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Freitag, 29. Januar 2021

knusprig gebratene Nudelpfanne mit Rührei nach Schuhbeck

 Ich bin mal wieder mit der Rettungstruppe unterwegs "wirrettenwaszurettenist" und diesmal haben wir uns als Thema "Resteküche" ausgesucht





Hier bei mir knusprig gebratene Nudeln und Rührei nach Alfons Schuhbeck, kurz genannt, die Rumfort-Pfanne 






Wer regelmässig kocht, kennt das Problem mit den Resten im Kühlschrank. Eine beliebte Lösung, da Abhilfe zu  schaffen, ist die Rum-Fort-Pfanne. Also, alles, was Rumliegt und Fort muss ;-)

Unser Favorit sind da Gerichte mit knusprig gebratenen Nudeln. Hierzu eignen sich am besten Makkaroni oder Tagliatelle (meistens koche ich sogar extra eine kleine Menge mehr Nudeln wegen der anschliessenden Resteverwertung). 

Also, wir nehmen die gekochten Nudelreste aus dem Kühlschrank und braten diese schön langsam bei mittlerer Hitze in etwas Butter an, dabei häufig wenden. Ca. 20 min. sollte das knusprig Braten schon dauern. 

Währenddessen schauen wir, was im Kühlschrank noch so rumliegt und fort muss, bei uns waren das Lauchgemüse vom Vortag und ein paar frische Steinchampignons, die wir ebenfalls mit den Nudeln angebraten haben.

Zur Krönung kommen noch Eier, zubereitet nach dem Rezept von Alfons Schuhbeck hinzu:

Pro Person 2 Eier in etwas Butter in der Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, ähnlich wie Spiegeleier, also möglichst ganz lassen.
Wenn das Eiweiss zu stocken beginnt, rund um das Eigelb mit einem Holzspatel "abstechen", damit auch das restliche oben liegende Eiweiss fest wird. Anschliessend das Eiweiss in grobe Stücke teilen und die Eigelbe mit dem Spatel zerteilen und mit den Eiweissstücken leicht verrühren. Salzen und mit weissem Pfeffer (frisch gemahlen aus der Mühle) würzen.

Voilà, das war es!

Noch ein herzliches Dankeschön an Britta und ihren Mann und an Barbara und Tamara für die Organisation dieser Aktion!

und schaut doch mal bei meinen Mit-Retterinnen und -Rettern vorbei, was es da so an köstlicher Resteküche gibt:


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Freitag, 27. November 2020

Erbseneintopf mit Eisbein

 Erbseneintopf mit Eisbein


Wir sind mal wieder mit unserer Rettungstruppe unterwegs. Diesmal wollen wir Suppen und Eintöpfe vor der Fertigfutter- und Dosen-Industrie retten. 

Habt ihr euch schon mal umgeschaut in einem Supermarkt-Regal, wieviel Fertiggerichte es gibt? Wieviel unzählige Dosen und Tüten mit Suppen und Eintöpfen?




Ich will euch heute zeigen, wie unkompliziert sich ein Erbseneintopf zubereiten lässt. Natürlich geht es ungleich schneller, wenn man einen Dosenöffner zur Hand nimmt, den gesamten ziemlich übel riechenden Inhalt in einen Topf schüttet, erhitzt und dann serviert. Aber wollt ihr diese Lebensmittel-Chemie wirklich essen???

Macht es doch einfach selbst und mit einfach meine ich auch einfach. Mit dem entsprechenden Zeit-Management kocht sich dieser Eintopf von fast alleine. Ihr braucht nur über Nacht die Erbsen einzuweichen, der Rest wird am nächsten Tag erledigt und kocht sich fast von alleine. Und das Beste daran ist: Reste lassen sich wunderbar einfrieren. Wir haben von dieser Menge immer einen Wintervorrat im Tiefkühler



ich nehme (für 8 - 10 Portionen)


500 g getrocknete, halbe grüne Erbsen
2 Zwiebeln
2 große Möhren
1 dicke Stange Lauch
1/4 Knolle Sellerie
1 Petersilienwurzel (falls vorhanden)
4 mittelgroße Kartoffeln (am besten mehligkochende)
2 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
4 Nelken, 4 Pimentkörner, 4 Wacholderbeeren
200 g gewürfelter Räucherspeck
2 EL Öl
Salz, Pfeffer
3 Scheiben Eisbein (od. 2 kleine)
4 Wiener, Frankfurter oder Montbéliard, ganz wonach einem der Sinn steht (für Saarländer muss da natürlich noch Lyoner rein.)

und los gehts:

Zwiebel, Möhren, Lauch, Sellerie und Kartoffeln putzen bzw. schälen und klein würfeln, in dem Öl andünsten. Knoblauch schälen, ebenfalls würfeln und mit den Räucherspeck-Würfeln dazu geben und weiter dünsten. Die Trockenerbsen dazu. Das Eisbein in den Topf geben und mit Wasser aufgiessen bis alles gut bedeckt ist. Nelken, Piment, Wacholder und Lorbeerblatt in einen Teebeutel geben, oben zubinden und in den Suppentopf dazu.

