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Sonntag, 20. Mai 2018

Klassiker: Boeuf Bourguignon

Heute ist leicht regnerisches Wetter angekündigt, das ist die Gelegenheit, euch einen weiteren Klassiker der französischen Küche zu präsentieren: Ein langsam geschmortes Boeuf Bourguignon. Das Rezept hatte ich in der Zeitschrift Essen & Trinken entdeckt und es bereits vor einiger Zeit ausprobiert.

Wichtig ist hier, wie immer, die Qualität der verwendeten Zutaten, d.h. vor allem das Fleisch sollte von excellenter Qualität und möglichst bio sein. Mit einem Billigfleisch aus dem Supermarkt würde das ganze wahrscheinlich eine zähe und faserige Angelegenheit werden....






ich nehme (für 4 - 5 Personen):

1,5 kg Rindfleisch am Stück, Schulter
375 ml Rotwein
2 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
8 Stiele Thymian
300 g Zwiebeln
50 g durchwachsener Speck
40 g Butterschmalz
Salz, Pfeffer
1 EL Tomatenmark
600 ml Rinderfond
evtl. 1 - 2 EL Speisestärke

und los gehts:

Fleisch in 4 cm dicke Stücke schneiden, in eine passende Schale legen und mit kaltem Rotwein übergiessen. Knoblauch, ungeschält, andrücken, und mit Lorbeer und Thymian zum Fleisch in die Marinade geben. Vorsichtig mischen und über Nacht marinieren lassen.

Am nächsten Tag die Zwiebeln schälen, fein würfeln, Speck in dünne Streifen schneiden. Marinierte Fleischstücke über einem Sieb abtropfen lassen - die Marinade auffangen, Knoblauch, Thymian und Lorbeer zur Seite legen. Fleisch gut abtrocknen und in 30 g Butterschmalz in einem grossen Schmortopf bei starker Hitze portionsweise jeweils für 2 - 3 Min. anbraten, salzen, pfeffern, und zur Seite stellen, bis alle Fleischstücke angebraten sind.

Zwiebelwürfel und Speck im restl. Butterschmalz ca. 2 - 3 min. braten, Tomatenmark mit anrösten. Die Marinade dazu geben, ebenfalls den Rinderfond. Die angebratenen Fleischwürfel, Knoblauch, Lorbeer und Thymian in den Schmortopf geben - es sollte alles gut bedeckt sein - ich habe noch mit etwas Rotwein nachgeholfen. Kurz aufkochen lassen und dann zugedeckt im Backofen bei 160 Grad Ober-/Unterhitze auf der 2. Schiene von unten 2 Stunden garen. Dann den Deckel entfernen und offen noch weitere 40 min garen.

Thymianzweige und Lorbeer entfernen, abschmecken, falls notwendig mit Speisestärke binden.

Dazu schmecken am besten Butter-Nudeln und ein frischer grüner Salat.

Ein weiteres Rezept für Boeuf Bourguignon gibt es hier zu sehen: klick

Kommentare:

  1. Bestimmt ebenso köstlich wie dein bisheriges Rezept. Doch mir persönlich fehlen die Karotten und die Champignons im Klassiker. Interessant ist ebenso, dass du das Fleisch - im Gegensatz zu Robert - im Wein marinierst.
    Mais - chacun à son goût!
    Ich wünsche dir/Euch schöne Pfingsttage.

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  2. Lieber Peter, ich könnte dir nun nicht sagen, welche der beiden Varianten uns am besten geschmeckt hat, daher sind nun beide Möglichkeiten in meinem "Rezeptbuch" festgehalten ;-)
    Für dich auch schöne Pfingsttage - wir sind gerade erst aus einem Urlaub von der mecklenburgischen Seenplatte zurück....

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  3. Ich habe dein Rezept letzte Woche direkt nachgekocht und muss sagen es war vorzüglich! Du hast vollkommen Recht, dass es dabei vor allem auf die Qualität des Fleisches ankommt. Ich habe das Rezept mit einem Rindfleisch von Aumaerk gekocht (https://aumaerk.at/Shop) und es war wirklich hervorragend! Ich habe noch nie ein zarteres Fleisch gegessen und die Rotweinsoße war einfach fantastisch dazu! Ich kann allen dieses Rezept sehr ans Herz legen.

    Beste Grüße, Rico

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  4. Was für ein herrliches Rezept! Das werde ich diese Woche sofort nachkochen. Und du hast recht, dazu sollte man auf jeden Fall nur hochqualitatives Fleisch verwenden. Ich kann da das Fleisch von Aumaerk empfehlen. Ich bestelle das immer über https://aumaerk.at/produkt/Rinderbraten/. Das Fleisch wird immer perfekt weich und saftig und hat einen richtig vollmundigen Fleischgeschmack. Das wird auf jeden Fall ein Festschmaus. Danke Dir für das Rezept!

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