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Freitag, 17. April 2020

#ichkochemirdenTagschoen - rührgebratene Mie-Noodles mit Spitzkohl und Hack

Mie-Noodles - Stir Fry mit Spitzkohl und Hackfleisch




Vor ein paar Tagen habe ich dieses Rezept bei Petra vom Blog Chili und Ciabatta entdeckt und war sofort begeistert. Alle (fast alle) Zutaten waren im Hause, bis auf die Udon Nudeln, aber die mag ich ohnehin nicht so gerne. Dafür hatte ich Bio Mie-Noodles von Alb-Gold, die wunderbar in diese schnelle Pfanne gepasst haben. Wir waren begeistert und werden dieses Gericht sicherlich noch öfter in abgewandelter Form auf den Tisch bringen.

ich nehme (für 2 - 3 Personen):

2 EL Öl
250 g grob gehackter Spitzkohl
250 g Mie Nudeln
2 EL geröstetes Sesamöl
200 g Hackfleisch (ich: Rinderhack)
3 - 5 Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten (ich: 1 Stange Lauch in Ringen)
2 TL geriebener frischer Ingwer
1 TL Chiliflocken
50 ml Mirin
50 ml Sojasauce
1 EL gerösteter schwarzer Sesam

und los gehts:


1 El Öl in einer großen Pfanne mittelhoch erhitzen. Den Kohl zugeben und unter öfterem Wenden etwa 4 Minuten braten, bis er anfängt, braun zu werden. Die Hitze reduzieren und 4 weitere Minuten weiterbraten, bis auch die dickeren Stücke weich sind. Pfanne beiseite stellen.
Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten, anschliessend die Nudeln wieder in den Topf zurückgeben und mit dem Sesamöl vermischen. Den Kohl zu den Nudeln geben.
Die Pfanne wieder auf den Herd stellen und mit 1 El Öl mittelhoch erhitzen. Das Hackfleisch in die Pfanne geben, mit einem Spatel zu flachen Fladen auseinanderdrücken und ohne zu Rühren etwa 3 Minuten braten, bis die Unterseite schön braun ist. Das Fleisch umdrehen, in kleinere Stücke teilen und noch etwa 1 Minute weiterbraten.
Jetzt die gehackten helleren Teile der Frühlingszwiebeln, Ingwer und Chiliflocken einrühren, etwa eine Minute rührbraten, bis die Frühlingszwiebel bzw. der Lauch weich werden. Nun die Nudel-Kohlmischung, Mirin und Sojasauce zugeben und unter Rühren knapp 1 Minute vermischen, dabei den Bratrückstand von der Pfanne lösen. Die Frühlingszwiebelstreifen oder den Lauch und den Großteil der Sesamsaat einrühren, mit dem restlichen Sesam bestreuen.
Wer das Gericht vegetarisch halten möchte, verwendet Shiitake-Pilze oder Champignons anstelle vom Hackfleisch.

Samstag, 25. Januar 2020

Hähnchen (oder Tofu) süss - sauer

Hähnchen (oder Tofu) süss - sauer



ich nehme:
  • 600 g Hähnchen- oder Putenbrustfilet (oder 250 g Räuchertofu)
  • 1 rote Paprikaschote (ich verwende diese nur geschält)
  • 2 mittlere rote Zwiebeln
  • 350 g Ananaswürfel
  • 40 g Ingwer
  • 2 grosse Knoblauchzehen
  • 3 EL Kokosöl
  • Salz, Pfeffer
  • 300 ml Ananasaft (Orangensaft geht auch)
  • 2 EL Rotweinessig
  • 2 EL Sojasauce
  • 100 ml Ketchup
  • 2 EL Honig
  • 1 TL Kurkuma gemahlen
  • 2 Frühlingszwiebeln (ich: weggelassen)
  • ca. 40 g Cashewkerne oder Erdnüsse zum Bestreuen 
  • ich: Koriander (glatte Petersilie geht auch), frisch gehackt
und los gehts:
  • Das Hähnchen in ca. 2 - 3 cm grosse Würfel schneiden (wer Tofu verwendet, tut das ebenso). 
  • Die Paprikaschote vierteln, entkernen (evtl. vorher schälen) und fein würfeln. Die Zwiebel pellen und in Spalten schneiden. 
  • Ananas geschält und gewürfelt bereit stellen. 
  • Ingwer schälen und in feine Streifen schneiden, 
  • Knoblauch ebenfalls fein würfeln.
  • Das Öl in einer Pfanne (ich: Wok) erhitzen, das Fleisch salzen und pfeffern und bei mittelhoher Hitze rundherum anbraten. Aus der Pfanne nehmen (bzw. beim Wok zum Pfannenrand hoch schieben). 
  • Zwiebeln, Paprika, Ingwer und Knoblauch dazu geben und mitbraten. 
  • Ananasaft, Rotweinwessig, Sojasauce, Ketchup, Honig und Kurkuma mit in den Wok geben und abschmecken.
  • Wer mag, gibt jetzt die in feine Ringe geschnittenen Frühlingszwiebel über das Gericht, ich habe lieber Koriander, fein gehackt, verwendet. 
  • Kurz vorm Servieren die leicht angerösteten Nüsse darüber streuen.
  • Mit Reis servieren.
Inspiration für dieses köstliche Gericht war Peter vom lesenswerten Blog:


