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Mittwoch, 7. September 2022

Mein Lieblings-Pasta-Gericht




Heute möchte ich euch endlich einmal mein Lieblings-Pasta-Gericht präsentieren. Unglaublich, dass sich dieses einfach und schnell zubereitete Essen noch nicht auf meinem Blog befindet. Gerade in diese Jahreszeit passt es besonders gut - es ist so herrlich sommerlich (pssst: ich esse es auch im Winter 😄 )und lässt sich sehr gut auch mit den (selbst-konfierten Tomaten) zubereiten. Doch seit ich die eingelegten Tomaten von Marc Peyrey entdeckt habe, verwende ich überwiegend diese. Sie schmecken intensiv nach Tomate, gutem Olivenöl, Thymian und Rosmarin. Natürlich könnt ihr auch frische Tomaten gewürfelt verwenden, ach ganz egal, es müssen einfach beste Zutaten sein.


Zu meinen weiteren Zutaten für die Lieblings-Pasta gehören an erster Stelle natürlich die Nudeln, ich mag gerne Spaghettini, und die selbstverständlich al dente gekocht.

Genaue Mengenangaben kann ich euch nicht machen, fügt das einfach nach eurem eigenen Geschmack hinzu.

ich nehme (für 2 Personen):

  • ca. 200 g Spaghettini

  • 2 EL bestes kaltgepresstes Olivenöl

  • 2 Knoblauchzehen, geschält und in Stifte geschnitten

  • 3 Anchovis, in kleinste Würfel geschnitten

  • getrocknete Tomaten in Öl eingelegt, in mundgerechte Stück geschnitten

  • 2 EL Kapern, entweder die sizilianischen in Salz konservierten (die müssen dann vorher noch gewässert werden), ich bevorzuge die kleinen eingelegten Nonpareilles

  • 3 EL schwarze Oliven in Öl eingelegt, am liebsten nehme ich die Taggiasca-Oliven

  • eine Handvoll frisch gehobelten Parmesankäse (am besten natürlich della vacche rosse)

  • eine Handvoll Ruccola

und los gehts:

Die Pasta nach Packungsanweisung kochen. Achtung, denkt beim Abgiessen, daran, etwas vom Kochwasser aufzubewahren.

In einer genügend grossen Pfanne, die später auch die Pasta aufnehmen kann, den Knoblauch bei milder Hitze andünsten, Anchovis dazu, anschliessend die zerkleinerten Tomaten, Kapern und Oliven.

Sobald die Pasta al dente gekocht ist, abschütten, etwas vom Kochwasser zu den Zutaten in der Pfanne geben, gründlich vermengen, Pasta hinzu, auf Tellern anrichten, mit Parmesan bestreuen und mit Ruccola garnieren.

Voilà, das war's!


Dienstag, 28. Dezember 2021

Fusilli aus roten Linsen mit mediterranem Gemüse und Fetawürfeln





Nach den festlichen Weihnachtstagen mit üppigem Essen habe ich häufig Lust auf fleischlose Gerichte mit viel Gemüse, meistens fällt meine Wahl dann auf asiatisches Essen, doch diesmal stand mir der Sinn nach einer mediterranen Pasta-Pfanne. Sie ist schnell zubereitet und sehr variabel - einfach das reinschnippeln, was sich noch so im Kühlschrank findet.

In unserem Bioladen habe ich diese Fusilli von Alb Gold entdeckt, die zu 100 % aus roten Linsen bestehen. Sie haben mir ausgezeichnet geschmeckt. 



ich nehme (für 2 Personen):

  • 120 g Pasta (moi: Linsennudeln)
  • Salz
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Zucchini
  • 1 rote Paprika
  • ein paar schwarze Oliven (moi: Taggiasca-Oliven)
  • eine Handvoll Kirsch- oder Datteltomaten, klein geschnitten
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 Tasse Fetawürfel
  • ca. 50 g Parmesan, zu Spänen gehobelt
  • einige Basilikumblätter, möglichst frisch


und los gehts:

Die Nudeln nach Packungsanweisung nur knapp gar kochen. Sie sollen noch etwas bissfest sein, da sie ja später in der Pfanne eventuell nachgaren.

Zwiebel und Knoblauch schälen, in Spalten schneiden und in einer Pfanne in Olivenöl andünsten. Zucchini in Halbmonde schneiden, die Paprika in Streifen oder Würfel schneiden (ich schäle sie vorher mit einem Paprikaschäler - wegen der besseren Verträglichkeit) und alles zusammen mit den Tomaten in die Pfanne geben. Salzen und pfeffern und unter regelmässigem Umrühren bissfest garen. 

Die gekochten Nudeln und die Oliven dazu, erwärmen und abschmecken.

Mit Fetawürfeln und Parmesanspänen bestreuen, Basilikumblätter abzupfen und damit die Nudelpfanne garnieren.

Voilà!

Sonntag, 21. Februar 2021

Ohne Trüffel gehts auch .....

 ... schmeckt aber nicht so gut.



Aber es soll ja tatsächlich Leute geben, die keine Trüffel mögen - dann probiert es trotzdem, denn die Sauce ist einfach, unkompliziert, schnell gemacht und schmeckt köööstlich!

Ich habe leider keine weisse Alba-Trüffel bekommen (mit dieser schmeckt es noch besser), stattdessen hat mir mein Händler eine Périgord-Trüffel mitgebracht. Die schwarze Trüffel entfaltet ihr Aroma am besten in Wärme, also habe ich Trüffelstücke und -abschnitte mit in die Sauce gegeben. Doch nun gehts los:





ich nehme (für 2 Personen):

1 kleine Trüffel (ich hatte 30 g, den Rest haben wir für Rührei verwendet)

100 g frisch geriebener Parmesan (den von der Roten Kuh natürlich)

abgeriebene Schale 1/2 Bio-Zitrone

2 Eigelb

100 g Crème fraîche

Salz, weisser Pfeffer

Tagliatelle


und los gehts:

Parmesan, Zitronenschale, Eigelb und Crème fraîche verquirlen (dazu dann evtl. vorhandene Trüffelabschnitte geben) und vorsichtig erwärmen, nicht kochen lassen!

