Posts mit dem Label Brathähnchen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Brathähnchen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 25. Januar 2020

Hähnchen (oder Tofu) süss - sauer

Hähnchen (oder Tofu) süss - sauer



ich nehme:
  • 600 g Hähnchen- oder Putenbrustfilet (oder 250 g Räuchertofu)
  • 1 rote Paprikaschote (ich verwende diese nur geschält)
  • 2 mittlere rote Zwiebeln
  • 350 g Ananaswürfel
  • 40 g Ingwer
  • 2 grosse Knoblauchzehen
  • 3 EL Kokosöl
  • Salz, Pfeffer
  • 300 ml Ananasaft (Orangensaft geht auch)
  • 2 EL Rotweinessig
  • 2 EL Sojasauce
  • 100 ml Ketchup
  • 2 EL Honig
  • 1 TL Kurkuma gemahlen
  • 2 Frühlingszwiebeln (ich: weggelassen)
  • ca. 40 g Cashewkerne oder Erdnüsse zum Bestreuen 
  • ich: Koriander (glatte Petersilie geht auch), frisch gehackt
und los gehts:
  • Das Hähnchen in ca. 2 - 3 cm grosse Würfel schneiden (wer Tofu verwendet, tut das ebenso). 
  • Die Paprikaschote vierteln, entkernen (evtl. vorher schälen) und fein würfeln. Die Zwiebel pellen und in Spalten schneiden. 
  • Ananas geschält und gewürfelt bereit stellen. 
  • Ingwer schälen und in feine Streifen schneiden, 
  • Knoblauch ebenfalls fein würfeln.
  • Das Öl in einer Pfanne (ich: Wok) erhitzen, das Fleisch salzen und pfeffern und bei mittelhoher Hitze rundherum anbraten. Aus der Pfanne nehmen (bzw. beim Wok zum Pfannenrand hoch schieben). 
  • Zwiebeln, Paprika, Ingwer und Knoblauch dazu geben und mitbraten. 
  • Ananasaft, Rotweinwessig, Sojasauce, Ketchup, Honig und Kurkuma mit in den Wok geben und abschmecken.
  • Wer mag, gibt jetzt die in feine Ringe geschnittenen Frühlingszwiebel über das Gericht, ich habe lieber Koriander, fein gehackt, verwendet. 
  • Kurz vorm Servieren die leicht angerösteten Nüsse darüber streuen.
  • Mit Reis servieren.
Inspiration für dieses köstliche Gericht war Peter vom lesenswerten Blog:


Danke lieber Peter für dieses inspirierende Gericht, das bei uns - in diversen Variationen - zum Dauerbrenner geworden ist.

Mit diesem Gericht beteilige ich mal wieder an unserer Rettungsaktion #wirrettenwaszurettenist



Was wollen wir retten? Wir wollen Gerichte vor der "Fertigfutter-Industrie" retten. Und dabei wollen wir zeigen, das vieles einfach, schnell und preiswert auch zu Hause in Handarbeit zubereitet werden kann. Natürlich bedarf es etwas Planung und Organisation. Berufstätige können manche Schnippelarbeit auch schon am Vorabend oder morgens erledigen und abends einfach nur noch alles in die Pfanne werfen. Dafür könnt ihr dann auf die ganzen unnötigen Zusatzstoffe "E-sowieso" verzichten .... Habt ihr euch schon mal bewusst in den Kühl- bzw. Gefriertheken der Supermärkte und grossen Discounter umgeschaut? Wieviel überflüssige Gerichte, die man wesentlich besser zu Hause machen kann, gibt es da für Hähnchen etc. süss sauer? Unglaublich! 
Also, auf! auf! Selbermachen ist angesagt!

Danke an Britta, Tamara und Barbara für die Betreuung und Organisation dieser Rettungsaktion.

Hier die Linkliste zu meinen Mitrettern und -retterinnen (wird noch ergänzt)






Montag, 16. Juli 2018

Ein weltmeisterliches Grillhähnchen - das beste seit langem

Endlich beginnt auch hier die Tomatenernte und ich konnte diese kleine, feine Menge stolz zu Gerhard in die Küche tragen - wobei Monsieur überhaupt keine Tomaten isst - doch zumindest hat er sich mit mir über die bunte Pracht gefreut.



Das gab dann einen köstlichen Beilagen-Salat zu unserem knusprigen Grillhähnchen. Für Monsieur gab es eine schöne Mischung aus Gartensalat und vielen Kräutern - ein wahrhaft weltmeisterliches Mahl - 
Und nun kann ich es mir nicht verkneifen und muss es hier doch noch kurz loswerden:

BRAVO LES BLEUS!!!

So, nun aber schnell wieder zurück zu unserem Sonntagsmahl. 

Schon länger sind wir unzufrieden mit den Ergebnissen unserer Hähnchengrillerei. Meistens werden sie von Gerhard auf dem Holzkohlegrill am Drehspiess zubereitet, doch mal sind sie nicht richtig knusprig, mal sind sie aussen knusprig und innen zu trocken.

