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Samstag, 8. Februar 2020

Orecchiette, Rosenkohl, Lauch, Erbsen, Senf

Bei Petra vom Blog Chili und Ciabatta habe ich dieses Gemüse aus Rosenkohl, Lauch und Erbsen entdeckt. Eine mir bisher unbekannte Kombination. Kohl und Erbsen miteinander zu servieren, erschien mir sehr ungewöhnlich und machte mich neugierig. Petra servierte dazu glasierte Lachsmedaillons, ich dachte mir dazu Orecchiette und vielleicht konnten auch ein paar Streifen von gekochtem Kassler nicht schaden...


Das sieht nun nicht gerade spektakulär aus - ich weiss. Aaaaber es schmeckt grandios. Der Lauch vermählt Rosenkohl und Erbsen, Senf rundet das ganze ab und Sojasauce ist das i-Tüpfelchen (das Kassler hat nicht geschadet, aber unbedingt gebraucht hätten wir es auch nicht, daher habe ich es in meinem Rezept schon mal weg gelassen). Und Petra wird mir bestimmt verzeihen, dass ich ihr Rezept etwas abgewandelt habe.



ich nehme (für 2 - 3 Personen):


  • 160 g Tagliatelle (oder sonstige Pasta)
  • 1 EL Olivenöl
  • 300 g Rosenkohl, geputzt und in Scheiben geschnitten
  • 200 g Lauch, in Ringe 
  • 80 g Tiefkühl-Erbsen
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 4 EL Sahne (Mandelsahne)
  • 2 EL Savora-Senf
  • 1/2 TL mildes Currypulver
  • 1 paar Spritzer Zitronensaft
  • 1 EL Sojasauce zum Abschmecken
  • Salz, Pfeffer
  • Parmesan, frisch gerieben
und los gehts:

Tagliatelle in kräftig gesalzenem Wasser knapp gar kochen, abgiessen und zur Seite stellen.
Währenddessen Rosenkohl und Lauch im Olivenöl anbraten, knapp vor Ende der Garzeit die Erbsen zugeben. Salzen, pfeffern.
Mit Gemüsebrühe ablöschen, Sahne, Senf, Curry, Zitronensaft und Sojasauce dazu, nochmals abschmecken.
Die gegarten Tagliatelle in den Topf zum Gemüse geben, evtl. etwas nachgaren und abschmecken.
Mit Parmesan bestreut servieren.

Dienstag, 7. Januar 2020

Wunderbare Pasta mit Gorgonzola, Lauch und Walnüssen

Wunderbare Pasta mit Gorgonzola, Lauch und Walnüssen



Zu diesem Gericht hat mich der Jahresrückblick von Susi inspiriert, in dem sie auf ihre Spaghetti mit Gorgonzola und Lauch verwies. 

Dieses Gericht ist, nach kurzer Vorbereitungszeit, sehr schnell gemacht und schmeckt durch diese cremige Sauce, in der der Gorgonzola nicht allzu dominant ist, einfach nur wunderbar. Eigentlich eignen sich fast alle Nudelarten hierzu, ich kann mir vorstellen, dass Penne, Spaghetti etc. sehr gut passen, doch meine absoluten Lieblingsnudeln sind Casarecce!

ich nehme (für 2 Personen):


  • 1 Zwiebel, geschält, fein gewürfelt
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe, geschält, gepresst
  • 1 kleine Chilischote, in kleine Würfel geschnitten - falls diese zu scharf sein sollte, Kerne und Trennwände entfernen, 
  • 100 ml trockener Weisswein
  • 1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
  • 100 g Gorgonzola, entrindet, in Würfeln
  • 150 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 2 EL Walnusskerne, gehackt, in einer trockenen Pfanne kurz angeröstet
  • ca. 120 g Pasta (ich: Casarecce)


und los gehts:


  • Zwiebelwürfel in Öl glasig andünsten, Knoblauch und Chiliwürfel hinzu, kurz anschwitzen und mit Weisswein ablöschen. Die Gorgonzolawürfel in die Casserole geben, mit der Sahne aufgiessen, würzen und zu einer cremigen Sauce einköcheln lassen.
  • In der Zwischenzeit die Pasta nach Packungsanweisung kochen, in den letzten 2 Kochminuten den Lauch zugeben und mitkochen lassen.
  • Kurz vor dem Servieren die Walnusskerne darüber streuen.
  • Abschmecken.... et voilà! Bon appétit!