Danke lieber Peter für dieses inspirierende Gericht, das bei uns - in diversen Variationen - zum Dauerbrenner geworden ist.

Mit diesem Gericht beteilige ich mal wieder an unserer Rettungsaktion #wirrettenwaszurettenist



Was wollen wir retten? Wir wollen Gerichte vor der "Fertigfutter-Industrie" retten. Und dabei wollen wir zeigen, das vieles einfach, schnell und preiswert auch zu Hause in Handarbeit zubereitet werden kann. Natürlich bedarf es etwas Planung und Organisation. Berufstätige können manche Schnippelarbeit auch schon am Vorabend oder morgens erledigen und abends einfach nur noch alles in die Pfanne werfen. Dafür könnt ihr dann auf die ganzen unnötigen Zusatzstoffe "E-sowieso" verzichten .... Habt ihr euch schon mal bewusst in den Kühl- bzw. Gefriertheken der Supermärkte und grossen Discounter umgeschaut? Wieviel überflüssige Gerichte, die man wesentlich besser zu Hause machen kann, gibt es da für Hähnchen etc. süss sauer? Unglaublich! 
Also, auf! auf! Selbermachen ist angesagt!

Danke an Britta, Tamara und Barbara für die Betreuung und Organisation dieser Rettungsaktion.

Hier die Linkliste zu meinen Mitrettern und -retterinnen (wird noch ergänzt)






Sonntag, 29. Dezember 2019

Asiatisches Wokgemüse mit Meeresfrüchten





Nachdem wir hier an den Feiertagen in Gänseleber, Gans, Knödel etc. geschwelgt haben, muss es vor Silvester nochmals etwas leichtes geben. Was eignet sich dazu besser als ein Wokgericht aus der asiatischen Küche. 




ich nehme (für 2 Personen):

1 Karotte, geschält, in Julienne geschnitten
2 kleine Frühlingszwiebel, in Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe, geschält, fein gewürfelt
20 g Ingwer, geschält, fein gewürfelt
1 Stange Lauch, nur das Weisse und Hellgrüne, in Ringe geschnitten
1/2 Tasse Erbsen
1 Tasse frische Sojasprossen (kann man auch weglassen)
frischer Koriander (Ersatz: Petersilie, glatt), gehackt
Salz, Pfeffer
Erdnussöl
Sojasauce
Austernsauce
1 EL Curry (moi: Anapurna)
1/2 TL Kurkuma
1 Oktopusarm, gegart (in Stücke/Scheiben geschnitten)
6 Garnelen

und los gehts:

das Gemüse in Erdnussöl anbraten, sämtliche restliche Zutaten und Gewürze hinzu und abschmecken.

In den letzten 5 Minuten den Oktopus mitbraten und gegen Ende der Garzeit die Garnelen mit heiss werden lassen.

