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Montag, 13. Juni 2016

Couscous aux merguez - die sommerliche Variante diesmal als Salat serviert

Couscous mit Merguez ist ein Rezept aus der nordafrikanischen Küche und mittlerweile ein Klassiker in der französischen Küche. 

Ich habe mir heute eine schnelle, leicht sommerliche Version überlegt, und zwar Couscous als Salat, den ich bewusst nicht als Salat Taboulé bezeichnen will, denn in diesen gehören andere Zutaten (ein Rezept für Taboulé gibt es hier (klick) 




Ich habe mich für eine leichtere gemüsige Variante entschieden. Dazu kamen Merguez auf den Grill, die ich anschliessend auf dem Couscous-Salat angerichtet und mit dem obligatorischen Harissa (natürlich selbstgemacht klick) serviert habe.


ich nehme (für 2 Personen):

1 Tasse Couscous-Gries
2 Tassen Brühe
2 Karotten, geschält, fein gewürfelt
1 Zucchino, in Halbmonde geschnitten
1 EL Harissa-Paste (selbstgemacht hier - klick)
Salz, Pfeffer
1 - 2 EL Olivenöl
1 EL fein gewürfelte Salzzitronen
frisch gehackte glatte Petersilie
pro Person 2 Merguez

und los gehts:

Den Couscous in eine Schüssel geben, mit der heissen Brühe übergiessen und unter gelegentlichem Auflockern mit einer Gabel ca. 20 min ziehen lassen.

Währenddessen Karotten- und Zucchino-Würfel in einer Pfanne in Olivenöl bissfest andünsten, salzen, pfeffern, Harissa und Raz el Hanout zufügen und kräftig abschmecken. 

Alles mit dem Couscous mischen, Salzzitrone und gehackte Petersilie darunter mengen.

Die Merguez grillen und auf dem Couscous anrichten.

Sonntag, 20. Juli 2014

Sommer-Sonnen-Salat-Taboulé

Diesen wunderbaren Temperaturen angepasst, muss es einen wunderbaren Sommer-Sonnen-Salat geben - und das ist für mich Salade Taboulé, der heute so richtig schön zu Gegrilltem gepasst hat.




Ich geniesse diese Temperaturen zurzeit sehr - Sommer!!! Juchhuuuu!!! Endlich bis spät abends auf der Terrasse sitzen, Rosé trinken, Grillen, leichte Sommer-Küche und dann dieser Salat, erfrischend kühlend, das braucht man jetzt unbedingt:



Dies ist nicht unbedingt eine authentische Salade Taboulé, aber so, wie ich es am liebsten mag, mit meiner ganz besonderen Note - es muss sehr zitronig - minzig schmecken und ich liebe Kichererbsen dazu. Diese habe ich immer im Vorrat im Tiefkühler, ersatzweise kann man auch welche aus der Dose nehmen, doch da ist ein riiiiesen geschmacklicher Unterschied. 

ich nehme (für 4 Personen):


  • 150 g Couscous
  • 300 ml Gemüsefond (moi: selbstgekocht, ansonsten nehmt halt wenigstens Paste aus dem Bioladen, aber lasst die Finger von dem künstlichen Zeugs)
  • 1 kleiner Zucchino, in Mini-Würfel geschnitten
  • eine gute Handvoll Tomaten, in feinste Würfel geschnitten (moi: Cocktail-Tomaten)
  • 1 Frühlingszwiebel, mit Grün, in feine Streifen geschnitten
  • 1 Tasse gekochte Kichererbsen
  • 1 fein gepresste Knoblauchzehe

  • Vinaigrette aus:
  • Saft von 1 Zitrone
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Fleur de sel
  • Pfeffer
  • 1 Chilischote, feinst gewürfelt
  • 1 Zweig Pfefferminze (fein gehackt)
  • 1 Bund glatte Petersilie (fein gehackt)
  • 1 EL Raz el Hanout
  • 1 TL Harissa


und los gehts:

Couscous in der doppelten Menge Brühe aufkochen und 10 min. ziehen lassen (bzw. nach Packungsanweisung zubereiten).

Das kleingeschnippelte Gemüse und die Kichererbsen unter den noch heissen Couscous mischen, Knoblauch darüber geben und die Kräuter dazu. 

Die Vinaigrette anrühren - sie sollte deutlich zitronig-minzig schmecken - über die Taboulé geben, gründlich mischen und im Kühlschrank für mindestens 1 Stunde durchziehen lassen.