Währenddessen die Nudeln kochen, abgiessen und ca. 1 Tasse Nudelkochwasser aufbewahren.

Die Sauce mit Salz und weissem Pfeffer abschmecken und die frisch gekochten Nudeln untermischen. Die Tasse Nudelkochwasser dazu geben und gründlich vermischen.

Falls vorhanden, kommt jetzt der Moment, zu dem die Trüffel darüber gehobelt wird, aber wie gesagt:

.... Ohne Trüffel gehts auch



Montag, 8. Februar 2021

Nudelauflauf mit Linsen und Rosenkohl

 

Nudelauflauf mit Linsen und Rosenkohl


Dieses Rezept habe ich zu, na ja, fast 100 Prozent, aus der Essen&Trinken, Ausgabe Januar 2021, übernommen.  Monsieur war überhaupt nicht begeistert, mir haben die Cremigkeit der Nudeln und vor allem die Butter-Cranberries sehr gut gefallen.



ich nehme (für 4 Personen):

  • 70 g Butter plus etwas für die Form
  • 30 g Dinkelmehl
  • 600 ml Milch
  • Salz, Muskat, weisser Pfeffer
  • 80 g frisch geriebener Parmiggiano della mucca rossa
  • 120 g Cheddar (moi: Comté)
  • fein geriebene Schale von 1 Bio Zitrone
  • 20 g Cranberrys
  • 80 g rote Linsen
  • 300 g Rosenkohl, geputzt
  • 400 g kurze geriffelte Nudeln (z.B. Tortiglioni oder Spirali)


und los gehts:

30 g Butter in einem Topf zerlassen. Mehl einrühren und unter Rühren hell anschwitzen. Nach und nach bei milder Hitze mit dem Schneebesen die Milch unterrühren. Die Béchamel-Sauce bei mittlerer Hitze unter Rühren 10 min einkochen lassen. Mit Salz und Muskat abschmecken und beiseite stellen. Beide Käsesorten getrennt reiben und den Cheddar in der Sauce schmelzen lassen, Zitronenabrieb dazu, eventuell 2 - 3 EL warmes Wasser unterrühren. Restliche Butter in einer Pfanne zerlassen, Cranberrys halbieren und zugeben, leicht salzen und beiseite stellen.

Linsen in leicht kochendem Wasser ca. 8 min garen, in ein Sieb giessen und abtropfen lassen. Den geputzten Rosenkohl in jeweils 3 Scheiben schneiden, 5 Minuten in kochendem Salzwasser garen.

Nudeln nach Packungsanleitung in kochendem Salzwasser sehr bissfest garen. In ein Sieb abgiessen, dabei 100 ml Nudelwasser auffangen (sehr wichtig!). Nudeln in einer Schüssel mit Rosenkohl, Béchamel und Linsen mischen, dabei das Nudelwasser zugeben, um eine schöne Cremigkeit zu erlangen. In einer gebutterten Auflaufform verteilen, Parmesan darüber verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad  auf der 2. Schiene von unten ca. 20 min. bissfest garen, bis die Oberfläche knusprig und goldbraun ist. Auflauf aus dem Backofen nehmen, mit der Cranberry-Butter beträufeln, mit Pfeffer bestreuen und servieren.



Freitag, 29. Januar 2021

knusprig gebratene Nudelpfanne mit Rührei nach Schuhbeck

 Ich bin mal wieder mit der Rettungstruppe unterwegs "wirrettenwaszurettenist" und diesmal haben wir uns als Thema "Resteküche" ausgesucht





Hier bei mir knusprig gebratene Nudeln und Rührei nach Alfons Schuhbeck, kurz genannt, die Rumfort-Pfanne 






Wer regelmässig kocht, kennt das Problem mit den Resten im Kühlschrank. Eine beliebte Lösung, da Abhilfe zu  schaffen, ist die Rum-Fort-Pfanne. Also, alles, was Rumliegt und Fort muss ;-)

Unser Favorit sind da Gerichte mit knusprig gebratenen Nudeln. Hierzu eignen sich am besten Makkaroni oder Tagliatelle (meistens koche ich sogar extra eine kleine Menge mehr Nudeln wegen der anschliessenden Resteverwertung). 

Also, wir nehmen die gekochten Nudelreste aus dem Kühlschrank und braten diese schön langsam bei mittlerer Hitze in etwas Butter an, dabei häufig wenden. Ca. 20 min. sollte das knusprig Braten schon dauern. 

Währenddessen schauen wir, was im Kühlschrank noch so rumliegt und fort muss, bei uns waren das Lauchgemüse vom Vortag und ein paar frische Steinchampignons, die wir ebenfalls mit den Nudeln angebraten haben.

Zur Krönung kommen noch Eier, zubereitet nach dem Rezept von Alfons Schuhbeck hinzu:

Pro Person 2 Eier in etwas Butter in der Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, ähnlich wie Spiegeleier, also möglichst ganz lassen.
Wenn das Eiweiss zu stocken beginnt, rund um das Eigelb mit einem Holzspatel "abstechen", damit auch das restliche oben liegende Eiweiss fest wird. Anschliessend das Eiweiss in grobe Stücke teilen und die Eigelbe mit dem Spatel zerteilen und mit den Eiweissstücken leicht verrühren. Salzen und mit weissem Pfeffer (frisch gemahlen aus der Mühle) würzen.

Voilà, das war es!

