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Montag, 24. Februar 2014

Kalbskotelette mit Morcheln und eine Weinempfehlung

Geht euch das auch so? Immer wenn ich in einem von mir geschätzten Blog eine Empfehlung lese, sei es für ein Buch, eine Musik oder ein bestimmtes Lebensmittel oder Restaurant setzt bei mir der Pawlowsche Reflex ein. Haben will! Ganz besonders schlimm ist es, wenn es sich bei dem Blog auch noch um einen von mir ganz besonders geschätzten Blog handelt und wenn es sich bei dem beschriebenen Produkt dann noch um Wein handelt, bin ich restlos verloren. Dann heisst es sogar Haben MUSS!

Robert hat an einer Veranstaltung teilgenommen, bei der es die Weine des renommierten Winzers Hans Schwarz aus dem Burgenland zu verkosten gab. Über diese offensichtlich wunderbare Veranstaltung könnt ihr hier bei ihm nachlesen. Was österreichische Weine betrifft, muss ich ohnehin noch eine kleine Bildungslücke schliessen, daher eilte ich sofort zur sehr informativen Homepage des Winzers, MIT Online-Shop natürlich. Gleich bestellt, prompt geliefert und nun beginne ich mich durchzuprobieren. Robert meint, sein Favorit sei der Schwarz Rot 2011, gut, damit starte ich dann auch heute. Lieber Robert, ich kenne zwar die anderen Sorten noch nicht, aber ich glaube, dass ich dank deiner Empfehlung schon mal beim besten Fläschchen begonnen habe.



Seht es mir bitte nach, ich musste die Rückseite fotografieren, die Vorderseite gibt keine Infos her und war zu dunkel ;-)

Zu essen gab es dazu selbstverständlich auch etwas - doch diesmal nur mit Foto und ohne Rezept, Kalbskotelettes könnt ihr ja braten und im Backofen nachziehen lassen. Dazu frische Morcheln (bei mir aus dem Tiefkühler, die neue Saison beginnt bald und die Reste mussten noch weg), in Butter und Schalotten gebraten, mit Portwein abgelöscht und das wars. Wir hatten Spinat für mich und für die Messieurs Schwarzwurzeln und selbstgemachte Pommes Frites dazu.



Kommentare:

  1. Am Wochenende hab ich auch meine erste, eigene Flasche geöffnet und war von dem Wein immer noch angetan. Das ist nicht selbstverständlich. An grossen Degustationsrunden kommt man manchmal in eine Euphorie, die dann zuhause nicht mehr nachvollzogen werden kann.
    Wie frierst Du die Morcheln ein ? einfach so, ohne Vorbehandlung ?

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  2. Lieber Robert, an Wein-Degustationen nehme ich aus eben diesen von dir genannten Gründen nicht mehr teil. Ich bestelle mir die Weine, die mich interessieren, nach Hause, meistens auch zweifach, um sie zu unterschiedlichem Essen zu degustieren und entscheide erst dann, ob das ein Wein für mich ist.

    Die Morcheln säubere ich mit einem Pinsel und friere sie roh auf einem Tablett vor. So kann ich sie später aus einer Gefrierdose portionsweise entnehmen und noch gefroren in die Pfanne geben.

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    1. praktisch, werd ich heuer auch so machen. Danke.

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  3. Ich habe den Schwarz Rot schon mehrfach in verschiedenen Jg probieren dürfen und war jedesmal restlos überzeugt. Ich sag: Eine gute Wahl! :-)
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy
    PS. Aber vorher vielleicht bloss einen halben Martini ;-)

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    1. Lieber Andy, gar keinen Martini, mein Martini-Kontigent ist aus dir wohlbekannten Gründen für dieses Jahr ausgeschöpft ;-)

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  4. Bei Weinen ist mein Habenwollenreflex zum Glück nicht ganz so stark ausgeprägt. ;-) Aber das Kalbskotelett lacht mich doch sehr an!
    Liebe Grüße,
    Eva

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    1. Liebe Eva, dann hast du wirklich Glück, erstens sind die Kotelelettes doch etwas preiswerter als der Wein und zweitens nehmen sie auch weniger Platz weg ;-)

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  5. Weine sind ja nun so gar nicht meine Baustelle, aber wir fahren morgen ins Burgenland für ein paar Tage Urlaub und da werde ich dem Turbohausmann wohl diesen Winzer nennen müssen. :)

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    1. Liebe Susi, hoffentlich komme ich noch rechtzeitig mit meinen Wünschen für einen schönen Urlaub und du liest dies noch. Ich bin gespannt, wie deinem Mann die Weine schmecken.

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  6. Morchelsaison, meine Lieblingszeit ! Ich habe letztens ein paar Weinanbaugebiete in Australien besucht. Die Weine waren gar nicht so schlecht, es gab allerdings immer nur Käse dazu. Schon wäre ein solch herrliches Gericht gewesen.

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    1. Ich kenne schon alleine in Frankreich längst nicht alleine Weine, die mich interessieren, geschweige denn in Europa. Bis ich dann irgendwann mal dazu kommen sollte, mich den australischen Weinen anzunähern, wird es noch ein Weilchen dauern ;-)

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  7. Huch, dachte ich, wo hat sie nur die frischen Morcheln her. Klar aus dem Tiefkühler. Mein Morchelmann, wird schon ganz unruhig, weil es doch bald wirklichg die Neue Ernte gibt.
    Morchelmann? Da wohnt so ein netter, etwas sehr älterer Herr in meiner Nachbarschaft, der die Plätze kennt unjd nicht verrät. Aber er bringt mir regelmäßig im Frühjahr das ein oder andere Körbchen. Das ist eine Freude!

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    1. Um einen solchen Morchelmann beneide ich dich, lieber Toettchen, ich habe zwar auch einen Morchelmann, aber der fährt morgens nach Strasbourg auf den Grossmarkt und verkauft sie mir dann ;-)

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  8. Das Kotelett würd ich gerne essen. Und auch den Wein gerne trinken - aber ich hab mal eben auf die Preisliste geguggt - uiuiui. 45 Euro die Flasche?

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    1. Lieber Deifi, das ist ja auch ein Sonntagswein und nicht für alle Tage ;-)

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    2. Wenn Du mir jetzt auch noch erzählt hättest, dass Du Dir alle Tage so ein Tröpfchen gönnst - dann wär ich echt vom Glauben abgefallen ;-) Ist trotzdem nicht meine Preisklasse - auch nicht als Sonntagswein, pardon. Da hab ich schon zu viele schlechte Erfahrungen mit teuren Weinen gemacht. Aber ich nix verteufeln ;-) : wenn er es Dir wert ist - warum nicht?

      LG
      Da Deifi

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    3. Auch nicht alle Sonntage ;-) Aber dieser Wein war es mir wert.

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  9. Sieht super aus - und es geht doch nix über eine zuverlässig gute Weinempfehlung :)

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    1. Genau das, liebe Katha, das Bloggen hat sich nicht nur auf mein Bücherregal, das immer mehr Kochbuch-Zuwachs bekommt ausgewirkt, sondern auch auf meinen Weinkeller ;-)

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