Bei uns ist die Aufgabenverteilung beim Grillen ganz klar geregelt: Monsieur ist zuständig für alle Grills mit Holzkohle, Schwenker etc. und ich bin zuständig für alle elektrisch oder mit Gas betriebenen Grill-Gerätschaften. Als nun kürzlich mein in die Jahre gekommener Elektrogrill kaputt ging, haben wir uns von Weber den Puls 2000 angeschafft und dazu dann auch gleich den Aufsatz mit dem Drehspiess, das sieht dann so aus:


Gegrillt wird bei indirekter Hitze, vorgeheizt habe ich auf 240 Grad und dann reduziert auf 220 Grad. Insgesamt hat es 85 Min. gedauert bis das Hähnchen herrlich knusprig und innen noch saftig war. Beim nächsten Mal würde ich in den letzten 20 Min. auf 245 Grad gehen. Wir hatten ein ziemlich gross geratenes Federvieh (1.400 kg!) - aus den Resten gibt es morgen Geflügelsalat.


Donnerstag, 5. September 2013

Geburtstagsessen für Zorras Kochtopf: Huhn mit vierzig Knoblauchzehen - Poulet aux quarante gousses d'ail



Zorra von kochtopf.me hat die wunderschöne Idee, für ihren 9. (in Worten: NEUNTEN!!!) Bloggeburtstag neun Blogger einzuladen, etwas für sie zu kochen, von dem diese glauben, dass es Zorras Geschmack trifft. 


9 jahre kochtopf



Neun Jahre! Unglaubliche NEUN Jahre bloggt Zorra nun schon. Sie ist die Pionierin der deutschen Food-Blogs und Vorreiterin der Blog-Events. Schon alleine dafür gebührt ihr meine Hochachtung. Auch wenn ich sie noch nie persönlich getroffen habe, weiss ich, dass sie ein unglaublich sympathischer Mensch ist. Vor mir durften schon sechs andere Foodblogger für Zorra kochen, die natürlich schon alle voll des Lobs über sie waren. Ihr grosses Engagement kann man auch nicht genug loben, doch jetzt fällt mir nichts mehr ein, was nicht schon von meinen Blogger-Kollegen gesagt bzw. geschrieben wurde. 


Ich kann Dir nur von ganzem Herzen danke sagen für Dein Engagement, liebe Zorra, und bleib genau so, wie Du bist! 

Gaanz zufällig weiss ich, dass Freesien wegen ihres Duftes Deine Lieblingsblumen sind. Doch im August sind diese bei uns leider nicht aufzutreiben. Zum Geburtstag gehören aber Blumen. Da ich weiter (gaaanz zufällig) weiss, dass Deine Lieblingsfarbe rot ist, gibt es halt als Ersatz rote Blumen: Für Dich, liebe Zorra! 




Es ist mir eine grosse Ehre und ich bin sehr stolz darauf, dass ich eine von diesen neun Bloggern sein darf, die für Dich kochen dürfen. Die Auswahl für das Gericht fiel mir nicht schwer. Ich weiss, dass Du Gerichte mit Poulet genau so liebst wie ich. Daher für Dich hier eines der klassischsten französischen Poulet-Rezept: Voilà! Das berühmte Huhn mit vierzig Knoblauchzehen.

Dieses Gericht ist ein Klassiker in der französischen Küche und stammt aus der Provence. Wenn man die Knoblauchzehen "en chemise" (im Hemd, d.h. ungeschält) schmort, werden sie wunderbar weich und cremig. Sie ergeben ein köstliches Püree, das man direkt aus der Schale auf geröstetes Landbrot drücken kann. 






ich nehme:


  • 1 schönes Freiland-Huhn (ca. 1,7 kg)
  • 2 frische Thymianzweige
  • 2 frische Rosmarinzweige
  • 2 frische Salbeizweige
  • 4 frische Petersilienzweige
  • 40 ungeschälte Zehen frischer Knoblauch (ca. 2 - 3 Knollen)
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • evtl. etwas Weisswein für den Sud


und los gehts:

Den Backofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Das Huhn innen und aussen gründlich mit Meersalz einreiben. Es mit der Hälfte der frischen Kräuterzweige und 4 Knoblauchzehen füllen. Die restlichen Knoblauchzehen auf den Boden einer ofenfesten Tonform oder einem Bräter geben (nicht zu gross, das Huhn soll gerade so hinein passen). Darauf das Huhn setzen und die übrigen Kräuter dazu legen. Mit dem Olivenöl  bestreichen und den Deckel aufsetzen. Im Ofen ca. 1 3/4 Stunden insgesamt schmoren. 

Nach insgesamt 75 min. kontrollieren. Wenn man alles richtig gemacht hat, hat sich ein köstlich duftender Schmorsaft gebildet. Das Brathuhn sollte eine schön goldene Farbe haben. Falls nicht, jetzt den Deckel weg lassen und evtl. die Hitze erhöhen. Falls notwendig, etwas Weisswein angiessen, damit nicht der ganze köstliche Bratsaft verkocht. Sobald das Huhn knusprig, aber nicht zu trocken ist, mit frisch geröstetem Brot servieren.

