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Sonntag, 31. Mai 2020

Seeteufel, Parmaschinken, grüner Spargel

Seeteufel, mit Parmaschinken umwickelt gebraten, dazu grüner Spargel



Hierbei handelt es sich um ein ebenso einfaches, wie schnell umzusetzendes Rezept. Es ist unkompliziert, ruckzuck zubereitet und auch gästetauglich.
Ihr könnt dafür jeden festfleischigen Fisch nehmen, am besten eignet sich Seeteufel.

Wir hatten ein Stück vom Schwanz von ca. 350 g, das wir gesalzen und gepfeffert haben, dann in Olivenöl in der Pfanne bei mittlerer Hitze von jeder Seite kurz angebraten haben. Dann in ca. 3 - 4 Scheiben Parmaschinken gewickelt und nochmals gebraten. Im Backofen bei ca. 80 Grad ca. 10 min. nachziehen lassen.

Dann auf Gemüse anrichten, wir hatten gebratenen Grünen Spargel dazu, gut eignet sich aber auch Spinat.


Mittwoch, 2. Januar 2019

geschmorte Entenkeule mit Rotwein und viiiel Whisky

Entenkeule, geschmort mit Rotwein und Whisky




Ich habe nach einem Rezept gesucht, bei dem ich die Entenkeulen nicht anbraten musste und bin bei Falstaff (klick hier) fündig geworden.

Es ist herrlich unkomliziert und lässt sich einfach ohne grosse Vorbereitungen im Backofen zubereiten. Man wird durch eine herrlich aromatische Sauce belohnt, die den im Überfluss zugefügten Whisky nicht besonders betont, sondern zu einem überaus runden Ergebnis zusammenfügt. 

ich nehme (für 4 Personen):

4 Entenkeulen
4 Knoblauchzehen, geschält, halbiert
3 Lorbeerblätter
6 Stück Kuheben-Pfeffer, ganz
4 Nelken
4 TL Roh-Rohrzucker
500 ml Gemüsebrühe
1 Flasche kräftiger Rotwein
300 ml Whisky
Salz, Pfeffer

und los gehts:

Backofen auf 150 °C vorheizen. Die Entenkeulen in eine Ofenform geben und mit Rotwein, Whisky und Gemüsefond aufgießen. In den Backofen geben und für 90 Minuten garen lassen. Knoblauch, Kubeben-Pfeffer, Nelken und Zucker beigeben und weiter für 30 Minuten bei 150 °C und anschließend 30 Minuten bei 180 °C garen lassen. Zum Schluss die Sauce mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Wir haben dazu Schupfnudeln und Gemüse gegessen.

Montag, 18. Dezember 2017

Semmelknödel-Soufflé

Semmelknödel-Soufflé

Diese Köstlichkeit habe ich bei Petra entdeckt. Wir haben es genau wie sie zu Rehragout serviert, das ich gestern bereits vorgestellt habe (klick hier).  Mir hat an diesem Rezept besonders gut gefallen, dass ich es in kleinen Cocottes vorbereiten kann und dann einfach nur noch rechtzeitig in den Ofen stellen muss, um diese feinen kleinen, sehr knusprigen Dinger zum passenden Zeitpunkt zu servieren. Anfangs wollten sie nicht richtig aufgehen, doch dann dachte ich mir, wenn Petra 'Soufflé' schreibt, dann meint sie auch 'Soufflé', also habe ich sie noch ein paar Minuten bei höherer Hitze im Backofen gelassen und schwups - die kleinen Dinger schwebten souffléartig nach oben - so sollte es sein. Wir waren begeistert!


ich nehme: (bei uns für 4 Mini-Cocottes à 200 ml, bis etwas über die Hälfte gefüllt)


  • 125 ml Milch
  • 300 g Brötchen vom Vortag in Würfel geschnitten
  • 1 EL Butterschmalz
  • 2 Schalotten, fein gewürfelt
  • 3 EL glatte Petersilie, fein gehackt
  • 2 Eigelb
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 2 Eiweiss
  • evtl. Speckstreifen zum Auslegen der Cocottes


und los gehts:

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Die Milch aufkochen. Die Brötchen mit der heissen Milch begiessen und etwa 20 Minuten einweichen.
In einem kleinen Topf 1 EL Butterschmalz erhitzen und die Schalotten anschwitzen, die Hälfte der Petersilie untermischen und dann zu den Brotscheiben geben. Die Eigelbe hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut vermischen. Sollte der Teig sehr trocken sein, noch etwas Milch dazugeben. Eiweiss zu Schnee schlagen und unter die Knödelmasse heben.
Die Speckscheiben halbieren, und den Boden von vier Souffléformen (Durchmesser ca. 10 cm) damit auslegen (m: ich habe die Förmchen wie petra auch einfach gebuttert) und die Knödelmasse eingefüllt. Achtung: Die Oberfläche nicht glatt streichen, zusätzliche 'Spitzchen' sind ausdrücklich erwünscht! Auf ein Backblech geben und im heissen Ofen etwa 20 Minuten garen. Eventuell noch zusätzlich etwas Zeit und Hitze zugeben.


