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Dienstag, 3. April 2012

Pintade aux morilles - Perlhuhn mit Morcheln - ein Frühlingsklassiker


Es gibt für mich so viele Köstlichkeiten, die untrennbar mit dem Frühling verbunden sind, das beginnt mit dem von mir heiss geliebten Löwenzahn, dann kommen Bärlauch, der erste Spargel und vor allem: frische Morcheln (diese Liste liesse sich endlos fortsetzen). Zu frischen Morcheln gehört für mich dann auch unbedingt Perlhuhn.

Zutaten (ausreichend für 4 Personen, wenn es eine Vorspeise gibt):

1 Perlhuhn (unseres hatte 1,3 kg, in 8 Teile zerlegt)
Salzbutter, ca. 50 g
3 Schalotten geschält und in dünne Scheiben geschnitten
Pfeffer, Salz
1/2 l trockener Riesling
1/4 l Sahne



150 g frische Morcheln, putzen, gründlich waschen, abtrocknen und evtl. halbieren
1 Schalotte, geschält und fein gewürfelt
1 EL Salzbutter


Zubereitung:

Die Perlhuhnteile salzen, pfeffern und in einem Bräter in der Salzbutter leicht anbräunen. Vorsicht, nicht zu heftig, die Butter darf nicht verbrennen.


Dann die Schalottenscheiben zugeben, kurz anrösten und mit dem Riesling ablöschen. Etwas einkochen lassen, Sahne zugiessen, Deckel drauf und für ca. 30 Minuten mit geschlossenen Deckel in den Ofen, In der Zwischenzeit die Morcheln in den Schalottenwürfeln anbraten, salzen und peffern.



Nach 30 Minuten die Perlhuhnstücke aus dem Ofen nehmen. Weil wir gerne Haut, aber keine labbrige Haut mögen, auf eine feuerfeste Platte oder Gratinform geben und nochmal zurück in den Ofen unter dem vorgeheizten Grill bei 220 Grad für ca. 5 Minuten die Haut leicht knusprig braten. Diese tolle Idee mit dem Übergrillen habe ich mir bei Petra von Chili und Ciabatta abgeschaut.

In der Zwischenzeit die Morcheln in die Sahne-Riesling-Sauce geben und cremig einkochen. Abschmecken und mit breiten Bandnudeln servieren. Bei uns gab es Möhren/Zuckerschoten und geschmorte Artischocken dazu.

Kommentare:

  1. Das Übergrillen ist wirklich eine feine Sache, labbrige Haut ist auch nicht so mein Fall. :)

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  2. Vorher ablösen geht auch, aber dann geht viel Geschmack verloren

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  3. oh, sieht das wieder fein aus. Toll!
    Labbrige Haut, geht gar nicht, den Tipp werde ich mir merken.

    Lieben Gruß
    Gaby

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    1. Gaby, seit ich das bei Petra gelesen habe, bin ich auch begeistert und habe es schon öfter ausprobiert.

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  4. Doofe Frage: wie schmecken den Morscheln? Und gibt es die jetzt frisch oder kann hier auch getrocknete nehmen? LG Nadja

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    1. Nadja, jetzt beginnt die leider nur sehr kurze Saison für die frischen Morcheln. Natürlich kannst Du auch getrocknete nehmen, da genügen allerdings ca. 30 g, die Du vorher gut einweichen musst.

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  5. Morscheln sind mir die liebsten unter den Pilzen ,)
    Herrliches Gericht, wann lädst Du mich dazu ein ???

    Ich wünsche Dir und deinen Lieben wunderschöne Osterfeiertage!
    Viel Zeit zum Entspannen und Erholen!
    Und gaaaaaaaaaaaaaanz viele, bunte Ostereier ;)


    Liebe Grüße Kerstin

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    1. Kerstin, das Perlhuhn ist leider längst aufgefuttert, ein paar Morcheln habe ich noch eingefroren ;-)

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  6. Es sieht sehr lecker aus!
    Nach Fastenzeit werde ausprobieren:)
    Hoffentlich, dass ich bei uns ein Perlhuhn finde: bei den Franken alles, was nicht "Schweinefleich" heißt, ist Exotik:)

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    1. Jultchik, auch bei uns ist es nicht leicht, ein schönes Perlhuhn aufzutreiben.

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    2. Oh, ich dachte,dass das nur bei uns so schwer die Perlhühner zu bekommen:(

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  7. Das hört sich so lecker an, für mich ist das ein Gericht, welches aufgrund seiner Rafinesse typisch für die Elsäßer Küche ist. Ist es das denn auch?

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    1. Lemon, das war einfach nur eine Abwandlung der im Elsass typischen Spezialitaet "Coq au Riesling"

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