Wir hatten dazu einen wunderbaren Grillteller mit marinierter Entenbrust, Geflügel-Merguez, gegrillte Chili, Kumquat-Mayonnaise, Rosmarin-Kartoffeln







Donnerstag, 15. August 2013

Melonen-Couscous-Salat oder aller guten Dinge sind drei


HighFoodality Blog-Event Wir kochen alle nur mit Wasser

Uwe sucht für sein Blogevent sommertaugliche Gerichte, pro Blog sind 3 Einreichungen zugelassen. Ich habe bereits zwei Beiträge eingereicht - einmal darf ich noch. Voilà, lieber Uwe, hier ein weiteres sommertaugliches Essen:




Der Couscous-Salat mit Melone - in der Melone serviert.

Inspiration für dieses Gericht war mal wieder die Zeitschrift Essen & Trinken (Ausgabe 8/2013). Dort wurde der Salat zusätzlich mit angebratenem Staudensellerie vermischt, den ich leider nicht in meinem Vorrat hatte. Hier kommt mein leicht abgewandeltes Rezept:




ich nehme:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl
  • 3 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • 250 g Couscous
  • 1/2 kleine Bio-Wassermelone (ca. 750 g)
  • 1 grosse Tomate, in kleine Würfel geschnitten
  • 4 Stiele Minze
  • 1 Chilischote

und los gehts:

Den Couscous nach Packungsanweisung kochen. Ich habe den grobkörnigen, grandios schmeckenden Couscous M'hamsa genommen. Dieser Couscous wird in Tunesien nach alter Tradition der Berber hergestellt, nur aus Weizen, Olivenöl, Salz und Wasser, danach von Hand gedreht und an der Sonne trocknen gelassen. Gerade für Taboulé und andere Salate schmeckt das etwas gröbere Korn wunderbar und verbindet sich aufs Köstlichste mit der aromatischen Vinaigrette. 
Diese rühre ich aus durchgepresstem Knoblauch, hauchfeinen Würfeln von der Chilischote, Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Olivenöl. Etwas stehen lassen.

Das Melonenfleisch mit einem Löffel aus der Schale lösen, dabei entkernen und klein würfeln. Auf einem Sieb abtropfen lassen. Die Tomate ebenfalls fein würfeln und abtropfen lassen. 

Die Minzblätter fein hacken, unter den Salat mischen, abschmecken, in die Melonenschale füllen und servieren. Voilà!


Samstag, 11. Mai 2013

Ich heize dem Sommer ein: Chili-Couscous

Ich bin sehr zielstrebig: Ich WILL jetzt Sommer! Und wenn der Sommer noch nicht so richtig weiss was er will, dann heize ich ihm einfach heftig ein. Mit diesem Chili-Couscous aus der Essen & Trinken, das ich leicht abgewandelt habe, muss das funktionieren:




Ich nehme (für 4 Portionen):

300 ml Tomatensaft
150 g Couscous
200 g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
200 g Steckrübe (moi: weggelassen - es ist Sommer!), stattdessen:

200 g Knollensellerie
200 g Möhren

1 klein gehackte Chilischote
1 Dose geschälte Tomaten, (400 g)
ca. 200 g gekochte Kidneybohnen
ca. 200 g gekochte weisse Bohnen

ca. 200 g gekochte Kichererbsen
100 g Tiefkühlmais
3 El Olivenöl
1 El Chilipulver
1 El gemahlener Kreuzkümmel
1 l Gemüsefond
80 ml Schlagsahne (moi: weggelassen)
Salz
Pfeffer
5 El Limettensaft
15 Stiele Koriandergrün (moi: weggelassen), stattdessen Petersilie kleingehackt
200 g Crème fraîche (moi: weggelassen)


und los gehts:





1. Tomatensaft kurz aufkochen, über den Couscous gießen. Beiseite 20 Minuten quellen lassen. Mit einer Gabel nach und nach krümelig auflockern. Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln. Sellerie und Möhren schälen, in 1⁄2 cm große Würfel schneiden. Tomaten mit Saft mit den Händen grob zerdrücken, dabei die Stielansätze entfernen. Kidneybohnen, weiße Bohnen, Kichererbsen und Mais gut abtropfen lassen.
2. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten. Sellerie, Möhren, Chili und Kreuzkümmel zugeben, kurz andünsten. Tomaten mit Saft und Gemüsefond zugeben, aufkochen und zugedeckt bei mittlerer Hitze 15 Minuten kochen lassen. Dann die Bohnen, Mais, Kichererbsen und Couscous unterrühren, kurz aufkochen lassen und weitere 5 Minuten kochen. Mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Mit frisch gehackter Petersilie servieren.
Fazit: Das gibt es sicherlich nochmal, lässt sich prima einfrieren, dann die Petersilie erst nach dem Auftauen drunter geben.

