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Montag, 11. Juli 2022

Tunfischtatar mit Avocado und Mango

 Tunfischtatar mit Avocado und Mango




Dieses Tatar eignet sich wunderbar als feine Vorspeise oder auch als kleines leichtes Abendessen und passt perfekt zu diesen sommerlichen Temperaturen

Es ist ja selbstverständlich, dass ihr beim Kauf eures Tunfisches auf des MSC Siegel achtet und/oder nur solchen aus nachhaltiger Fischerei kauft.

ich nehme (für 2 Personen):

  • 200 g frischen Tunfisch
  • 1 Avocado
  • 1 kleine Mango
  • 1 Zitrone (noch besser wäre eine Limette)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Soyasauce

und los gehts:

Den Tunfisch fein würfeln (ich mag ihn am liebsten, wenn er möglichst fein gewürfelt ist). Mit dem Abrieb der halben Zitrone, 2 EL Zitronensaft, der Sojasauce und dem Olivenöl mischen.

Die Avocado halbieren, den Kern herausnehmen und mit einem Esslöffel das Fruchtfleisch herauslösen, ebenfalls klein würfeln.

Die Mango schälen und um den Kern herum in Scheiben und danach in feine Würfel schneiden.

Avocado und Mango mischen, 1 EL Zitronensaft dazu und in einem Servierring abwechselnd mit dem Tunfisch anrichten, evtl. mit hauchdünn geschnittenen Scheiben Zitronen und etwas Schnittlauch garnieren.


Samstag, 27. Januar 2018

Klassiker: Salade Niçoise mit Thunfisch, Bohnen und pochiertem Ei

Ein Klassiker, hier nicht ganz klassisch zubereitet, aber seeehr köstlich schmeckend...

Nein, ich habe mich nicht in der Jahreszeit vertan, aber wie ich gestern schon schrieb (klick hier), bin ich Regen und trübes Wetter so leid, dass ich mir den Sommer auf den Teller kochen muss. Dieser Salat hat so gut geschmeckt, dass ich ihn in mein Repertoire der Klassiker und Sommerrezepte aufnehme und ihn sicherlich im Sommer häufiger auf den Tisch bringen werde. 

Das Rezept habe ich in der August-Ausgabe der Zeitschrift Essen & Trinken 2017 entdeckt. Ein wenig habe ich es abgewandelt, gebe euch aber nachfolgend das Original-Rezept wieder. Doch Wachsbohnen und grüne Bohnen waren zu dieser Jahreszeit wirklich nicht aufzutreiben, sicherlich wären auch schwarze Oliven passender gewesen, vor allem die köstlichen kleinen aromatischen aus Nizza, doch in meinem Vorrat fanden sich nur grüne - war auch ok.





ich nehme (für 2 Pers.)

250 g kleine Kartoffeln
Salz
50 g Wachsbohnen
50 g grüne Bohnen
1 Rispe Kirschtomaten
4 Sardellenfilets
4 Stiele Basilikum
60 g Römersalatherzen
1/2 TL Anissaat
1 kleine Knoblauchzehe
2 EL Estragonessig
6 EL Olivenöl
4 - 6 EL Gemüsefond
Pfeffer
8 schwarze Oliven
200 g frisches Thunfischfilet (Sushi-Qualität)
150 ml Weissweinessig
2 frische Eier

und los gehts:

Für den Salat Kartoffeln waschen und ungeschält in kochendem Salzwasser ca. 20 Min. garen. Abgiessen und pellen. Je nach Grösse halbieren oder vierteln. Wachsbohnen und grüne Bohnen putzen und in kräftig gesalzenem Wasser ca. 4 - 5 min. garen. Abschrecken und abtropfen lassen. Tomatenrispe mit der Schere vierteln, in einer kleinen ofenfesten Pfanne im Backofen bei 220 Grad auf der mittleren Schiene 5 - 6 min garen bis sie leicht aufplatzen.
Sardellen auf Küchenpapier leicht abtropfen lassen. Basilikumblätter von den Stielen zupfen, Römersalat putzen, längs halbieren und in mundgerechte Stücke zupfen.