Noch ein herzliches Dankeschön an Britta und ihren Mann und an Barbara und Tamara für die Organisation dieser Aktion!

und schaut doch mal bei meinen Mit-Retterinnen und -Rettern vorbei, was es da so an köstlicher Resteküche gibt:


Brittas Kochbuch - Chili-sin-Carne-Pizza Cakes, Cookies and more - Brot Chips Turbohausfrau - Pavlova mit Tarocco-Blutorangen Brotwein - Semmelknödelsalat - Saure Knödel Salat Anna Antonia-Herzensangelegenheiten - Resteküche - gut eingewickelt Pane-Bistecca - Risotto Puffer-Kochen mit Resten BackeBackeKuchen - Schwarzbrotknödel mit Sauerkraut Das Mädel vom Land - Fenchel-Brot-Suppe Bonjour Alsace - knusprig gebratene Nudeln our food creations - Bratenreste kreativ verwerten Cahama - Kartoffelbrei-Muffins Kaffeebohne - Himbeer-Mascarpone-Dessert Volkermampft - Haferflocken-Möhren Cracker - gesünder Snacken

Sonntag, 24. Mai 2020

Tagliatelle mit Steinpilz-Sahne-Sauce, gegrilltes Rinderfilet, Kohlrabi

Gegrilltes Rinderfilet, Tagliatelle mit Stein-Pilz-Sahne-Sauce, Kohlrabi




Heute Morgen ist es kühl und der Himmel grau. Also, kein Grillwetter und so beschliessen wir, unser Rinderfilet in der Pfanne zuzubereiten.

wir nehmen (für 2 Personen):

pro Person je 1 Rinderfilet à ca. 150 g
Salz, Pfeffer, Olivenöl zum Einreiben der Steaks und der Grillpfanne

ca. 2 Tassen tiefgekühlte Steinpilze
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
150 ml Sahne
2 cl Noilly Prat
2 cl Cognac

2 kleine Kohlrabi, geschält, halbiert und in hauchdünne Halbmonde geschnitten
ein paar Blätter Grün der Kohlrabi, fein gehackt
2 TL Ghee
Salz, Pfeffer
2 gehäufte TL Crème fraîche
1 EL fein gehackte glatte Petersilie

und los gehts:

Zunächst 2 Std. vor dem Braten die Steaks aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur annehmen lassen.
Vor dem Braten salzen und mit Olivenöl einölen (Die Bratpfanne auch einölen).

Die Steinpilze ohne Auftauen in einer grossen Pfanne im Olivenöl kräftig anbraten, so dass die Flüssigkeit verdampft, leicht knusprig werden lassen, salzen, pfeffern. Mit Sahne aufgiessen, Noilly Prat und Cognac dazu und cremig einkochen. Zur Seite stellen.

Die Kohlrabischeiben im Ghee anbraten, salzen, pfeffern und Crème fraîche unterrühren. Leicht al dente schmoren, mit dem Kohlrabi-Grün bestreuen.

Währenddessen die Steaks mit einer Kerntemperatur von 53 Grad anbraten.
Pfeffern (Salz hatten wir ja schon) und im Backofen bei 80 Grad ca. 15 min ruhen lassen. Dann schön auf einem Teller anrichten und mit Petersilie bestreut servieren.

Voilà!



Freitag, 17. April 2020

#ichkochemirdenTagschoen - rührgebratene Mie-Noodles mit Spitzkohl und Hack

Mie-Noodles - Stir Fry mit Spitzkohl und Hackfleisch




Vor ein paar Tagen habe ich dieses Rezept bei Petra vom Blog Chili und Ciabatta entdeckt und war sofort begeistert. Alle (fast alle) Zutaten waren im Hause, bis auf die Udon Nudeln, aber die mag ich ohnehin nicht so gerne. Dafür hatte ich Bio Mie-Noodles von Alb-Gold, die wunderbar in diese schnelle Pfanne gepasst haben. Wir waren begeistert und werden dieses Gericht sicherlich noch öfter in abgewandelter Form auf den Tisch bringen.

ich nehme (für 2 - 3 Personen):

2 EL Öl
250 g grob gehackter Spitzkohl
250 g Mie Nudeln
2 EL geröstetes Sesamöl
200 g Hackfleisch (ich: Rinderhack)
3 - 5 Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten (ich: 1 Stange Lauch in Ringen)
2 TL geriebener frischer Ingwer
1 TL Chiliflocken
50 ml Mirin
50 ml Sojasauce
1 EL gerösteter schwarzer Sesam

und los gehts:


1 El Öl in einer großen Pfanne mittelhoch erhitzen. Den Kohl zugeben und unter öfterem Wenden etwa 4 Minuten braten, bis er anfängt, braun zu werden. Die Hitze reduzieren und 4 weitere Minuten weiterbraten, bis auch die dickeren Stücke weich sind. Pfanne beiseite stellen.
Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten, anschliessend die Nudeln wieder in den Topf zurückgeben und mit dem Sesamöl vermischen. Den Kohl zu den Nudeln geben.
Die Pfanne wieder auf den Herd stellen und mit 1 El Öl mittelhoch erhitzen. Das Hackfleisch in die Pfanne geben, mit einem Spatel zu flachen Fladen auseinanderdrücken und ohne zu Rühren etwa 3 Minuten braten, bis die Unterseite schön braun ist. Das Fleisch umdrehen, in kleinere Stücke teilen und noch etwa 1 Minute weiterbraten.
Jetzt die gehackten helleren Teile der Frühlingszwiebeln, Ingwer und Chiliflocken einrühren, etwa eine Minute rührbraten, bis die Frühlingszwiebel bzw. der Lauch weich werden. Nun die Nudel-Kohlmischung, Mirin und Sojasauce zugeben und unter Rühren knapp 1 Minute vermischen, dabei den Bratrückstand von der Pfanne lösen. Die Frühlingszwiebelstreifen oder den Lauch und den Großteil der Sesamsaat einrühren, mit dem restlichen Sesam bestreuen.
Wer das Gericht vegetarisch halten möchte, verwendet Shiitake-Pilze oder Champignons anstelle vom Hackfleisch.

Samstag, 8. Februar 2020

Orecchiette, Rosenkohl, Lauch, Erbsen, Senf

Bei Petra vom Blog Chili und Ciabatta habe ich dieses Gemüse aus Rosenkohl, Lauch und Erbsen entdeckt. Eine mir bisher unbekannte Kombination. Kohl und Erbsen miteinander zu servieren, erschien mir sehr ungewöhnlich und machte mich neugierig. Petra servierte dazu glasierte Lachsmedaillons, ich dachte mir dazu Orecchiette und vielleicht konnten auch ein paar Streifen von gekochtem Kassler nicht schaden...


