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Mittwoch, 20. Juni 2018

[Rettungsaktion]: Wir retten Lebensmittel vor der Fertigfutter-Industrie - diesmal geht es um Pasta




Grundrezept: Pasta

Wie schön, dass es die Rettungstruppe gibt: Nicht nur, dass solche Rettungsaktionen durchaus sinnvoll und wichtig sind, weil sie uns zeigen, wieviel köstlicher und einfacher und schneller es ist, etwas Selbstgemachtes herzustellen und NICHT auf "Fertigfutter" zurückzugreifen, sondern diese Rettungsaktionen holen mich auch immer wieder zurück in die Bloggerwelt, auch wenn es ansonsten hier ruhig zugeht. 

Danke auch nochmals an Susi und Christine für euer Engagement und die viele Mühe, die ihr euch macht.

So, nun aber zu unserem aktuellen Thema: Pasta, Nudeln, egal wie wir es nennen mögen, gibt es mittlerweile in ausgezeichneter Qualität und grosser Vielfalt zu kaufen. Und doch - zwischendrin und zu besonderen Gelegenheiten, müssen es die Selbstgemachten sein. Wenn ich da nur an den Klassiker Pasta Alfredo denke - das funktioniert nicht mit Nudeln aus der Tüte, da muss frau einfach selber ran. Und mit Nudelmaschine und Walze ist das doch auch kein Problem mehr und geht ruck zuck. 



Dann zeige ich euch heute ein Grundrezept für Pastateig, einfach, gelingsicher und schnell (nun ja, nicht ganz so schnell wie Vorratsschrank öffnen und Tüte aufreissen, aber fast so schnell 😏) Es eignet sich für Tagliatelle, Linguine, Spaghetti etc. und stammt vom Pasta-Grossmeister Roberto (dort gibt es auch noch viel Wissenswertes über die Pasta-Zubereitung nachzulesen, unbedingt mal vorbeischauen - klick hier)

Unbedingt zeigen muss ich euch aber noch meine Neuerwerbung, auf der ich nun wunderbar die Nudeln trocknen kann:




So, nun aber zum Rezept:

ich nehme (für 3 Personen):


  • 250 g Weizenmehl (Type 405 oder das italienische 00)
  • 2 ganze Eier
  • 2 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • für später zum Auswalzen: evtl. noch zusätzlich Hartweizengriess


und los gehts:

Eier und Eigelb verrühren, anschliessend 2 - 3 EL aus der Rührschüssel entfernen und aufbewahren (die werden bei Bedarf später evtl. hinzugegeben).

Mehl und Salz hinzugeben und in ca. 5 - 10 min zu einer krümeligen Masse verkneten. Evtl. die zur Seite gestellte Eimasse in Mini-Portionen zugeben, so lange, bis der Teig klumpt.

Im Kühlschrank mit Klarsichtfolie abgedeckt für mindestens 1 Stunde, besser über Nacht, ruhen lassen.

Danach stückweise mehrfach mit der Nudelwalze auswalzen, von grob nach fein, ich gehe bis zur Stufe 8. Das Teigwarenband in ca. 20 cm lange Stücke schneiden, sofort mit Hartweizengriess bemehlen und mit dem Aufsatz zu Nudeln in der gewünschten Breite schneiden.

Nun entweder direkt verarbeiten oder leicht antrocknen lassen. Sie können auch 1 -2 Tage aufbewahrt werden bzw. in getrocknetem Zustand für ca. 4 Wochen eingefroren werden (in einem aufgeblasenen Gefrierbeutel, damit sie nicht auseinanderbrechen).

Voilà! Bon appétit!

