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Sonntag, 7. Februar 2016

Yannick kocht (und bloggt (noch nicht)) aus Wien: Spaghetti Vongole


Es wird mal wieder Zeit, die Rubrik Yannick kocht (und bloggt (noch nicht)) aus Wien zu füllen. Für diesmal aus dem Archiv, da er und Caro gerade Urlaub in der Sonne machen. 

Wie so oft macht mir mein in Wien lebender (und kochender) Sohn die Nase lang. Pasta mit Meeresfrüchten oder wie hier mit vongole sind so ganz nach meinem Geschmack und machen mir den Mund wässrig. Ich stelle mir dazu gerade ein schönes Glas Weisswein vor... hmmmm

Yannick ist ein Fan von Jamie Oliver, daher gibt es die Spaghetti Vongole auch nach dessen Rezept, wobei so oder zumindest so ähnlich macht sie jeder, oder?



er nimmt (für 2 Personen):


  • 500 g Vongole (oder sonstige kleine Muscheln)
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1 kleine Handvoll Kirschtomaten, grob gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, geschält, gehackt
  • ca. 125 ml trockener Weisswein
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • 1 rote Chilischote, wer mag entkernt sie, fein gewürfelt
  • 200 g Spaghetti (oder Spaghettini)


und los gehts:


  • Einen grossen Topf mit Wasser für die Pasta aufsetzen. 
  • Muscheln gründlich waschen (ich lasse sie meistens für ca. 30 min im Wasser stehen, damit sie allen Sand verlieren), geöffnete Muscheln leicht auf die Arbeitsfläche klopfen. Wenn sie sich dann nicht schliessen, müssen sie entsorgt werden. 
  • Eine grosse Pfanne, die später Muscheln und Pasta aufnehmen kann, mit passendem Deckel bereit stellen. Ebenso Knoblauch, Tomaten, Chili. Die Petersilienblätter von den Stielen zupfen, grob hacken und zur Seite stellen. Die Stiele fein hacken, ebenfalls getrennt von den Blättern zur Seite stellen. Weisswein und Olivenöl parat halten. Eine gute mise en place ist für dieses Gericht notwendig.
  • Das kochende Pastawasser kräftig!!! salzen, Nudeln hineingeben, umrühren und nach Packungsanweisung garen. Ca. 5 min vor Garzeitende mit den Muscheln beginnen. 
  • Dazu Knoblauch, Petersilienstiele! (NICHT die Blätter) und Chiliwürfel in einer grosszügigen Menge (ca. 4 EL) Olivenöl kräftig anbraten, dann die Muscheln dazugeben, umrühren, Tomaten und Wein dazu, sofort Deckel drauf und ca. 3 - 4 Min. bei starker Hitze garen. Deckel öffnen, falls sich noch nicht alle Muscheln geöffnet haben, noch kurze Zeit warten, ansonsten die nicht geöffneten Exemplare wegwerfen. Die abgegossenen Spaghetti dazu geben. Salzen, pfeffern, die gehackten Petersilienblätter dazu und nochmals kräftig durchschwenken.
  • Zum Servieren ein wenig Olivenöl darüber giessen.


Sonntag, 3. Mai 2015

Yannick kocht (und bloggt (noch nicht) aus Wien: Welsh Rarebits




Kein Mensch macht mehr Welsh Rarebits, beklagt sich Eline, aber das stimmt nicht so ganz, Yannick macht welche ;-)


Das Rezept hierfür hat er mal wieder von Jamie Oliver, der unter die Käseschicht noch ein Chili-Chutney gibt



Daher wird auch zuerst mit dem Chili-Chutney begonnen.


Zutaten:

Gutes Sauerteigbrot

Worcestershiresauce

Chili-Chutney

2 rote Zwiebel, schälen, fein würfeln
1 Zweig Rosmarin
2 Lorbeerblätter
1 Zimtstange
8 rote Chilis, entkernen, in feine Ringe schneiden
4 rote Paprika, häuten, grob zerkleinen
100 g Rohrohrzucker
150 ml Essig
1 - 2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer

Die Zwiebel in Olivenöl anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen, ca. 20 Minuten weich schmoren.

Paprika, Chili und alle anderen Zutaten hinzufügen und für weitere 20 Minuten köcheln lassen bis ein dickflüssiges Chutney entstanden ist.


Käsecreme

2 Eigelb
4 EL Crème Fraîche
80 g Cheddar, gerieben
1 EL Senfpulver
Salz, Pfeffer

Alle Zutaten verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


Welsh Rarebits

Vom Sauerteigbrot vier dicke Scheiben abschneiden und toasten. Auf jede Scheibe einen ordentlichen Löffel Chili-Chutney verteilen, darauf eine Schicht Käsecreme geben. Die Brotscheiben in eine Auflaufform geben oder auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech und bei 250 Grad solange backen bis der Käse braune Blasen wirft.

