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Mittwoch, 20. Oktober 2021

Eine Reise ins Saarland und die Villa Fayence

Villa Fayence, Hauptstr. 12, 66798 Wallerfangen (bei Saarlouis), Tel. 06831 96410     

geöffnet: Mittwoch bis Freitag mittags und abends, Samstag abends, Sonntag mittag

 


Wir haben eine Kurzreise in unsere frühere Heimat, ins Saarland, unternommen und haben die Gelegenheit genutzt, eines unserer damaligen Lieblingsrestaurants, die Villa Fayence in Wallerfangen, zu besuchen. 


Wir sitzen im Wintergarten mit Blick in den parkähnlichen Garten mit altem Baumbestand und lassen uns vom Ehepaar Bettler verwöhnen, er in der Küche, sie im Service. Die beiden sind wunderbare Gastgeber und wir fühlen uns wohl und ein bisschen in frühere Zeiten zurückversetzt, als wir noch im Saarland wohnten.

Wir dürfen sowohl à la carte als auch Teile aus dem umfangreichen Menu wählen.

Bitte entschuldigt die Qualität der Fotos, mit zunehmendem Abend wurde es immer schwieriger zu fotografieren (was nicht (nur) am Wein lag 😀)

Gerhard entscheidet sich für

Parfait von Joghurt, Sauerrahm und gebeiztem Lachs im Räucherbuttmantel, Algenkaviarsauce, Apfel-Fenchel-Confit 

Für mich gibt es 


Suppe von Felsenfischen mit Knoblauchcroûtons, geriebenem Käse und Sauce Rouille

Zur Vorspeise haben wir auf Empfehlung von Frau Bettler einen ausgezeichneten biodynamischen Weisswein getrunken:



Es geht weiter mit dem Hauptgericht für Monsieur:

Rinderlendenschnitte mit Pfifferlingen aus hiesiger Region à la crème

Ich wähle den Fischgang aus dem Menu

auf der Haut gebratenes Seewolffilet mit Jakobsmuscheln auf Ratatouille Ravioli und Safran-Pastis Sahne

Dazu musste unbedingt auf Wunsch von Gerhard der Brunello getrunken werden, den er früher immer hier trank:




Als Dessert kamen nur noch Café und Digestif in Frage.

Herr und Frau Bettler sind wunderbare Gastgeber, wir haben einen sehr schönen Abend verbracht und uns in der Villa Fayence ausgesprochen wohl gefühlt.
 


Sonntag, 8. August 2021

Auberge Baechel-Brunn, Merkwiller-Pechelbronn

 Auberge Baechel-Brunn, 3 Route de Soultz, 67250 Merkwiller-Pechelbronn

Tél. +33 3 88 80 78 61

geöffnet von Freitag bis Sonntag, mittags und abends




Im schönen Ambiente wird man bereits beim Betreten der Auberge aufs herzlichste von Madame Limmacher begrüsst. Durch ein kleines Fenster sieht man ihren Mann in der Küche werkeln.

Die Karte ist angenehm klein gehalten, wobei grosser Wert auf die Verwendung saisonaler Produkte gelegt wird.  Es gibt 2 kleinere Menus und 2 grössere zu jeweils 5 bzw. 7 Gängen, letztere jeweils nur tischweise angeboten. Natürlich ist auch eine Auswahl à la carte möglich.

Die Küche grüsst mit:



Gazpacho von grünen Erbsen, Kürbiskern-Krokant und Lachstatar


Gerhard, der sich mit der Auswahl der Vorspeise etwas schwer tut, bekommt ganz einfach einen Teller mit etwas Melone und Schinken serviert, für mich gibt es diesen beeindruckenden Teller:



Grosse Gamba am Spiess, Sushi mit Garnele, Gurke, Melone und Wassermelone-Variation, Minze


Für mich geht es weiter mit einem Zwischengericht:

"Geschichte rund um eine Ratatouille"


Anschliessend wird für Gerhard ein perfekt gebratenes Rinderfilet mit frischen Pfifferlingen und Gnocchi mit Sommertrüffeln serviert, ich wähle



Betronische Lotte mit einer schaumigen Bourride à la Sétoise

Als Dessert gibt es für Monsieur:



Auf der Karte steht: "Meine Version eines Mojito ..." 

es handelt es sich um eine schöne eigene Interpretation des Cocktail Klassikers Mojito von Monsieur Limmacher.

