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Sonntag, 13. Januar 2013
Pralinés von Gänseleber und ein Sonntag ohne Sonntagsausflug
Sonntagmorgen im Elsass - eine meiner liebsten Sonntagmorgen-Gewohnheiten ist das Blog-Lesen. Ganz in Ruhe, kein Zeitdruck, keine Termine drängen... ganz genüsslich bei den lieben Blogger-Kollegen lesen und kommentieren... Doch irgend etwas stimmt heute Morgen nicht... Da fehlt etwas! Ach, nein, da fehlt jemand: Monsieur Robert fehlt! Bzw. die lieb gewonnen "Sonntagsausflüge", die Monsieur Robert und Madame L. unternommen haben und die der treuen Leser- und Fangemeinde sonntagsmorgens sozusagen zum Frühstück präsentiert wurden.
Ein Sonntag ohne Roberts Sonntagsausflüge ist kein Sonntag. Ich brauche Trost. Bei vielen hilft dann Schokolade... Ich mag keine Schokolade! Ich mag auch sonst nichts Süßes! Ich mag Sonntagsausflüge!
Na ja, vielleicht helfen ja diese Pralinen für Herzhafte ein wenig......
Seit ich DIESE Feigen vor einigen Jahren bei Katia von Bollis Kitchen entdeckt habe, gibt es sie mindestens einmal pro Jahr zu Weihnachten oder Silvester. Die kreative, in Paris kochende und bloggende Katia hat natürlich ihre Quellen für beste Gänseleber und teilt diese auch großzügig mit uns, klick hier
Und wer keine Gänseleber mag, nimmt Ziegenkäse, Gorgonzola, Roquefort etc.... diesen glatt rühren mit etwas von der aufgefangenen alkoholisierten Flüssigkeit.
ich nehme (pro Person rechnet man 3 Pralinés)
ca. 150 g Gänseleberterrine bester Qualität (keine Supermarkt- bzw. Dosenware!)
6 Trockenaprikosen, entkernt
6 Trockenpflaumen, entkernt
1/2 Tasse Aprikosenschnaps (Marillenschnaps oder Cognac, Armagnac etc.)
und los geht's:
Am Vorabend die Trockenfrüchte in den Alkohol (moi: Abricotine von Morand) einlegen, sie sollten gut bedeckt sein. Über Nacht stehen lassen.
Morgens die Gänseleber in grobe Würfel schneiden, in die abgetropften Trockenfrüchte (den hochprozentigen Saft anderweitig verwenden) füllen, etwas in Form drücken und leicht verschliessen (so wie auf den Fotos zu sehen) und bis zum Verzehr kalt stellen.
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