Freitag, 20. Dezember 2019

Asiatische Brokkolipfanne mit Garnelen



Nach Tagen mit den doch ziemlich deftigen elsässischen Klassikern steht mir häufig der Sinn nach leichter asiatischer Küche mit viiiel Gemüse. Diese Pfanne ist schnell zubereitet und lässt sich beliebig abwandeln mit dem Gemüse, was sich zurzeit gerade im Kühlschrank findet. Lasst euch durch die lange Zutatenliste nicht irritieren, das Gericht ist tatsächlich superschnell zubereitet, sobald man das Gemüse zurecht geschnippelt hat.

ich nehme (für zwei Personen):


  • 1 große Zwiebel, geschält, in Spalten geschnitten
  • 2 dicke Zehen Knoblauch (wenn sie klein sind, eine mehr nehmen), fein gewürfelt
  • 20 gr. Ingwer, geschält, fein geschnitten
  • 1 Chilischote, wer nicht so scharf mag, die Trennhäute und Kerne entfernen, in feine Streifen geschnitten
  • 1 EL Öl (moi: Kokosöl)
  • 300 g Brokkoli, in Röschen zerteilt
  • 1/2 rote Paprikaschote (moi: geschält), in Spalten geschnitten
  • 150 g Garnelen
  • 4 EL Sojasauce (mit Tamari ist das Essen glutenfrei)
  • 4 EL Austernsauce
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 EL geröstetes Sesamöl
  • 2 EL Chin. Reiswein
  • knapp 350 ml Wasser
  • Salz, Pfeffer
und los gehts:

Zwiebel, Knoblauch, Ingwer und Chili in etwas Öl bei mittlerer Hitze anbraten, Gemüse dazu, nochmals unter Rühren anbraten, alle restlichen Zutaten hin zu bis auf die Garnelen. 
So lange rührbraten, bis der Brokkoli schön bissfest ist, dann die Garnelen dazu und fertig garen. Abschmecken.
Ich habe dazu Reis serviert.

Freitag, 22. November 2019

Stevans gebratene Auberginen und Shiitake Pilze mit Erdnüssen in scharfer Sauce

Stevan Paul - Kochbuchautor und Betreiber vom Blog „Nutriculinary", hat vor einigen Jahren die App "Go Veggie" veröffentlicht. Ich bin nicht nur ein Fan seiner zahlreichen Kochbücher (sie stehen ALLE - gelesen und "gekocht" ☺ - in meinem Bücherschrank), ich bin auch ein Fan seiner Blog-Beiträge und auch ein Fan seiner  bereits 2011 erschienen App - einfach, schnell nachzukochen und genial schmeckend.



Heute zeige ich euch in der Kategorie asiatisch die gebratenen Auberginen mit Shiitake Pilzen (leicht von mir abgewandelt):

ich nehme (für 4 Personen:)


  • 450 g Auberginen
  • 200 g Shiitake Pilze oder Champignons
  • 3 Frühlingszwiebel
  • 4 Zweige Koriander (ersatzweise glatte Petersilie)
  • 1 kleine rote Chilischote
  • 1 Knoblauchzehe
  • 180 g Basmatireis
  • 4 El geröstete, gesalzene Erdnüsse
  • 10 g Speisestärke
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • 6 EL Sojasauce
  • Öl
  • Salz
  • 2 EL Ahornsirup



und los gehts:

Frühlingszwiebel in Ringe geschnitten, Chilischote ebenfalls, Knoblauchzehe schälen und in feine Scheiben hobeln, Koriander fein hacken, alles mit Gemüsebrühe, Sojasauce und Speisestärke glatt rühren.

Reis nach Anweisung gar kochen.

Aubergine in feine Würfel schneiden, Pilze vierteln. 5 EL Öl in einem Wok oder einer grossen Pfanne erhitzen, die Gemüse darin goldbraun braten. Würzen, Erdnüsse dazu geben, die Frühlingszwiebelsauce ebenfals zugeben und dicklich einkochen.

Abschmecken und mit dem Reis servieren.









Sonntag, 18. März 2018

Linsen-Curry mit Auberginen

Linsen-Curry mit Auberginen

Wir sind gerade von einem Besuch bei Sohn und Schwiegertochter in Wien zurück. Wir haben köööstlich gespeist (Bericht folgt noch), doch die nächsten Tage wird es hier nun erstmal wieder leichte Kost geben. Da kommt mir das Rezept für das Linsen-Curry, das ich in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Essen & Trinken entdeckt habe, gerade passend.