Kurz vor dem Servieren die gebackene Käseschicht rautenförmig einschneiden und etwas Worcestershire Sauce hineinträufeln.

Samstag, 27. September 2014

Yannick kocht (nicht in Wien) und Wochenendbeschäftigung mit Artischocken und Chili

Eine wundervolle Überraschung: Yannick kommt nach viiiel zu langer Zeit endlich mal wieder nach Hause (das war keine Überraschung - das war seit langer Zeit geplant), bringt Caro mit (das war nicht geplant - aber eine soooo schöne Überraschung!!!!!!!!!!!!!!!) und bringt dann noch alle Wiener/österreichischen Zutaten mit, um uns im Elsass zu bekochen. Mit seinem berühmten Tafelspitz (klick) hat er mir schon vor einiger Zeit die Nase mit einem Foto lang gemacht und diesmal durfte ich es geniessen, von unserem Sohn bekocht zu werden. Es hat genial geschmeckt. Leider gibt es davon kein Foto, aber wenigstens gibt es ein Foto vom wunderbaren Wein, den er ebenfalls mitgebracht hat und der ausgezeichnet gepasst hat:


So bekocht, hatte ich Zeit und konnte ich mich mit der letzten Artischocken-Ernte beschäftigen und ausserdem noch einen Teil der Chilis verarbeiten.



Die Artischocken habe ich nach Roberts Rezept verarbeitet und in Öl eingelegt, die Chilis habe ich teilweise eingefroren, aus einem Teil entstand Harissa und aus dem Rest habe ich eine Sweet Chili Sauce hergestellt. 






Samstag, 17. Mai 2014

Yannick kocht (und bloggt (noch nicht)) aus Wien: Tafelspitz

Yannick hat gerade mal wieder Zeit etwas länger in der Küche zu stehen und hat diesen köstlich aussehenden Tafelspitz zubereitet:


Inspiration war ihm der Tafelspitz, wie er im Gasthaus Grünauer in Wien zubereitet wird, mit Spinat, Apfelkren, Schnittlauchsauce und Erdäpfelschmarrn (danke, liebe Eline ;-) ) mit Zwiebeln.

Köstlich schaut das aus - da hätte ich gerne zugegriffen.

Mittwoch, 9. April 2014

Yannick kocht (und bloggt (noch nicht)) aus Wien: Couscous mit Fenchel und Rotbarbe

Es wird Zeit, dass hier mal wieder etwas aus der Rubrik "Yannick kocht" veröffentlicht wird. Es ist nicht so, dass er die ganze Zeit nichts gekocht bzw. nichts blog-taugliches produziert hätte, es hat einen viel einfacheren Grund: Er fotografiert ausschliesslich mit dem i-phone und das hatte ganz schlicht keinen Speicherplatz mehr für weitere Fotos. Sooo schade, dann während der Herbst- und Winterzeit hatte er seine Schmorphase, da gab es dann solche Köstlichkeiten wie Bäckchen, Boeuf Bourguignon und Ochsenschwanzragout. Doch davon existieren nun leider keine Fotos. 

Dafür gibt es jetzt aber endlich wieder ein Foto:



Voilà, ein mediterraner Couscoustopf mit Fenchel und Rotbarben, wozu er sich durch Jamie Oliver inspirieren liess.

Mittwoch, 15. Mai 2013

Yannick kocht (und bloggt (noch nicht)) aus Wien: Frühstück im Steirereck

Manchmal kocht Yannick auch nicht in Wien. Dann geht er mit Caroline frühstücken. Manchmal gehen sie dann in die Meierei im Steirereck:



Dann frühstücken sie so, dass sich der Tisch biegt. Die Frühstückskarte wechselt je nach Saison, Klassiker sind das weiche Frühstücksei im Glas, mit Sauerrahm und reichlich frisch gehobelter Foie Gras serviert sowie der Beinschinken mit Kren.

Die Anregung mit vielen appetitanregenden Fotos  zu diesem offensichtlich einem der besten Frühstücke in Wien kam durch Katha (klick hier). 

Als ich diesen Bericht vor längerer Zeit bei Katha las, hatte ich Yannick und seiner Süssen irgendwann ein Frühstück dort spendiert. Seitdem wird zu besonderen Anlässen dieses Traum-Frühstück in der Meierei zelebriert.

