Mittwoch, 9. Dezember 2015

Mein Luxus-Glühwein - und ich bin mal wieder mit der Rettungstruppe unterwegs


Selbstgemachter Glühwein ist etwas wunderbares! Wenn Glühwein, dann nur selbstgemacht, ganz klar. Ihr werdet doch wohl nicht dieses fertige Zeugs kaufen und dann womöglich auch noch trinken??? 

Bei uns gibt es am Nikolausabend traditionell den ersten Glühwein. Meinen berühmten Nimm-Zwei-Glühwein habe ich euch letztes Jahr schon vorgestellt (klick hier). Und warum dieser Glühwein berühmt, wenn nicht sogar in Eingeweihten-Kreisen berüchtigt ist? Schaut euch mal die Zutaten-Liste an...

Da ich wieder mit der Rettungstruppe, die sich für diesmal auf ihre Rettungsfahnen die Errettung des Glühweins geschrieben hat, unterwegs bin, musste ich mir etwas neues einfallen lassen. Doch etwas, das schon beinahe perfekt ist, noch zu verbessern? Da musste dann meine Luxus-Variante her: guter Rotwein ist ja sowieso Voraussetzung, bitte keinen Barrique-Ausbau und nicht zu viel Tanine. Anstelle der Orangen habe ich mein Kumquat-Bäumchen, das bereits in seinem Winterquartier ruhen darf, geplündert. Und noch eine Schote bester Vanille dazu. Anstelle von Rum waren es diesmal guter Cognac und Crème de Cassis - kööööstlich!

ich nehme:


  • 2 Flaschen guter Rotwein
  • 2 Tassen Crème de Cassis (ca. 250 ml)
  • 2 Tassen Cognac, ca. 250 ml
  • 2 Äpfel, geschält und in kleine Würfel geschnitten
  • 2 Tassen geviertelte Kumquat (ersatzweise Stücke von geschälten und gewürfelten Orangen)
  • 2 Nelken
  • 2 Zimtstangen
  • 2 Sternanis
  • 2 Cardamom-Kapseln
  • 1 Vanilleschote (aufgeschnitten), das Mark herausgekratzt und mit dazu gegeben
  • 2 daumengrosse Stücke Ingwer, geschält, mit dem Trüffelhobel in dünne Scheiben geschnitten
  • 2 Umdrehungen frisch gemahlener schwarzer Pfeffer (moi: Kampot-Pfeffer
  • (und für die, die es nicht lassen können: 2 EL Honig)

und los gehts:

In einem ausreichend grossen Topf mit Deckel den Rotwein erhitzen, dann alle übrigen Zutaten zufügen und abgedeckt mindestens 20 - 30 Minuten ziehen lassen (das kann man auch am Vorabend zubereiten und über Nacht ziehen lassen).

Durch ein Sieb abgiessen. Eventuell die Gewürze rausfischen und Äpfel und Orangen ins Pain d'épice geben - das Rezept dafür habe ich ich hier (klick) gezeigt.

Die diesmalige Rettungsaktion wird von Susi betreut. Die Liste meiner weiteren Mitretter und Mitretterinnen werde ich hier noch später verlinken bzw. erweitern.



Prostmahlzeit - Heiße Ingwermilch mit Zitronengras -

Giftigeblonde - Orangen Punsch Essenz - http://wp.me/p2Na6l-3dm

Anna Antonia - Klassischer Glühwein -

Food for Angels and Devils - Kaffee mit Schuss

Obers trifft Sahne - weißer Glühwein mit Obers -

Aus meinem Kochtopf - Egg nog – das populäre Weihnachtsgetränk


Leberkassemmel und mehr - Hot Whisky - http://leberkassemmel.blogspot.com/2015/12/hot-whisky.html

SweetPie - Winter Fruchtpunsch - http://sweetpie.de/2015/12/winter-fruchtpunsch/

1x umrühren bitte aka kochtopf - White Chocolate Mocha - http://www.kochtopf.me/white-chocolate-mocha



Küchenliebelei http://kuechenliebelei.blogspot.fr/2015/12/gerettet-kinderpunsch.html

Das Mädel vom Land – Kurkumamilch http://dasmaedelvomland.blogspot.fr/2015/12/matcha-ist-ja-so-2014.html

Freitag, 13. November 2015

Confit de Canard - confierte Entenkeulen mit pommes de terre sarladaises


Heute stelle ich euch wieder einen Klassiker aus der französischen Bistro-Küche vor: Confit de Canard - confierte Entenkeule. Eine Köstlichkeit, die ihr unbedingt ausprobieren müsst - wunderbar zartes, intensiv nach Ente schmeckendes Fleisch, das fast vom Knochen fällt, dazu eine herrlich knusprige Kruste. Besser geht es nicht!
































