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Montag, 27. November 2017

Gâteau au chocolat - DER berühmte Schokoladenkuchen

DER berühmte Schokoladenkuchen - le fameux gâteau au chocolat - OHNE bzw. fast ohne Mehl




Es ist bekannt, dass in unserer Familie alle grosse Schokoladenfans sind - ausser mir...  Doch diese Tarte mag sogar ich! Das Rezept kommt mit kaum Mehl aus (nur 1 Esslöffel im Teig!) und ist bei uns entweder als Dessert oder auch mal so zwischendurch, zum Naschen in Würfel geschnitten, sehr beliebt.




Und wie immer, wenn ich ein Rezept für Süsskram veröffentliche: 
Es ist köstlich! (klar!) 
Es ist unkompliziert und gelingsicher! 
UND: Es ist einfach und schnell gemacht!

ich nehme: 

  • 200 g dunkle Schokolade
  • 200 g Butter (+ 20 g)
  • 5 Eier
  • 200 g Puderzucker
  • 2 EL Mehl


und los gehts:

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eine Backform (20 cm Durchmesser) mit 20 g Butter ausfetten und mit 1 EL Mehl ausstreuen.

Butter und Schokolade im Wasserbad schmelzen.

Die Eier eines nach dem anderen langsam einarbeiten. Ich habe das mit dem Rührbesen der Kitchen Aid erledigt. Einen EL Mehl einarbeiten und den Puderzucker dazu geben. So lange rühren bis eine homogene Masse entstanden ist.

In die Form giessen und ca. 25 min backen.

Abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestreut servieren.


So! Und nun ist bis auf weiteres mal Schluss mit dem Süsskram! ☺

Montag, 15. August 2016

sablés au chocolat et fleur de sel de Pierre Hermé

Sablés au chocolat et fleur de sel de Pierre Hermé



Zum ersten Mal habe ich diese Köstlichkeit bei einer meiner Lieblings-Bloggerinnen entdeckt - da hatten die Sablés allerdings schon die Runde durch unzählige deutsch, englisch und französisch sprachige Blogs gemacht. Bis ich mich zu Süsskram aufraffen kann, dauert es ja immer ein Weile, zumal das Rezept diesmal vom französischen Meister-Pâtissier Pierre Hermé stammt, doch dann haben sie Monsieur sooo sehr begeistert, dass es sie schon häufig gegeben hat - zumal sie nun wirklich einfachst und schnell zuzubereiten sind. Lediglich der leicht krümelige Teig stellt eine kleine Herausforderung dar...



Für Schokoladenfans und Süssschnuten sind diese Kekse ein MUSS - intensivster Schokogeschmack und das zarte Knistern der Salzkristalle rufen höchstes Entzücken hervor - ich weiss wovon ich schreibe, stehe ich doch als unbeteiligte Bäckerin und Beobachterin staunend daneben und sehe, wie nach und nach und unaufhaltsam ein sablé nach dem anderen im Mund von Monsieur verschwindet (aufbewahren in der Keksdose??? das probieren wir beim nächsten mal ...)

ich nehme:

175 g Mehl
30 g Kakao
5 g Natron
150 g weiche Butter
120 g Rohrzucker
50 g Puderzucker
5 g Fleur de sel
Mark einer Vanilleschote
150 g Zartbitter-Schokolade

und los gehts:

Die Schokolade mit Hilfe eines Brotmessers oder einer Reibe fein hacken oder reiben. Mehl, Kakao und Natron vermischen und sieben. Die sehr weiche Butter mit dem Rohrzucker, Puderzucker, Salz und Vanille gut vermischen. Die Mehl-Kakaomischung dazugeben und alles vermengen - die Schokoladenraspeln zuletzt unterkneten.

Nur so viel wie nötig kneten. Darauf achten, dass sich beim Rollen keine Luft einschließt. Aus dem Teig zwei 4 cm dicke Rollen formen (der Teig ist etwas bröselig, es hilft, die Rollen in Klarsichtfolie zu formen). 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen. Ein paar Minuten warten, bis der Teig sich ohne zu brechen schneiden lässt. Dann 1cm dicke Scheiben schneiden und mit ein wenig von etwa 2-3cm Abstand auf ein Blech mit Backpapier verteilen.

Bei 170 °C Umluft nicht mehr als 11-12 Minuten backen, sie dürfen nicht austrocknen. Komplett abkühlen lassen, bevor man sie in einer Blechdose aufbewahrt.

