf Papayastücke mit einer fein gewürfelten Chilischote.

ich nehme:

für Ananas-Ketchup:

ca. 700 g Ananas, geschält, gewürfelt
250 g passierte Tomaten
150 g Zwiebeln
200 ml Rotweinessig
3 Nelken
2 kleine Lorbeerblätter
1 TL Senfsaat (moi: Senfmehl)
250 g Zucker
1 TL schwarzer Pfeffer
1 EL Curry (moi: Anapurna von Ingo Holland)

für Papaya-Ketchup:

ca. 650 g Papaya, geschält, gewürfelt
1 Chilischote, fein gewürfelt
250 g passierte Tomaten
150 g Zwiebeln
200 ml Rotweinessig
3 Nelken
2 kleine Lorbeerblätter
1 TL Senfsaat (moi: Senfmehl)
250 g Zucker
1 TL schwarzer Pfeffer

für Johannisbeer-Ketchup:

ca. 650 g rote Johannisbeeren
250 g passierte Tomaten
150 g Zwiebeln
200 ml Rotweinessig
3 Nelken
2 kleine Lorbeerblätter
1 TL Senfsaat (moi: Senfmehl)
250 g Zucker
1 TL schwarzer Pfeffer, zerstossen
1 TL Korianderkörner, zerstossen

und los gehts:

Die jeweiligen Zutaten in einen Topf geben und zugedeckt ca. 40 min köcheln lassen. Ist danach noch zuviel Flüssigkeit im Topf ein paar Minuten offen die Flüssigkeit verkochen lassen.

Nun den Zauberstab in den Topf halten und direkt mit sämtlichen Gewürzen mixen. Falls das Ketchup noch zu flüssig sein sollte, etwas einkochen lassen. In sterilisierte Flaschen abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren.

Diese köstlichen Ketchup-Varianten bringe ich Sandra zu ihrem Blogevent, das sie bei zorra ausrichtet, mit, denn da wird gegrillt und hierzu passen diese Saucen am besten.


Blog-Event CIX - it's BBQ-time! (Einsendeschluss 15. Juni 2015)