Für die Vinaigrette Anis in der Pfanne kurz rösten, abkühlen lassen und im Mörser grob zermahlen. Knoblauch sehr fein hacken. Estragonessig mit Anis, Knoblauch und Salz in einer Schüssel verrühren. 4 EL Olivenöl und Gemüsefond unterrühren, pfeffern, fein gehackte Sardellen und Oliven untermischen.

Für den Thunfisch 1 EL Olivenöl erhitzen und Fisch bei starker Hitze von jeder Seite ca. 20 Sekunden braten, salzen. Auf einem flachen Teller abkühlen lassen und in mundgerechte Stücke schneiden, pfeffern. In der gleichen Pfanne den restl. EL Olivenöl erhitzen, darin in ca. 5 -6 min die Kartoffeln goldgelb anbraten, salzen, pfeffern.

Die beiden Eier pochieren, bei mir nur noch nach dieser gelingsicheren Methode (klick hier),  auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Bohnen, Römersalat und Kartoffeln zur Vinaigrette in die Schüssel geben und behutsam mischen. Salat auf Tellern anrichten, Tomaten, Thunfisch und Eier zugeben. Sofort servieren.

Fazit: Ein wunderbares Rezept! Entweder kocht ihr euch jetzt den Sommer auf den Teller oder aber ihr hebt das Rezept bis zum Sommer auf, bis wirklich alle saisonalen Zutaten vorhanden sind.

Montag, 21. September 2015

Farfalle mit Thunfisch, grünen Bohnen, Erbsen und Zitrone


Noch immer will ich dem Herbst keinen Platz auf meinem Teller einräumen, dann doch lieber noch ein sommerliches Pasta-Gericht, das durch den frischen zitronigen Geschmack besticht. Ausserdem haben doch die Gemüse-Gartenbesitzer unter euch sicherlich noch grüne Bohnen im Überfluss oder?

ich nehme (für 4 Personen):


  • 350 g Farfalle (oder eine andere Pastasorte)
  • 100 g Bohnen, geputzt, halbiert oder gedrittelt
  • 100 g Erbsen (evtl. TK - oder einfach komplett weglassen)
  • 1 rote Zwiebel, in Spalten geschnitten
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 150 g Thunfisch aus der Dose (moi: frischer Thunfisch)
  • Abrieb 1/2 Zitrone
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 2 - 3 EL Frischkäse (moi: Ziegenfrischkäse)
  • etwas zusätzlich noch etwas Weisswein zum Glattrühren
  • 1 EL Kapern, in Lake
  • etwas frisch gehackte Petersilie
und los gehts:

Die Pasta nach Packungsanweisung kochen, dabei mind. 2 - 3 min. weniger als angegeben, denn sie garen später in der Pfanne noch nach.
In den letzten Minuten die Bohnen für 8 Min. mitkochen, danach für 2 - 3 min. evtl. die Erbsen.

In der Zwischenzeit die Zwiebelspalten in etwas Öl andünsten, den Thunfisch kurz mitbraten, aber wirklich nur ganz kurz und heftig, sonst wird er trocken. Den Dosen-Thunfisch einfach abgetropft dazu geben. Zitronenschale, -saft und Frischkäse dazu, verrühren.

Nudeln und Bohnen abschütten, etwas vom Nudelwasser evtl. auffangen, das könnte man anschliessend noch für die Sauce brauchen. Alles zusammen in die Pfanne gaben, Kapern und Petersilie unterrühren und abschmecken.

Sonntag, 28. Juni 2015

confierter Thunfisch - selber einmachen schmeckt köstlich

Da haben wir den Salat! 
Und damit meine ich nicht nur diesen Salat auf dem Foto - das ist zwar einer meiner Lieblings-Sommersalate, eine köstlich schmeckende Salade Niçoiseaber das meine ich nicht. Gemeint ist das Schicksal, das fast jeden Food-Blogger ereilt: Die Liste der Lebensmittel, die man früher zu 'Vor-Blogger-Zeiten' einfach im Supermarkt achtlos in Gläser, Dosen, Konserven in den Einkaufswagen geworfen hat, wird immer kürzer. Dafür verlängert sich die Liste der Dinge, die - einmal selbst gemacht - nur noch selbstgemacht schmecken. Um nur einige Beispiele zu nennen: Ketchup, Harissa, Kräuterpaste zum Würzen, Gewürzmischungen wie Raz el Hanout und Rub zum Grillen .... diese Liste liesse sich endlos fortführen. 