Das sieht nun nicht gerade spektakulär aus - ich weiss. Aaaaber es schmeckt grandios. Der Lauch vermählt Rosenkohl und Erbsen, Senf rundet das ganze ab und Sojasauce ist das i-Tüpfelchen (das Kassler hat nicht geschadet, aber unbedingt gebraucht hätten wir es auch nicht, daher habe ich es in meinem Rezept schon mal weg gelassen). Und Petra wird mir bestimmt verzeihen, dass ich ihr Rezept etwas abgewandelt habe.



ich nehme (für 2 - 3 Personen):


  • 160 g Tagliatelle (oder sonstige Pasta)
  • 1 EL Olivenöl
  • 300 g Rosenkohl, geputzt und in Scheiben geschnitten
  • 200 g Lauch, in Ringe 
  • 80 g Tiefkühl-Erbsen
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 4 EL Sahne (Mandelsahne)
  • 2 EL Savora-Senf
  • 1/2 TL mildes Currypulver
  • 1 paar Spritzer Zitronensaft
  • 1 EL Sojasauce zum Abschmecken
  • Salz, Pfeffer
  • Parmesan, frisch gerieben
und los gehts:

Tagliatelle in kräftig gesalzenem Wasser knapp gar kochen, abgiessen und zur Seite stellen.
Währenddessen Rosenkohl und Lauch im Olivenöl anbraten, knapp vor Ende der Garzeit die Erbsen zugeben. Salzen, pfeffern.
Mit Gemüsebrühe ablöschen, Sahne, Senf, Curry, Zitronensaft und Sojasauce dazu, nochmals abschmecken.
Die gegarten Tagliatelle in den Topf zum Gemüse geben, evtl. etwas nachgaren und abschmecken.
Mit Parmesan bestreut servieren.

Dienstag, 7. Januar 2020

Wunderbare Pasta mit Gorgonzola, Lauch und Walnüssen

Wunderbare Pasta mit Gorgonzola, Lauch und Walnüssen



Zu diesem Gericht hat mich der Jahresrückblick von Susi inspiriert, in dem sie auf ihre Spaghetti mit Gorgonzola und Lauch verwies. 

Dieses Gericht ist, nach kurzer Vorbereitungszeit, sehr schnell gemacht und schmeckt durch diese cremige Sauce, in der der Gorgonzola nicht allzu dominant ist, einfach nur wunderbar. Eigentlich eignen sich fast alle Nudelarten hierzu, ich kann mir vorstellen, dass Penne, Spaghetti etc. sehr gut passen, doch meine absoluten Lieblingsnudeln sind Casarecce!

ich nehme (für 2 Personen):


  • 1 Zwiebel, geschält, fein gewürfelt
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe, geschält, gepresst
  • 1 kleine Chilischote, in kleine Würfel geschnitten - falls diese zu scharf sein sollte, Kerne und Trennwände entfernen, 
  • 100 ml trockener Weisswein
  • 1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
  • 100 g Gorgonzola, entrindet, in Würfeln
  • 150 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 2 EL Walnusskerne, gehackt, in einer trockenen Pfanne kurz angeröstet
  • ca. 120 g Pasta (ich: Casarecce)


und los gehts:


  • Zwiebelwürfel in Öl glasig andünsten, Knoblauch und Chiliwürfel hinzu, kurz anschwitzen und mit Weisswein ablöschen. Die Gorgonzolawürfel in die Casserole geben, mit der Sahne aufgiessen, würzen und zu einer cremigen Sauce einköcheln lassen.
  • In der Zwischenzeit die Pasta nach Packungsanweisung kochen, in den letzten 2 Kochminuten den Lauch zugeben und mitkochen lassen.
  • Kurz vor dem Servieren die Walnusskerne darüber streuen.
  • Abschmecken.... et voilà! Bon appétit!







Mittwoch, 20. Juni 2018

[Rettungsaktion]: Wir retten Lebensmittel vor der Fertigfutter-Industrie - diesmal geht es um Pasta




Grundrezept: Pasta

Wie schön, dass es die Rettungstruppe gibt: Nicht nur, dass solche Rettungsaktionen durchaus sinnvoll und wichtig sind, weil sie uns zeigen, wieviel köstlicher und einfacher und schneller es ist, etwas Selbstgemachtes herzustellen und NICHT auf "Fertigfutter" zurückzugreifen, sondern diese Rettungsaktionen holen mich auch immer wieder zurück in die Bloggerwelt, auch wenn es ansonsten hier ruhig zugeht. 

Danke auch nochmals an Susi und Christine für euer Engagement und die viele Mühe, die ihr euch macht.

So, nun aber zu unserem aktuellen Thema: Pasta, Nudeln, egal wie wir es nennen mögen, gibt es mittlerweile in ausgezeichneter Qualität und grosser Vielfalt zu kaufen. Und doch - zwischendrin und zu besonderen Gelegenheiten, müssen es die Selbstgemachten sein. Wenn ich da nur an den Klassiker Pasta Alfredo denke - das funktioniert nicht mit Nudeln aus der Tüte, da muss frau einfach selber ran. Und mit Nudelmaschine und Walze ist das doch auch kein Problem mehr und geht ruck zuck. 



Dann zeige ich euch heute ein Grundrezept für Pastateig, einfach, gelingsicher und schnell (nun ja, nicht ganz so schnell wie Vorratsschrank öffnen und Tüte aufreissen, aber fast so schnell 😏) Es eignet sich für Tagliatelle, Linguine, Spaghetti etc. und stammt vom Pasta-Grossmeister Roberto (dort gibt es auch noch viel Wissenswertes über die Pasta-Zubereitung nachzulesen, unbedingt mal vorbeischauen - klick hier)

Unbedingt zeigen muss ich euch aber noch meine Neuerwerbung, auf der ich nun wunderbar die Nudeln trocknen kann:




So, nun aber zum Rezept:

ich nehme (für 3 Personen):


  • 250 g Weizenmehl (Type 405 oder das italienische 00)
  • 2 ganze Eier
  • 2 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • für später zum Auswalzen: evtl. noch zusätzlich Hartweizengriess


und los gehts:

Eier und Eigelb verrühren, anschliessend 2 - 3 EL aus der Rührschüssel entfernen und aufbewahren (die werden bei Bedarf später evtl. hinzugegeben).