Schaut euch auch die wunderbaren Rezepte meiner Mitretterinnen und -retter an:

x umrühren bitte aka kochtopf - Pasta mit warmem Brokkoli-Pesto Anna Antonia - Cannelloni mit Garnelen auchwas - Lasagne klassisch Aus meinem Kochtopf - Käse-Makkaroni - Macaroni and Cheese - Klassiker in jedem Diner Bonjour Alsace - Grundrezept Pasta Brittas Kochbuch - Nudelauflauf Brotwein - Pasta all’arrabbiata – feurig scharf! Cakes Cookies an more - Macaroni and Cheese CorumBlog 2.0 - Asiatisches Spargel-Curry mit Nudeln Dynamite Cakes - Überbackene Bandnudeln mit Spinat-Pesto evchenkocht - Lamm-Lasagne Fliederbaum - Nudelpfanne Jäger-Art German Abendbrot - Bavette mit Spargel, Shrimps und Basilikumöl Karambakarinas Welt - Nudel-Schinken-Gratin Kleines Kuliversum - Fetucchini in cremiger Zitronensauce mit Dill und Spargel Leberkassemmel und mehr - Spaghetti mit Meeresfrüchten Madam Rote Rübe - Spaghetti mit Rucola und schwarzen Oliven magentratzerl - Instantnudel-Gewürzpaste auf Vorrat our food creations - Pasta-Klassiker Pane-Bistecca - Selbstgemachte Spaghetti mit geroestetem Gemuese und Lachs Schönes + Leben - Spaghetti mit Guacamole, Kirschtomaten und Peperoni Summsis Hobbyküche - Tortellini mit Spinat - Ricotta - Füllung The Apricot Lady - Glasnudelsalat Turbohausfrau - Ragù Bolognese

Samstag, 9. Juni 2018

Fenchel-Mango-Salat




Zu diesem köstlichen Salat hat mich der Blog https://www.herrgruenkocht.de inspiriert.

Eine einfach und schnell zubereitete Vorspeise, ein kleines Abendessen oder auch eine Beilage zu Gegrilltem. 


Ein wenig wandelte ich den Salat ab: Vor allem dünstete ich den Fenchel vorm Marinieren etwas an und den Mozzarella liess ich einfach weg.

ich nehme (für 4 Personen):

für die Vinaigrette:

  • 5 EL Olivenöl
  • 5 EL milder Rotweinessig (es darf ruhig soviel sein, der Salat verträgt das)
  • etwas Fenchelkraut
  • Salz, Pfeffer
  • 2 TL Ahornsirup
für den Salat:
  • 300 g Fenchelknolle
  • 1/2 bis 1 ganze Mango, geschält, gewürfelt
  • 12 Walnusshälften, gehackt
  • ca. 20 g getrocknete Cranberries
  • etwas Fenchelkraut zum Dekorieren
  • 4 EL Granatapfelkerne
  • Salz, Pfeffer

und los gehts:

Alle Zutaten für die Vinaigrette vermischen und abschmecken. Wer mag, gibt an dieser Stelle bereits die gehackten Walnüsse und die Cranberries dazu.

An der Fenchelknolle oben die Stiele und unten den Strunk abschneiden. Dann auf dem Gemüsehobel oder mit der Aufschnittmaschine in sehr dünne Scheiben schneiden. Es macht nichts, wenn diese auseinanderfallen. Dickere Streifen zusätzlich nochmals in feine Streifen schneiden.

Wer mag verwendet den Fenchel nun roh und lässt ihn für mindestens 30 Minuten in der Vinaigrette marinieren. Ich habe ihn vorher bissfest gedünstet und ihn dann mit der Marinade übergossen. Mit den Mangowürfeln und den Cranberries mischen und auf Tellern anrichten. Mit den Granatapfelkernen, Walnüssen und dem Fenchelgrün dekorieren.

Dieser Salat lässt sich gut vorbereiten und ist absolut gästetauglich.

Samstag, 2. Juni 2018

Beutetour: Ferme Fitterer und Restaurant à la rose

Wir waren mal wieder bei einer unserer Lieblingsbeschäftigungen für Samstagvormittag: Ein Freund empfahl uns die Ferme Fitterer in Munchhausen in der Nähe von Mothern bzw. Lauterbourg und so machten wir uns heute auf und gingen mit zwei grossen Einkaufskörben ausgestattet auf Beutetour.

(Foto Ferme Fitterer)

Die Ferme Bio Fitterer liegt in der Nähe von Seltz, etwas ausserhalb von Munchhausen. Der Hofverkauf ist Mittwoch und Freitag nachmittags sowie Samstagvormittag geöffnet. 