Man kann gerne auch Tagliatelle und grünen Salat dazu servieren - ich mag es am liebsten ganz puristisch nur mit Brot zum Aufnehmen des köstlichen Suds. Ein paar Knoblauchzehen drücke ich direkt aus der Schale auf das Brot.

Dazu passt schön ein leichter französischer Landwein.


Freitag, 22. Februar 2013

Mein weltbestes Brathähnchen - Darf ich vorstellen? Das Pancetta-Huhn!

Brathähnchen könnte ich morgens, mittags und abends essen - in allen Variationen. Am liebsten knusprig aus dem Backofen, im Sommer auch gerne vom Holzkohlengrill. Mein Lieblings-Hähnchen-Rezept ist  war das Brathähnchen mit Zitronen nach Marcella Hazan, das ich hier (klick) schon mal vorgestellt habe. Ja, das war es, bis ich dieses hier gegessen habe:




Als mir ein schönes großes Biohuhn zuflog, habe ich in diversen Blogs gestöbert. Zorra liebt genau wie ich Brathuhn über alles und ihr Paprika-Poulet hat uns ebenfalls schon sehr gut geschmeckt. Petra hat ein ähnliches Rezept mit Ofenkartoffeln zubereitet - auch sehr schön. Eva brutzelt ein Brathähnchen mit Röstgemüse nach Jamie Oliver - das wird ja immer besser - und dann habe ich auch noch ein neues Kochbuch "Das Familienessen" von Ferran Adrià mit köstlichen Fotos vom Brathähnchen mit Kartoffelsticks, daraus habe ich dann meinen ganz persönlichen Brathähnchen-Favoriten gebastelt, die Würzmischung habe ich mir von Señor Adrià geborgt.

Er serviert als Vorspeise zu seinem Hähnchen Erbsen und Schinken - das inspirierte mich dazu, unser Hähnchen in den letzten 20 min. mit Pancetta zu belegen. Keine Angst, die Haut wird trotzdem knusprig, da sich die Pancetta ja beim Knusprig-Braten zusammenzieht und somit wieder die Hähnchenhaut für die Oberhitze frei gibt. Notfalls kann man auch noch am Ende der Bratzeit für ca. 5 Min. den Grill zuschalten. 

Die Erbsen haben wir dann mit der knusprigen, leicht darüber gebröselten Pancetta  als Beilage serviert und somit gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, denn so ein ganzer Vogel ist für uns beide viel zu groß, Reste werden am nächsten Tag in einem Geflügelsalat verarbeitet und dazu gehören unbedingt Erbsen. Na wunderbar, das passt ja.




ich nehme:
  • 1 Bio-Huhn, ca. 1,6 kg
  • ein paar Scheiben Pancetta oder Speck (je nach Geflügelgröße, m: 8 Scheiben)
  • Gewürzmischung aus: 3 g getrockneten Lorbeerblättern, 40 g getrockneter Rosmarin, 15 g getrockneter Thymian, 1/2 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 - 2 EL Olivenöl
  • 1 Bio-Zitrone, heiß abgewaschen
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, 1 EL Piment d'Espelette
  • ein paar Zweige Thymian und Rosmarin, frisch
  • 4 frische Lorbeerblätter
und los gehts:

Das Hähnchen mindestens eine halbe Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Den Backofen auf 220 Grad Ober-Unterhitze vorheizen. Wichtig: die Saftschale (moi: Mulitbräter) benutzen, um den heruntertropfenden Hähnchensaft aufzufangen.

Die Zutaten für die Gewürzmischung in einer Gewürzmühle oder einem kleinen Mixer zu Pulver verarbeiten. Eine Hälfte wird direkt für dieses Rezept benötigt, die andere Hälfte kann man für das nächste Mal aufbewahren. 

Das Hähnchen innen und außen salzen und mit Öl einreiben. Zitronenschale über Brust und Keulen reiben, die Zitrone dann in Stücke schneiden und mit dem ungeschälten Knoblauch und den Kräuterzweigen in das Hähnchen stecken. Dann von außen schön kräftig mit der Kräutermischung einreiben.

Das so vorbereitete Hähnchen mit der Brust nach unten in den vorgeheizten Backofen auf das Gitter legen. Achtung! Ist die Saftpfanne untergeschoben? Gut so, dann also das Hähnchen ab in den Ofen und bei 220 Grad Ober-Unterhitze ca. 35 min. braten. Das Gitter herausnehmen, Hähnchen wenden, so dass die Brust oben ist, mit den Pancetta- oder Speck-Streifen belegen und wieder für ca. 20 bis 30 min in den Ofen. Wird der Speck zu dunkel, vorab herausnehmen und zur Seite stellen.

Ist das Hähnchen nach der angegebenen Zeit noch nicht richtig knusprig, kurz übergrillen, dabei aber nicht aus den Augen lassen. 

Vor dem Tranchieren und Servieren ca. 10 min. ruhen lassen. 

Den knusprigen Speck dazu servieren und/oder über die als Beilage servierten Erbsen geben. Wir haben dazu noch Pommes Frites (fettarm in der Actifry zubereitet) gegessen.