Follow by Email

Freitag, 19. Juli 2013

Fortsetzung des Grill-Abends: BBQ-Sauce


Gestern habe ich diesen Dry-Rub zu Geflügel: klick hier vorgestellt. Dazu gab es noch eine köstlich schmeckende BBQ-Sauce, die ich ebenfalls in der Juni Ausgabe der Essen & Trinken entdeckt hatte. Wir haben das Fleisch darin nicht mariniert, sondern haben sie einfach zu den fertig gegrillten Geflügel-Spiessen auf den Teller gegeben. Die Sauce hat einen interessanten Geschmack durch das verwendete Rauchsalz und durch den Cassis-Saft, den ich zum Kochen verwendet habe. Normalerweise sind die Rezepte von E & T so ausbalanciert, dass ich sie eins zu eins übernehmen kann. Diesmal war das nicht so und die BBQ-Sauce war einfach nur nichtssagend, da hat das gewisse Etwas gefehlt, was sie zu einem geschmacklichen Highlight macht. Da kann man immer nur wieder abschmecken, abschmecken, abschmecken. Hier noch ein bisschen Süsse dazu geben, da noch etwas Säure, Schärfe muss auch unbedingt sein und dann noch ein i-Tüpfelchen, hier in Form von Rauchsalz. Da können eventuelle Mengenangaben nur ein ganz grober Richtwert sein. Ich habe z.B. wesentlich mehr Süsse benötigt, dies lag aber wahrscheinlich darin, dass ich den Johnnisbeer-Muttersaft aus dem Bioladen verwendet habe - der war eindeutig viel zu sauer. Also, lieber gesüssten nehmen und dann evtl. mit Essig oder Balsamico ausgleichen.

Das Rezept der E & T gebe ich in leicht abgewandelter Form wieder. Nehmt es einfach als Anregung für Eure eigene BBQ-Sauce. 





ich nehme:

160 g Zwiebeln, gewürfelt
3 Knoblauchzehen, gewürfelt
1 richtig scharfe Chilischote, klein gewürfelt
4 EL Olivenöl
1 EL Rauchsalz (moi: Ingo Holland)
1 EL getrockneter Thymian
1 TL Paprika rosenscharf
4 EL Aceto Balsamico
250 ml schwarzes Johannisbeersaft
3 EL Worcestershiresauce
4 EL Sojasauce
4 - 5 Tomaten-Ketchup
1 EL Ahornsirup
1 EL helle Senfsaat
Salz, Pfeffer
evtl. 1 TL Johannisbrotkernmehl zum binden

und los gehts:

Zwiebel- und Knoblauchwürfel in Olivenöl andünsten, mit dem schwarzen Johannisbeersaft ablöschen und alle restlichen Zutaten dazu geben. Nun mit aufgelegtem Deckel leicht schmurgeln lassen, mind. 30 min. Und nun kommt der spannende Moment des Abschmeckens, süss sauer soll sie schmecken und da wir sie ja nicht pur löffeln wollen - oder vielleicht doch? - darf sie schon ein bisschen überwürzt schmecken. Eine deutliche Schärfe ist erwünscht.

Unsere BBQ-Sauce hat sogar Gerhard geschmeckt .... und das will etwas heissen.

Kommentare:

  1. Pimenton de la Vera würde sicher auch gut reinpassen, gibt dann auch noch etwas Rauchgeschmack.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das ist eine sehr gute Idee, liebe Zorra, das bringt dann auch noch die spanische Sonne mit rein ;-)
      Wieviel Grad hat es bei Euch?

      Löschen
  2. Die Sauce sieht so schön glatt aus, ganz ohne Chilistückchen und Senfsamen - wird die zum Schluss noch püriert? Oder kommt die Senfsaat gleich gemörsert hinein?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Bonjour liebe Namensvetterin und herzlich willkommen hier ;-)
      Die Zwiebeln, Chili und den Knoblauch habe ich ganz ganz fein gewürfelt, dann ist kein Pürierstab notwendig. Und die Senfkörner einfach komplett rein. Vielleicht sieht man das nicht so auf dem Foto, aber die Sauce ist doch noch ein bisschen stückig und ab und an mal auf ein Senfkorn zu beissen macht das Ganze noch interessanter.

      Löschen
    2. Merci, auch für die Willkommensworte! Ja, ich mag Senfkörner auch am liebsten ganz. Am liebsten würde ich sofort in die Küche eilen - heute Abend wird gegrillt. Leider hat die Arbeit heute Vorrechte angemeldet. :-(

      Löschen
  3. halli hallo!
    wenn ich eine größer menge von dieser sauce machen würde, wie lange hält sie sich im kühlschrank?
    schöne grüße
    sarah

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Sarah, in saubere Gläser oder Flaschen abgefüllt und im Kühlschrank hält sie sich mit Sicherheit ein paar Wochen. Meine habe ich seit ca. 3 Wochen im Kühlschrank und sie schmeckt sogar noch besser als zu Anfang.

    AntwortenLöschen