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Montag, 16. Juni 2014

Nordkap-Reise Tag 2 (Schiffstag) Kiel ---> Bergen

Dienstag, 3. Juni, Schiffstag


Das ist Gerhard mit seinen Lieblingsschuhen ;-)


Unser Kapitän Rolf Johannes Noack hat gestern bei der Begrüssung erzählt, dass das, was man in der ersten Nacht auf dem Schiff träumt, in Erfüllung geht. Ich habe so fest geschlafen, dass ich mich an keinen Traum erinnern kann.

Sonnenaufgang ist heute morgen um ca. 4:30 Uhr, unsere Gardinen in der Kabine sind nicht ganz fest zugezogen und ich als chronische Frühaufsteherin werde wach und sehe die Küste an mir vorüberziehen. Das muss Gerhard sehen! Ich brauche ihn gar nicht gross zu wecken, einfach nur mal kurz die Gardinen zurück und der Blick auf das wundervolle Landschafts-Kino, das sich da vom Bett aus sichtbar, vor unseren Augen abspielt, ist frei.

Unser Schiff wird auf dem Weg von Kiel bis zu unserem ersten Ziel, der wunderschönen norwegischen Stadt Bergen, die wir morgen früh erreichen werden, 615 nautische Meilen zurücklegen. Wir legen stattdessen unzählige Kilometer zurück und erkunden unser Schiff von Deck zu Deck, von oben bis unten und vor allem von Bar zu Bar – meine Güte, ist das Schiff gross!



Da ist für jeden Geschmack etwas dabei – wir bevorzugen eher die ruhigeren Ecken und machen erstmal einen Bogen um das Pooldeck, an dem heute bei wundervollem Wetter Hochbetrieb herrscht.

Hier noch schnell ein Foto vor dem Ansturm, später sah man den Pool vor lauter Leuten und Liegen nicht mehr

Wisst ihr, woran man die Deutschen beim Badeurlaub erkennt? Da ist diese lästige Unsitte, die Liege mit dem Badehandtuch zu reservieren. 

Lieber ruhen wir ein wenig auf unserer Verenda und geniessen den Blick auf das weite Meer.



Ausserdem wollen wir am nächsten Morgen gerne ausgeruht an Land gehen und Bergen erkunden, die wunderschöne, aber regenreichste Stadt Europas - davon erzähle ich euch dann morgen.



Kommentare:

  1. Ich gehe davon aus, dass ihr SEHR entspannt zurück gekommen seit - es sieht nämlich aus, als könnte man sich auf einem solchen Schiff durchaus erholen ;)

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    1. Liebe Micha, wir sind absolut tiefenentspannt zurück ;-)
      Und das Schöne an einer solchen Kreuzfahrt ist ja, dass man sich aus dem grossen Angebot das herauspicken kann, was einem gefällt.

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  2. Ja genau, und in der langen Zeit, in der das Badetuch da liegt, könnte ich ruhig mein Nickerchen machen, ohne die reservierer im geringsten zu stören. Aber so sind nicht nur die Deutschen, sei getröstet, oder bist Du Französin?

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    1. Nein, lieber Erich, ich bin Deutsche, die im wundervollen Frankreich leben darf.

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  3. Okay - ich verstehe - genau dafür braucht man die Balkon/Veranda-Kabine, man entgeht dem Gewusel am Pool :)

    Ich bin gespannt auf Morgen!

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    1. Unter anderem auch dafür, liebe Sandra, doch davon werde ich noch berichten ;-)

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  4. Schön!!! :-)

    Die beste Art zu entspannen! Ich mutiere bei Schiffsreisen auch zum Frühaufsteher, was keiner glaubt, der mich kennt, aber um 4:30 stehe ich da und schaue von der Ferne die Lichter des Panamakanals, die Lagune von Venedig (ja, ich weiß, die geht kaputt) oder den Sonnenaufgang oder was auch immer! Das mit den Liegen nervt mich auch, das sprach bisher gegen die deutschen Reedereien, wobei ich letzten Sommer sogar erstmals auf einem deutschen Schiff war, da fiel es mir nicht so auf.

    Wenn Du Lust hast, bei mir ein wenig zu stöbern: http://barbaras-reisen.blogspot.de/search/label/Schiff

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    1. Vielen Dank für deinen Hinweis, liebe Barbara, auf deinem Reiseblog werde ich in Ruhe am Wochenende stöbern, bis her war mir gar nicht bewusst, dass du auch das Kreuzfahren liebst.

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  5. Blogger hat mir gerade gesagt, es ist ein Fehler aufgetreten, und damit ist mein Kommentar im Nirwana. Man sollte wirklich immer alle Kommentare kopieren, bevor man sie abschickt.

    Ich schreib jetzt nur mehr kurz und bündig: Ich will auch deine Reise machen!

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    1. Liebe Susi, das geht mir vor allem bei längeren Kommentaren auch immer so, das ist ärgerlich, ich kann dich sooo gut verstehen. Und mir entgeht das, was du geschrieben hast, und das ist auch ärgerlich, so!

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  6. Von Bar zu Bar ...
    Da ist für jeden Geschmack etwas dabei ...
    Auch "Kumquat Martini" ... ?
    Andyyy, etwas für dich ! :-)

    P.S. Beachte ev. den Kommentar bei den "Avocado-Trüffel". Ich bin an der 3. Variante mit Frucht und ...

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    1. Lieber Peter, ich gehe sofort schauen, bitte entschuldige, aber zwei Wochen Abwesenheit und nur mangelhafte Internet-Verbindung sind hoffentlich Entschuldigung für meine Nachlässigkeit. Wir könnten ja zur Wiedergutmachung gemeinsam einen Kumquat-Martini trinken, weisst du noch meinen letzten Exzess? (HILFEEE!!!)

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  7. Der Herr in Puschen ... so solls sein ;)
    Ich kann Euch verstehen das Ihr dem Gewussel aus dem Weg geht, ich habe auch gerne meine Ruhe. Im letzten Urlaub war ich schon reif für die Insel ... zu laute Musik, nervende Animateure, Leute die mit einem Handtuch ihr Revier makieren usw. ... ich würde sofort an Bord kommen. Du weckst in mir die Reiselust ... *o*

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    1. Liebe Kerstin, kaum hatte Gerhard diese Dinger entdeckt, war es um ihn geschehen - das war Liebe auf den ersten Blick. Die mussten auch als Souvenir mit nach Hause ;-)

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  8. Badetücher markieren das Revier eines deutschen Urlaubers, gleich Straßenhunden die an Laternen oder Hausecken markieren. Absolut schrecklich, wobei den Straßenhunden ihr Verhalten nachsehen kann.

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    1. Ganz genau, in solchen Situationen schäme ich mich immer, Deutsche zu sein.

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  9. Mit großem Vergnügen lese ich Ihren Reisebericht. Ich bin ein Skandinavienfan, habe neben diversen Autotouren auch vier Schiffsreisen unternommen, u.a. mit der Hurtigroute. Ich freue mich schon sehr auf weitere Folgen und bedanke mich ganz herzlich. Es ist viel Arbeit einen solchen - gut geschriebenen und fotografierten - Bericht zu verfassen. (Leider verlieren viele Blogger - nach furiosem Start - die Lust und man bleibt mit einem angefangenen Bericht auf der Strecke ;-) liebe Grüße aus Ostwestfalen. Marianne

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    1. Liebe Marianne, wie schön, dass Sie mir hier schreiben. Das ist Ermutigung und Motivation, dort weiterzumachen. Ein herzliches Dankeschön und viel Spass beim Weiterlesen.

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