Essen & Trinken 4/2018

ich nehme (für 2 Personen):

20 g frischer Ingwer, geschält, in Julienne geschnitten
2 Schalotten, geschält, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, geschält, feine Scheiben gehobelt
1 Aubergine (ca. 300g), längs geviertelt, in 1,5 cm dicke Scheiben geschnitten
1 Pfefferschote, in dünne Scheiben geschnitten
1 TL Koriandersaat
1/2 Sternanis
1 Tomate, in grobe Würfel geschnitten
5 EL Öl oder Ghee
150 g rote Linsen
1 TL mildes Currypulver
600 ml Gemüsefond
2 EL Curryblätter (moi: weggelassen)
150 ml Kokosmilch
2 - 3 TL Limettensaft
Salz
Petersilie oder Koriander


und los gehts:

3 EL Öl im Wok erhitzen, Auberginen darin 2 - 3 min anbraten und wieder herausnehmen. Restl. Öl in den Wok geben und erhitzen, darin Ingwer, Schalotten, Knoblauch und Pfefferschote kurz anbraten, Linsen zugeben, mit dem Curry bestäuben, Koriandersaat und Sternanis im Mörser grob zerstossen und ebenfalls in den Wok geben. Gemüsefond angiessen, Tomaten dazu, aufkochen und ca. 15 min weich garen. Kokosmilch dazu, einmal aufkochen und mit Limettensaft und Salz abschmecken. Evtl. mit frisch gehackter Petersilie oder Koriander bestreuen und mit Reis oder wie ich es hier getan habe, mit Gerstenschrot servieren.






Freitag, 24. April 2015

Tom Ka Gai - die thailändische Lieblingssuppe




"Tom"' bedeutet gekocht, "Ka" Galgant und "Gai" Huhn

Bereits seit langem möchte ich diese Suppe zubereiten, aber bisher hat mich immer die lange Zutatenliste abgeschreckt, doch sie schlimm ist es gar nicht und wenn man erst mal alles zu Hause im Vorrat hat, ist die Suppe relativ einfach gekocht.

Ich habe das Rezept in der Zeitschrift "Der Feinschmecker" Ausgabe März 2015 entdeckt und leicht abgewandelt:



ich nehme für 4 Personen:

für die Hühnerbrühe:

  • 1 Bio-Huhn (ca. 1 kg), zerlegt, dabei die beiden Brüste auslösen und zur Seite legen
  • 1 Zwiebel, geschält, grobe Würfel
  • 100 g Karotten, geschält, grob gewürfelt
  • 200 g Lauch, in Ringe geschnitten
  • 1 Stange Zitronengras, grob zerkleinert
  • 2 - 4 Kaffirlimettenblätter (moi: getrocknet)
  • 1 grüne Chilischote, in feine Scheiben geschnitten
  • 40 g Ingwer, geschält, in feine Scheiben geschnitten
  • 30 g Galgant (moi: gemahlen)
  • 1 Sternanis, 1 TL Koriandersamen, 2 EL Salz, 1 Lorbeerblatt


grüne Currypaste (3 EL):

  • 1 Schalotte, 1 Knoblauchzehe, 20 g Ingwer, alles fein gewürfelt
  • 1 Stange Zitronengras, in feine Ringe geschnitten
  • 2 Kaffirlimettenblätter (moi: getrocknet, fein gerebelt) in feine Streifen geschnitten
  • fein abgeriebene Schale 1 Biolimette
  • 1 grüne Chilischote
  • 1/4 Bund Koriander
  • 1/4 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1/4 TL Koriandersamen
  • 1 EL Pflanzenöl
Suppe:
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 3 EL grüne Currypaste (s.o.)
  • 1 1/2 l Hühnerbrühe (s.o.)
  • 200 ml Kokosmilch
  • 600 g Gemüse, geputzt und in mundgerechte Stücke zerkleinert (z.B. Frühlingszwiebel, Lauch, Karotten, Zuckerschoten, Erbsen, asiatische Auberginen, rote Paprika, Mini-Maiskolben)
  • Saft von 2 Limetten
  • 2 TL Fischsauce
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 TL Palmzucker (moi: Rohrzucker)
  • schwarzer Pfeffer
zum Servieren:
  • frischer Koriander
  • 1 rote Chilischote, in feine Ringe geschnitten
  • Limettenspalten
und jetzt gehts endlich los:

Alle Zutaten für die Hühnerbrühe in einen genügend grossen Topf geben, mit Ausnahme der Hühnerbrüste.
Mit ca. 2 Liter Wasser gut bedecken und zum Kochen bringen. Ca. 40 min offen köcheln lassen, dann die Hühnerbrüste zufügen und nochmals weitere 15 min köcheln lassen.