Wenn ihr mögt, ergänzt sie doch einfach hier in den Kommentaren mit einem entsprechenden Link zu eurem Rezept. 



Nun ist für mich ein weiteres Produkt hinzu gekommen: Thunfisch! Thunfisch in Dosen? Mag ich nicht mehr! Thunfisch selber einmachen ist angesagt. Entweder naturel oder in Olivenöl. Und bevor nun ein Aufschrei durch die Bloggerwelt geht... 
Nein, ich habe nicht den vom Aussterben bedrohten Thunfisch verwendet, sondern habe gewartet, bis ich den nicht auf der roten Liste stehenden und nicht mit Schleppnetzen gefangenen Bonito aus dem Nord-Ost-Atlantik bekommen habe. Die Fang-Saison ist kurz, da muss man schnell zugreifen. Dieses Jahr hatte ich Glück und es hat vom Timing her gepasst. Vorletztes Wochenende kam meine Bestellung an. Wir waren zum damaligen Zeitpunkt gerade mal nicht verreist. Ein Wochenende, an dem nichts geplant war, stand bevor und ich konnte mich ausführlich dem Confieren des Thunfischs widmen. Wobei das eigentlich kein grosser Zeitaufwand ist, sieht man mal vom anschliessenden Sterilisieren ab.


Offensichtlich scheint das Selber-Einmachen bzw. Confieren von Thunfisch noch nicht sehr beliebt zu sein, denn meine entsprechende Rezeptsuche gestaltete sich etwas schwierig. Fündig geworden bin ich mal wieder bei Katia, deren Rezept ich allerdings leicht abgewandelt habe. Für das Originalrezept schaut einfach bei ihr nach (klick)

Genaue Mengenangaben kann ich diesmal nicht machen, diese richten sich im wesentlichen nach dem Gewicht des Thunfischs, den ihr bekommt. Bei mir waren das (statt des erhofften Bonitos von 3 - 4 kg) ca. 2 kg und daraus habe ich dann 3 Gläser mit jeweils 1/4 Liter und ein Glas mit 1/2 Liter produziert.

So, nun geht es aber los:

Die Weckgläser gründlich sterilisieren, komplett, auch die Gummiringe - sauberes Arbeiten ist unbedingt erforderlich.

Den Thunfisch in ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden, häuten, die Gräten entfernen (Katia häutet den kompletten Fisch vorher). In grobe Stücke schneiden (bei einer Scheibe von ca. 200 g in höchstens 3 - 4 Stücke). Eine Lake zubereiten, ich habe die Salzmenge deutlich reduziert und pro Liter Wasser 50 g Salz verwendet. Benötigt habe ich ca. 1,5 Liter Salzwasser.

Nun die Thunfischstücke in die Weckgläser schichten, gaaanz viel Platz lassen, nicht bis oben hin füllen, damit die Gläser später nicht aufgehen. Pro Glas habe ich 1 - 2 frische Lorbeerblätter und ca. 5 Wachholderbeeren zugegeben. Gut könnte ich es mir auch mit einem Thymianzweig vorstellen, das werde ich beim nächsten mal probieren.

Mit der Salzlake auffüllen, aber Vorsicht! Nicht bis oben hin! Ca. 3 Fingerbreit einen Rand lassen. Für Thun naturel kann man jetzt die Gläser mit einer kleinen Schicht Olivenöl bedecken und schliessen. Für die in Öl eingelegte Variante einfach komplett den Thun mit Öl und Gewürzen auffüllen (mit dem obligatorischen Rand) und verschliessen.

Ich habe im Backofen sterilisiert:

Auf der mit Wasser gefüllten Saftpfanne bei 100 Grad Umluft 2 Stunden. 
Dann im ausgeschalteten Ofen bei geöffneter Backofentür abkühlen lassen.

Ich bewahre die Gläser, bzw. mittlerweile ist nur noch das 1/2 Liter-Glas übrig, im Kühlschrank auf.

Fazit: Grandios! 
Warnhinweis: Vor dem Nachmachen sei gewarnt, denn danach hat das, was man in Dosen oder Gläsern eingemacht als Thunfisch bezeichnet, keine Chance mehr bei euch.