So, und nun geduldig auf leiser Flamme köcheln lassen, so lange, bis das Eisbein weich ist (nach 1 1/2 bis 2 Stunden, es sollte sich dann leicht mit den Fingern zerpflücken lassen, ansonsten noch ein bisschen weiter kochen). Das nehmen wir dann raus, das Gewürzsäckchen auch, und lassen den Eintopf trotzdem weiter köcheln, so lange, bis die Erbsen ein wenig zerfallen und Wurzelgemüse und Kartoffeln sich wunderbar mit dem Ganzen verbinden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vom Eisbein den Fettrand entfernen, die mageren Stücke zurück in den Topf geben, die Würste in Scheiben schneiden und ebenfalls mit in dem Eintopf erwärmen.

Erbseneintopf schmeckt am besten aufgewärmt am nächsten Tag, wird allerdings dann auch von der Konsistenz her etwas dicker. Einfach etwas Wasser oder Fond zufügen und nachwürzen.


Schaut auch mal bei meinen Mitretterinnen und Mitrettern vorbei, was es da an Köstlichkeiten gibt:

Brittas Kochbuch - Mulligatawnysoup Cakes, Cookies and more - Selbstgemachte Tütensuppe im Glas Turbohausfrau - Französische Zwiebelsuppe Brotwein - Pichelsteiner Eintopf - Rezept für Gemüseeintopf mit Rindfleisch BrigittasKulinarium - Französische Zwiebelsuppe Anna Antonia-Herzensangelegenheiten - Tomatencremesuppe Pane-Bistecca - Chinesische Nudelsuppe schnell gemacht BackeBackeKuchen - Gulaschsuppe CorumBlog 2.0 - Brokkoli-Nudel-Topf evchenkocht - Klare Rinderbrühe mit Blutwurst-Teigtaschen Bonjour Alsace - Erbseneintopf our food creations - Champignoncrèmesuppe Kleines Kuliversum - Lensenzopp - luxemburgische Linsensuppe Cahama - Französische Knoblauchsuppe mit Croûtons Kaffeebohne - Blumenkohl-Brokkoli-Suppe Volkermampft - Brokkoli-Creme-Suppe mit Mandeln Möhreneck - Gemüsesuppe

Freitag, 25. September 2020

Rettungsaktion: Pommes Frites - einfach nur die besten, knusprigsten Pommes Frites

 Pommes Frites (Rinderfilet, sautierte Steinpilze, grüne Bohnen, Karotten)



Heute sind wir mal wieder mit unserer Rettungstruppe unterwegs. Wir wollen euch zeigen, wie einfach, unkompliziert und schnell es geht, Lebensmittel bzw. Gerichte von A-Z selbst zuzubereiten und nicht einfach zu einer Tüte aus dem Regel im Supermarkt zu greifen.

Wie schädlich, ja, sogar gefährlich Transfette in unseren Lebensmitteln sind, wissen wir mittlerweile alle und trotzdem greifen wir noch immer zu den Tiefkühl-Pommes im Supermarkt. Dabei geht es doch so einfach und schnell zu Hause selbstgemacht. Ihr müsst noch nicht einmal eine Heissluft-Fritteuse besitzen, in der kaum Fett benötigt wird (klick hier), sondern heute will ich euch zeigen, wie unkompliziert die besten Pommes frites in einer konventionellen Fritteuse zuzubereiten sind.

Wichtig hierfür ist das richtige Fett, also KEIN gehärtetes Palmfett!!! Wir nehmen  gerne hoch erhitzbares Bio-Olivenöl, unseres nennt sich Brat-Olive. Abgesehen davon lassen sich die meisten Fritteusen mittlerweile nur noch bis 180/190 Grad hoch heizen und das ist absolut ausreichend für richtig schön knusprige Pommes Frites.

Wir nehmen festkochende Kartoffeln (4 - 5 mittelgrosse sind ausreichend für 2 Personen), schälen sie, schneiden sie in Stäbchen und lassen sie ca. 1/2 Stunde im kalten Wasser liegen. Danach nochmals die Stärke abspülen, durch ein Sieb geben und gründlich auf einem Küchentuch abtrocknen.

In der auf 180 Grad aufgeheizten Fritteuse 6 - 7 Minuten vorfrittieren, heraus nehmen und kurz vor dem Servieren nochmals in der aufgeheizten Fritteuse für 2 Minuten knusprig frittieren. Salzen!
Voilà! Das wars!
Wir haben dazu ein Rinderfilet-Steak mit sautierten Steinpilzen, Bohnen und Karotten gegessen.





Ein herzliches Dankeschön an Britta von Brittas Kochbuch für die Organisation unserer Rettungsaktion.

Schaut auch mal bei unseren Mitretterinnen und -rettern vorbei:



Brittas Kochbuch - Masurischer Kartoffel-Majorankuchen 
Cakes, Cookies and more - Bratkartoffeln 
Turbohausfrau - Erdäpfelkäs 
Das Mädel vom Land - Kartoffelrosen mit Endivienpesto 
genial lecker - Kartoffelpuffer 
Bonjour Alsace - Pommes frites einfach 
our food creations - Mediterraner Kartoffelsalat 
Möhreneck - vegane Kartoffelpuffer