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Montag, 11. März 2019

Marmorkuchen mit Eierlikör und Nuss-Nougat-Creme (Thermomix)

Saftiger Marmorkuchen mit Eierlikör und Nuss-Nougat-Creme

Dieser Kuchen hat uns alle begeistert, da er einfach und schnell zubereitet ist, besonders saftig wird und auch noch am nächsten Tag (wahrscheinlich auch noch am übernächsten Tag, sofern etwas bis dahin übrig bleiben sollte) schmeckt.





Für Marmorkuchen gibt es unzählige Rezepte im Netz, da ich allerdings noch eine angebrochene Flasche Eierlikör hatte, den ich gleich mit verarbeiten wollte, habe ich dieses Rezept (klick hier) ausgesucht.




ich nehme:

5 Eier
250 g weiche Butter
200 g Zucker
Mark 1/2 Vanilleschote
250 g Weizenmehl (moi: Dinkelmehl)
1 Pack Backpulver
250 g Eierlikör
2 EL dunkles Kakaopulver
3 EL Nuss-Nougat-Creme (moi: Samba dark von Rapunzel)

und los gehts:

den Backofen auf 170 Grad Umluft vorheizen. Die Backform gründlich einfetten.

Die Eier mit der weichen Butter und dem Zucker verrühren (1,5 min. auf Stufe 4 - 5). Alles mit dem Spatel nach unten schieben und nochmals kurz ca. 15 sek. auf Stufe 4 - 5 verrühren.

Den Eierlikör und die Vanille zugeben und 15 sek. auf Stufe 4 - 5 unterrühren. Dann das Mehl und Backpulver zugeben und 20 sek. auf Stufe 4 rühren.

Die Hälfte des Teiges mit dem Spatel in die Kuchenform füllen. Zu dem nun verbliebenen restlichen Teig den Kakao und die Nuss-Nugat-Creme geben und 10 Sek. auf Stufe 4 rühren. Den dunklen Teig ebenfalls in die Form füllen. Mit einer Gabel spiralförmig den dunklen Teig unter den hellen Teig ziehen.

Bei 170 Grad Umluft ca. 60 min backen. Stäbchenprobe machen.
Den Kuchen in der Form auskühlen lassen.

Samstag, 23. Februar 2019

Meine beste knusprigste Pizza

Pizza halb und halb - einmal für Monsieur (linke Hälfte), einmal für Madame (rechte Hälfte)




Eine Pizza ist für uns der ideale Spielplatz, um uns mit unseren unterschiedlichen Geschmäckern auszutoben: Monsieur isst keine Tomaten (und sowieso nichts Rotes - ausser Tatar); Madame isst kein rotes Fleisch - und erst recht kein Tatar (manchmal kommt es allerdings vor, dass sie ein Steak isst und dass liebt sie ziemlich rot, also medium rare).

Eine Pizza können wir nach unseren unterschiedlichen Vorlieben belegen: Monsieur bekommt die Hälfte links im Bild und belegt sie mit (in dieser Reihenfolge) Crème fraîche, hauchdünnen Scheiben von roten Zwiebeln, etwas Thunfisch, Scheiben von hartgekochten Eiern, Mozzarella.

Madame belegt die rechte Seite mit:
Tomatensauce (naürlich selbstgemacht), Thunfisch, hauchdünnen Scheiben von roten Zwiebeln (ihr merkt: manchmal nähern wir uns in Geschmacksfragen auch an ....) Oregano, Chili, Mozzarella.

Der Belag ist schon wichtig, doch das Wichtigste bei einer guten Pizza ist der Boden. Für uns soll er dünn und vor allem knusprig sein. Wenn wir ihn in Tortenstücke teilen, darf beim Hochhalten die Spitze nicht nach unten kippen, sondern muss ihre Knusprigkeit durch Standhaftigkeit beweisen.

Um diesen Idealzustand zu erreichen, probieren wir es zu Hause mit unterschiedlichen Teigen aus, aber auch mit unterschiedlichen Pizzasteinen und Blechen. Alles, was derzeit auf dem Markt ist und als halbwegs tauglich erscheint, befindet sich mittlerweile in unserem Schrank. Manchmal gehen wir aus purer Verzweiflung dann in eine Pizzeria .....

Als ich vor einiger Zeit bei Tanja (klick hier) eine äusserst ansprechende Pizza entdeckte, wollte ich erst weiterblättern, doch dann wurde ich aufmerksam auf diesen besonderen Pizzastein, genannt die White Lady.  Ich grübelte einige Tage über dessen Anschaffung nach und dann bestellte ich ihn, inklusive Zubehör, d.h. Teigroller und Pizzaschneider. Genial! Monsieur und Madame sind unisono begeistert!

So, nun will ich euch endlich das Rezept für den Pizza-Teig aufschreiben. Mein Teig ist mit dem Thermomix zubereitet - aber das kann ja jeder halten wie er will. 