Mehl und Salz hinzugeben und in ca. 5 - 10 min zu einer krümeligen Masse verkneten. Evtl. die zur Seite gestellte Eimasse in Mini-Portionen zugeben, so lange, bis der Teig klumpt.

Im Kühlschrank mit Klarsichtfolie abgedeckt für mindestens 1 Stunde, besser über Nacht, ruhen lassen.

Danach stückweise mehrfach mit der Nudelwalze auswalzen, von grob nach fein, ich gehe bis zur Stufe 8. Das Teigwarenband in ca. 20 cm lange Stücke schneiden, sofort mit Hartweizengriess bemehlen und mit dem Aufsatz zu Nudeln in der gewünschten Breite schneiden.

Nun entweder direkt verarbeiten oder leicht antrocknen lassen. Sie können auch 1 -2 Tage aufbewahrt werden bzw. in getrocknetem Zustand für ca. 4 Wochen eingefroren werden (in einem aufgeblasenen Gefrierbeutel, damit sie nicht auseinanderbrechen).

Voilà! Bon appétit!

Schaut euch auch die wunderbaren Rezepte meiner Mitretterinnen und -retter an:

x umrühren bitte aka kochtopf - Pasta mit warmem Brokkoli-Pesto Anna Antonia - Cannelloni mit Garnelen auchwas - Lasagne klassisch Aus meinem Kochtopf - Käse-Makkaroni - Macaroni and Cheese - Klassiker in jedem Diner Bonjour Alsace - Grundrezept Pasta Brittas Kochbuch - Nudelauflauf Brotwein - Pasta all’arrabbiata – feurig scharf! Cakes Cookies an more - Macaroni and Cheese CorumBlog 2.0 - Asiatisches Spargel-Curry mit Nudeln Dynamite Cakes - Überbackene Bandnudeln mit Spinat-Pesto evchenkocht - Lamm-Lasagne Fliederbaum - Nudelpfanne Jäger-Art German Abendbrot - Bavette mit Spargel, Shrimps und Basilikumöl Karambakarinas Welt - Nudel-Schinken-Gratin Kleines Kuliversum - Fetucchini in cremiger Zitronensauce mit Dill und Spargel Leberkassemmel und mehr - Spaghetti mit Meeresfrüchten Madam Rote Rübe - Spaghetti mit Rucola und schwarzen Oliven magentratzerl - Instantnudel-Gewürzpaste auf Vorrat our food creations - Pasta-Klassiker Pane-Bistecca - Selbstgemachte Spaghetti mit geroestetem Gemuese und Lachs Schönes + Leben - Spaghetti mit Guacamole, Kirschtomaten und Peperoni Summsis Hobbyküche - Tortellini mit Spinat - Ricotta - Füllung The Apricot Lady - Glasnudelsalat Turbohausfrau - Ragù Bolognese

Samstag, 23. Dezember 2017

Zucchini-Pulpo-Gratin mit Kichererbsen-Nudeln

Zucchini-Gratin mit Tintenfisch und Kichererbsen-Nudeln



Hier gibt es noch schnell vor den Feiertagen, an denen es bei uns ein wenig üppiger zugeht, ein fleischfreies, schnelles Gericht, das ich aus meinen Vorräten gezaubert habe. 




Zucchini oder andere Gemüsevorräte finden sich immer in meinem Kühlschrank, Fangarme von Tintenfisch bzw. Pulpo gibt es auch meistens im Vorrat, dann noch Tomaten, etwas Käse und vor allem immer gibt es immer diverse Päckchen von knapp al dente gegarter Pasta in meinem Tiefkühler, die ich zu einem Gratin verarbeiten kann, wenn es mal schnell gehen muss.

Die Zutaten, die ich euch hier aufliste sind variabel und lassen sich an eure Vorräte anpassen - Hauptsache, es muss sich niemand mehr in den Einkaufs-Trubel stürzen und es geht schnell, schmeckt köstlich und braucht keine lange Vorbereitungszeit.

ich nehme (für 2 Personen):


  • 2 kleine Zucchini (in Scheiben gehobelt)
  • 2 Tomaten (in Scheiben)
  • 2 Oktopus-Fangarme, in Stücke geschnitten
  • 2 EL Crème fraîche od. Frischkäse
  • 140 g Pasta, knapp al dente gekocht (moi: Kichererbsen-Nudeln von Ingo Holland)
  • Salz, Pfeffer, Thymian
  • Reibekäse, je nach Geschmack oder eine Mischung aus geriebenem Feta und Hartkäse


und los gehts:

Die Pasta auf den Boden einer feuerfesten Form geben, Tintenfischstücke darauf, würzen, Frischkäse oder Crème fraîche darauf verteilen, die Tomatenscheiben und darüber die Zucchini-Scheiben geben, kräftig salzen und pfeffern, wer mag gibt noch Thymianblättchen darüber. Mit Käse bestreuen und bei ca. 180 Grad ca. 45 Minuten backen.

