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Samstag, 26. März 2022

schnelle Reispfanne mit Berberitzen, Karotten und Fenchel

 



Für Tage, an denen es in der Küche mal schnell zugehen muss, habe ich im Tiefkühler immer vorgegarten Reis portionsweise eingefroren. Mit etwas Gemüse, je nachdem, worauf man gerade Lust hat, ist daraus eine schnelle Reispfanne zubereitet. 

Diesmal habe ich den Reis ergänzt durch Berberitzen, die geschmacklich ein wenig den Cranberries ähneln. Anregung hierfür war mir das Gericht für "Persischen Reis", das ich hier (klick) entdeckt habe, das allerdings in der Zubereitung sehr aufwändig ist und ich mir das für ein anderes Mal vormerken werde. Doch das Highlight war für mich auf jeden Fall die Entdeckung der Berberitzen, die dem Reis eine leicht säuerliche Note gegeben haben. Ansonsten ist das Gericht sehr variabel und das Gemüse kann beliebig ausgetauscht werden, ich könnte mir z.B. auch gut rote Paprikastreifen, Zucchini etc. darin vorstellen.

ich nehme (für 2 Personen):

  • 150 g gekochten Basmati-Reis
  • 2 EL getrocknete Berberitzen
  • Safran
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 Karotten, geschält und in Scheiben oder Stifte geschnitten
  • 1 kleine Fenchelknolle, in Streifen geschnitten
  • Salz, Pfeffer


und los gehts:

Den vorher gewaschenen und eingeweichten Reis kochen.

Berberitzen in warmem Wasser kurz einweichen, 10 Min. genügen, abtropfen lassen

In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, jetzt ist auch der Zeitpunkt, die Safranfäden dazu zu geben. Das zerkleinerte Gemüse in die Pfanne geben, salzen, pfeffern und bissfest unter rühren braten.

Reis und Berberitzen hinzu und abschmecken. Ein paar gehackte Pistazien (die ich leider nicht im Vorrat hatte) würden dem Gericht sicherlich auch gut tun.



Mittwoch, 6. Februar 2013

blitzschnelle vegetarische Wok-Gemüsepfanne mit Wasabi




Sandra von Snuggs Kitchen ist Gastgeberin des aktuellen Blogevents in Zorras Kochtopf und wünscht sich Wok-Rezepte.

Blog-Event LXXXIV - Ran an den Wok (Einsendeschluss 15. Februar 2013)



Das kommt meinen derzeitigen Essgelüsten sehr entgegen. Ich liebe zurzeit alles mit Reis und viiiel Gemüse. Hier ist eine meiner alltagstauglichen Gemüsepfannen - superschnell, ohne großen Aufwand, ohne viele Zutaten, ideal zum Kühlschrank-Aufräumen, da kann man alles reinpacken, was sich noch so im Gemüsefach tummelt. Gerade an Tagen, an denen der Hunger gross ist, man aber keine Lust hat, lange in der Küche zu stehen und zudem auch noch etwas Gesundes auf den Tisch bringen möchte, ist diese vielseitig variable Gemüsepfanne ideal. Wer mag, packt noch Putenbruststreifen, Garnelen oder Tofu hinein - wie gesagt, ganz nach Lust und Laune. (Pssst: wenn man keinen Wok besitzt, sollte man es daran nicht scheitern lassen, einfach in eine andere Pfanne packen)

Wenn man dann noch über diese Köstlichkeit verfügt, setzt man dem Ganzen noch das berühmte Tüpfelchen auf dem i auf.



Wisst Ihr, was das ist?




Ja, genau! Es handelt sich um eine frische Wasabiwurzel, die ich vor kurzem klick hier entdeckt und mir sofort bestellt habe. Petra hat absolut recht - bei einem solchen Produkt lacht auch mein Foodie-Herz! Die geriebene Wurzel hat nichts mit der penetrant scharf schmeckenden Paste aus der Tube, die man z.B. zu Sushi serviert bekommt zu tun, sie entwickelt eine angenehme, sehr frisch schmeckende Schärfe. Die Wasaby Company sitzt in England, die Bestellabwicklung gestaltet sich problemlos, nach spätestens vier Tagen erhält man sein Päckchen mit der in ein feuchtes Tuch verpackten Wurzel. Diese lässt sich zwar ein paar Tage aufheben, man sollte sie allerdings nicht zu lange im Kühlschrank lagern, sie verliert deutlich an Geschmack und Schärfe.

So, doch nun zum Rezept:

Ich nehme für 2 Personen:

  • 1 Tasse Basmati-Reis, nach Anweisung gegart
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 walnussgrosses Stück Ingwer, frisch gerieben
  • 1 Knoblauchzehen, geschält, fein gehackt
  • 1 Stück Chili, in feine Ringe geschnitten
  • 1 kleine Zwiebel in Spalten geschnitten
  • 1 Möhre, in Scheiben geschnitten
  • 1 Handvoll Chinakohl, in Streifen geschnitten 
  • (ich hatte noch ein paar Kirschtomaten und eine Zucchino, die mussten auch weg und kamen in den Wok)
  • etwas Gemüse- oder Geflügelbrühe zum Auffüllen
  • 3 EL Sojasauce
  • Curry nach Geschmack (moi: Dragon-Curry Ingo Holland: Achtung!!! Höllisch!)


und los gehts:

Öl im Wok erhitzen, Zwiebelspalten darin anschwenken, Möhren, Ingwer, Knoblauch und Chili dazu und ca. 2 Minuten kräftig braten. Dann alle restlichen Zutaten hinzu. Alles sollte nicht mehr als ca. 10 min. braten. Abschmecken, evtl. etwas salzen - Vorsicht, die Sojasauce bringt schon salziges mit..., mit dem in der Zwischenzeit gegarten Reis servieren. Wer hat, darf gerne noch kurz vor dem Servieren frisch gehackte Korianderblätter darüber streuen. Dazu dann die geriebene Wasabi-Wurzel.