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Sonntag, 24. Januar 2021

L'heure Bleue - es ist Cocktailzeit: Trio aux pommes

 Trio aux pommes


Es ist L'Heure Bleue, die "Blaue Stunde" und ich komme gerade noch in letzter Minute mit einem passenden Cocktail dafür angesaust:




für 2 Gläser:

pro Glas je 3 cl Calvados und 50 ml klaren Apfelsaft verteilen, ca. 5 Eiswürfel in die Gläser geben und kräftig umrühren.

2 dünn aufgeschnittene Apfelscheiben in die Gläser geben und mit je 100 ml Cidre trocken auffüllen.

Voilà! et Santé!

Donnerstag, 30. April 2020

#ichkochemirdenTagschoen - heute ist Cocktail-Zeit!

#ichkochemirdenTagschoen - es ist Cocktail Zeit





Mein Lieblingscocktail ist der Americano (zu gleichen Teilen Campari und roter Vermouth) - die etwas alkoholreichere Variante hierzu ist der bekannte Negroni, dem noch 1 Teil Gin dazu gegeben wird.

Ausserdem habe ich noch ein Faible für prickelnde Cocktails, d.h. mit Champagner oder Crémant aufgegossen. Und genau das habe ich mir heute gegönnt:

zu gleichen Teilen (für uns jeweils 1 cl pro Zutat): Campari, roter Vermouth, Gin, Grand Marnier, frisch gepresster Zitronensaft und das Ganze aufgegossen mit feinem Crémant d'Alsace (ich bringe es nicht übers Herz, dafür Champagner zu verwenden, den geniesse ich lieber Pur!)

Samstag, 25. Oktober 2014

Kumquacello



Jedes Jahr blüht mein Kumquat-Bäumchen prächtig und erfreut mich mit seinen kleinen weissen Blüten und einem dezenten Zitrusduft. Und jedes Jahr, bevor es ab ins Winterquartier geht, erscheinen dann endlich anstelle der hübschen Blüten Früchte. Ein bisschen spät, manche reifen leider nicht mehr komplett. Und jedes Jahr pflücke ich sie und ertränke sie in Alkohol. Manchmal mache ich auch daraus ein Kumquat Chutney (aus den richtig schön reifen Früchten), das schmeckt grandios zu Möhren.

Aus den restlichen Früchten machen ich schon seit einigen Jahren einen sogenannten "Kumquacello".

Also, die Kumquats vierteln, in ein grosses Gefäss geben, mit Wodka übergiessen und mal so 2 - 3 Wochen ziehen lassen. Vielleicht auch eine halbierte Vanillestange mit in das Gefäss geben. 

Danach Rohrzucker in das Gefäss geben und nochmals 1 Woche ziehen lassen (ich rechne für ca. 3 l Wodka ca. 700 g Zucker, aber das kommt auf den persönlichen Geschmack an).

Durch ein Mulltuch sieben und in Flaschen abfüllen.

Man kann das dann auch so geniessen:

http://bonjouralsace.blogspot.fr/2014/02/ein-aufopferungsvoller-selbstversuch.html

*hicks*



Sonntag, 28. September 2014

L'Heure Bleue - Es ist Cocktail-Zeit und ich serviere Jugenderinnerungen

L'Heure Bleue - schon der Name zergeht auf der Zunge. Da kann ich schwärmerisch die Augen aufreissen, wie zu Zeiten, als ich Clint Eastwood zu seinen besten (jüngsten) Zeiten im Kino auf der Leinwand in einem Western sah. Hach... Aber ich schweife ab... 

L'heure bleue - das ist nicht nur das (im übrigen wunderbar duftende) Parfum von Guerlain - das ist vor allem die magische Stunde zwischen Sonnenuntergang und Einbruch der Dunkelheit - eine Zeit, zu der der Himmel eine ganz besondere Blau-Färbung annimmt.