Samstag, 16. September 2017

Pasta mit Zucchini und Salzzitrone

Pasta mit Zucchini und Salzzitronen

Bei Andy entdeckt: klick hier



Noch ist Saison für Zucchini - vielleicht habt ihr ja sogar noch eigene Ernte im Garten. Bei mir war es dieses Jahr leider nichts mit der Zucchini-Schwemme, meine beiden Pflanzen war nicht sehr fleissig und ich musste dazu kaufen. Wobei sich das bei diesem köstlichen Gericht von Andy lohnt. Das hat sooo ausgezeichnet geschmeckt, dass diese Kreation von mir eine unbedingte Nachkoch-Empfehlung bekommt.

ich nehme (leicht abgewandelt) für 2 Personen:

180 g Pasta
300 g junge Zuccini
2 EL Kapern
3 Anchovis-Filets
1 kleine Peperoncino 
8 Cherrytomaten
2 Knoblauchzehen, gehackt
1/4 eingelegte Salzzitrone
1 Handvoll Basilikum, gehackt
60 ml bestes Olivenöl
eine Handvoll Parmesan, frisch gerieben

und los gehts:

Zucchino längs vierteln und fein scheibeln
.
Eine grosse Bratpfanne leer, also ohne Öl, erhitzen und die Zucchinischeiben darin anbraten, bis sie Farbe annehmen, dabei regelmässig wenden. Die Hälfte des Olivenöls, Sardellen, Chili, Kapern, Tomaten und Knoblauch dazugeben und auf starker Hitze braten.

Gleichzeitig die Pasta seeehr al dente kochen, anschliessend abgiessen und das Kochwasser aufbewahren.

Zur Gemüsemischung in die Bratpfanne geben, restliche Zutaten sowie etwas Pastakochwasser daruntermischen, ca. 2 min unter Rühren köcheln lassen.

Abschmecken und mit frisch geriebenem Parmesan servieren.

Sonntag, 7. Februar 2016

Yannick kocht (und bloggt (noch nicht)) aus Wien: Spaghetti Vongole


Es wird mal wieder Zeit, die Rubrik Yannick kocht (und bloggt (noch nicht)) aus Wien zu füllen. Für diesmal aus dem Archiv, da er und Caro gerade Urlaub in der Sonne machen. 

Wie so oft macht mir mein in Wien lebender (und kochender) Sohn die Nase lang. Pasta mit Meeresfrüchten oder wie hier mit vongole sind so ganz nach meinem Geschmack und machen mir den Mund wässrig. Ich stelle mir dazu gerade ein schönes Glas Weisswein vor... hmmmm

Yannick ist ein Fan von Jamie Oliver, daher gibt es die Spaghetti Vongole auch nach dessen Rezept, wobei so oder zumindest so ähnlich macht sie jeder, oder?



er nimmt (für 2 Personen):


  • 500 g Vongole (oder sonstige kleine Muscheln)
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 1 kleine Handvoll Kirschtomaten, grob gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, geschält, gehackt
  • ca. 125 ml trockener Weisswein
  • Salz, Pfeffer
  • Olivenöl
  • 1 rote Chilischote, wer mag entkernt sie, fein gewürfelt
  • 200 g Spaghetti (oder Spaghettini)


und los gehts:


  • Einen grossen Topf mit Wasser für die Pasta aufsetzen. 
  • Muscheln gründlich waschen (ich lasse sie meistens für ca. 30 min im Wasser stehen, damit sie allen Sand verlieren), geöffnete Muscheln leicht auf die Arbeitsfläche klopfen. Wenn sie sich dann nicht schliessen, müssen sie entsorgt werden. 
  • Eine grosse Pfanne, die später Muscheln und Pasta aufnehmen kann, mit passendem Deckel bereit stellen. Ebenso Knoblauch, Tomaten, Chili. Die Petersilienblätter von den Stielen zupfen, grob hacken und zur Seite stellen. Die Stiele fein hacken, ebenfalls getrennt von den Blättern zur Seite stellen. Weisswein und Olivenöl parat halten. Eine gute mise en place ist für dieses Gericht notwendig.
  • Das kochende Pastawasser kräftig!!! salzen, Nudeln hineingeben, umrühren und nach Packungsanweisung garen. Ca. 5 min vor Garzeitende mit den Muscheln beginnen. 
  • Dazu Knoblauch, Petersilienstiele! (NICHT die Blätter) und Chiliwürfel in einer grosszügigen Menge (ca. 4 EL) Olivenöl kräftig anbraten, dann die Muscheln dazugeben, umrühren, Tomaten und Wein dazu, sofort Deckel drauf und ca. 3 - 4 Min. bei starker Hitze garen. Deckel öffnen, falls sich noch nicht alle Muscheln geöffnet haben, noch kurze Zeit warten, ansonsten die nicht geöffneten Exemplare wegwerfen. Die abgegossenen Spaghetti dazu geben. Salzen, pfeffern, die gehackten Petersilienblätter dazu und nochmals kräftig durchschwenken.
  • Zum Servieren ein wenig Olivenöl darüber giessen.


Montag, 21. September 2015

Farfalle mit Thunfisch, grünen Bohnen, Erbsen und Zitrone


Noch immer will ich dem Herbst keinen Platz auf meinem Teller einräumen, dann doch lieber noch ein sommerliches Pasta-Gericht, das durch den frischen zitronigen Geschmack besticht. Ausserdem haben doch die Gemüse-Gartenbesitzer unter euch sicherlich noch grüne Bohnen im Überfluss oder?

ich nehme (für 4 Personen):


  • 350 g Farfalle (oder eine andere Pastasorte)
  • 100 g Bohnen, geputzt, halbiert oder gedrittelt
  • 100 g Erbsen (evtl. TK - oder einfach komplett weglassen)
  • 1 rote Zwiebel, in Spalten geschnitten
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 150 g Thunfisch aus der Dose (moi: frischer Thunfisch)
  • Abrieb 1/2 Zitrone
  • Saft 1/2 Zitrone
  • 2 - 3 EL Frischkäse (moi: Ziegenfrischkäse)
  • etwas zusätzlich noch etwas Weisswein zum Glattrühren
  • 1 EL Kapern, in Lake
  • etwas frisch gehackte Petersilie
und los gehts:

Die Pasta nach Packungsanweisung kochen, dabei mind. 2 - 3 min. weniger als angegeben, denn sie garen später in der Pfanne noch nach.
In den letzten Minuten die Bohnen für 8 Min. mitkochen, danach für 2 - 3 min. evtl. die Erbsen.