Montag, 23. Dezember 2019

Frikadellen mit Bacon, Lauchgemüse und Bratkartoffeln








Frikadellen mit Bacon, Lauchgemüse und Kartoffelwürfel


Ein rustikales, doch sehr feines und schnell gemachtes Gericht, das sich gut vorbereiten lässt.

ich nehme (für 4 Personen)

500 g Hackfleisch (moi: halb Kalb - halb Rind)
1 Brötchen vom Vortag
1 Schalotte, geschält, fein gewürfelt
50 g Butter
150 ml Milch
2 Eier
Salz, Pfeffer
2 EL fein gehackte, glatte Petersilie
16 Scheiben durchwachsener Speck, dünn geschnitten
Öl zum Braten

und los gehts:

Brötchen würfeln und in eine flache Schale geben. Schalotte bei mittlerer Hitze in Butter andünsten. Milch zugeben und erhitzen. Diese Schalottenmilch über die Brötchenwürfel geben und 10 min ziehen lassen. 
Hack, Eier, eingeweichte Brötchenwürfel, Petersilie, Salz und Pfeffer zu einer glatten Masse verkneten und abgedeckt ca. 20 min ruhen lassen.
Aus der Hackmasse mit feuchten Händen 8 Frikadellen formen, je 2 Speckscheiben über Kreuz darüber legen und in einer flachen Pfanne in Öl von jeder Seite jeweils 2 min braten. Dann im vorgeheizten Backofen auf dem Rost (mit untergelegter Saftpfanne) bei 160 Grad Ober-/Unterhitze 20 min fertig braten.

Lauchgemüse:

3 Stangen Lauch putzen und in grobe Ringe schneiden, in etwas Butter dünsten, salzen, pfeffern, Sahne angiessen und fertig garen.

Wir haben dazu knusprige Kartoffelwürfel mit Petersilie und Knoblauch serviert.

Dienstag, 28. April 2015

Kartoffel-Lauch-Cremesuppe mit getrockneten Steinpilzen und Kalbsnierchenspiess


Wir hatten vor einiger Zeit im Tessin im Grotto La Baita als Tagesempfehlung eine Kartoffel-Lauchcremesuppe mit Kalbsnierchen probiert. Davon waren wir so begeistert, dass sie zu Hause nachgekocht wurde. Für mich diesmal nur mit Croutons und für Monsieur mit einem Kalbsnierchen-Spiess und Scheiben von angebratenen Nierchen in der Suppe.

Diese Suppe wird es sicherlich nochmal bei uns geben, dann sorge ich aber rechtzeitig dafür, dass ich einen genügend langen Holzspiess zur Hand habe, um den Nierchenspiess dekorativ über die Suppentasse zu legen, das sieht beim Servieren hübscher aus.

Voilà, liebe Susi, du hattest dich schon dafür interessiert, als ich sie im Tessin vorgestellt hatte, hier ist sie jetzt für dich:



Dazu gab es meine selbstgebackenen Blitz-Brötchen von hier (klick) und etwas Bordier-Butter, mehr braucht es nicht.



Hier ist Monsieurs Variante zu sehen, nur mit Kalbsnierchen, ohne Croutons und Sprossen:


ich nehme (für 4 Personen):

  • ca. 200 g Lauchstangen, nur weiss und hellgrün, den dunkelgrünen Teil habe ich für einen späteren Gemüsefond klein geschnitten und eingefroren
  • 400 g mehligkochende Kartoffel, geschält, gewürfelt
  • 20 g Butter
  • 1 Schalotte, fein gewüfelt
  • 4 getrocknete Steinpilzscheiben, in etwas warmem Wasser vorher eingeweicht
  • ca. 1 l Hühnerbrühe
  • 100ml flüssige Sahne
  • Salz, weisser Pfeffer, Muskat
  • 1 Kalbsnierchen, geputzt und in Scheiben geschnitten (ein Teil ist in das Zürcher Geschnetzelte gewandert)
  • 2 - 3 Scheiben Baguette, klein gewürfelt, für Croutons
  • 1 EL Butter
  • 4 kleine Holzspiesse
und los gehts:

Schalottenwürfel in Butter leicht glasig dünsten, den in Ringe geschnittenen Lauch und die zerkleinerten eingeweichten Steinpilze mit ihrer Einweichflüssigkeit dazu, danach die Kartoffelwürfel und unter Rühren bei mittlerer Hitze andünsten. Mit der Geflügelbrühe aufgiessen, würzen und ca. 15 - 20 Minuten köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Kalbsnierchen putzen, einen paar dickere Stücke auf die vier Spiesschen stecken, den Rest in Scheiben schneiden. 

Für die Croutons das in Würfel geschnittene Baguette in der Butter goldfarben und knusprig braten - zur Seite stellen.

Die Suppe mit dem Schneidstab fein pürieren, wer mag gibt sie zusätzlich noch durch ein Sieb, dann Sahne zufügen und abschmecken.

Die Kalbsnierchen bei starker Hitze in etwas Öl anbraten, sie sollen innen noch leicht rosa sein, salzen, pfeffern und in die Suppe geben. Mit Croutons und/oder Nierchenspiess dekorieren und servieren. Voilà! Bon appétit!