Schöner als Françoise Hardy könnte niemand diese Stimmung besingen:





Wie finde ich nun aber wieder die Verbindung zum Cocktail? Also, l'heure bleue ist für mich auch die richtige Zeit für Cocktails. Im Sommer, wenn es abends spät dunkel wird und noch relativ lange sehr warm ist, beginnt die Cocktailzeit später. Wohingegen im Winter, wenn es früh dunkel wird, darf man schon mal gegen 17 Uhr zum Shaker greifen ;-)

Ich fuhr früher mit meinen Eltern immer in den Ferien an die Côte d'Azur. Auch als ich schon "etwas älter" war, so zwischen 14 und 16 Jahren ;-) habe ich sie noch gerne begleitet. Zu dieser Zeit gab es dort einen IN-Cocktail, genannt Americano. Ich habe ihn seitdem in einigen Bars bestellt und doch war er nie so, wie ich ihn in Erinnerung hatte. 

Doch dann habe ich ihn bei Barbara entdeckt und ab da stellte sich wieder das Urlaubs-Feeling ein - Urlaub mit meinen Eltern, Süden, Sonne, Sommer, Côte d'Azur und Urlaubsnachlese mit dem Americano auch zu Hause.




Zutaten für 1 Person:

40 ml Campari
40 ml Vermouth rosso (z.B. Martini oder Cinzano)
Eiswürfel
1 Orangenzeste
(evtl. auch 1 Zitronenzeste)

Eiswürfel in ein Glas geben, restliche Zutaten dazu, umrühren et voilà!
Santé!




Sonntag, 10. August 2014

Die Geschichte vom geheimnisvollen Samen, vom Samenspender und vom Samenimporteur - und es ist Cocktail-Zeit



Diese Geschichte hatte ihr Anfänge bereits vor längerer Zeit... da versuchte ich mich an einem Cocktail, den ein bekannter Zürcher Blogger vorstellte und sich offensichtlich ein wenig bei den Mengenangaben vertan hatte. Wagemutig stürzte ich mich in den Selbstversuch - was dabei herauskam, kann man hier (klick) nachlesen.

Von diesem Selbstversuch las auch der in Thailand lebende Felix, im nachfolgenden "Samenspender" genannt. 

Er stiftete den in Basel lebenden Peter, in Bloggerkreisen als Basler Dybli bekannt und im nachfolgenden "Samenimporteur" genannt, dazu an, einen geheimnisvollen Samen an mich zu schicken.

Der Samenimporteur wurde vom Samenspender genauestens instruiert und irgendwann kam dann ein kleines Päckchen bei mir an. "Hoary Basil Seeds" stand da auf dem kleinen Tütchen und nun? Ich roch daran - nichts... Okay, ich legte es zunächst mal zur Seite. Der Samenspender würde sich schon mit Instruktionen melden. Meine Geduld (was ist das überhaupt?) wurde auf eine harte Probe gestellt, denn nun kommt der zweite Empfänger, der vom Samenimporteur ebenfalls Post bekommen hatte, mit ins Spiel. Und dieser war nun ausgerechnet jetzt verreist. Der Samenspender bat um Geduld (schon wieder'!) Auch dezente Versuche beim Samenimporteur, etwas Näheres zu erfahren, blieben erfolglos. Ich musste zur Tat schreiten.

Vorkeimen war sicherlich eine gute Idee - ich mischte ein wenig Wasser mit ein wenig Samen und liess es auf der Fensterbank stehen - heraus kam eine leicht grau-blau gefärbte Masse. Das war mir nicht so ganz geheuer. Ich beschloss mich nun doch in Geduld zu fassen. Endlich kam ER aus dem Urlaub. Andy, weisst du eigentlich, wie sehnsüchtig ich dich erwartet habe? Frauen können doch sooo neugierig sein (Männer auch - ich weiss ;-)

Der Samenspender erlöste mich endlich und verriet uns die Rezeptur für einen Cocktail mit dem geheimnisvollen Samen: 

Basilikum-Martini!!!

Ich schritt sooofort zur Tat:

1/2 TL Maeng-lak-Samen, das ist das geheimnisvolle Zeugs
1/2 TL Zucker
40 ml heisses Wasser
alles mischen und 5 min stehen lassen bis die Basilikumsamen aufgequollen sind, anschliessend in Cocktail-Gläser geben.