(Foto Ferme Fitterer)
Wir haben heute etwas vom köstlichen Käse gekauft, wunderbar duftende aromatische Erdbeeren, herrlich saftiges Dinkelbrot aus Hatten von Hélène Faust und diverse Gemüse und Salate - natürlich die extra frischen Eier von den glücklichen Hühnern, die wir bereits bei der Anfahrt in einem riesigen Gelände pickend gesehen haben, diese mussten auch noch mit in den Beute-Korb.

Bei der Anfahrt haben wir uns vorab noch kurz das kleine Dorf Munchhausen angeschaut und dabei im Vorbeifahren ein hübsches kleines Restaurant entdeckt. Wir entschliessen uns spontan, dort später zum Mittagessen einzukehren.



Restaurant à la Rose, Ruhetag Montag und Dienstag, Mittwoch bis Donnerstag mittags und abends sowie Samstag und Sonntag durchgehend warme Küche

35, Rue du Rhin, 67470 Munchhausen, Tel. 03 88 86 51 86

Es handelt sich um einen einfachen französischen Gasthof, wie man ihn so häufig in den Dörfern findet. Eine ehrliche, gut gemachte Küche mit den Spezialitäten, die zum Elsass gehören wie Schnecken in Kräuterbutter, Gänseleber oder der Salade Gourmande. Gerhard probiert die Consommé mit Markklöschen und knusprigen Brotscheiben, eine sehr fein und kräftig abgeschmeckte Suppe, die, so wie alles hier, hausgemacht ist.


Ich lasse mir die knusprig gebratenen Froschschenkel mit Knoblauch (Memo für nächstes Mal: mit weniger Knoblauch bestellen) und Petersilie schmecken. Das dazu gereichte Brot hat mich allerdings weniger begeistert.... das können andere französische Bäcker besser.


Unter den Hauptgerichten gibt es ebenfalls eine schöne Auswahl an klassischen elsässischen Gerichten wie z.B. die Königin-Pastetchen, Kalbsnierchen als Tagesempfehlung, eine offensichtlich sehr gute Matelotte, die mich vom Nachbartisch anlacht (bestelle ich beim nächsten Mal). Ich wähle den in Mandeln gebratenen Zander und Gerhard ein Cordon Bleu - fürs Foto war es zu spät....

Getrunken haben wir einen Pinot Noir der Caves de Ribeauvillé, der uns gut gefallen hat.

Fazit: Eine schöne Atmosphäre bei sommerlichem Wetter auf der Terrasse, ein aufmerksamer, freundlicher Service - merci Madame Lehmann! Wir kommen gerne wieder.





Sonntag, 20. Mai 2018

Klassiker: Boeuf Bourguignon

Heute ist leicht regnerisches Wetter angekündigt, das ist die Gelegenheit, euch einen weiteren Klassiker der französischen Küche zu präsentieren: Ein langsam geschmortes Boeuf Bourguignon. Das Rezept hatte ich in der Zeitschrift Essen & Trinken entdeckt und es bereits vor einiger Zeit ausprobiert.

Wichtig ist hier, wie immer, die Qualität der verwendeten Zutaten, d.h. vor allem das Fleisch sollte von excellenter Qualität und möglichst bio sein. Mit einem Billigfleisch aus dem Supermarkt würde das ganze wahrscheinlich eine zähe und faserige Angelegenheit werden....






ich nehme (für 4 - 5 Personen):

1,5 kg Rindfleisch am Stück, Schulter
375 ml Rotwein
2 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
8 Stiele Thymian
300 g Zwiebeln
50 g durchwachsener Speck
40 g Butterschmalz
Salz, Pfeffer
1 EL Tomatenmark
600 ml Rinderfond
evtl. 1 - 2 EL Speisestärke

und los gehts:

Fleisch in 4 cm dicke Stücke schneiden, in eine passende Schale legen und mit kaltem Rotwein übergiessen. Knoblauch, ungeschält, andrücken, und mit Lorbeer und Thymian zum Fleisch in die Marinade geben. Vorsichtig mischen und über Nacht marinieren lassen.