Auch wenn man ein wenig Vorbereitungszeit benötigt und man sich dieses Gericht nicht mal so eben zwischendurch aus dem Ärmel schüttelt, lohnt sich der Zeitaufwand. Liegen die Keulen erstmal in ihrem Fett schön umhüllt, kann man sie gut und gerne ein paar Wochen im Kühlschrank aufbewahren. Wer sich damit einen Wintervorrat anlegen möchte, sterilisiert sie und hat dann das ganze Jahr über ein köstliches schnelles Essen zur Hand, das sich auch wunderbar als Gästeessen eignet. Das übrig gebliebene Entenfett lässt sich gut im Kühlschrank aufbewahren und später für Bratkartoffeln etc. verbrauchen. Aus evtl. Entenconfit-Resten lässt sich auch ein Enten-Rillette (nach diesem Rezept (klick hier) zubereiten.




Wir haben es mit den klassischen Beilagen serviert: pommes de terre sarladaises, dies sind im Entenfett gebratene Kartoffeln mit Knoblauch und Petersilie - sowie einem grünen Salat mit einer schön säuerlich abgeschmeckten Schalotten-Rotweinessig-Vinaigrette. 

ich nehme (für 4 Personen):

4 Entenkeulen
600 - 800 g grobes Meersalz (beste Qualität ist Voraussetzung, ich verwende das graue Sel de Guérande)
1 Zweig Rosmarin
2 Zweige Thymian
etwas abgeriebene Orangenschale
ca. 600 - 800 g Entenfett (evtl. mehr - die Keulen müssen später komplett bedeckt sein)
nochmals je 1 Zweig Rosmarin und Thymian und abgeriebene Orangenschale


und los gehts:

Salz, Rosmarin, Thymian und Orangenschale vermischen. Die Hälfte davon in eine Porzellanschale geben, darauf die Entenkeulen legen und mit der übrigen Hälfte Salzmischung bedecken. Ab damit in den Kühlschrank für 24 Stunden.

Am nächsten Tag alles Salz abstreifen, anschliessend die Entenkeulen gründlich waschen, um evtl. Salzreste zu entfernen. Das solltet ihr wirklich sorgfältig tun, damit die Entenkeulen später nicht versalzen schmecken. 

Gründlich abtrocknen und in eine ofenfeste Form geben. Thymian, Rosmarin und Orangenschale hinzu. Das Entenfett schmelzen und damit bedecken. Für ca. 2,5 Stunden bei 160 Grad im Backofen confieren.

Anschliessend leicht abkühlen lassen, in Gläser füllen, gut mit dem Entenfett bedecken und ab damit in den Kühlschrank.

Am Tag des Verzehrs das Glas im Wasserbad erwärmen, so dass sich das Entenfett verflüssigt. Die Keulen heraus nehmen, abtropfen lassen und in eine ofenfeste Form geben. NIIICHT salzen!!!

Bei ca. 220 Grad ca. 15 Minuten im Backofen bei eingeschaltetem Grill auf der 2. Einschubleiste von unten knusprig braten, dabei ständig überwachen.

Mit Kartoffeln und Salat servieren.







Samstag, 7. November 2015

Kalbsbäckchen, Rotwein-Porto-Sauce, Rosenkohl und Kartoffelpüree




Um Rezepte mit Bäckchen, ob von Kalb, Schwein oder Rind, kommt man weder in Restaurants noch beim Bloglesen herum. Wer jemals eines dieser köstlichen zarten Teile - vorausgesetzt, sie sind von einem wahren Könner zubereitet - zwischen Gabel und Löffel zerteilt und auf der Zunge zergehen lassen durfte, weiss wovon ich rede. Blogger-Ehrensache, dass auch ich mich endlich mal an deren Zubereitung gewagt habe. Rat habe ich mir bei einem wahren Könner, dem Blogger-Bäckchen-König Uwe, geholt. Er hat mehrere Bäckchen-Rezepte veröffentlicht, eines köstlicher als das andere. Wer sich zum ersten Mal an die Zubereitung wagt, sollte sich mal unter seinen erprobten Rezepten umschauen.