8 cl. Gin
16 cl Vermouth bianco (weisser Martini, Cinzano etc.) moi: L'Osteria Bio Vermouth (schmeckt genial)
im Shaker mit Eis rühren - nicht schütteln - und darüber seihen.



Der Samenspender schreibt, man soll mit Basilikumzweigen garnieren. Bevor es mir wie Andy ergeht und ich diese wichtige Zutat vergesse, habe ich mal sicherheitshalber ein paar Zweige in Eiswürfeln eingefroren und diese in den Cocktail gegeben.

Nun gebe ich euch noch die genaueren Informationen über den geheimnisvollen Samen vom Samenspender durch:

* Maeng-lak ist eine thailändische Basilikumart. Die Samen davon werden in grösserer Menge für Süssspeisen verwendet.
Hat nichts mit in Europa bekannten Basilikumsorten zu tun, bitte nicht damit ausprobieren, zumal Sämereien in Tütchen meistens gegen Schädlingsfrass behandelt sind!




Noch eine Bitte in eigener Sache an den Samenspender:

Leiber Felix, knnötset du biem nchätsen Mal bttie ewtas gneaue Mnegneagngabn mchaen? Das mit den "für 4 Cckotials" hbae ich viiiel zuuuu säpt gelesn. 

Hat aebr kstöööölcih gschemcket!

Santé!





Freitag, 21. Februar 2014

Ein aufopferungsvoller Selbstversuch - Kumquat Martini

Einer meiner Lieblingsblogger, Andy aus Zürich, hat vor kurzem Kumquat geschenkt bekommen und diverse Verwendungsmöglichkeiten hierfür vorgestellt. Ich habe zwar nur ein kleines Kumquat-Bäumchen, aber es belohnt mich jedes Jahr mit einer reichen Blüte und später natürlich dann auch mit einer reichen Ernte. 

Andy hat aus seinen Kumquats einen Kuchen gebacken - ich bin keine Süssschnute - das ist schon mal nichts für mich. Yuzu-Ravioli (mit Kumquats und Pinienkernen) hat er auch gemacht - das hat mich begeistert, ist aber schon mal einiges an Arbeit - dafür werde ich einen gesonderten Anlauf nehmen müssen. Doch dann hat er diesen Martini mit Kumquats vorgestellt. Mmmmh, das wäre doch was für mich!

Ich habe meine letzte Kumquat-Ernte in Grappa eingelegt - was sonst - Kuchenbacken kann doch jeder (ausser mir ;-). Aber des Cocktail, jaaaa, das will ich versuchen. Besonders herausgefordert haben mich ja die Kommentare bei Andy und dann ist mir die Allolohoool-Menge erst bewusst geworden. Schon heftig, dieser Cocktail scheint heftig zu sein. Doch was tut frau nicht alles im Dienste des Bloggens. (ich nehm schon mal ein Schlückchen zum Probierne, schmeckt wundervoll, lieber Andy)

Wieder einmal habe ich mich h aufopferungsvoll aufgeopftert im Dneitse des Bloggenss - nun shcaut erst mal hier das Pohto, ich hab shcon mal ein Schülkchen probiert:



Nicht verwackelt - schööön geowrden, nicht wahr? (pssst, das war ja auch vor dem Vresuhcsshclückhcen). Ich porberie gredae das zeiwte Glächsen, da ist immer ncoh was im Cokctial Shakerrrrrr, dbaei hat er (Andy) doch gesagt, das sei für enie Preosn? Ich nheme mal hlediennenhfat ncoh ein Shclcükhcen...

Wie der Ccoktial genau geht, knnöt ihr ja heir bei Andy nahcchsuaen (150 ml Wdoka, 50 ml Garnd Mraneir, 50 ml Kmuqaut Sirop, 3 zreshcnittene Kmuquats,Eis), ich fnide die Mnege für enie Preson einfcah zuuuveil, vor aellm das Eis... und zihee mcih jtezt dezennnnt zrurcük.

Bonne nuit! et *hicks* pardon! Snaté!

P.S. Monsieur meint es sei ein bisschen zu früh... aaber frau knan doch auch mal früher zu Bette gehen, oedr?