Währenddessen die Currypaste zubereiten: alle zerkleinerten Zutaten in einem Mixer zu einer feinen Paste rühren, evtl. noch etwas Öl zufügen und abschmecken.

Hühnerkeulen und -brüste aus dem Topf nehmen und etwas abkühlen lassen. Die Brühe durch ein feines Sieb giessen (Gemüse und Gewürze werden nicht mehr benötigt).

Für die Suppe 2 EL Öl in einem ausreichend grossen Topf erhitzen. Die Currypaste zufügen und bei mittlerer Temperatur leicht rösten. Ca. 1 1/2 l Hühnerbrühe zugiessen und 15 min sanft köcheln lassen, dann, die Kokosmilch dazu geben.

Währenddessen das Gemüse vorbereiten, die Hühnerbrüste und -keulen enthäuten, von den Knochen lösen und in mundgerechte Stücke schneiden. 
Zuerst das Gemüse ca. 15 min in der Brühe garen, dann die Geflügelwürfel zugeben und erwärmen. Mit Limettensaft, Fischsauce, Sojasauce, Palmzucker und Pfeffer abschmecken, in vorgewärmte Suppentassen geben und mit Koriander und Chili bestreut servieren.




Samstag, 7. Februar 2015

Asiatisch inspiriertes Rindfleisch mit viiiel Gemüse

Das Blog von Magentratzerl ist meine Inspirationsquelle für asiatische Küche. Da ich seit einiger Zeit einen SlowCooker besitze, bin ich sofort auf das Rezept angesprungen, das Susanne vor einiger Zeit veröffentlicht hat. 

Natürlich lässt sich das auch alles in einem normalen Topf, in der Pfanne oder im Wok realisieren, doch die Aromen, die sich beim Langsamgaren entwickeln, sind halt unvergleichlich - und dann ist es auch noch sooo praktisch, weil sich alles abends vorbereiten lässt oder morgens, bevor man zur Arbeit fährt. Abends noch schnell Reis kochen und dann hat man ein köstliches Feierabendessen auf dem Tisch.





Susanne hat Fleisch und Zwiebeln vorher angebraten, ich war faul und habe alles gleichzeitig in den Slowcooker geworfen und auf Stufe 'medium' 6 Stunden gegart. Irgendwie gefiel mir das noch nicht so richtig und ich habe am nächsten Morgen noch 2 Stunden auf 'high' nachgegart - damit war ich höchst zufrieden. Auch das Gemüse habe ich ein wenig verändert und das genommen, was ich noch im Vorrat hatte. Ausserdem fand sich noch ein Stück Ananas, das kam am Schluss auch noch in Stücke geschnitten rein.

  • 1 große Zwiebel, geschält, in Spalten geschnitten
  • 2 dicke Zehen Knoblauch (wenn sie klein sind, eine mehr nehmen), fein gewürfelt
  • 20 gr. Ingwer, geschält, fein geschnitten
  • 500 gr. Schmorfleisch vom Rind (moi: Beinscheibe), in grobe Würfel geschnitten
  • etwas neutrales Öl zum Braten (moi: diesen Arbeitsschritt habe ich ausgelassen, d.h. ohne Anbraten von Zwiebel und Fleisch)
  • 3 Karotten, geschält, in rondelles geschnitten
  • 1 Stück Staudensellerie, klein geschnitten
  • 1 Stück Kohlrabi, in dünne Scheiben gehobelt
  • 4 EL Sojasauce (mit Tamari ist das Essen glutenfrei)
  • 4 EL Austernsauce
  • 1 EL geröstetes Sesamöl
  • 2 EL Chin. Reiswein
  • knapp 350 ml Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • evtl. Ananas in Stücke geschnitten
  • Frühlingszwiebelröllchen zum Anrichten (moi: Petersilie)
Alle Zutaten in den Keramikeinsatz des SlowCookers packen, Sojasauce, Austernsauce, Sesamöl und Reiswein zugeben, kräftig salzen und pfeffern. Mit knapp 350 ml Wasser aufgiessen und alles einmal umrühren.

