
Heute wird wieder gerettet! Die Mitglieder unserer bereits seit März 2014 existierenden Rettungstruppe haben beschlossen, diesmal Gnocchi, Spätzle und Ähnliches in all seinen Variationen vor der Fertigfutter-Industrie zu retten und zu zeigen, wie einfach und köstlich es doch mit Selbstgemachtem schmeckt, ganz zu schweigen von den diversen Horror-Ingredienzien, die sich da auf der Zutatenliste von Fertigprodukten tummeln und die wir nun doch nicht wirklich essen wollen, oder?
Mein Beitrag sind diese einfach und wirklich schnell gemachten Ricotta-Gnocchi. Ihr braucht hierfür tatsächlich nicht mehr als 15 min!!! Probiert es aus - es lohnt sich!
Das Originalrezept für die 15-Minuten-Ricotta-Gnocchi, das von Nicky
stammt und aus deren wundervollem Kochbuch ich schon häufig Rezepte nachgekocht habe, machte bereits in zahlreichen Foodblogs die Runde, u.a. zu sehen bei Barbara mit einem Rucola-Walnuss-Pesto oder bei Petra von Chili und Ciabatta, die auch gleich eine schöne Geschichte dazu erzählt. Bei Zorra wird sogar eine Videoanleitung geliefert. ich habe sie schon in unzähligen Varianten zubereitet, z.B. mit Bärlauch, Wildkräutern, Spinat, Kurkuma etc., doch für unsere heutige Rettungsaktion muss es der Klassiker sein.
stammt und aus deren wundervollem Kochbuch ich schon häufig Rezepte nachgekocht habe, machte bereits in zahlreichen Foodblogs die Runde, u.a. zu sehen bei Barbara mit einem Rucola-Walnuss-Pesto oder bei Petra von Chili und Ciabatta, die auch gleich eine schöne Geschichte dazu erzählt. Bei Zorra wird sogar eine Videoanleitung geliefert. ich habe sie schon in unzähligen Varianten zubereitet, z.B. mit Bärlauch, Wildkräutern, Spinat, Kurkuma etc., doch für unsere heutige Rettungsaktion muss es der Klassiker sein.
ich nehme (für 2 Personen:
- 250 g Ricotta (schmecken auch wunderbar mit Ziegenfrischkäse)
- 1 Eigelb
- 1/2 Tel. feines Meersalz
- frisch geriebene Muskatnuss
- frisch gemahlener weisser Pfeffer (moi: Kampot-Pfeffer)
- 30 g frisch geriebener Parmesan
- 50 - 75 g Mehl (plus Mehl zum Bestäuben)
- 2 EL Butter (moi: Salzbutter)
- ein paar Salbeiblätter
und los gehts:
- Evtl. vorhandene Flüssigkeit vom Ricotta abgiessen, mit Eigelb, Gewürzen und Parmesan in eine Schüssel geben und gut verrühren.
- Das Mehl zugeben und nur kurz unterrühren. Der Teig ist recht klebrig, aber davon darf man sich nicht abschrecken lassen. Mehr Mehl würde zu zähen Gnocchi führen und gerade das Wunderbare an diesen Gnocchi ist ja, dass sie so schön samtig-fluffig sind. Ich bin mit 50 g Mehl ausgekommen, werde jedoch beim nächsten Mehl 70 g nehmen, so ein kleines bisschen fester wäre nicht schlecht gewesen.
- Wichtig ist jetzt, dass das Arbeitsbrett dünn mit Mehl bestäubt wird, dann werden die Gnocchi mit mehlbestäubten Händen fingerdick ausgerollt und mit einem Messer, das ebenfalls in Mehl getaucht wird, in kleine Teigkissen geschnitten. Zügig arbeiten, zu lange Wartezeit lässt die Gnocchi wieder an der Arbeitsfläche kleben.
- In der Zwischenzeit einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen, eine gute Handvoll Salz hinein und kurz bevor die Gnocchi ins Wasser kommen, einen kleinen Wirbel im Kochtopf veranstalten (dies verhindert ein Klebenbleiben am Topfboden) und dann ca. 2 - 4 min ziehen lassen, bis sie an die Oberfläche steigen.
- Währenddessen in einer Pfanne die Salbeiblätter in Butter knusprig braten.
- Die Gnocchi mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen, in der Salbei-Butter schwenken und sofort servieren, wer mag mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen.
Schaut mal bei meinen Mitretterinnen und -rettern vorbei, was es dort an Köstlichkeiten gibt: