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Samstag, 23. Februar 2019

Meine beste knusprigste Pizza

Pizza halb und halb - einmal für Monsieur (linke Hälfte), einmal für Madame (rechte Hälfte)




Eine Pizza ist für uns der ideale Spielplatz, um uns mit unseren unterschiedlichen Geschmäckern auszutoben: Monsieur isst keine Tomaten (und sowieso nichts Rotes - ausser Tatar); Madame isst kein rotes Fleisch - und erst recht kein Tatar (manchmal kommt es allerdings vor, dass sie ein Steak isst und dass liebt sie ziemlich rot, also medium rare).

Eine Pizza können wir nach unseren unterschiedlichen Vorlieben belegen: Monsieur bekommt die Hälfte links im Bild und belegt sie mit (in dieser Reihenfolge) Crème fraîche, hauchdünnen Scheiben von roten Zwiebeln, etwas Thunfisch, Scheiben von hartgekochten Eiern, Mozzarella.

Madame belegt die rechte Seite mit:
Tomatensauce (naürlich selbstgemacht), Thunfisch, hauchdünnen Scheiben von roten Zwiebeln (ihr merkt: manchmal nähern wir uns in Geschmacksfragen auch an ....) Oregano, Chili, Mozzarella.

Der Belag ist schon wichtig, doch das Wichtigste bei einer guten Pizza ist der Boden. Für uns soll er dünn und vor allem knusprig sein. Wenn wir ihn in Tortenstücke teilen, darf beim Hochhalten die Spitze nicht nach unten kippen, sondern muss ihre Knusprigkeit durch Standhaftigkeit beweisen.

Um diesen Idealzustand zu erreichen, probieren wir es zu Hause mit unterschiedlichen Teigen aus, aber auch mit unterschiedlichen Pizzasteinen und Blechen. Alles, was derzeit auf dem Markt ist und als halbwegs tauglich erscheint, befindet sich mittlerweile in unserem Schrank. Manchmal gehen wir aus purer Verzweiflung dann in eine Pizzeria .....

Als ich vor einiger Zeit bei Tanja (klick hier) eine äusserst ansprechende Pizza entdeckte, wollte ich erst weiterblättern, doch dann wurde ich aufmerksam auf diesen besonderen Pizzastein, genannt die White Lady.  Ich grübelte einige Tage über dessen Anschaffung nach und dann bestellte ich ihn, inklusive Zubehör, d.h. Teigroller und Pizzaschneider. Genial! Monsieur und Madame sind unisono begeistert!

So, nun will ich euch endlich das Rezept für den Pizza-Teig aufschreiben. Mein Teig ist mit dem Thermomix zubereitet - aber das kann ja jeder halten wie er will. 


Ich nehme für 1 "White Lady" (ausreichend für 3 Personen mindestens)

125 g Wasser
15 g frische Hefe
1 TL Honig
250 g Mehl (moi: italienisches 00-Mehl, es gehen aber auch ganz normales Weizen- oder Dinkelmehl)
1 EL Olivenöl
1/2 TL Salz
Oregano

und los gehts:

Wasser, Honig und Hefe in den Mixtopf des Thermomix geben und 1 Min/37°C/Stufe 2 mischen

Olivenöl, Salz, wer mag Oregano und Mehl zufügen. 2 min/Teigknetstufe zu einem Teig verkneten.

Teig in eine abgedeckte Schüssel geben und ca. 35 min an einem warmen Ort gehen lassen.

Währenddessen die White Lady gut einfetten. Nach der entsprechenden Zeit den Pizzateig auf die Pizzaplatte geben und mit dem Teigroller von der Mitte aus gleichmässig auf dem Stein verteilen.

Belegen nach den persönlichen Vorlieben.

Den Rost im Backofen umgedreht, d.h. mit der gewölbten Seite nach oben, auf den Boden des Backofens stellen, den belegten Pizzastein darauf geben und für 25 bis 30 min bei 220 Ober-/Unterhitze knusprig backen.

Mit dem speziellen Pizzaschneider lässt sich auch der knusprige Rand perfekt durchschneiden und das sogar auf dem Pizzastein!




Freitag, 22. Februar 2019

Skreifilet auf Lauch-Kartoffelstampf

Skreifilet auf Lauch-Kartoffelstampf



Der Skrei, auch Winterkabeljau genannt, wird in den Lofoten im Norden Norwegens vom 1. Januar bis 31. April geangelt. Dazu werden für den Skrei mehrere hundert Meter fassende Netze eingesetzt, die eine besonders schonenende Fischerei erlauben. 

ich nehme für 2 Personen:

2 schöne Stücke Skrei (diesmal ohne Haut)
Salz, Pfeffer,
2 EL Olivenöl
2 dünne Stangen Lauch (nur das das Weisse und Hellgelbe), in Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe, geschält und in dünne Scheiben gehobelt
500 g Kartoffeln mehligkochend, geschält, in Stücke geschnitten
ca. 500 g Broccoli
2 TL Zucker
100 ml trockener Weisswein
100 ml Sahne
1 EL Curry
1/2 TL Safranfäden
etwas Dill zum Garnieren

und los gehts:

Den Broccoli in Röschen teilen, blanchieren und warm stellen.

Den Lauch in Olivenöl anschwitzen, salzen, pfeffern, dann erst die Knoblauchscheiben dazu geben, mit dem Zucker bestreuen und karamellisieren.
Mit Wein und Sahne ablöschen, Curry und Safran dazu und kräftig abschmecken.

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser kochen. Abtropfen lassen und noch heiss zerstampfen. Warm stellen.

Den Fisch in den Lauch-Wein-Sahne-Sud einlegen und zugedeckt bei milder Hitze höchstens 8 min ziehen lassen.

Einen Teil des Lauchs mit den Stampfkartoffeln mischen, den Rest mit dem Fisch und dem Broccoli anrichten, mit etwas Dill garnieren.