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Sonntag, 10. Mai 2015

Mein Sommerheit: Radieschenbutter auf Crostini, zum Grillen, auf grünem Spargel oder einfach nur so


Die Radieschenbutter hat Monsieur in der Grillbeilage der Mai-Ausgabe des Feinschmeckers entdeckt. Sie schmeckt grandios und ist sooo vielseitig. Wir hatten sie als kleine Vorspeise auf gegrilltem Landbrot gegessen, sie passt zu gegrilltem Fleisch und Fisch und besonders köstlich stelle ich sie mir zu grünem Spargel vor. Das wird ganz bald noch ausprobiert.

Von der Konsistenz ist sie nicht im geringsten vergleichbar mit einer Kräuterbutter, sondern eher etwas weniger geschmeidiger und streichfähiger als Butter durch den hohen Anteil an gehackten Radieschen und Kräutern. Doch gerade das macht ihren rustikalen Reiz aus. Für uns wird sie sicherlich zum Sommerdauerbrenner. 

Für unseren Geschmack dürfte sie allerdings mehr nach Senf schmecken, daher habe ich die entsprechende Menge bereits im Rezept verändert bzw. ohnehin ein paar kleinere Änderungen vorgenommen. Ich habe das halbe Rezept zubereitet, davon ist noch jede Menge übrig, d.h. es wird ganz bald wieder grünen Spargel geben, denn dazu stelle ich mir die Radieschenbutter am köstlichsten vor.




ich nehme (für ca. 250 g):


  • 1 kleines Bund Radieschen mit frischem Grün
  • 1 kleiner Bund Schnittlauch
  • 200 g weiche Salzbutter
  • 2 EL helles Bier
  • 1 - 2 EL körniger Senf
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, evtl. zusätzlich Salz zum Abschmecken


und los gehts:

Die Radieschen waschen, die Blätter abzupfen und trocken tupfen.
Den Schnittlauch ebenfalls waschen und trocken schütteln.
Die Radieschen fein hacken, ebenso das Grün, den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.
Alles mit der zimmerwarmen Butter, dem Bier und dem Senf vermengen, würzen und abschmecken. 
Im Kühlschrank bis zur Verwendung aufbewahren.

Mittwoch, 11. Juli 2012

Radieschen-Käsesalat - ein wunderbares Abendessen



Diesen Salat gibt es bei uns häufig als kleines Abendessen. Er ist eine schöne Alternative zu Wurstsalat und schmeckt absolut grandios, vor allem mit einer Scheibe knusprigem Brot. Gerade jetzt, wenn die Radieschen frisch gezupft aus dem Garten kommen, mag ich ihn besonders gerne.

Zutaten für 2 Personen:
150 g Käse in Scheiben, ich mag am liebsten Gruyère, aber auch Bergkäse oder Gouda passen sicherlich gut
2 Handvoll Radieschen, in Julienne geschnitten (in Scheiben geht auch)
(ich hatte noch ein Stück Möhre ebenfalls in Julienne geschnitten,das kann man aber auch weglassen)
1 Handvoll eingelegte Perlzwiebeln, abgetropft, geviertelt
Schnittlauch und/oder das Grüne von Radieschen, fein gehackt
evtl. ein paar Salatblätter zum Anrichten

Vinaigrette:
2 EL Rotweinessig
1 EL Senf
1 EL Honig, Orangengelee oder bei mir heute Löwenzahnsirup
Salz, Pfeffer
2 EL Öl

Zubereitung:
Aus den oben angegebenen Zutaten eine Vinaigrette rühren, evtl. noch 2 EL Gemüsebrühe oder 2 EL Weisswein dazu (abends trinke ich während des Kochens gerne ein Glas Crémant, also landet dieser in der Vinaigrette).

Die Käsescheiben in dünne Streifen schneiden, mit den Radieschen, Perlzwiebeln und Kräutern unter die Vinaigrette mischen und evtl. noch etwas durchziehen lassen.

Besonders hübsch sieht der Salat aus, wenn man ihn auf ein paar Blättern grünem Salat anrichtet.