Follow by Email

Samstag, 22. September 2018

Viktoria's Tomatensalat mit Wassermelone

Werbung ist wichtig - auch, und gerade in der Gastronomie! Ich weiss! Doch es gibt Adressen, da muss man egoistisch sein, die behält man lieber für sich. So, wie ich das Spielweg. Das ist MEIN Hotel!! Wenn ich mich mal zurückziehen möchte, gehe ich ins Hotel Spielweg im schönen Münstertal im Schwarzwald. Nun habe ich schon fast zu viel gesagt. Aber vielleicht schreckt euch das ab: Dort gibt es kaum Handy-Empfang und das Internet ist extrem langsam, also, am besten gar nicht nutzen. Manchmal empfehle ich es an Freunde, aber wirklich nur manchmal. Werbung dürfen andere für das Spielweg machen, die können das auch besser als ich, lest doch mal hier (klick) und hier (klick).

Doch nun muss ich meine Zurückhaltung aufgeben, denn dieser Salat von Viktoria Fuchs, den ich bei meinem letzten Aufenthalt dort gegessen habe, ist zu grandios, als dass ich ihn euch vorenthalten könnte. Sie hat ihn bereits in einigen unterschiedlichen Varianten zubereitet - ich durfte ihn mit der hausgemachten Wildbratwurst und Oktopus probieren. Wird er dann auch noch mit dem umwerfenden Lächeln und der überwältigenden Herzlichkeit von ihrer Schwester Kristin Fuchs serviert, dann fehlen mir die Worte und ich kann einfach nur noch geniessen. Ihr könnt diesen Salat ganz leicht nachbasteln, dazu müsst ihr nicht unbedingt den weiten Weg zur Familie Fuchs ins Münstertal auf euch nehmen (und falls es mir doch nicht gelungen sein sollte, euch dies auszureden, habt ihr eine grandiose Entscheidung getroffen!) 😀😊😊



Viktorias Tomatensalat mit Wassermelone, Merguez und Oktopus (von mir leicht abgewandelt)

ich nehme (für 4 Personen):

  • 9 Tomaten, verschiedene Sorten und Grössen (z.B. gelbe, grüne, Ochsenherztomaten, verschiedene Kirschtomaten)
  • Zucker
  • Olivenöl
  • Apfelessig
  • Zitronensaft
  • Basilikum
  • 1 Stück Wassermelone
  • Salz
  • 3 - 4 Merguez
  • 2 - 3 Oktopus-Schwänze
Die Tomaten in verschieden grosse Ecken und Scheiben schneiden. Einige Scheiben der Ochsenherztomate zur Seite legen. Den Rest in einer Schüssel mit wenig Salz und Zuckersowie OlivenölApfelessig und einem Spritzer Zitronensaft würzen. Ein paar Blätter Basilikum in feine Streifen schneiden und dazugeben. Alles vorsichtig vermischen.
Die Wassermelone in grobe Würfel schneiden und den Tomaten beigeben.
Pro Person 1 Merguez anbraten, ebenso einen kleinen Oktopus-Schwanz. Kurz vorm Servieren in Stücke schneiden, auf dem Salat anrichten, mit frischen Kräutern, vor allem Minze und Basilikum, und evtl. Blüten garnieren und servieren.
Voilà!




Samstag, 15. September 2018

Gegrillte Entenbrust à l'orange

Entenbrust, gegrillt, mit einem wunderbaren Rub, einer phantastischen Glasur und eine gigantischen Sauce aus dem Buch "Ja, ich grill"



Man sieht es auf dem Foto schon ein wenig - ein bisschen habe ich mich in der Garzeit vertan bzw. diese überschritten. Ich hatte die Kerntemperatur von 68 Grad gewählt, da ich bei Geflügel immer sehr vorsichtig bin. Doch beim nächsten Mal werde ich bei 65 Grad Kerntemperatur braten.

Auch wenn es nicht ganz perfekt war wegen des Garzustandes MUSS dieses Rezept veröffentlicht werden, denn sowohl Rub, als auch Glasur und Sauce waren grandios und müssen wiederholt werden.

