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Sonntag, 18. Oktober 2020

Gegrillte Zucchini mit Petersilie-Mandel-Salsa

Petra vom Blog Chili und Ciabatta hat es gut; sie wird freitags von ihrem Mann Helmut bekocht. Ich habe schon einige der Grill-Gerichte ausprobiert, diesmal hat mich die Beilage angesprochen:

Gegrillte Zucchini mit Petersilie-Mandel-Salsa:



Noch ist Zucchini-Saison und Grill-Saison ist ja immer, also ran an die grünen Dinger. Mir haben sie ausgesprochen gut geschmeckt, ich werde lediglich beim nächsten mal die Honigmenge reduzieren, das war mir eindeutig ein bisschen zu süsslich.

ich nehme:

2 grüne Zucchini à ca. 250 g

Olivenöl (es muss zum Braten geeignet sein)

Fleur de Sel

für die Salsa:

1/2 Bund glatte Petersilie, grob gehackt

25 g Mandeln, ungeschält, grob gehackt

75 ml Olivenöl

1/2 EL Dijon-Senf

1 EL Honig (ich: 1 TL)

1 TL Zitronensaft

Salz, Pfeffer

und los gehts:

Grill (oder Grillpfanne) vorheizen.

Die Zucchini der Länge nach in 1 cm dicke Scheiben schneiden (am besten auf der Maschine), salzen und 5 min. ruhen lassen.

In der Zwischenzeit Petersilie, Knoblauch und Mandeln in den Mixer geben und nicht zu fein mixen, dabei das Öl einfliessen lassen.

Nun die Mandel-Salsa in eine Schüssel geben, Honig und Senf unterrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Den Grill einölen. Zucchinischeiben trockentupfen und mit Öl bestreichen. Die Scheiben direkt über sehr heißer Glut ohne Deckel auf jeder Seite 3-5 Minuten grillen (oder in der Grillpfanne)

Die Zucchinischeiben auf eine Servierplatte geben, die Salsa darüber verteilen.


Montag, 15. Juni 2020

Gewürzkartoffeln

Seit ich diese Gewürzkartoffeln in der Maiausgabe der Essen & Trinken entdeckt habe, landeten sie bereits einige Male auf unserem Tisch - überwiegend als Beilage zu Gegrilltem. Die Gewürzmischung ist variabel, wir haben sie auch schon mit provencalischen Kräutern zubereitet bzw. mit Knoblauch (grosse Stücke) und Chili.
(wir haben dazu gegrillten Kalbsnacken und Lauchgemüse gegessen)




ich nehme (für 4 Personen):


  • 8 festkochende Kartoffeln à ca. 100 g
  • Salz
  • 1 TL Koriandersaat
  • 1/2 TL Kreuzkümmelsaat
  • 4 EL Rapsöl (ich: Olivenöl)


und los gehts:

Kartoffeln gründlich waschen und in Salzwasser ca. 20 - 25 min. garen. Für das Gewürzöl Koriander und Kreuzkümmel im Mörser mit 1 TL Salz fein zermahlen. Mit Rapsöl verrühren und beiseite stellen.

Die fertig gegarten Kartoffeln auf einem Backblech verteilen. Mithilfe eines Küchentuchs vorsichtig flach drücken, so dass sie leicht aufplatzen. Mit jeweils 1/2 EL Gewürzöl beträufeln und im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad auf der mittleren Schiene 40 bis 50 min. knusprig braten.

Samstag, 1. August 2015

Kartoffelsalat mit Meerrettich

Quelle: Essen & Trinken 7/2015
Dieser Salat schmeckt herrlich erfrischend und ist eine wunderbare Beilage zu Gegrilltem, wir hatten ihn zum Noir de Bigorre (klick hier).



Für alle Fans von Meerrettich ein Muss - für alle Kartoffelsalat-Fans sowieso. Seit ich diese köstliche Meerrettich-Creme bei Micha entdeckt habe, darf sie in meinem Kühlschrank nicht mehr fehlen. Vor allem hält sie sich sehr lange (trotz Crème fraîche!) und passt zu vielem. Auch an eine Vinaigrette für Blattsalate gebe ich gerne einen Teelöffel davon.

ich nehme (für 8 Portionen):

1 Kopfsalat (ca. 300 g), in mundgerechte Stücke zerzupft
1 Bund Radieschen (ca. 400 g), in Scheiben geschnitten
1 kg kleine festkochende Kartoffeln
Salz
150 g Schmand
30 g Meerrettich (moi: Meerrettichcreme von Micha)
250 ml Milch
Zucker
2 - 3 EL Zitronensaft
5 Stiele Dill
1 Beet Kresse

und los gehts:

Die Kartoffeln kochen und leicht abkühlen lassen.

Für das Dressing Schmand, Meerrettich, Milch, Salz, Pfeffer, 1 TL Zucker und Zitronensaft verrühren. Die Kartoffeln pellen und in dünnen Scheiben direkt in das Dressing schneiden.

Kurz vor dem Servieren Radieschen in Scheiben schneiden, Salat zerpflücken. Dillspitzen von den Stielen zupfen und grob schneiden. Kresse vom Beet schneiden. Alles in einer Schüssel mischen bzw. die Kartoffeln auf dem Salatbett anrichten.

Und dann zum Schweinenacken (klick hier) servieren.

Donnerstag, 4. April 2013

Schwarzwurzeln, der verkannte Winterspargel



Noch schnell, bevor die Saison vorbei ist, muss ich unser bzw. Gerhards Lieblingswintergemüse vorstellen. Ich mag Schwarzwurzeln zwar auch, aber erstens vertrage ich sie nicht so besonders gut und zweitens stört mich die elende Putzerei. Daher kommt der sogenannte Winterspargel, der meiner Meinung nach höchstens optisch eine Ähnlichkeit mit Spargel aufweist, auch nur auf den Tisch des Hauses, wenn sich Monsieur um das Schälen kümmert.

Dann wird er ganz klassisch zubereitet und meistens zu einem Kotelette oder Schnitzel mit Petersilien-Kartoffeln serviert. 

ich nehme:

ca. 800 g Schwarzwurzeln
1 EL Butter
1 EL Mehl
Milch zum Aufgiessen
Salz, Pfeffer, Muskat
1 hartgekochtes Ei
Petersilie

und los gehts:

Die Schwarzwurzeln schälen (am besten unter fliessendem Wasser) und sofort in Essigwasser geben, damit sie sich nicht verfärben.

In gesalzenem Wasser bissfest kochen. Währenddessen eine Béchamelsauce zubereiten, für die ich teils das Kochwasser der Schwarzwurzeln, teils Sahne verwende, die fertig gegarten Schwarzwurzeln dazu geben, evtl. mit einem hartgekochten, in kleine Würfel geschnittenen Ei und gehackter Petersilie garnieren.