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Freitag, 27. November 2020

Erbseneintopf mit Eisbein

 Erbseneintopf mit Eisbein


Wir sind mal wieder mit unserer Rettungstruppe unterwegs. Diesmal wollen wir Suppen und Eintöpfe vor der Fertigfutter- und Dosen-Industrie retten. 

Habt ihr euch schon mal umgeschaut in einem Supermarkt-Regal, wieviel Fertiggerichte es gibt? Wieviel unzählige Dosen und Tüten mit Suppen und Eintöpfen?




Ich will euch heute zeigen, wie unkompliziert sich ein Erbseneintopf zubereiten lässt. Natürlich geht es ungleich schneller, wenn man einen Dosenöffner zur Hand nimmt, den gesamten ziemlich übel riechenden Inhalt in einen Topf schüttet, erhitzt und dann serviert. Aber wollt ihr diese Lebensmittel-Chemie wirklich essen???

Macht es doch einfach selbst und mit einfach meine ich auch einfach. Mit dem entsprechenden Zeit-Management kocht sich dieser Eintopf von fast alleine. Ihr braucht nur über Nacht die Erbsen einzuweichen, der Rest wird am nächsten Tag erledigt und kocht sich fast von alleine. Und das Beste daran ist: Reste lassen sich wunderbar einfrieren. Wir haben von dieser Menge immer einen Wintervorrat im Tiefkühler



ich nehme (für 8 - 10 Portionen)


500 g getrocknete, halbe grüne Erbsen
2 Zwiebeln
2 große Möhren
1 dicke Stange Lauch
1/4 Knolle Sellerie
1 Petersilienwurzel (falls vorhanden)
4 mittelgroße Kartoffeln (am besten mehligkochende)
2 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
4 Nelken, 4 Pimentkörner, 4 Wacholderbeeren
200 g gewürfelter Räucherspeck
2 EL Öl
Salz, Pfeffer
3 Scheiben Eisbein (od. 2 kleine)
4 Wiener, Frankfurter oder Montbéliard, ganz wonach einem der Sinn steht (für Saarländer muss da natürlich noch Lyoner rein.)

und los gehts:

Zwiebel, Möhren, Lauch, Sellerie und Kartoffeln putzen bzw. schälen und klein würfeln, in dem Öl andünsten. Knoblauch schälen, ebenfalls würfeln und mit den Räucherspeck-Würfeln dazu geben und weiter dünsten. Die Trockenerbsen dazu. Das Eisbein in den Topf geben und mit Wasser aufgiessen bis alles gut bedeckt ist. Nelken, Piment, Wacholder und Lorbeerblatt in einen Teebeutel geben, oben zubinden und in den Suppentopf dazu.

So, und nun geduldig auf leiser Flamme köcheln lassen, so lange, bis das Eisbein weich ist (nach 1 1/2 bis 2 Stunden, es sollte sich dann leicht mit den Fingern zerpflücken lassen, ansonsten noch ein bisschen weiter kochen). Das nehmen wir dann raus, das Gewürzsäckchen auch, und lassen den Eintopf trotzdem weiter köcheln, so lange, bis die Erbsen ein wenig zerfallen und Wurzelgemüse und Kartoffeln sich wunderbar mit dem Ganzen verbinden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vom Eisbein den Fettrand entfernen, die mageren Stücke zurück in den Topf geben, die Würste in Scheiben schneiden und ebenfalls mit in dem Eintopf erwärmen.

Erbseneintopf schmeckt am besten aufgewärmt am nächsten Tag, wird allerdings dann auch von der Konsistenz her etwas dicker. Einfach etwas Wasser oder Fond zufügen und nachwürzen.


Schaut auch mal bei meinen Mitretterinnen und Mitrettern vorbei, was es da an Köstlichkeiten gibt:

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Sonntag, 22. November 2020

Auberge Baechel-Brunn, Merkwiller-Baechelbrunn - Service Traiteur

 Heute ist unser Hochzeitstag - eigentlich wären wir hier (klick)







Den Umständen entsprechend haben wir es uns nun zu Hause gemütlich gemacht und haben kochen lassen. Die Auberge Baechelbrunn in Merkwiller hat für uns gekocht. Hier wird an den Wochenenden ein wunderbarer Service angeboten. Es gibt von Freitag bis Sonntag jeweils ein 3-gängiges Menu, gerne kann man sich vom Chef auch dazu passende Weine aus dem excellenten Weinkeller empfehlen lassen. Vorbestellung des Menus ist natürlich unerlässlich, abgeholt werden darf dann am jeweiligen Tag, wie z.B. bei uns für heute Mittag zwischen 10 und 11 Uhr.

Wir trinken zum Auftakt ein Glas Champagner Pierre Gerbais rosé und öffnen zur Vorspeise die Empfehlung von Monsieur Limmacher:



Clos Saint Landelin 2015 von Thomas Muré

Monsieur startet mit



Foie Gras de Canard 
Français, Choucroute Caramelisée, Gel Grany Smith

Entenleberterrine, Sauerkraut karamelisiert, Grany Smith Gelee


und für Madame




Maki de Saumon Fumé Label Rouge d'Ecosse,  Avocats, Mousse aux Citrons

Lachs-Maki Label Rouge, Avocado, Zitronencreme

Bitte entschuldigt das etwas derangierte Foto - der Teller verrutschte beim Transport - ursprünglich war er schöner angerichtet.....


es geht weiter - für beide:



Paupiette de Veau Farcie aux Champignons du Moment, Gnocchis de Potiron, Choux Vert à la Paysanne,  Jus de Braisage

Kalbsröllchen mit Pilzen gefüllt, Kürbis-Gnocchi, Wirsing mit Speck, Bratenfond

Dazu getrunken haben wir einen meiner Lieblings-Rotweine aus dem Piemont:


Das Dessert für Monsieur:



Baba au Rhum, Ananas Poelé, Crème Fouetté à la Tonka, Sorbet Bibeleskaes

Baba au Rhum, Ananas-Kompott, Schlagsahne mit Tonkabohne, Bibeleskaes-Sorbet


und für mich: Brie de Meaux farci aux Gorgonzola et noix, Chutney aux Figues



Zum Abschluss gönnen wir uns einen wunderbaren Digestif von der Stählemühle (Schlehe/Zwetschge), leider den unwiderruflich letzten Tropfen aus dieser Flasche - schade, dass dieser begnadete Brenner nicht mehr herstellt.

Es war ein sehr gelungenes Essen, ohne dass
man allzu lange in der Küche stehen musste oder allzu viel Geschirr übrig blieb - da merkt man, dass sich jemand richtig Gedanken gemacht hat. Mit der Anleitung lässt sich alles stressfrei auf den Teller bringen.

Un grand MERCI à la Famille Limmacher!