Serviert dazu habe ich ein klassisches Kartoffelgratin und ein Fenchel-Karotten-Gemüse - einfach nur gedünstet.

ich nehme für 4 Personen:

4 Entenbrustfilets

Rub:
1 EL schwarze Pfefferkörner
2 TL Koriandersamen
1 TL gemahlene Vanille
1 EL brauner Zucker
1 TL Salz
1 TL abgeriebene Schale einer Bio-Orange

Glasur:
4 EL Ahornsirup
1 EL brauner Zucker
1 TL Knoblauchgranulat
1 TL Salz
2 EL helle Sojasauce
5 EL Orangenlikör

Orangensauce:
2 Orangen
1 TL Salz
1 Msp. Piment d'Espelette
1 EL brauner Zucker
Blätter von eine Stängel Thymian
etwas Rapsöl

und los gehts:

Die Zutaten für den Rub mörsern (moi: Moulinette) und beiseite stellen.

Entenbrustfilets auf der Hautseite rautenförmig mit einem scharfen Messer einschneiden, Achtung! dabei nicht ins Fleisch schneiden! Gründlich den Rub einmassieren und mind. 30 min einziehen lassen.

Für die Glasur:

Alle Zutaten gründlich mischen.

Für die Orangensauce:

Die Orangen filetieren, dabei den Saft auffangen und alles in einen Topf geben, alle übrigen Gewürze zugeben und kurz aufkochen lassen. Abschmecken und zur Seite stellen.

Den Grill auf 200 Grad direkte und indirekte Hitze vorheizen. 

Entenbrustfilets direkt auf der Hautseite 3 Minuten grillen, dann wenden und auf der Fleischseite 3 Minuten braten. Anschliessend in die indirekte Zone legen, von beiden Seiten mit der Glasur bestreichen und weitere 10 Minuten bei geschlossenem Grilldeckel garziehen lassen. Diesen Vorgang ein- bis zweimal wiederholen. Bitte die Kerntemperatur von 65 Grad nicht überschreiten.




Samstag, 1. September 2018

Restaurant à l'Agneau, Beinheim

Restaurant à l'Agneau, 26, rue Principale, 67930 Beinheim, Tél: 03 88 86 47 25
Ruhetage: Montag und Dienstag

Beinheim liegt ca. 25 min von Wissembourg entfernt, ca. 3 km von Roppenheim (das sich dann für den Besuch des Style Outlet Centers anbietet) bzw. auch bis nach Iffezheim oder Baden-Baden ist es nicht weit. So wird dieses angenehme Restaurant - wie so oft in unserer Region - von Gästen beidseits des Rheins besucht und man hört ein buntes Gemisch aus elsässisch, deutsch und französisch.



Wir haben Glück - es ist ein warmer, trockener Tag und so sitzen wir im schönen Innenhof.

Als Vorspeise für mich knusprige in Knoblauch gebratene Froschschenkel:



und für Gerhard Carpaccio vom Tunfisch mit schwarzen Oliven und getrockneten Tomaten




danach wählt er dann eines seiner Standard-Lieblings-Gerichte:

Kalbsnierchen mit blättrig geschnittenen Champignons und knusprigem Speck, dazu hausgemachte Spaetzle.



Das Gericht meiner Wahl ist aiglefin - Schellfisch - auf Zucchinischeiben serviert (der Sauce wäre es sicher gut bekommen, wenn man sie etwas stärker einreduziert hätte)



Als Dessert dann diese Köstlichkeit:

gebackene Apfeltarte (allerdings ohne Teig) mit einer knusprigen Mandelkruste, dazu Vanilleeis



Dazu getrunken haben wir einen Pinot Noir von Gustave Lorentz aus Bergheim, der uns ausgezeichnet geschmeckt hat.

Fazit: Ein angenehmes Restaurant mit einem aufmerksamen, freundlichen Service - wir kommen gerne wieder.