Mittwoch, 9. September 2015

Das beste Schokoladeneis - und ich bin mit der Rettungstruppe unterwegs

Die Rettungstruppe wurde von den beiden Bloggerinnen Sina und Susi ins Leben gerufen. Ich finde, es ist eine grandiose Idee von den beiden, klassische Lebensmittel vor der Fertigfutterindustrie zu retten und wieder die ursprünglichen Rezepturen ohne die ganzen E-sowiesos wieder zur Erinnerung zu bringen. Das beste Beispiel dafür ist für mich der berühmte Pudding. Wer weiss denn noch, wie richtiger Pudding zubereitet wird? Und damit meine ich nicht diese Tütchen von Herrn Dr. Oe.... Habt ihr euch mal die Zeit genommen, dort auf der Zutatenliste zu lesen? Pfui! Bäääh! Und ob ihr es glaubt oder nicht, selbstgemachter Pudding geht genau so schnell wie das Produkt aus den Tüten - ehrlich! Probiert es aus!




Doch nun wieder zurück zur Rettungstruppe. Als mich zorra fragte, ob ich Lust hätte, mich an dieser Rettungsaktion zu beteiligen, sagte ich sofort und gerne zu. Diesmal wird Eis gerettet. Und das ist auch dringend erforderlich, denn die Tiefkühltruhen in den Geschäften und Supermärkten quillen über von Fertigprodukten mit zweifelhaften Zutaten. Dabei geht Eis sooo einfach, wobei für die richtige Cremigkeit schon eine Eismaschine notwendig ist.

So, und nun geht es zu meinem grandiosen Schokoladeneis-Rezept, das ich hier schon einmal veröffentlicht, es aber für diese Rettungsaktion in verbesserter Form wieder neu aufgelegt habe.




ich nehme:
  • 250 ml frische Vollmilch
  • 300 ml Sahne
  • 230 ml Kaffeesahne, 10 %ig aus dem Bioladen)
  • 130 g Rohrzucker
  • 3 TL Speisestärke
  • 1 EL Invertzucker nach Eline
  • 50 g ungesüsstes Kakaopulver
  • 1 gute Prise Fleur de Sel
  • 60 g Bio-Zartbitterschokolade, 65 % Cacao-Anteil
  • evtl. geschlagene Sahne und Cacao-Nibs zum Servieren
und los gehts:

Etwa 3 EL Milch von der angegebenen Menge wegnehmen und mit der Speisestärke glatt rühren, beiseite stellen. Nun alle weiteren Zutaten bis auf die Schokolade in einen 4 L Topf geben, aufkochen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen (WICHTIG, damit der Wasseranteil in der Milch verkochen kann und das Eis weniger kristallin wird). Vom Herd nehmen und langsam die Stärkemischung einrühren. Wieder aufkochen und etwas 1 Minute rühren, bis die Mischung andickt. Vom Herd nehmen und darin die in kleine Stücke gehackte Schokolade schmelzen lassen. Abkühlen lassen, dabei immer mal wieder umrühren, damit sich keine Haut bildet (ich habe die Mischung am Abend zubereitet und über Nacht auskühlen lassen. Im Buch wird die Eisbasis in einen Gefrierbeutel gefüllt und in ein Eiswürfelbad gelegt). In der Eismaschine zu dem cremigsten, schokoladigsten Eis der Welt gefrieren lassen. Zum Nachgefrieren evtl. nochmals in den Tiefkühler geben und vor dem Servieren für ca. 20 - 30 min. im Kühlschrank leicht antauen lassen, dann schmeckt es noch cremiger. 

Natürlich rette ich nicht alleine die Foodie-Welt, mit mir retten folgende Food-Bloggerinnen und -Blogger:

Andy von lieberlecker mit Bananeneis

Sandra from snuggs kitchen mit Buttermilch-Zitronen-Eis

Nadine von SweetPie mit Gin Tonic Popsiecle



Susanne von magentratzerl mit Halwa-Eiscreme




Tanja von greenway36 mit Schokoladen-Karamelleis ohne Eismaschine

zorra von kochtopf today mit schnellstes-softigstes-himbeer-softeis

oberstrifftsahne mit Kürbiseis

leckermachtlaune mit zwetschgen-eis

Widmatt mit Pfirsich-Glacé

Das Feinschmeckerle mit Brombeer-Blitzeis

Genial-Lecker mit Blitz-Vanilleeis

Barbaras Spielwiese mit Frozen Joghurt mit Himbeeren



Ein grosses Dankeschön geht auch an Susi, die diese Rettungsaktion organisiert hat und mir mit Rat und Tat zur Seite stand.













Donnerstag, 2. Juli 2015

Schokoladenpudding - natürlich selbst gemacht


An heissen Sommertagen bleibt bei uns häufig die Küche kalt. Da Monsieur zurzeit ohnehin seine Süssphase hat, ist er mittags mit einem Obstsalat, Schokoladeneis und/oder auch zur Abwechslung mal mit einem Schokoladenpudding zufrieden. 

Pudding wird bei uns selbst gekocht, Puddingpulver in Tüten halte ich schlichtweg für einen riesengrossen ungesunden Unfug. Zeitgründe? Probiert es aus: dieser Pudding ist genauso schnell zubereitet wie dieses Tütenzeugs und hat den Vorteil, dass man weiss, was drin steckt.