Dienstag, 24. Juli 2012

Couscous - wie man ihn in Tunesien zubereitet


Man sagt, es gebe so viele verschiedene Couscous-Rezepte wie Dörfer in Tunesien. Da gibt es den Couscous mit Lamm, mit Geflügel, mit Fisch, mittlerweile auch vegetarisch und unzählige andere Variationen, doch ich bereite ihn am liebsten so zu, wie ich es vor vielen, vielen Jahren in Tunesien von Fathiya gelernt habe.




Zutaten für 6 Personen:

250 g Weizengrieß (Couscous moyen), das genügt, denn die Menge verdreifacht sich später durch die Wasserzugabe
1 Brathuhn, in Stücke geschnitten (oder 3 - 4 Hühnerkeulen, jeweils im Gelenk in zwei Teile geschnitten)
1 kg Lammfleisch, Keule oder Schulter, in große Würfel geschnitten
4 - 6 Merguez
2 Zwiebeln, geschält und in grobe Würfel geschnitten
2 rote Paprikaschoten in große Würfel schneiden
2 - 3 große Möhren, schälen und in etwas dickere Scheiben schneiden
3 mittelgroße Zucchini, in grobe Würfel geschnitten
2 - 3 Navets (das sind diese runden Rüben - was heisst das auf deutsch?) geschält und in grobe Würfel geschnitten
250 g Kichererbsen (am Vorabend eingeweicht, am nächsten Tag ca. 30 min gekocht, war mag, nimmt die aus der Dose)
Salz, Pfeffer, Raz el Hanout (DAS tunesische Gewürz mit viel Kreuzkümmel)
Olivenöl, Tomatenmark und Harissa nach Belieben




Zubereitung (das geht auch ohne diese spezielle Couscoussière):

Geflügel und Lamm salzen, pfeffern und im Olivenöl portionsweise anbraten, im Backofen warm halten. Dann etwas frisches Olivenöl in den Topf geben und das Gemüse anbraten, die Kichererbsen am Schluss zugeben, nochmals salzen, pfeffern und mit Raz el Hanout abschmecken. Das Tomatenmark (ruhig großzügig mindestens 3 - 4 EL) hinzu geben. Nicht zaghaft mit dem Tomatenmark sein - es gibt der Sauce später etwas Sämigkeit - in Tunesien wird Tomatenmark übrigens meistens in Kilo-Dosen verkauft! Mit Harissa (das ist die scharfe Würzpaste aus Chilischoten) abschmecken. Ich habe selbstgemachte verwendet, die seeehr scharf ist, doch mittlerweile kann man Harissa auch in fast jedem Bioladen kaufen. Das Fleisch nun wieder in den Topf zu dem Gemüse geben. Mit Wasser (oder Gemüsebrühe, aber das habe ich Tunesien nie gesehen, die Sauce wird auch so sehr intensiv) auffüllen, so dass alles gut bedeckt ist und abgedeckt leise köcheln lassen für ca. 1 1/2 Stunden.

Den Couscous nach Packungsanweisung vorbereiten bzw. wer eine Couscoussière besitzt, bereitet den Couscous folgendermaßen vor: Couscous in eine große Schale geben, mit etwas Olivenöl beträufeln und mit den Händen mit Salzwasser vermengen. In den oberen Teil der Couscoussière geben, mit einer Gabel auflockern, evtl. den Rand mit einem angefeuchteten Geschirrtuch fester verschliessen, und über dem Dampf der schmurgelnden Fleisch-Gemüse-Sauce garen. Die Merguez in einer beschichteten Pfanne ohne Fett langsam braten. Vor dem Servieren den Couscous nochmals mit einer Gabel auflockern. Dann in eine flache Schüssel geben, der Couscous sollte den Rand bilden, mit etwas Sauce begießen, denn das Getreide darf auf keinen Fall zu trocken sein, in die Mitte die Fleisch-Gemüse-Sauce und die Merguez und etwas Sauce und Harissa separat dazu servieren.