Die Radieschenbutter hat Monsieur in der Grillbeilage der Mai-Ausgabe des Feinschmeckers entdeckt. Sie schmeckt grandios und ist sooo vielseitig. Wir hatten sie als kleine Vorspeise auf gegrilltem Landbrot gegessen, sie passt zu gegrilltem Fleisch und Fisch und besonders köstlich stelle ich sie mir zu grünem Spargel vor. Das wird ganz bald noch ausprobiert.
Von der Konsistenz ist sie nicht im geringsten vergleichbar mit einer Kräuterbutter, sondern eher etwas weniger geschmeidiger und streichfähiger als Butter durch den hohen Anteil an gehackten Radieschen und Kräutern. Doch gerade das macht ihren rustikalen Reiz aus. Für uns wird sie sicherlich zum Sommerdauerbrenner.
Für unseren Geschmack dürfte sie allerdings mehr nach Senf schmecken, daher habe ich die entsprechende Menge bereits im Rezept verändert bzw. ohnehin ein paar kleinere Änderungen vorgenommen. Ich habe das halbe Rezept zubereitet, davon ist noch jede Menge übrig, d.h. es wird ganz bald wieder grünen Spargel geben, denn dazu stelle ich mir die Radieschenbutter am köstlichsten vor.
ich nehme (für ca. 250 g):
- 1 kleines Bund Radieschen mit frischem Grün
- 1 kleiner Bund Schnittlauch
- 200 g weiche Salzbutter
- 2 EL helles Bier
- 1 - 2 EL körniger Senf
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, evtl. zusätzlich Salz zum Abschmecken
und los gehts:
Die Radieschen waschen, die Blätter abzupfen und trocken tupfen.
Den Schnittlauch ebenfalls waschen und trocken schütteln.
Die Radieschen fein hacken, ebenso das Grün, den Schnittlauch in feine Röllchen schneiden.
Alles mit der zimmerwarmen Butter, dem Bier und dem Senf vermengen, würzen und abschmecken.
Im Kühlschrank bis zur Verwendung aufbewahren.