In der Zwischenzeit die Zwiebelspalten in etwas Öl andünsten, den Thunfisch kurz mitbraten, aber wirklich nur ganz kurz und heftig, sonst wird er trocken. Den Dosen-Thunfisch einfach abgetropft dazu geben. Zitronenschale, -saft und Frischkäse dazu, verrühren.

Nudeln und Bohnen abschütten, etwas vom Nudelwasser evtl. auffangen, das könnte man anschliessend noch für die Sauce brauchen. Alles zusammen in die Pfanne gaben, Kapern und Petersilie unterrühren und abschmecken.

Mittwoch, 22. Juli 2015

Sommer-Pasta mit Auberginen, Feigen, Tomaten, Feta und Basilikum


Ab und zu habe ich selbst bei diesen Temperaturen Lust auf warme Küche. Pasta geht doch immer, oder? Vor allem diese, sie sind wirklich schnell gemacht und schmecken köööstlich nach Sommer, Sonne und Ferien.

Da unser (vorletztes Jahr verpflanzter) Feigenbaum wieder Früchte trägt, kam mir die Idee, ein paar Feigen in Pasta zu verwenden. 

Durch die Verwendung von frischen Feigen bekommt das Gericht eine leicht süssliche Komponente, mir mal wieder schon fast zu süss, denn ich hatte zwei ziemlich überreife Feigen verwendet. Beim nächsten Mal werde ich etwas weniger reife Früchte verwenden. Ansonsten hat es mir wunderbar geschmeckt und auch die in der Küche verbrachte Zeit hielt sich in Grenzen. Als Pasta kommen sicherlich auch Penne oder Linguine gut zur Geltung, doch ich wollte einfach mal etwas anderes ausprobieren und hatte diese Kamut Pennoni noch im Vorrat.




ich nehme für 2 Personen:

  • 120 g Pasta (Penne, Linguine, Spaghetti... ganz nach Lust und Laune)
  • 1 kleine Zwiebel, geschält, in dünne Spalten geschnitten
  • 1 Aubergine, fein gewürfelt
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 4 EL Tomaten-Passata
  • 2 Feigen, geviertelt
  • 5 Zweige Basilikum, Blätter zerzupft
  • evtl. ein paar Schlückchen Weisswein
  • ca. 80 g fein gewürfelter Feta
  • wer hat: ein paar Mini-Mini-Tomaten zur Dekoration


und los gehts:

Alles Gemüse vorbereiten, d.h. putzen und klein schneiden.

Die Nudeln nach Packungsanweisung seeehr knapp al dente kochen (sie garen später noch in der Pfanne nach).

Während die Nudeln kochen, die Zwiebeln im Olivenöl glasig dünsten, die Auberginen dazu, salzen, pfeffern und kurz unter regelmässigem Rühren braten. Ca. 4 EL Tomaten-Passata dazu und kurz köcheln lassen. Kurz vor Ende der Garzeit die geviertelten Feigen in die Pfanne geben, das klein gezupfte Basilikum dazu geben und nochmals abschmecken. Sind die Pasta zu trocken, mit ein paar Schlucken Weisswein nachhelfen. 

Die gegarten Nudeln unter die Gemüsemasse rühren, mit Feta bestreuen, evtl. auch noch ein paar Mini-Tomaten darüber geben, Teller nehmen, Weisswein nehmen, auf die Terrasse gehen, Ventilator anstellen und geniessen.
Voilà!




Samstag, 13. Juni 2015

Sommerliche Pasta mit Karotten, Zucchini und grünem Spargel


Pasta gehen immer, egal in welcher Zubereitung. Am liebsten mag ich sie übrigens mit viiiel Gemüse, ohne grossen Aufwand, einfach nur mit den besten Zutaten. Da kann man alles reinschnippeln, was einem beim Gemüsehändler in den Einkaufskorb springt, bei mir waren das diesmal Karotten, Zucchini und diese aromatischen dünnen grünen Spargelstangen. Dazu frische Kräuter, ein bisschen Weisswein und schon hat man ein italienisches Aromenwunder auf dem Teller. 





ich nehme (für 2 Personen):

  • 120 g (oder mehr) Pasta (Spaghetti, Linguine oder ganz nach Belieben)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 mittelgrosse Zwiebel, geschält und in feine Spalten geschnitten
  • 2 Karotten, geschält, in lange dünne Streifen geschnitten, so dass sie sich optisch dem Spargel anpassen
  • 2 kleine Zucchini, ebenfalls in Streifen geschnitten
  • ca. 200 g dünne grüne Spargel (oder die dickeren Stangen entsprechend zurecht geschnitten)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 grosser Schluck Weisswein
  • frisch gehackte Kräuter nach Geschmack (moi: Basilikum, glatte Petersilie)

und los gehts:

  • Wasser für die Pasta aufsetzen, kräftig salzen.
  • Während die Pasta kocht, das Gemüse schnippeln. Zwiebelspalten im Öl leicht anschwitzen, Karotten, Spargel und Zucchini hinzu, salzen, pfeffern, unter Rühren kurz anbraten. Mit Weisswein ablöschen.
  • Wenn die Pasta knapp al dente gekocht ist, kurz abgetropfen lassen und noch feucht in die Gemüsepfanne geben, mit den frisch gehackten Kräutern vermischen und nochmals abschmecken.

Bei dieser Zubereitungsart brauche ich übrigens keinen Parmesan, doch auch da gilt: chacun à son goût.

Da Sia offensichtlich meine Liebe zu Pasta teilt, schicke ich meine sommerliche Pasta zu ihrem Blog-Event:



Voilà, liebe Sia, ich hoffe, dir gefällt meine Pasta.

Dienstag, 5. Mai 2015

selbstgemachte Tagliatelle mit Blanquette de veau






Welches Fleisch für eine Blanquette de veau? Wenn man sich nicht entscheiden kann, nimmt man einfach eine Mischung aus den beiden vom Metzger empfohlenen Stücken. Unser Metzger empfahl mir tendron (Brust) oder épaule (Schulter), ich habe dann beides genommen.