Das habe ich auch getan. Ausführlich sogar. Nur an dem Tag, an dem ich nun endlich zu deren Zubereitung schreiten wollte, hatte Uwe beschlossen, seinem Blog ein neues Outfit zu verpassen ... Dies bedeutete leider auch, dass ich just zu dem Zeitpunkt, zu dem ich zum Kochen schreiten wollte, keinen Zugriff zu seinen Rezepten hatte.  Lieber Uwe, dein neues Outfit ist sehr gelungen, doch weisst du, wie sehr mich das an diesem besagten Sonntag interessiert hat, an dem ich nicht an das Kalbsbäckchen-Wunschrezept herankam? Nun gut, frau kann schliesslich improvisieren. Und was heraus kam, war wirklich gelungen. Die Bäckchen zart schmelzend, die Sauce eine Wucht.... nur fotografieren kann der Uwe eindeutig besser ;-)

Doch nun schreiten wir mal zur Tat. Aber nicht vergessen, am Vortag muss mit dem Marinieren begonnen werden.

ich nehme (für 4 Personen):

  • 4 Kalbsbäckchen (geputzt und mit Küchengarn rund gebunden)
  • 1 Karotte, geschält und grob gewürfelt
  • 1/2 Bund Petersilie, grob gehackt
  • 1 kleines Stück Sellerie, geschält und grob gewürfelt
  • 2 rote Zwiebeln, geschält, grob gewürfelt
  • ca. 1 l kräftiger Rotwein
  • ca. 300 ml Porto
  • 5 schwarze Pfefferkörner
  • 3 frische Lorbeerblätter
  • 1 EL Wacholderbeeren
  • Salz, Kampot-Pfeffer
  • Butterschmalz zum Anbraten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 500 ml dunkler Kalbsfond
  • 1 Schuss  dunkle Sojasauce
  • etwas kalte Butterflöckchen
  • 2 EL frisch gehackte Petersilie
  • dazu Kartoffelpüree und Rosenkohl



und los gehts:

Am Vortag die Bäckchen parieren, mit Küchengarn zusammenbinden. Mit Karotten, Petersilie, Sellerie, Zwiebeln, Gewürzen, Rotwein und Porto in eine enge Schüssel schichten und für mind. 12 Stunden (am besten über Nacht) marinieren.

Am nächsten Tag die Bäckchen aus der Marinade nehmen, Achtung, diese NIIIICHT weggiessen, das Gemüse durch ein Sieb geben, das alles wird später noch gebraucht!!!, Bäckchen gründlich abtrocknen und im Butterschmalz kräftig anbraten.

Das abgetropfte Wurzelgemüse und Tomatenmark dazu geben und kräftig mit anrösten, mit der aufbewahrten Marinade nach und nach aufgiessen. Immer wieder unter Rühren einkochen lassen, am Schluss nach und nach mit dem Kalbsfond ablöschen.

In den vorgeheizten Backofen stellen und bei 120 bis 140 Grad bei Ober-/Unterhitze für 3 1/2 Std. schmoren. Die Bäckchen heraus nehmen und warm stellen. Den Fond kräftig einreduzieren und anschliessend mit Salz, Pfeffer, evtl. Sojasauce, Balsamico, etc. abschmecken und mit Butterflöckchen binden.

Auf Kartoffelpüree mit Rosenkohl anrichten, die Sauce drumherum giessen.

Köööööstlich!

Mittwoch, 4. November 2015

Gedeckter Apfelkuchen - ein wirkliches Prachtstück



Diesen Kuchen habe ich in der Oktober-Ausgabe der Essen & Trinken entdeckt. Der einzige ab-und-zu-Kuchenfan in unserem Haushalt bekam Unterstützung aus Wien: Yannick und Caro kamen übers Wochenende nach Hause. Gemeinsam haben sie dieses Ungetüm bewältigt.

Wichtig ist, dass der Kuchen genügend Zeit zum Abkühlen, aber auch zum Durchziehen bekommt. Also am besten bereits am Vortag backen, so hat er meinen drei Süssschnuten am besten geschmeckt.




ich nehme (für 12 Stücke, Springform 24 cm Durchmesser):

Teig:

  • 1 Ei
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 TL fein abgerieb. Schale einer Biozitrone
  • 450 g Weizenmehl, Type 550
  • 3 TL Backpulver
  • 150g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 300 g Butter (kalt, ein kleinen Stücken)


Füllung:

  • 60 g Sultaninen (moi: weggelassen)
  • 6 EL brauner Rum (dto.)
  • 60 g Zucker
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • 1 EL Speisestärke
  • 1,5 kg Äpfel (moi: Elstar)
  • 3 EL Zitronensaft

und los gehts:

Für den Teig das Ei mit der Gabel verrühren, 1 EL davon abnehmen und kalt stellen. Vanilleschote längs aufschneiden, das Mark herauskratzen und mit Zitronenschale, Mehl, Backpulver, Zucker und Salz mischen. Butter und restliches Ei zugeben, mit dem Knethaken der Küchemaschine zu einem glatten Teig verarbeiten.

