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Freitag, 16. Oktober 2020

Polnischer Kartoffelsalat

Polnischer Kartoffelsalat


Das Rezept für diesen Salat habe ich bei Ulrike vom Blog Küchenlatein entdeckt. 

Wir haben ihn zu gegrillten Hühnerschenkel gegessen, er eignet sich aber auch alleine als kleines Abendessen. Wichtig ist, dass er würzig abgeschmeckt und das Dressing schön cremig wird.

ich nehme:

  • 800 g Kartoffeln, gegart, gepellt, in grobe, aber nicht zu grosse Würfel geschnitten
  • 1 grosse rote Zwiebel, fein gewürfelt
  • 4 Gewürzgurken, gewürfelt
  • 250 g Karotten, gegart, gewürfelt
  • 250 g Erbsen, gegart,
  • 1 Apfel, gewürfelt
  • 3 Eier, hart gekocht, gewürfelt, 1 Ei geviertelt zur Deko
  • Majoran (ich: Petersilie), frisch gehackt
  • Salz, Pfeffer frisch gemahlen
für das Dressing:

1 EL frischer Majoran (ich: Petersilie), gehackt
3 EL Mayonnaise, natürlich selbstgemacht (Rezept für eifreie Mayonnaise: klick)
falls das Dressing zu trocken ist, noch 1 EL Mayonnaise zugeben bzw. ihr könnt auch Joghurt nehmen.


und los gehts:

Alle Zutaten vorsichtig vermengen, nicht vermanschen und kräftig abschmecken

Voilà

Danke für das Rezept, liebe Ulrike




 

Samstag, 1. August 2015

Kartoffelsalat mit Meerrettich

Quelle: Essen & Trinken 7/2015
Dieser Salat schmeckt herrlich erfrischend und ist eine wunderbare Beilage zu Gegrilltem, wir hatten ihn zum Noir de Bigorre (klick hier).



Für alle Fans von Meerrettich ein Muss - für alle Kartoffelsalat-Fans sowieso. Seit ich diese köstliche Meerrettich-Creme bei Micha entdeckt habe, darf sie in meinem Kühlschrank nicht mehr fehlen. Vor allem hält sie sich sehr lange (trotz Crème fraîche!) und passt zu vielem. Auch an eine Vinaigrette für Blattsalate gebe ich gerne einen Teelöffel davon.

ich nehme (für 8 Portionen):

1 Kopfsalat (ca. 300 g), in mundgerechte Stücke zerzupft
1 Bund Radieschen (ca. 400 g), in Scheiben geschnitten
1 kg kleine festkochende Kartoffeln
Salz
150 g Schmand
30 g Meerrettich (moi: Meerrettichcreme von Micha)
250 ml Milch
Zucker
2 - 3 EL Zitronensaft
5 Stiele Dill
1 Beet Kresse

und los gehts:

Die Kartoffeln kochen und leicht abkühlen lassen.

Für das Dressing Schmand, Meerrettich, Milch, Salz, Pfeffer, 1 TL Zucker und Zitronensaft verrühren. Die Kartoffeln pellen und in dünnen Scheiben direkt in das Dressing schneiden.

Kurz vor dem Servieren Radieschen in Scheiben schneiden, Salat zerpflücken. Dillspitzen von den Stielen zupfen und grob schneiden. Kresse vom Beet schneiden. Alles in einer Schüssel mischen bzw. die Kartoffeln auf dem Salatbett anrichten.

Und dann zum Schweinenacken (klick hier) servieren.

Samstag, 21. Juni 2014

Kartoffelsalat - kurze Reiseunterbrechung ;-)

Der Reisebericht über unsere Nordkap-Kreuzfahrt muss mal kurz unterbrochen werden, denn ich habe Julia von German Abendbrot versprochen, noch dieses Wochenende einen Kartoffelsalat zu posten.

Blogevent – Kartoffelsalate aus allen Himmelsrichtungen

Liebe Julia, dieser Salat ist nicht aus dem Archiv, sondern frisch für dich zubereitet. Auch wenn du die hessische Variante mit Brühe angemacht bevorzugst, muss es diesmal die saarländische Variante sein, denn genau so liebt sie Monsieur (psst: ich mag den Kartoffelsalat auch lieber mit einer schönen kräftigen selbst angesetzten Brühe), doch dieser ist auch nicht zu verachten, vor allem, wenn man eine selbst gemachte Mayonnaise nimmt. Am liebsten mag ich die eifreie, die findet man hier (klick). Ansonsten geht auch die klassische Variante, superschnell mit dem Zauberstab gemacht (klick hier)



Dieser Salat hat bei uns seine Geschichte: Vor vielen, vielen Jahren, als Monsieur und ich uns kennenlernten, erfuhr ich sehr bald, dass er ein leidenschaftlicher Meister am Grill ist. Dazu gehörte dann unbedingt ein Salat und da insbesondere der "italienische Salat" seiner Mutter. Leider hatte ich nicht mehr das Glück, meine Schwiegermutter noch kennenzulernen. Schade, sie muss eine wunderbare Köchin gewesen zu sein. Umso begeisterter war ich, als mir mein Mann ankündigte zum nächsten Grillfest den "italienischen Salat" seiner Mutter zuzubereiten.