Wer mag, brät Fleisch und Zwiebel vorher gesondert in etwas Öl rundherum braun an 

Den Deckel aufsetzen und das Gericht in ca. 8 h auf “low” oder, wenn man es eilig hat, in 5 h auf “high” garen. (moi: ca. 6 Stunden auf 'medium' und am nächsten Tag Ananasstücke dazu und noch 2 Std. auf 'high')

Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer abschmecken und zum Anrichten mit Frühlingszwiebelröllchen bestreuen. Dazu passt einfacher gekochter Reis.

Inspiration für Rezepte mit dem Slow Cooker kann man sich bei Ulrike holen, dort kann man auch direkt über ihre Seite ihr neuestes Slow Cooker Kochbuch  "SlowCooker Vegetarisch" bestellen, das bei mir direkt mit dem Slow Cooker Topf Einzug in unsere Küche halten durfte und von dem ich begeistert bin.
Sehr viele schöne Rezepte gibt es auch bei Petra von Chili und Ciabatta, da unter der Kategorie Crockpot suchen.

Montag, 27. Oktober 2014

Garnelen-Curry mit Mango

Gerade nach Tagen mit üppigem Essen oder Tagen, an denen häufig Fleisch auf den Tisch kam, bekomme ich automatisch Lust auf asiatische Küche mit viel Gemüse und Obst.




Bei Susanne hat mich dieses Curry bereits vor längerem angelacht und wollte nachgekocht werden.
Im Gemüsefach meines Kühlschranks zeigten sich noch Zucchini und Broccoli und so wurde dieses leicht abgewandelte Curry daraus, das sehr einfach und vor allem super schnell zubereitet ist.




ich nehme (für 2 Personen):

2 Lauchzwiebeln, in Ringe geschnitten
1 gute Handvoll Broccoli-Röschen
1 Zucchino, in Würfel oder Scheiben geschnitten
1 EL Olivenöl
1 1/2 EL Currypaste
200 ml Kokosmilch
250 ml Geflügelfond
2 TL Fischsauce
1 Mango, geschält und gewürfelt
250 g Riesengarnelen (moi: pro Person 3 Crevettes)
1 EL Limettensaft
gehacktes Koriandergrün (moi: Petersilie)

dazu Reis

und los gehts:

Die Lauchzwiebeln im Öl anbraten, Broccoli und Zucchinistücke dazu, kurz anbraten, dann die Currypaste dazu und unter Rühren kurz mitbraten.

Kokosmilch, Geflügelfond und Fischsauce dazu, kurz aufkochen lassen, salzen, pfeffern und mit aufgelegtem Deckel so lange köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.

Die Mango und Garnelen dazu geben, mit Limettensaft abschmecken und nochmals kurz erwärmen. 

Mit Koriander oder Petersilie bestreuen und mit Reis servieren.






Donnerstag, 23. Oktober 2014

Chicken Tikka Masala


Schon längst wollte ich Chicken Tikka Masala kochen. Ich hatte bereits einiges über dieses Gericht gelesen und da es kein indisches Restaurant in unserer Nähe gibt, war Selberkochen angesagt. Ich hielt mich dabei ziemlich exakt an Toettchens Rezept, er hat es schliesslich von einem befreundeten Inder erhalten. Warum und wieso das aber gar kein indisches Gericht ist, kann man bei ihm ebenfalls nachlesen.




ich nehme:


400 g Hähnchenbrüste
1 Kleiner Becher Joghurt
Saft 1 Zitrone
2 TL Kurkuma
1 EL Garam masala
1 Chilischote, in feine Würfel geschnitten
1 kleines Stück Ingwer, fein gewürfelt
Butter (moi: Ghee)
3 Knoblauchzehen
Paprikapulver edelsüß
gehackte Tomaten (aus der Dose)
Sahne (moi: Kokosnussmilch)
Salz und Pfeffer
20 g Mandelblättchen zum Garnieren
und los gehts:


Hähnchenbrust in mundgerechte Stücke schneiden.
Aus Joghurt, Zitronensaft, Kurkuma, Garam Masala, Chili und Ingwer eine Marinade zubereiten und die Hähnchenstücke darin mindestens 3 Stunden marinieren lassen (moi: über Nacht).