Gut gefallen haben uns die aktuelle Auswahl von offenen, glasweise ausgeschenkten Weinen, 2 Weiss- und 2 Rotweine. Wir haben einen Minervois probiert und einen Sancerre, wobei uns letzterer am besten geschmeckt hat. Für Flaschenweine besteht auch die Option, in dem sehr gut bestückten Weinkeller seine Wunschweine selbst auszusuchen.





Sonntag, 24. November 2019

L'Apogée, Hegeny

L'Apogée, Route de Haguenau, 67360 Hegeney
Tel. 03 88 09 32 28



Jean-Francois Bangratz, gebürtig aus der Nähe von Mutzig, hat im Februar 2019 das ehemalige Restaurant Belle Vue in Hegeney übernommen und ihm den vielversprechenden Namen l'Apogée gegeben.

Wir waren heute an einem gut besuchten Sonntagmittag dort und waren bereits auf lange Wartezeiten eingestellt.... Doch dies hat sich glücklicherweise nicht bestätigt. Der Service hatte alles im Griff, war sehr zuvorkommend und aufmerksam. Wir haben uns für das Gourmet Menu zu 37 € entschieden - der Preis mehr als gerechtfertigt.




Royal de Foie Gras für Monsieur:




und Tataki vom Thunfisch mit schwarzen Rettich für mich:




anschliessend Confit vom gefüllten Kalb mit Kartoffelmousseline von Joel Robuchon (wenn Monsieur ehrlich ist, gibt er zu, dass das Kartoffelpuree nach Robuchon für ihn der Hauptgrund war, das Menu zu wählen: 2 Drittel Kartoffeln - 1 Drittel Butter - wer wird da nicht schwach?)




Doch auch ich bin sehr zufrieden mit meinem Hauptgericht: Saibling, schwarzer Reis und Dashi Bouillon



Zum Dessert werden wir mit einem Klassiker verwöhnt - herrlich, das wieder auf den Speisekarten zu finden: Poire Belle Hélène - pochierte Birne mit Vanilleeis und Gewürz-Meringue in warmer Schokoladensauce:




bzw. eine Variation von Snickers mit Nougateis und Schokolade



Wir sind begeistert vom neuen L'Apogée und beschliessen, dort baldmöglichst einen Wiederholungsbesuch zu machen.














Samstag, 1. September 2018

Restaurant à l'Agneau, Beinheim

Restaurant à l'Agneau, 26, rue Principale, 67930 Beinheim, Tél: 03 88 86 47 25
Ruhetage: Montag und Dienstag

Beinheim liegt ca. 25 min von Wissembourg entfernt, ca. 3 km von Roppenheim (das sich dann für den Besuch des Style Outlet Centers anbietet) bzw. auch bis nach Iffezheim oder Baden-Baden ist es nicht weit. So wird dieses angenehme Restaurant - wie so oft in unserer Region - von Gästen beidseits des Rheins besucht und man hört ein buntes Gemisch aus elsässisch, deutsch und französisch.



Wir haben Glück - es ist ein warmer, trockener Tag und so sitzen wir im schönen Innenhof.

Als Vorspeise für mich knusprige in Knoblauch gebratene Froschschenkel:



und für Gerhard Carpaccio vom Tunfisch mit schwarzen Oliven und getrockneten Tomaten




danach wählt er dann eines seiner Standard-Lieblings-Gerichte:

Kalbsnierchen mit blättrig geschnittenen Champignons und knusprigem Speck, dazu hausgemachte Spaetzle.



Das Gericht meiner Wahl ist aiglefin - Schellfisch - auf Zucchinischeiben serviert (der Sauce wäre es sicher gut bekommen, wenn man sie etwas stärker einreduziert hätte)



Als Dessert dann diese Köstlichkeit:

gebackene Apfeltarte (allerdings ohne Teig) mit einer knusprigen Mandelkruste, dazu Vanilleeis



Dazu getrunken haben wir einen Pinot Noir von Gustave Lorentz aus Bergheim, der uns ausgezeichnet geschmeckt hat.

Fazit: Ein angenehmes Restaurant mit einem aufmerksamen, freundlichen Service - wir kommen gerne wieder.