Montag, 27. November 2017

Gâteau au chocolat - DER berühmte Schokoladenkuchen

DER berühmte Schokoladenkuchen - le fameux gâteau au chocolat - OHNE bzw. fast ohne Mehl




Es ist bekannt, dass in unserer Familie alle grosse Schokoladenfans sind - ausser mir...  Doch diese Tarte mag sogar ich! Das Rezept kommt mit kaum Mehl aus (nur 1 Esslöffel im Teig!) und ist bei uns entweder als Dessert oder auch mal so zwischendurch, zum Naschen in Würfel geschnitten, sehr beliebt.




Und wie immer, wenn ich ein Rezept für Süsskram veröffentliche: 
Es ist köstlich! (klar!) 
Es ist unkompliziert und gelingsicher! 
UND: Es ist einfach und schnell gemacht!

ich nehme: 

  • 200 g dunkle Schokolade
  • 200 g Butter (+ 20 g)
  • 5 Eier
  • 200 g Puderzucker
  • 2 EL Mehl


und los gehts:

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eine Backform (20 cm Durchmesser) mit 20 g Butter ausfetten und mit 1 EL Mehl ausstreuen.

Butter und Schokolade im Wasserbad schmelzen.

Die Eier eines nach dem anderen langsam einarbeiten. Ich habe das mit dem Rührbesen der Kitchen Aid erledigt. Einen EL Mehl einarbeiten und den Puderzucker dazu geben. So lange rühren bis eine homogene Masse entstanden ist.

In die Form giessen und ca. 25 min backen.

Abkühlen lassen. Mit Puderzucker bestreut servieren.


So! Und nun ist bis auf weiteres mal Schluss mit dem Süsskram! ☺

Sonntag, 19. November 2017

DER Orangenkuchen von Jean-François Piège - LE Gâteau à l'orange de Jean-François Piège

Nach einer kleineren Blogpause melde ich mich zurück mit einem für mich ungewöhnlichen Rezept. Ich bin ja nicht so sehr die Süsse und Bäckerin ohnehin nicht, aber doch ein Fan von Zitrusfrüchten. Diese Tarte MÜSST ihr probieren - sie ist einfach und schnell zubereitet, kommt mit wenigen Zutaten aus und ist absolut gelingsicher. Das Besondere daran ist diese leicht knusprige Konsistenz des karamellisierten Zuckers, mit dem die Form vor dem Backen ausgestreut wird. Und dann natürlich der unnachahmliche Geschack von Zitrusfrucht, Butter und Karamell....

Sie lässt sich wunderbar am Vortag vorbereiten und als Dessert mit z.B. Vanilleeis am nächsten Tag den Gästen servieren.... wenn bis dahin noch etwas übrig sein sollte... Voilà - DIE perfekte Tarte für Backanfänger, Nicht-So-Gerne-Bäcker, Gäste und alle Süssschnuten sowieso. 


Das Rezept stammt von 
Jean-François Piègedem grossen Pariser Küchenchef, der sich mit dieser Tarte an die Rezepte seiner Kindheit bzw. seiner Mutter und Grossmutter erinnert.




Noch Fragen? Also, ran an den Backofen! Die Zutaten hat sicherlich jeder im Vorrat! Und nach nur einer halben Stunde werdet ihr mit einem herrlichen Duft belohnt.



ich nehme:
  • 130 g gute Butter (weich, ca. 1 Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen)
  • 130 g Zucker
  • 120 g Mehl
  • 1/2 Pack Backpulver
  • 2 Eier
  • 1 Bio-Orange (Saft und Schale)

Ingrédients :

  • 130 g de beurre doux (10 g pour la moule)
  • 130 g de farine
  • 130 g de sucre semoule (10 g pour la moule)
  • 2 œufs
  • 1/2 sachet de levure chimique
  • 1 Orange Bio (jus et zestes)

und los gehts:


Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 

Eine Backform (Dank des Hinweises von Felix!: bitte KEINE Porzellanbackform verwenden! in dieser karamellisiert der Zucker nicht) mit ca. 22 cm Durchmesser ausbuttern und mit etwas Zucker  gründlich ausstreuen.

Die Butter in die Küchenmaschine geben und schaumig aufschlagen. Eier und Zucker hinzu und alles mischen. Anschliessend Mehl und Backpulver dazu. Den Saft und die abgeriebene Orangenschale dazu geben und gründlich mischen.

In den Backofen geben und ca. 20 Minuten backen (möglichst NICHT länger!).

Aus der Backform stürzen und gerne auch lauwarm servieren.

Préparation:

Préchauffez votre four à 180 °C.

Beurrez un moule à pâtisserie d'environ 22 cm de diamètre et répartir un peu de sucre sur le dessus, c'est ce qu'on appelle chemiser le moule. 

Versez le beurre dans un cul de poule, avec les œufs et le sucre et mélanger le tout. Incorporez la farine et la levure et mélangez encore l'ensemble.
Versez les zestes et le jus de l'orange et remuez bien.

Versez le tout dans le moule et enfournez pendant 20 minutes.

Démoulez le gâteau et servez le à température ambiante ou tiède.