Teig mit den Händen zu einer dicken Rolle formen, in 3 Portionen teilen, 2 Teile flach drücken, den 3. Teil halbieren und zu 2 Rollen à 30 cm Länge formen. Stücke und Rollen in Klarsichtfolie wickeln und 3 Std. mindestens kalt stellen.

Für die Füllung Sultaninen mit Rum mischen und 3 Std. ziehen lassen.

Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Eine Springform (24 cm) einfetten. Teigplatten auf der bemehlten Arbeitsfläche in Springformgrösse ausrollen und mithilfe der Form im  passenden Durchmesser ausschneiden. Eine Platte auf einen bemehlten Kuchenretter geben, mit der Gabel mehrmals einstechen und kalt stellen. Die 2. Platte in die Form legen und ebenfalls einstechen.

Teigrollen an den Springformrand legen und mit den Händen Stück für Stück bis zur oberen Kante hoch drücken.

Für die Füllung Zucker mit Zimt und Stärke vermischen. Äpfel schälen, vierteln, entkernen und in dünne Scheiben schneiden. Sofort mit Zitronensaft mischen, um ein Verfärben zu verhindern. Sultaninen abtropfen lassen und mit der Zuckermischung unter die Äpfel heben.

Diese Apfelmischung in die Springform geben und gleichmässig verteilen. Teigplatte vom Kuchenretter darübergeben, am Rand vorsichtig festdrücken und mit dem restlichen Ei bepinseln.

Kuchen im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad O/U-Hitze auf dem Rost auf der untersten Schiene 30 min backen. Temperatur auf 180 Grad senken, Kuchen weitere 30 min backen.

In der Form auf einem Kuchengitter mind. 4 Std. abkühlen lassen.

Sonntag, 18. Oktober 2015

Ofen-Auberginen - einer super einfach zubereitete Köstlichkeit

Das Rezept für die Ofen-Auberginen stammt aus dem neuesten Kochbuch Reisehunger der Food-Bloggerin Nicole Stich. Ich bin ein grosser Fan von Nicky und besitze alle ihre Kochbücher. Ihr neuestes Werk erschien bereits Anfang des Jahres. Warum ich bis jetzt noch immer nichts daraus gekocht habe? Dazu brauchte es wahrscheinlich, wie so oft, einen Anstupser.




Das Gericht ist einfach und schnell zubereitet. Hat man die Auberginen erst mal gekauft, finden sich die restlichen Zutaten sicherlich im Vorrat. Ich musste die Garzeit für die Auberginen allerdings anpassen, denn nach 40 min. waren diese bei mir einfach nur eine zähe, ledrige Masse. Erst nach weiteren 20 Minuten kam die wunderbar zarte, cremige Konsistenz zum Vorschein und machte daraus eine Köstlichkeit.




ich nehme (für 2 Portionen):


2 große Auberginen
2-3 EL Olivenöl
2 TL gemahlener Kreuzkümmel
(optional: 1 EL Fenchelsamen)
½-1 TL Cayennepfeffer
Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
2 EL Honig
1½ EL weisse Sesamsamen (oder weiß und schwarz gemischt)
1 Zitrone

Zutaten für die Sauce:
½ Bund Minze
200 g Naturjoghurt
Meersalz
moi: 1 EL Harissa

und los gehts:
Den Backofen auf 220° vorheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen. Auberginen waschen und der Länge nach halbieren. Das Fruchtfleisch der Auberginenhälften mehrmals kreuzweise bis zur Schale hinein-, aber nicht durchschneiden, sodass ein Gittermuster entsteht. Großzügig mit Olivenöl einpinseln und gleichmäßig mit Kreuzkümmel, Fenchelsamen, Cayennepfeffer, Salz und Pfeffer bestreuen. Auberginen mit den Schnittflächen nach unten auf das Blech legen und ca. 20 Min. im Ofen (Mitte) rösten.
Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Auberginenhälften umdrehen. Nun die Schnittflächen mit Honig beträufeln, mit Sesam bestreuen und noch mal 15–20 Min. rösten. Die Auberginen sollen ein wenig zusammengeschrumpelt und komplett durchgebacken, die Schnittflächen appetitlich gebräunt sein. Andernfalls noch etwas weiterrösten und dabei eventuell den Grill dazuschalten (dann aber unbedingt neben dem Ofen stehen bleiben, die Auberginen können schnell verbrennen!). Ich habe sogar noch zusätzlich 20 min Bratzeit im Ofen dazu gegeben.
Für die Sauce die Minze abbrausen, trocken schütteln, sehr fein hacken und unter den Joghurt rühren (oder beides zusammen fein pürieren). Mit Salz abschmecken. Ich habe noch etwas Harissa dazu gegeben. Die Zitrone in Viertel schneiden.
Die Auberginen auf einem Teller anrichten. Mit ein wenig Zitronensaft beträufeln und den Minzejoghurt dazugeben. Das Fleisch der Auberginen ist so weich, dass man es aus der Schale löffeln kann.