Montag, 13. August 2018

Essen bei Douce Steiner, Hotel Restaurant Hirschen, Sulzburg

Hotel Restaurant Hirschen, Hauptstr. 69, 79295 Sulzburg
Tel. 07634 8208
Ruhetag: Sonntagabend bis Dienstag
Betriebsferien: 6. bis 28. August 2018, 4. bis 26. Februar 2019

Wir haben letzte Woche ein verlängertes Wochenende im Markgräfler Land verbracht und dabei auch in dem weithin bekannten Restaurant von Douce Steiner gegessen.

Essen bei Douce Steiner - das ist Zwei-Sterne-Küche auf höchstem Niveau. 



Der erste Gruss aus der Küche:
Essenz von Roter Bete, hauchdünne Scheibe von der sanft geräucherten Entenbrust, Rote Bete Chip




Die Küche grüsst zum zweiten Mal:
Rillette und Scheiben vom Wolfsbarsch, Fencheljus und kleiner Salat vom hauchdünn geschnittenen Fenchel




Für Monsieur geht es weiter mit einer unserer Lieblingsvorspeisen - auch hier ist die Nachbarschaft zum Elsass unverkennbar:

Froschschenkel in einer fein abgeschmeckten Butter von jungem Knoblauch 








Tranche vom schottischen Lachs und Imperial Kaviar auf einer kalten Jus von Gurken und Dill, Sauerrahm, Kartoffelschaum, Sauerklee für mich


an dieser Stelle sollte jetzt das Foto kommen, doch ich war zu gebannt und begeistert von den Genüssen auf meinem Teller - man möge es mir nachsehen, das Foto habe ich vergessen

Und weil mich eine weitere Vorspeise anlacht und ich mich nicht entscheiden kann, muss noch eine zweite Vorspeise her:



Delice von der Coeur de Boeuf Tomate mit Burrata und Basilikum, Ligurische Oliven, gebackene Zucchiniblüte, Auberginencreme


diesmal mit Foto
Monsieur wählt als Hauptgericht





Elsässer Taube aus dem Steintopf mit schwarzen Trüffeln
Jus von Artischocken, Artischockenböden und -püree, Pommes Alumettes



Madame vergnügt sich mit:
Kabeljau, Petoncles und Garnele auf einer Jus von
Zitrone und Passionsfrucht, kleine Kräuterravioli, Salicornes





Auf Dessert verzichten beide, auch wenn sich einiges Verführerisches auf der vorgelegten Karte befindet, wie z.B. der extrem heissen Witterung angepasst:


Ein erfrischendes Dessert von
Aprikosen, weißer Pfirsich mit Rose, Mohn, Verveine

„Cuvée Douce“ mit Beeren, Holunderblüte und Estragon


Wir haben dazu auf Empfehlung einen Grauburgunder 2017 von Rainer Schlumberger aus Laufen getrunken, der uns sehr gut gefallen hat uns beim nächsten Besuch wieder gekostet werden muss....


Fazit: Es war ein wunderbares Erlebnis, bei Douce Steiner Gast sein zu dürfen. Schon der Empfang durch die Restaurantleiterin Cathérine, die uns an unseren sehr geschmackvoll gedeckten Tisch führte, erzeugt ein Wohlbehagen. Man fühlt sich als Gast herzlich aufgenommen. Beeindruckend auch die Weinkarte, natürlich viele regionale Weiss- und Rotweine, doch auch aus anderen Anbaugebieten gab es das eine oder andere Fläschchen, das mich interessiert hätte. Die Qualität der angebotenen Produkte überzeugte die Garpunkte sind perfekt getroffen und es wird gekonnt mit Aromen kombiniert und gespielt.

Noch ein Wort zum Schluss: Ihr wisst, ich schreibe selten über Preise in den von uns besuchten Restaurants und jeder, der sich ab und zu ein gastronomisches Erlebnis in einem Sterne-Restaurant gönnt, weiss sicher, was das kostet. Bei Douce Steiner reden wir von einer 2-Sterne Gastronomie und dafür waren sowohl Speise-, als auch Getränkekarte extrem fair kalkuliert.


Liebe Familie Steiner, liebe Cathérine, wir kommen sobald als möglich wieder zu Ihnen, bei vielleicht nicht ganz so heissen Temperaturen und dann probieren wir auch eines der Desserts.