Das Fleisch aus der Marinade nehmen, auf Spieße stecken und unterm Grill oder in einer Grillpfanne mit etwas Öl scharf anbraten bis das Fleisch durch ist und Farbe bekommen hat.
Die Butter in einer Sauteuse zerlassen und den gehackten Knoblauch kurz darin dünsten. Die restlichen Gewürze, gehackte Tomaten, Kokosnussmilch und die übriggebliebene Joghurt-Marinade dazu geben. Mit Salz abschmecken (evtl. eine Prise Zucker dazu geben, falls die Sauce sauer schmecken sollte) und auf niedriger Hitze ca. 20 Minuten köcheln lassen, bis die Sauce eine dickere Konsistenz bekommt.
Das gegrillte Hähnchen dazu geben und weitere 10 Minuten köcheln lassen.
Mit Reis servieren, ich hatte noch etwas gehackte Petersilie (stilechter wäre Koriander, aber den mag ich nicht) darüber gegeben.
Fazit: Es hat wunderbar geschmeckt, aber ich muss nochmal üben, denn mir ist die Sauce ausgeflockt. Weiss jemand warum? Bei Toettchen sieht das viel cremiger aus. Ausserdem scheint er einen grösseren Mund zu haben, denn ich habe getreu seiner Anweisung, "in mundgerechte Stücke" geschnitten, aber bei ihm auf den Fotos sieht das grösser aus ;-)

Sonntag, 19. Januar 2014

Hühnchen süss-sauer auf gesunde, leichte Art



Kennt ihr diesen Klassiker aus den China-Restaurants? Ab und zu brauche ich das mal. Vor allem nach den Feiertagen steht mir ohnehin der Sinn nach asiatischen Gerichten, wahrscheinlich, weil ich nach den üppigen Weihnachts-Menus Lust auf gesundes, leichtes Essen mit viel Gemüse habe. Gesund heisst dann aber auch, dieses Gericht selbst zu kochen und NICHT als pappiges Ragout in einem China-Restaurant zu essen.

Hier meine leichte Variante. Die Sauce ist übrigens super schnell gemacht und schmeckt köstlich.

ich nehme (für 4 Personen):

ca. 200 g Basmatireis

5 Scheiben frische Ananas, in mundgerechte Stücke geschnitten (oder Ananas aus dem Glas, ungesüsst, eine gute Qualität, aus dem Bioladen, davon ca. 250 g, den Saft auffangen)

200 ml Ananassaft
100 ml Geflügel- oder Gemüsefond
2 EL Sojasauce
2 EL Weissweinessig
2 TL Tomatenmark
1 TL Honig
2 TL Speisestärke

500 g Hähnchen- oder Putenbrust, in mundgerechte Stücke geschnitten
1 - 2 EL Öl
1 Zwiebel, geschält, in Spalten geschnitten
1 Stück Lauch, in Ringe
2 Karotten, geschält und in Scheiben geschnitten
1 rote Paprika, in kleine Rauten geschnitten
1 gelbe Paprika, in kleine Rauten geschnitten
1 daumengrosses Stück Ingwer, feinst gewürfelt
1 Knoblauchzehe, feinst gewürfelt
1 kleine Chilischote, in Ringe geschnitten
2 Tomaten, gewürfelt
frische glatte Petersilie, gehackt





und los gehts:

Den Reis nach Packungsanweisung kochen. Alle Schnippelarbeit vorher erledigen, damit nachher das Braten im Wok einfacher geht.

Ananassaft, Fond, Sojasauce, Essig, Tomatenmark, Honig und Stärkemehl zur Sauce verrühren und zur Seite stellen.

Geflügel im Wok oder einer passenden Pfanne im heissen Öl anbraten, heraus nehmen und zur Seite stellen. Denn nacheinander Zwiebeln, Lauch, Karotten und Paprika unter ständigem Rühren braten. Knoblauch, Chili später dazu geben. Mit der bereitgestellten Sauce und den Tomaten verrühren und einkochen lassen, bis es etwas eindickt. Dann das Fleisch wieder in den Wok geben und noch kurz gar köcheln lassen. Mit gehackter Petersilie bestreuen und mit dem Reis servieren.

Tipp: Das Gericht lässt sich sehr gut abwandeln, z.B. anstelle vom Hühnchen die vegetarische Variante mit Tofu. Oder mit Fisch oder Garnelen und an Gemüse gebe ich auch das rein, was ich gerade zur Verfügung habe. Sehr schön sind z.B. Zuckerschoten, die auch einen hübschen farbigen Kontrast bilden.