Auch diesmal habe ich mich an das Rezept nach Wolfram Siebeck gehalten, das hier schon mal verbloggt wurde (klick)Da wir allerdings des Gemüse, vor allem die Karotten und den Lauch mitessen wollten, habe ich eine halbe Stunde vor Garzeitende nochmals ein paar Stücke frisches Gemüse dazu gegeben und schön bissfest mitgeköchelt.


 

Für die Tagliatelle machte ich keine Experimente, sondern hielt mich gleich ans Rezept des Pasta-Grossmeisters und besuchte seinen Pastakurs Nr. 1 (weisse Grundteige)




Sonntag, 21. September 2014

Pasta mit Ragù Bianco auf meine Art



Es soll Leute geben, die mögen keine Tomaten. Es soll sogar Leute geben, die nichts Rotes essen mögen. Und dann gibt es Leute, die lieben Pasta mit Ragù bolognese....

Bei Ariane gibt es hierfür ein sehr schön fotografiertes Rezept (klick hier), das ich ein wenig abgewandelt habe, da wir anstelle von Hackfleisch Reste vom Côte de Boeuf hatten, das ich kleinst gehackt dazu verwendet habe. 



ich nehme für 4 Personen:

300 g Hack vom hellen Fleisch, vorzugsweise Kalb oder Geflügel (moi: Reste vom Côte de Boeuf)
200 g grobe Bratwurst
ca. 10 g getrocknete Steinpilze, in etwas lauwarmem Wasser eingeweicht
Olivenöl
1 Zwiebel, in kleinen Würfeln
1 Möhre, in feinste Würfel geschnitten
ca. 80 g Staudensellerie, in kleine Würfel geschnitten
1 EL Wachholderbeeren (fein gemahlen), 
2 Lorbeerblätter
ca. 200 ml Weisswein
ca. 100 ml kräftiger Kalbs- oder Geflügelfond
Salz, Pfeffer, Honig
frisch geriebener Parmesan

und los gehts:

Zwiebel, Möhren, Sellerie in etwas Olivenöl anbraten. Die eingeweichten Steinpilze gut ausdrücken, klein hacken und dazu geben, ebenso alle Gewürze. Leicht andünsten, dann Hack und Bratwurst dazu und unter ständigem Rühren anbraten. Mit Wein und Fond auffüllen und offen ca. 1 Stunde schmurgeln lassen. Falls es zu trocken wird, immer wieder etwas Wein oder Fond nachgiessen, mit Salz, Pfeffer und evtl. 1/2 TL Honig abschmecken.

Mit Parmesan bestreut servieren.




Nachtrag:
Auf besonderen Wunsch eines gewissen Herrn hier Pasta mit Ragù VOR dem Mischen auf dem Teller:


Freitag, 20. Dezember 2013

Fettucine Alfredo mit Albatrüffel nach lamiacucina

Hier könnte als Überschrift auch stehen: Ich koch den Robert nach! Denn das ist schon das zweite Trüffel-Gericht bzw. - Gedicht, dass ich bei Robert entdeckt und innerhalb kurzer Zeit nachgekocht habe.




Doch bevor es mir so geht wie Micha und ich vom Fettucine-Alfredo-Meister geschimpft werde, übe ich gleichmal Selbstkritik: 

  • 1. Fehler: die Pasta waren nicht selbstgemacht (aber sehr gute Qualität, frisch, und selbst gekauft ;-)
  • 2. Fehler: viiiieeel zu trocken, d.h. die Pasta haben sofort die Sauce aufgesogen, ich hätte mehr vom Kochwasser aufheben sollen bzw. besser gleich - s.o. - selbermachen
  • 3. Fehler: das Ei war (wie beim Meister selbst) zu lange gegart (Memo für mich: beim nächsten Mal Dampfgarer 80 Grad, 4 Min.).

Hinweis: Wer die Pasta mit Trüffel UND Ei zubereiten möchte, 1 - 3 Tage vor der Zubereitung die Eier zusammen mit der Trüffel in einem luftdicht verschlossenen Gefäss im Kühlschrank aufbewahren.




ich nehme:


für die Crema:
  • 100ml Sahne
  • 30 g Parmesan frisch und fein gerieben
  • 20g Comté, fein grieben
  • 50 g Butter, weich
  • Salz, weisser Pfeffer

  • 2 Eier

  • weisse Trüffel
und Pasta, wenn selbstgemacht, dann so wie hier (klick) und hier (klick)

und los gehts:

Für die Crema zuerst Sahne aufschlagen, dann die Butter mit dem Handrührer schaumig schlagen (kurz ins warme Wasserbad), danach den Parmesan und Comté unterziehen. Anschliessend die Sahne portionsweise unterheben. Dazu nach jeder Sahnezugabe das Gefäss kurz in warmes Wasser (ca. 50 °C) stellen und kräftig rühren. Falls die Crema zu weich wird, das Gefäss in kaltes Wasser stellen und weiterrühren. Dieses Prozedere braucht etwas Geduld, zu starkes Erwärmen ergibt eine flüssige Käsesauce anstelle der schaumigen Crema.

Die entstandene Creme hat die Konsistenz von schaumig geschlagener Butter. Sie kann vorbereitet werden, sollte aber nicht kaltgestellt werden (oder muss rechtzeitig wieder auf Raumtemperatur angeglichen werden).

Eier separat und behutsam in je eine Plastiktüte aufschlagen, im Dampf bei 90°C 5 Minuten garen (beim nächsten Mal probiere ich 80°C 4 Min. Das Eigelb vorsichtig aus dem milchigen Eiweiss herauslösen. Evtl. nochmal die Tüte mit dem Eiweiss zurück in den Dampfgarer geben und so lange dämpfen, bis das Eiweiss festgeworden ist. Auch dieses verströmt ein wunderbares Trüffel-Aroma und kann mitverwendet werden, z.B. wie bei uns klein gehackt über einem Feldsalat. 

Teller vorwärmen. Nudeln in reichlich Salzwasser gar kochen und sofort mit der Crema mischen, Trüffel hauchdünn darüber hobeln und servieren.