Hach, ich liebe doch die mediterrane Küche - und italienischer Salat muss köstlich schmecken! An dem grossen Abend, ich weiss es noch wie heute, schaute ich mich erwartungsvoll um, doch einen italienischen Salat konnte ich nicht entdecken - nur einen simplen (sorry) Kartoffelsalat mit Fleischwurst. Kluge Frauen kritisieren NIE die Mütter ihrer Männer, Mütter stehen auf einem ganz besonderen Sockel - und das ist auch richtig so! Und daher ist das bis heute UNSER Familien-Kartoffelsalat - nur dass Monsieur ihn als italienischen Salat bezeichnet und ich ihn als Kartoffelsalat. Übrigens, in seinen "Original-ITALIENISCHEN-Salat" gehört noch klein geschnittene Fleischwurst - im Saarland Lyoner genannt, die lasse ich, vor allem wenn es Fleisch auf dem Grill gibt, meistens weg, was von Monsieur auch so akzeptiert wird ;-)

Doch nun zum Rezept:

ich nehme für 2 - 3 Personen:


  • ca. 4 - 5 mittlere Kartoffeln, gekocht und gepellt
  • 2 - 3 Eier, hartgekocht - evtl. 1 Ei zum Garnieren zurückbehalten, ansonsten in Halbmonde geschnitten
  • 2 - 3 Cornichons, fein gewürfelt,
  • davon etwas Gurkenwasser
  • 3 EL selbstgemachte Mayonnaise
  • 2 EL Naturjoghurt
  • Salz, Pfeffer
  • Essig (im Saarland nimmt man Melfor-Essig - ich nehme Weisswein Essig von Byodo)
  • frisch gehackte glatte Petersilie 
und los gehts:

Mit der Vinaigrette beginnen: Dazu die Mayonnaise mit dem Joghurt glatt rühren, evtl. noch etwas Gurkenwasser hinzugeben. Mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken und die Petersilie unterrühren.

Die Kartoffeln in nicht zu dicke Scheiben schneiden und mit den hartgekochten Eiern und den Cornichons zu der Mayonnaise geben. Kräftig abschmecken.




Samstag, 12. April 2014

Bratkartoffel-Salat mediterran - die perfekte Grillbeilage

Heute Mittag bei diesem Traumwetter wurde gegrillt. Yannick hat dazu - teilweise aus Kühlschrankresten - einen traumhaften Bratkartoffelsalat zubereitet.

Mir haben besonders die lauwarmen Bratkartoffeln in diesem Salat gefallen und die gebratenen Kapern, die ich so noch nicht kannte. Beim nächsten Mal würden wir die Kartoffeln allerdings noch ein wenig kleiner schneiden.


ich nehme für 3 Personen:

ca. 400 g kleine Kartoffeln, in der Schale gekocht und anschliessend gepellt, geviertelt
1 - 2 EL Olivenöl
ca. 1 Tasse Broccoli, al dente gegart
2 Tomaten, in kleine Würfel geschnitten
1 kl. rote Zwiebel, halbiert und in hauchfeine Streifen geschnitten
2 EL Taggiasca-Oliven, weil das die aromatischsten sind
1/2 Glas Kapern, in Salz eingelegt, gewässert
1 - 2 EL Öl, 2 EL Zitronensaft, Pfeffer, 3 Anchovisfilets
fein gehackte frische Kräuter

und los gehts:

Die Kartoffelviertel in Olivenöl leicht knusprig anbraten, aus der Pfanne nehmen und evtl. warm stellen. Die gewässerten Kapern gründlich abtrocknen und in dem verbliebenen Öl in der Pfanne knusprig braten (Vorsicht: Das spritzt!) Das dauert ca. 5 min. Auf einem Küchentuch entfetten und auch zur Seite stellen.
Die Anchovis fein gehackt in die gleiche Pfanne geben und mit einem Löffel kurz zerdrücken und schmelzen lassen. Öl, Zitronensaft, Pfeffer (Salz ist wegen der Anchovis nicht nötig) dazugeben und zu einer Vinaigrette rühren. Evtl. noch etwas Gemüsebrühe hinzugeben und dann die Oliven darin leicht erwärmen.

Die Vinaigrette in einer Schüssel mit den Kartoffeln, Tomaten, Broccoli und Zwiebeln mischen, die gehackten Kräuter dazu und abschmecken.

Lauwarm servieren.



Bei uns gab es dazu gegrillte Spareribs und Hähnchenflügel, die ich am Vortag mariniert hatte.





Freitag, 11. Januar 2013

Kartoffelsalat mit frisch geriebenem Meerrettich und Rochenflügel


Hier ist der Kartoffelsalat die Hauptsache und der Rochenflügel angenehmes Beiwerk.