Meine Anmerkung: übrig gebliebene Aubergine am nächsten Tage mit Kirschtomaten kurz angeschmort und mit Pasta serviert.

Donnerstag, 15. Oktober 2015

Ein Wochenende in Murnau am Staffelsee und München bei herrlichem Biergarten-Wettter

Das erste Wochenende ohne Akela - das wollten wir nicht zu Hause verbringen. So hatten wir mit Yannick und Caro besprochen uns irgendwo auf halber Strecke zwischen Wien und Strasbourg zu treffen. Idealerweise kommt da München in Frage. Doch es war das letzte Wochenende des Oktoberfestes und München komplett ausgebucht. So mussten wir etwas anderes finden.

Vom Hotel Alpenhof in Murnau am Staffelsee habe ich schon viel Positives gehört bzw. gelesen - da wollte ich schon immer mal hin. Wir hatten Glück und bekamen noch kurzfristig zwei sehr schöne Zimmer mit Blick auf die Voralpen und den Garten mit dem Aussenpool. Es war schon ein wenig zu dunkel für ein richtig schönes Foto des Zimmers, doch ich will es euch trotzdem nicht vorenthalten. 

Der Alpenhof ist eines der Hotels, die ich gerne weiterempfehle, denn da stimmt einfach alles: die traumhaft schöne Lage am Staffelsee, die herzliche kompetente Art der Mitarbeiter, die liebevollen Details auf den Zimmern und nicht zuletzt das wunderbare Frühstück, das auf unserer Frühstücks-Hitliste bei den deutschen Hotels ganz weit nach oben gerückt ist.

Unweit des Hotels führt eine kleine Strasse weiter zur Ramsachkirche. (Schlüssel zur Besichtigung gibts im Ähndl)


Quelle: Wikipedia
Direkt unterhalb dieser Kirche liegt "Das Ähndl", ein Biergarten in traumhaft schöner Lage mit Blick aufs Murnauer Moos. 



Genau so stelle ich mir einen Biergarten vor. Wenn dann noch Service und Küche stimmen, muss ich da wieder hin ;-)

Die aktuellen Öffnungszeiten für unseren nächsten Besuch halte ich schon mal hier fest:



Auf das köstliche Brotzeit-Bretterl dürft ihr auch schon mal einen Blick werfen:



mir hat die Tafelspitzsülze mit Meerrettich sehr gut geschmeckt:



Gerhard war begeistert vom Wammerl mit Kruste:



Anschliessend versenkten sich noch 3 (drei!) Süssschnuten-Löffel in diesen Mohr im Hemd (eigentlich eine typisch österreichische Süssspeise, aber Wien ist ja auch nur 3 1/2 Std. entfernt):



Am nächsten Tag fuhren wir dann doch noch weiter nach München, denn Yannick und Caro hatten Lust auf einen Wiesn-Besuch. Wir hatten Glück und bekamen noch ein Zimmer in meinem Münchner Lieblingshotel Charles mit dem wunderschönen Spa-Bereich. Mittags sassen wir bei herrlichem Biergarten-Wetter beim Paulaner am Nockherberg. Nach sooo viel bayerischem Essen gelang es mir dann endlich für abends, meinen Mann zu einem Besuch in einem japanischen Restaurant zu überreden. Wir waren auf Empfehlung unseres Concierge im Emiko am (leider wegen Feiertag geschlossenen) Viktualienmarkt.
Auch wenn das Ambiente nicht gerade umwerfend ist, waren wir sowohl von Küche als auch vom kompetenten Service sehr angetan.

Am nächsten Morgen ging es dann wieder nach Hause - die Ablenkung hat uns gut getan.



Donnerstag, 1. Oktober 2015

Akela




Akela war uns über 14 Jahre ein treuer Freund - jetzt lebt er in unserem Herzen weiter.

In unserem Haus und auch auf diesem Blog wird es in der nächsten Zeit etwas ruhiger.