Das ist DER Geschmack für Schokoholics: unnachahmlich schokoladig und wunderbar cremig. Mit der Schokolade kann man variieren, ich habe 71%ige genommen, wer es etwas milder mag, nimmt Schokolade mit einem etwas geringeren Kakaoanteil, evtl. sogar Vollmilchschokolade, dabei würde ich dann allerdings den Anteil an Kakaopulver erhöhen. Oder gebt etwas Chilipulver, Koriander, Kakao-Nibs, Mandelsplitter und... und... und... zur Abwechslung in die Masse. Noch cremiger wird der Pudding, wenn man einen Teil der Milch durch Sahne ersetzt. Und wer Kalorien sparen möchte, nimmt komplett eine 1,5 %ige Milch. 




ich nehme (für 4 Portionen):

1 Liter frische Vollmilch
100 g Zartbitter-Schokolade (71 % Kakao)
40 g Speisestärke
40 g Rohrohrzucker
25 g Kakaopulver
1 Prise Fleur de sel (oder feines Salz)

und los gehts:

Ca. 50 ml von der Milch abnehmen, darin die Stärke anrühren. 

Die restliche Milch mit der in Stücke gebrochenen Schokolade, Zucker, Kakaopulver, Salz aufkochen, die in der Milch angerührte Stärke dazu geben, nochmals kurz aufkochen lassen und in entsprechende Gefässe füllen.

Haut auf dem Pudding ist bei uns ausdrücklich erwünscht. Wer das nicht mag, kann den Pudding direkt nach dem Kochen unter Rühren im Wasserbad abkühlen lassen und erst dann in die Schalen abfüllen.

Ich habe mit Kakao-Nibs und roten Johannisbeeren garniert.


Mittwoch, 30. April 2014

DIE absolut genialen Schokoladen-Trüffel


Achtung! Jetzt kommt ein Knaller-Rezept! Das MÜSST Ihr nachmachen!

Richtig gesunde Schokoladen-Trüffel, bei denen man hemmungslos ohne schlechtes Gewissen zugreifen kann? Sind wir im Schlaraffenland? Geht das denn? Jaaaa! Das geht!

Gerhard, das dürfte mittlerweile bekannt sein, ist ein grosser Fan von Schokolade und sämtlicher Derivate (insbesondere Schokoladeneis). Da gibt es solche köstlichen Schokoladentrüffel, die er zwar liebt, manchmal auch gerne davon mehr als ein, zwei Stückchen in den Mund schieben möchte, sie wegen der vielen Butter, die in diesen kugelrunden Dingern steckt, aber nicht verträgt.

Als ich dann zufällig diese schönen Trüffel, die mit Avocado zubereitet sind, hier (klick) entdeckt habe, bin ich aufmerksam geworden und begann zu recherchieren. und habe dann noch ein weiteres Rezept hier (klick) entdeckt. Dass die tatsächlich schmecken könnten und dann auch noch meinem Mann, der keine Avocados mag... irgendwie konnte ich mir das nicht so richtig vorstellen. Doch eigentlich sind Avocados ziemlich geschmacksneutral und so habe ich mich an einen Versuch gewagt und Gerhard war begeistert. Sicherheitshalber habe ich ihm nicht erzählt, womit die Trüffel zubereitet wurden und habe noch ein Schlückchen Whisky zur geschmacklichen Ablenkung zugefügt.

Da die Kugeln nur ca. 2 - 3 Tage haltbar sein sollen, habe ich den Versuch gemacht und sie eingefroren. Funktioniert prima - hier ein Foto direkt nach dem Auftauen, sie brauchen dann nur noch ein paar Minütchen, bis sie wieder zart schmelzend schmecken:




ich nehme (für ca. 20 Kugeln):

150 g Zartbitter Schokolade
1 super reife Avocado
1 EL Kakao-Pulver
3 gestrichene EL Puderzucker
2 EL Whisky
+ zusätzliches Kakaopulver, um die Trüffel darin zu wenden

und los gehts:

Die Schokolade schmelzen, 1 EL Kakaopulver, den Puderzucker und den Whisky zugeben und gründlich verrühren.

Die Avocado zerteilen, den Kern entfernen und mit einem Löffel das weiche Innere herausholen. Mit dem Mixstab sehr fein pürieren und unter die noch heisse Schokoladenmasse rühren. Im Kühlschrank abkühlen lassen - mindestens 1 Stunde, sonst lassen sie sich nicht formen.

Mit einem Teelöffel etwas von der Masse abstechen und zu Kugeln formen, anschliessend in Kakaopulver wälzen und im Kühlschrank nochmals fest werden lassen.


Nachtrag 30. Mai 2014:
Katha macht mich darauf aufmerksam, dass es beim Tierfreitag bisher wenig eingereichte Rezepte mit Süsskram gibt und meine Trüffel dazu passen würden.
Was es mit dem Tierfreitag für eine Bewandtnis hat, kann man hier nachlesen:



tierfreitag