Einer meiner Lieblingsblogger, Andy aus Zürich, hat vor kurzem Kumquat geschenkt bekommen und diverse Verwendungsmöglichkeiten hierfür vorgestellt. Ich habe zwar nur ein kleines Kumquat-Bäumchen, aber es belohnt mich jedes Jahr mit einer reichen Blüte und später natürlich dann auch mit einer reichen Ernte.
Andy hat aus seinen Kumquats einen Kuchen gebacken - ich bin keine Süssschnute - das ist schon mal nichts für mich. Yuzu-Ravioli (mit Kumquats und Pinienkernen) hat er auch gemacht - das hat mich begeistert, ist aber schon mal einiges an Arbeit - dafür werde ich einen gesonderten Anlauf nehmen müssen. Doch dann hat er diesen Martini mit Kumquats vorgestellt. Mmmmh, das wäre doch was für mich!
Ich habe meine letzte Kumquat-Ernte in Grappa eingelegt - was sonst - Kuchenbacken kann doch jeder (ausser mir ;-). Aber des Cocktail, jaaaa, das will ich versuchen. Besonders herausgefordert haben mich ja die Kommentare bei Andy und dann ist mir die Allolohoool-Menge erst bewusst geworden. Schon heftig, dieser Cocktail scheint heftig zu sein. Doch was tut frau nicht alles im Dienste des Bloggens. (ich nehm schon mal ein Schlückchen zum Probierne, schmeckt wundervoll, lieber Andy)
Wieder einmal habe ich mich h aufopferungsvoll aufgeopftert im Dneitse des Bloggenss - nun shcaut erst mal hier das Pohto, ich hab shcon mal ein Schülkchen probiert:
Nicht verwackelt - schööön geowrden, nicht wahr? (pssst, das war ja auch vor dem Vresuhcsshclückhcen). Ich porberie gredae das zeiwte Glächsen, da ist immer ncoh was im Cokctial Shakerrrrrr, dbaei hat er (Andy) doch gesagt, das sei für enie Preosn? Ich nheme mal hlediennenhfat ncoh ein Shclcükhcen...
Wie der Ccoktial genau geht, knnöt ihr ja heir bei Andy nahcchsuaen (150 ml Wdoka, 50 ml Garnd Mraneir, 50 ml Kmuqaut Sirop, 3 zreshcnittene Kmuquats,Eis), ich fnide die Mnege für enie Preson einfcah zuuuveil, vor aellm das Eis... und zihee mcih jtezt dezennnnt zrurcük.
Bonne nuit! et *hicks* pardon! Snaté!
P.S. Monsieur meint es sei ein bisschen zu früh... aaber frau knan doch auch mal früher zu Bette gehen, oedr?
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Freitag, 21. Februar 2014
Ein aufopferungsvoller Selbstversuch - Kumquat Martini
Mittwoch, 3. Oktober 2012
Möhren mit Kumquat Chutney oder umgekehrt
Kumquats sind Zwergorangen, die ursprünglich aus Asien stammen, aber mittlerweile auch in unseren Breitengraden wachsen. Sie schmecken sehr intensiv nach Orange, doch auch deutlich saurer Richtung Zitrone. Schon das Zerteilen dieser Früchte ist eine Wonne für alle Fans von Zitrusfrüchten - ich hätte ständig meine Nase auf dem Schneidebrett platt drücken können und diesen göttlichen Geruch in mich aufsaugen können.
Dieses Jahr hat mein Kumquat-Bäumchen mich mit einer reichen Ernte beschert. Einen Teil habe ich eingelegt in Alkohol. Mal sehen, ob so etwas wie eine Art Limoncello bzw. Kumquacello daraus wird. Aus dem anderen Teil habe ich dieses Chutney zubereitet.
Als ich nach einer passenden Würze für mein Möhrengemüse suchte, ist dieser Zufalls-Knaller entstanden: Kumquat-Möhren sind sooo etwas von genial!!! Ich bin davon sooo begeistert, dass ich seitdem mehrmals in der Woche Möhren zubereite, an die ich jeweils einen TL des köstlichen Chutneys gebe. Alle Möhren-Fans und alle Zitrusfrüchte-Fans MÜSSEN das ausprobieren.
Ich nehme für das Chutney:
250 g Kumquat
100 g Zucker (m: Vollrohrzucker)
2 Nelken
2 Kardamomkapseln
1 Tonkabohne
1 TL Szechuan Pfeffer
1 TL Meersalz
etwas Zitronensaft oder Weißweinessig
und los gehts:
Kumquats waschen und klein würfeln (je nach Größe in 6 - 8 Teile), dabei nach Möglichkeit die Kerne entfernen. Kumquats werden mit Schale verzehrt, versucht erst gar nicht, diese zu entfernen.
In einen genügend großen Topf mit dem Zucker geben. In der Zwischenzeit Nelken, die ausgelösten Kardamomsamen, Tonkabohne, Szechuan-Pfeffer und Meersalz fein mörsern (ich bin ungeduldig und gebe erstmal alles in die Moulinette und anschließend für die Feinarbeit in den Mörser). Gewürze mit in den Topf geben und bei leichter Hitze - es soll nur ganz leise blubbern - vor sich hin köcheln lassen, bis alles eingedickt ist (m: ca. 30 min). Mit Zitronensaft oder Essig abschmecken. In Twist-off Gläser füllen.
Mehr Orange geht wohl nicht oder?
Mein Beitrag für Uwes Cookbook of Colors!
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