Ich nehme für 1 "White Lady" (ausreichend für 3 Personen mindestens)

125 g Wasser
15 g frische Hefe
1 TL Honig
250 g Mehl (moi: italienisches 00-Mehl, es gehen aber auch ganz normales Weizen- oder Dinkelmehl)
1 EL Olivenöl
1/2 TL Salz
Oregano

und los gehts:

Wasser, Honig und Hefe in den Mixtopf des Thermomix geben und 1 Min/37°C/Stufe 2 mischen

Olivenöl, Salz, wer mag Oregano und Mehl zufügen. 2 min/Teigknetstufe zu einem Teig verkneten.

Teig in eine abgedeckte Schüssel geben und ca. 35 min an einem warmen Ort gehen lassen.

Währenddessen die White Lady gut einfetten. Nach der entsprechenden Zeit den Pizzateig auf die Pizzaplatte geben und mit dem Teigroller von der Mitte aus gleichmässig auf dem Stein verteilen.

Belegen nach den persönlichen Vorlieben.

Den Rost im Backofen umgedreht, d.h. mit der gewölbten Seite nach oben, auf den Boden des Backofens stellen, den belegten Pizzastein darauf geben und für 25 bis 30 min bei 220 Ober-/Unterhitze knusprig backen.

Mit dem speziellen Pizzaschneider lässt sich auch der knusprige Rand perfekt durchschneiden und das sogar auf dem Pizzastein!




Freitag, 22. Februar 2019

Skreifilet auf Lauch-Kartoffelstampf

Skreifilet auf Lauch-Kartoffelstampf



Der Skrei, auch Winterkabeljau genannt, wird in den Lofoten im Norden Norwegens vom 1. Januar bis 31. April geangelt. Dazu werden für den Skrei mehrere hundert Meter fassende Netze eingesetzt, die eine besonders schonenende Fischerei erlauben. 

ich nehme für 2 Personen:

2 schöne Stücke Skrei (diesmal ohne Haut)
Salz, Pfeffer,
2 EL Olivenöl
2 dünne Stangen Lauch (nur das das Weisse und Hellgelbe), in Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe, geschält und in dünne Scheiben gehobelt
500 g Kartoffeln mehligkochend, geschält, in Stücke geschnitten
ca. 500 g Broccoli
2 TL Zucker
100 ml trockener Weisswein
100 ml Sahne
1 EL Curry
1/2 TL Safranfäden
etwas Dill zum Garnieren

und los gehts:

Den Broccoli in Röschen teilen, blanchieren und warm stellen.

Den Lauch in Olivenöl anschwitzen, salzen, pfeffern, dann erst die Knoblauchscheiben dazu geben, mit dem Zucker bestreuen und karamellisieren.
Mit Wein und Sahne ablöschen, Curry und Safran dazu und kräftig abschmecken.

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen. Abtropfen lassen und noch heiss zerstampfen. Warm stellen.

Den Fisch in den Lauch-Wein-Sahne-Sud einlegen und zugedeckt bei milder Hitze höchstens 8 min ziehen lassen.

Einen Teil des Lauchs mit den Stampfkartoffeln mischen, den Rest mit dem Fisch und dem Broccoli anrichten, mit etwas Dill garnieren.

Mittwoch, 2. Januar 2019

geschmorte Entenkeule mit Rotwein und viiiel Whisky

Entenkeule, geschmort mit Rotwein und Whisky




Ich habe nach einem Rezept gesucht, bei dem ich die Entenkeulen nicht anbraten musste und bin bei Falstaff (klick hier) fündig geworden.

Es ist herrlich unkomliziert und lässt sich einfach ohne grosse Vorbereitungen im Backofen zubereiten. Man wird durch eine herrlich aromatische Sauce belohnt, die den im Überfluss zugefügten Whisky nicht besonders betont, sondern zu einem überaus runden Ergebnis zusammenfügt. 

ich nehme (für 4 Personen):

4 Entenkeulen
4 Knoblauchzehen, geschält, halbiert
3 Lorbeerblätter
6 Stück Kuheben-Pfeffer, ganz
4 Nelken
4 TL Roh-Rohrzucker
500 ml Gemüsebrühe
1 Flasche kräftiger Rotwein
300 ml Whisky
Salz, Pfeffer

und los gehts:

Backofen auf 150 °C vorheizen. Die Entenkeulen in eine Ofenform geben und mit Rotwein, Whisky und Gemüsefond aufgießen. In den Backofen geben und für 90 Minuten garen lassen. Knoblauch, Kubeben-Pfeffer, Nelken und Zucker beigeben und weiter für 30 Minuten bei 150 °C und anschließend 30 Minuten bei 180 °C garen lassen. Zum Schluss die Sauce mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Wir haben dazu Schupfnudeln und Gemüse gegessen.