Bushi hat dort auch schon gefrühstückt, Fotos gibt es auch: klick hier




Dienstag, 30. April 2013

Yannick kocht (und bloggt (noch nicht)) aus Wien: Der Pastatag

Neulich stand Yannick von morgens bis abends in der Küche um abends 5 !!! verschiedene Sorten Pasta zu servieren. 



Wenn man seine Mini-Küchenzeile kennt und die kaum vorhandene Arbeitsfläche, ist es um so erstaunlicher, was er da alles vollbracht hat: zwei Sorten selbstgemachte Pasta, 3 Sorten Pasta mit selbstgemachten Saucen bzw. Pesto.

Hier die Ravioli, gefüllt mit Schaf-Ricotta, Zitronenzesten, Thymian, Semmelbrösel, Parmesan und Pecorino




in knuspriger Salbeibutter, mit frisch geriebenem Parmesan bestreut. Das muss ich mir merken: Er hat den Salbei erst in Öl knusprig gebraten, dann kann man das Öl abgiessen und kurz Butter aufschäumen lassen. So wird der Salbei richtig knusprig, ohne dass die Butter verbrennt.







Hier die restlichen vier Varianten:




(gekaufte) Rigatoni in Ragù Bolognese (nach Jamie Oliver), wobei ein ganzes Stück Rindfleisch anstelle von Hack geschmort wird




Yannicks Eigen-Kreation: Olivenöl, Knoblauch, Chili, Kapern, viel Anchovis, Kräuter, Kirschtomaten




nochmal Pasta mit selbstgemachten Tagliatelle und einer Broccoli-Käsesauce nach J.O.





selbstgemachte Tagliatelle mit selbstgemachtem Bärlauchpesto




Dienstag, 5. März 2013

Yannick kocht (und bloggt (noch nicht)) aus Wien: Penne in Gorgonzolasauce mit Spinat und einem Hammerschinken



Penne, Spinat, Champignons, Gorgonzolasauce, Parmesan und als Clou ein Schinken, von dem er schon seit Wochen schwärmt und mich neidisch macht ;-) "Mama, da kannst Du Parmaschinken vergessen!":

Loipersbacher Hammerschinken von Tschürtz, erstanden auf dem Karmelitermarkt am Slow Food Stand.


Montag, 21. Januar 2013

Yannick kocht (und bloggt (noch) nicht) aus Wien: Steak-Sandwich mit knusprigen Kartoffeln und Rote Bete-Feta Salat


Wie es zu dieser Rubrik bei mir kam, habe ich schon mal in diesem Post (klick hier) erzählt.

Diesmal hat sich unser Sohn wieder etwas von den 30 min Menus von Jamie Oliver ausgesucht:
Steak-Sandwich, knusprige Kartoffeln, gratinierte Champignons und Rote-Bete-Salat


Das Fleisch, wie man sieht perfekt gebraten, auf knusprigen Ciabatta serviert mit Meerrettich und Rucola und Streifen von eingelegter Paprika, die Champignons mit Chili und gratiniert mit Cheddar, die gekochte Rote Bete geraspelt und mit Feta serviert.

Ob er die Zubereitung tatsächlich in 30 Minuten geschafft hat, kann ich nicht sagen. Ich weiss nur, dass seine Freundin und er begeistert gegessen haben.


Sonntag, 25. November 2012

Yannick kocht (und bloggt (noch) nicht) aus Wien

Ab jetzt gibt es hier ein neues Label:

Yannick kocht aus Wien.

Nachdem mir mein koch- und essbegeisterter Sohn die ersten Fotos seiner selbst zubereiteten Köstlichkeiten gemailt hatte, bekam er folgende Antwort:

"Wenn man beginnt, sein Essen zu fotografieren, ist man vom Bloggen nicht mehr weit entfernt"

Dies ist mittlerweile schon fast ein Jahr her - einen eigenen Blog hat er noch nicht. Wann immer er mir Fotos seiner aktuellen Kreationen schickt, bewundere ich meinen Sohn aufrichtig für das, was er in seiner kleinen Studentenküche zaubert und finde es jammerschade, dass dies in Vergessenheit geraten soll. Daher bekommt er jetzt Raum in meinem Blog. Ihm fehlt die Zeit für komplette Rezepte, doch zumindest für seine mit dem i-phone aufgenommenen Fotos soll hier ab sofort Platz sein. 

Wir starten mit einem Wiener Schnitzel mit Erdäpfel-Vogerl-Salat, das er zum ersten Mal selbst zubereitet hat und das ihm, wie ich finde, perfekt gelungen ist. (räusper: diese perfekten Wellen bekam ich bisher bei keinem meiner Schnitzel hin)