Montag, 6. August 2018

Franz Keller, schwarzer Adler, Oberbergen-Vogtsburg

Franz Keller, Schwarzer Adler, Oberbergen

Badbergstrasse 23 (Stammhaus)

Badbergstrasse 44 (Weingut)
D-79235 Vogtsburg-Oberbergen
Kaiserstuhl Baden
Tel.: 0 049 (0) 7662 93 30-0
Restaurant von Freitagabend bis Dienstagmittag und -abend geöffnet
Ruhetage: Mittwoch und Donnerstag
geschlossen: 21. bis 24. Dezember 2018
Betriebsferien: 20. Januar ab nachmittags bis 21. Februar 2019

Eine feine, klassische badisch-französische Küche, irgendwie fühlen wir uns wie im Elsass, dazu trägt auch sicherlich bei, dass ein grosser Teil der im Service beschäftigten Mitarbeiter Franzosen sind und mit diesem herrlich französischen Akzent deutsch bzw. elsässisch sprechen.


Der Michelin zeichnet den Schwarzen Adler mit einem Stern aus, meiner Meinung nach ist das (mindestens!) voll berechtigt. Jeder einzelne Gang war ein Erlebnis, vom aufmerksamen Service locker und auf professionelle Art (im positivsten Sinne!) serviert.


Amuse Bouche:


butterzarter Würfel vom Schweinbauch auf Chorizo-Creme mit zweierlei Bohnen




Gerhard: Gänseleber mit Apfelchutney Portweingelée und hausgemachter Brioche



ich: Carpaccio von Lachs und Langostinos
mit Olivenöl-Trüffel-Marinade und französischem „Prunier“-Caviar



die zweite Vorspeise überzeugte uns Beide:


Im Eischnee pochiertes Eigelb mit sautierten Pfifferlingen & australischem Wintertrüffel



danach haben wir sogar beim Hauptgericht ausnahmsweise den gleichen Geschmack und entscheiden uns für einen Klassiker aus der französischen Küchen, diesmal nicht mit Rinderfilet, sondern zubereitet mit Kalb: 

Filet „Rossini“ vom Kaiserstühler Kalb
mit einer Sauce von schwarzen Périgord-Trüffeln Blattspinat und Dauphines-Kartoffeln


Das Dessert bestand mal wieder leider nur aus Espresso und Digestif.

Wir haben uns rundum wohl gefühlt und waren von dem netten Service, den kommunikativen Gästen auf der Terrasse und natürlich dem köstlichen Essen sehr angetan - da muss ich wieder hin!





Samstag, 2. Juni 2018

Beutetour: Ferme Fitterer und Restaurant à la rose

Wir waren mal wieder bei einer unserer Lieblingsbeschäftigungen für Samstagvormittag: Ein Freund empfahl uns die Ferme Fitterer in Munchhausen in der Nähe von Mothern bzw. Lauterbourg und so machten wir uns heute auf und gingen mit zwei grossen Einkaufskörben ausgestattet auf Beutetour.

(Foto Ferme Fitterer)

Die Ferme Bio Fitterer liegt in der Nähe von Seltz, etwas ausserhalb von Munchhausen. Der Hofverkauf ist Mittwoch und Freitag nachmittags sowie Samstagvormittag geöffnet. 


(Foto Ferme Fitterer)
Wir haben heute etwas vom köstlichen Käse gekauft, wunderbar duftende aromatische Erdbeeren, herrlich saftiges Dinkelbrot aus Hatten von Hélène Faust und diverse Gemüse und Salate - natürlich die extra frischen Eier von den glücklichen Hühnern, die wir bereits bei der Anfahrt in einem riesigen Gelände pickend gesehen haben, diese mussten auch noch mit in den Beute-Korb.

Bei der Anfahrt haben wir uns vorab noch kurz das kleine Dorf Munchhausen angeschaut und dabei im Vorbeifahren ein hübsches kleines Restaurant entdeckt. Wir entschliessen uns spontan, dort später zum Mittagessen einzukehren.