Gerade noch in letzter Minute fällt mir ein, dass dieses Hühnchen doch auch etwas für Frau Neudecker wäre. Ihr Buch "Madame ist willig, aber das Fleisch bleibt zäh" hat mir viel Vergnügen und soooo viel herzhaftes Lachen geschenkt. Ich hoffe ihr nun Vergnügen mit meinem Rezept schenken zu können und ich wünsche ihr, dass sich endlich der Erfolg beim Kochen einstellen möge.

Mittwoch, 6. Februar 2013

blitzschnelle vegetarische Wok-Gemüsepfanne mit Wasabi




Sandra von Snuggs Kitchen ist Gastgeberin des aktuellen Blogevents in Zorras Kochtopf und wünscht sich Wok-Rezepte.

Blog-Event LXXXIV - Ran an den Wok (Einsendeschluss 15. Februar 2013)



Das kommt meinen derzeitigen Essgelüsten sehr entgegen. Ich liebe zurzeit alles mit Reis und viiiel Gemüse. Hier ist eine meiner alltagstauglichen Gemüsepfannen - superschnell, ohne großen Aufwand, ohne viele Zutaten, ideal zum Kühlschrank-Aufräumen, da kann man alles reinpacken, was sich noch so im Gemüsefach tummelt. Gerade an Tagen, an denen der Hunger gross ist, man aber keine Lust hat, lange in der Küche zu stehen und zudem auch noch etwas Gesundes auf den Tisch bringen möchte, ist diese vielseitig variable Gemüsepfanne ideal. Wer mag, packt noch Putenbruststreifen, Garnelen oder Tofu hinein - wie gesagt, ganz nach Lust und Laune. (Pssst: wenn man keinen Wok besitzt, sollte man es daran nicht scheitern lassen, einfach in eine andere Pfanne packen)

Wenn man dann noch über diese Köstlichkeit verfügt, setzt man dem Ganzen noch das berühmte Tüpfelchen auf dem i auf.



Wisst Ihr, was das ist?




Ja, genau! Es handelt sich um eine frische Wasabiwurzel, die ich vor kurzem klick hier entdeckt und mir sofort bestellt habe. Petra hat absolut recht - bei einem solchen Produkt lacht auch mein Foodie-Herz! Die geriebene Wurzel hat nichts mit der penetrant scharf schmeckenden Paste aus der Tube, die man z.B. zu Sushi serviert bekommt zu tun, sie entwickelt eine angenehme, sehr frisch schmeckende Schärfe. Die Wasaby Company sitzt in England, die Bestellabwicklung gestaltet sich problemlos, nach spätestens vier Tagen erhält man sein Päckchen mit der in ein feuchtes Tuch verpackten Wurzel. Diese lässt sich zwar ein paar Tage aufheben, man sollte sie allerdings nicht zu lange im Kühlschrank lagern, sie verliert deutlich an Geschmack und Schärfe.

So, doch nun zum Rezept:

Ich nehme für 2 Personen:

  • 1 Tasse Basmati-Reis, nach Anweisung gegart
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 walnussgrosses Stück Ingwer, frisch gerieben
  • 1 Knoblauchzehen, geschält, fein gehackt
  • 1 Stück Chili, in feine Ringe geschnitten
  • 1 kleine Zwiebel in Spalten geschnitten
  • 1 Möhre, in Scheiben geschnitten
  • 1 Handvoll Chinakohl, in Streifen geschnitten 
  • (ich hatte noch ein paar Kirschtomaten und eine Zucchino, die mussten auch weg und kamen in den Wok)
  • etwas Gemüse- oder Geflügelbrühe zum Auffüllen
  • 3 EL Sojasauce
  • Curry nach Geschmack (moi: Dragon-Curry Ingo Holland: Achtung!!! Höllisch!)


und los gehts:

Öl im Wok erhitzen, Zwiebelspalten darin anschwenken, Möhren, Ingwer, Knoblauch und Chili dazu und ca. 2 Minuten kräftig braten. Dann alle restlichen Zutaten hinzu. Alles sollte nicht mehr als ca. 10 min. braten. Abschmecken, evtl. etwas salzen - Vorsicht, die Sojasauce bringt schon salziges mit..., mit dem in der Zwischenzeit gegarten Reis servieren. Wer hat, darf gerne noch kurz vor dem Servieren frisch gehackte Korianderblätter darüber streuen. Dazu dann die geriebene Wasabi-Wurzel.