Eigentlich ist an diesem Kartoffelsalat nichts Besonderes... wären da nicht die Möhrenwürfel und der Meerrettich. Die sanfte Schärfe des frisch geriebenen Meerrettichs und der leichte Biss der Möhrenwürfel machen diesen Kartoffelsalat zu etwas ganz Besonderem - wenn es gelingt, ihm die richtige Würze zu verpassen. Dass die richtigen Kartoffel bei diesem Salat eine bedeutende Rolle spielen, brauche ich ja nicht extra zu erwähnen.




ich nehme:

1 kg festkochende, möglichst kleine, gelbfleischige Kartoffeln, gekocht, geschält und in dünne Scheiben geschnitten, noch warm mit der Vinaigrette mischen:
für die Vinaigrette:
ca. 400 ml selbst gekochter Rinderfond
Salz, Pfeffer
4 EL kräftiger Weißweinessig
2 Öl
ca. 50 g Speckwürfel
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
1 kleine Möhre, in klitzekleine Würfel geschnitten
frisch geriebener Meerrettich, gehackte Petersilie




und los geht's

Speckwürfel in dem Öl anbraten, die Zwiebel dazu und bei milder Hitze weich dünsten. Mit dem Fond und dem Essig ablöschen, salzen, pfeffern. Die Möhrenwürfel dazu sowie die Meerrettich, jetzt aber nicht mehr kochen lassen. Die gehackte Petersilie ganz am Schluss untermischen. Nun eine Lage Kartoffeln in die Schüssel füllen, mit etwas von der Vinaigrette anfeuchten, dann die nächste Lage Kartoffelscheiben, Vinaigrette usw. bis alles aufgebraucht ist. Dabei werden die Kartoffeln wahrscheinlich in viel zu viel Vinaigrette liegen, doch das ist richtig so, denn sie saugen noch einiges an Flüssigkeit auf. Daher rechtzeitig den Kartoffelsalat vorbereiten, damit er noch mindestens 1 Stunde durchziehen kann. Sollte dann immer noch zu viel Flüssigkeit vorhanden sein, einfach abschütten (auffangen und evtl. für eine warme Kartoffel-Vinaigrette verwenden).

Die Rochenflügel habe ich in Algenbutter von Bordier gebraten.

Samstag, 17. März 2012

Skrei - Winterkabeljau mit Frühlingsgefühlen

Diesen besonders köstlichen Fisch gibt es von Januar bis März, denn dann wandert der ausgewachsene Winterkabeljau zu seinen Laichplätzen bei den Lofoten in Norwegen. Ich mag ihn am liebsten ganz einfach auf der Haut gebraten, so kommt sein Eigengeschmack am besten zur Geltung.

Wir haben seit ein paar Tagen hier im Elsass frühlingshafte Temperaturen. Passend dazu habe ich bei meinem Gemüsehändler wundervolle Frühlingsboten entdeckt: die rot-weissen Radieschen Flamboyant, Brunnenkresse, frische Erbsen und vor allem fèves: Dicke Bohnen oder Saubohnen genannt. Daraus einen köstlichen Kartoffelsalat gezaubert und schon hat der Skrei Frühlingsgefühle.

Zutaten für 2 Personen:

2 schöne Stücke Skrei mit Haut
2 EL Butter (bei mir Bordier Algenbutter)
1 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer

für den Kartoffelsalat:

8 mittelgroße, festkochende Kartoffeln
ca. 200 ml Geflügelfond
Salz, Pfeffer
1 EL Senf
1 Schalotte, fein gewürfelt
1 EL Essig
2 EL Öl
eine Handvoll Radieschen in dünne Scheiben geschnitten
ein halber Bund Brunnenkresse, von den Stilen gezupft und in Streifen geschnitten
ca. 500 g dicke Bohnen




Eine Vinaigrette zubereiten aus Senf, Salz, Pfeffer, Essig und Öl. Die Schalottenwürfel und den warmen Fond zugeben. Die Kartoffeln bürsten und ca. 30 min in der Schale kochen. Mit der Spitze eines Küchenmessers prüfen, ob sie gar sind. Dann noch heiss pellen und in Scheiben in die warme Vinaigrette schneiden. Leicht vermengen und ziehen lassen. Nach ca. 20 min müsste die Vinaigrette aufgesogen sein. Dann die Radieschen und die Brunnenkresse untermischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken, evtl. noch etwas Säure in Form von Essig hinzu. Auch Zitrone könnte ich mir in dieser Variante gut vorstellen.
Die Dicken Bohnen aus ihrer Hülse entfernen und anschliessend noch zusätzlich häuten. Die kleinen grünen Bohnenkerne in Salzwasser für 2 Minuten blanchieren - das genügt. Über dem Kartoffelsalat verteilen.

Die Skreifilets salzen und pfeffern, auf der Hautseite in einer beschichten Pfanne in etwas Butter-Öl-Mischung kräftig anbraten, so dass die Haut dabei leicht knusprig wird. Kurz vor Ende der Garzeit umdrehen und auf der anderen Seite für eine halbe Minute kurz garen. Dann sofort mit dem noch lauwarmen frühlingshaften Kartoffelsalat servieren.

Anmerkung: Ich brate Fisch meistens in Algen-Butter von Bordier - DER absolute Knaller. Wer das einmal probiert hat, mag nichts anderes mehr. In Deutschland gibt es die Bordier-Butter hier