Restaurant à la Rose, Ruhetag Montag und Dienstag, Mittwoch bis Donnerstag mittags und abends sowie Samstag und Sonntag durchgehend warme Küche

35, Rue du Rhin, 67470 Munchhausen, Tel. 03 88 86 51 86

Es handelt sich um einen einfachen französischen Gasthof, wie man ihn so häufig in den Dörfern findet. Eine ehrliche, gut gemachte Küche mit den Spezialitäten, die zum Elsass gehören wie Schnecken in Kräuterbutter, Gänseleber oder der Salade Gourmande. Gerhard probiert die Consommé mit Markklöschen und knusprigen Brotscheiben, eine sehr fein und kräftig abgeschmeckte Suppe, die, so wie alles hier, hausgemacht ist.


Ich lasse mir die knusprig gebratenen Froschschenkel mit Knoblauch (Memo für nächstes Mal: mit weniger Knoblauch bestellen) und Petersilie schmecken. Das dazu gereichte Brot hat mich allerdings weniger begeistert.... das können andere französische Bäcker besser.


Unter den Hauptgerichten gibt es ebenfalls eine schöne Auswahl an klassischen elsässischen Gerichten wie z.B. die Königin-Pastetchen, Kalbsnierchen als Tagesempfehlung, eine offensichtlich sehr gute Matelotte, die mich vom Nachbartisch anlacht (bestelle ich beim nächsten Mal). Ich wähle den in Mandeln gebratenen Zander und Gerhard ein Cordon Bleu - fürs Foto war es zu spät....

Getrunken haben wir einen Pinot Noir der Caves de Ribeauvillé, der uns gut gefallen hat.

Fazit: Eine schöne Atmosphäre bei sommerlichem Wetter auf der Terrasse, ein aufmerksamer, freundlicher Service - merci Madame Lehmann! Wir kommen gerne wieder.





Freitag, 16. März 2018

Rückreise Wien, wieder über Aying und Besuch bei den Hermannsdorfer Landwerkstätten

Nach diesen wunderschönen Tagen mit Yannick und Caro in Wien sind wir wieder auf der Rückreise im Brauereigasthof in Aying abgestiegen, wie auch schon bei der Anreise. Das ist einfach für uns praktisch - aber auch irgendwie nach Hause kommen, weil uns da alles vertraut ist und wir unser Lieblingszimmer im Herrenhaus haben. Wir müssen auch beim Frühstücknichts mehr erklären, weil man unsere Gewohnheiten kennt - einfach nur schön!

Eine immer bei uns sehr beliebte Anlaufstelle sind die Herrmannsdorfer Landwerkstätten, wo wir uns mit den dort hergestellten Köstlichkeiten für zu Hause versorgen. Ich habe schon häufiger darüber erzählt und eine Tour nach Aying geht bei uns nur mit Kühltasche, damit sich Monsieur mit den Wurst- und Fleischwaren und ich mit den herrlichen Käsen für zu Hause verwöhnen können.

Ein Novum für dieses Mal war auch der Besuch des direkt auf dem Gelände gelegenen Herrmannsdorfer Schweinsbräu, im Sommer natürlich mit Biergarten, aber dafür war es noch viel zu kalt. Aber auch das Interieur ist sehr ansprechend:




Eigentlich wollte Gerhard nur "Sein-Wie-Immer" bestellen, nämlich Krustenbraten, ich bestellte mir die hier hergestellte Schweinsbratwurst mit Kartoffelsalat. Während wir dann unser Bier tranken und auf unser Essen warteten, schweifte mein Blick zum Nachbartisch...  ein Zeichen zum aufmerksamen Kellner: Bitte für uns auch  vorweg solch eine "kleine" Platte des köstlichen Schinkens, Butter, hausgebackenes Landbrot... jaaaaaa!!!



Die bayerische Seele von Monsieur jubilierte:



Krustenbraten mit einer knusprigen Kruste, einem Kartoffel- und einem Semmelknödel - er war beglückt.



Für mich die Bratwurst auf Kartoffelsalat - und dazu dann das hier gebraute "Schweinsbräu"

Nun warten wir auf die Biergartensaison und dass es bei uns passt: dann müssen wir wieder dahin (vielleicht finde ich dann auch etwas fischiges auf der Karte, weil ich doch nicht so der Karnivore bin...). Aber egal wie, ich gehe da immer gerne hin, notfalls knuspere ich an dem köstlichen Brot.