Am nächsten Tag die Zwiebeln schälen, fein würfeln, Speck in dünne Streifen schneiden. Marinierte Fleischstücke über einem Sieb abtropfen lassen - die Marinade auffangen, Knoblauch, Thymian und Lorbeer zur Seite legen. Fleisch gut abtrocknen und in 30 g Butterschmalz in einem grossen Schmortopf bei starker Hitze portionsweise jeweils für 2 - 3 Min. anbraten, salzen, pfeffern, und zur Seite stellen, bis alle Fleischstücke angebraten sind.

Zwiebelwürfel und Speck im restl. Butterschmalz ca. 2 - 3 min. braten, Tomatenmark mit anrösten. Die Marinade dazu geben, ebenfalls den Rinderfond. Die angebratenen Fleischwürfel, Knoblauch, Lorbeer und Thymian in den Schmortopf geben - es sollte alles gut bedeckt sein - ich habe noch mit etwas Rotwein nachgeholfen. Kurz aufkochen lassen und dann zugedeckt im Backofen bei 160 Grad Ober-/Unterhitze auf der 2. Schiene von unten 2 Stunden garen. Dann den Deckel entfernen und offen noch weitere 40 min garen.

Thymianzweige und Lorbeer entfernen, abschmecken, falls notwendig mit Speisestärke binden.

Dazu schmecken am besten Butter-Nudeln und ein frischer grüner Salat.

Ein weiteres Rezept für Boeuf Bourguignon gibt es hier zu sehen: klick

Sonntag, 8. April 2018

Spargel - ganz klassisch - mit Blitz-Hollandaise

Bei herrlich frühlingshaften Temperaturen eröffnen wir heute die Spargel-Saison. Seit einigen Tagen hat unser Spargel-Bauer die ersten Stangen geerntet - diese muss es bei uns zum Saison-Auftakt immer ganz klassisch geben, das bedeutet für uns mit Kartoffeln, Schinken und einer selbstgemachten Sauce Hollandaise.



Wir haben den Spargel im Dampfgarer bei 100 Grad knapp 15 min. gegart. Das war (für uns) die perfekte Konsistenz, noch ganz leicht al dente, aber auch nicht mehr zu hart.

Das Highlight zum Spargel ist die Sauce Hollandaise, diesmal nicht ganz klassisch zubereitet, sondern in der absolut gelingsicheren und vor allem einfachen und schnellen Variante. Vor der Zubereitung dieser Blitz-Hollandaise braucht niemand Angst zu haben, denn sie gelingt immer. Zum ersten Mal habe ich sie bei Petra entdeckt (klick hier). Auch in meinem Tessin-Blog hat sie schon Einzug gehalten (klick hier), doch es wird Zeit, das Rezept in leicht abgewandelter Form auch hier zu veröffentlichen.



ich nehme (Menge für 4 Personen ausreichend):

2 Eigelb
2 EL Crème fraîche
1 gehäufter TL Dijon-Senf
1 TL Estragon-Essig
1 TL Zitronensaft
Salz, weisser Pfeffer

später:
150 g Butter

und los gehts:

In ein schmales, hohes hitzebeständiges Gefäss (Metallgefäss zum Aufschäumen von Milch z.B.) alle Zutaten bis auf die Butter geben und mit dem Mixstab (Zauberstab) gründlich schaumig aufmixen.

Die Butter in einem extra Topf sprudelnd zum Kochen bringen und sofort zu der Eiermischung geben, dabei auf höchster Stufe weiter mixen. Abschmecken und entweder sofort servieren oder im Wasserbad noch etwas warmhalten.

Montag, 2. April 2018

Esst ihr auch an Gründonnerstag Spinat?

Cremiger Spinat, pochiertes Ei und Kartoffeln


Es ist Ostermontag und ich bin schon ein bisschen spät dran für ein Gründonnerstag-Essen, aber ich bin sicher: der nächste Gründonnerstag kommt bestimmt und dann gibt es, genauso wie in jedem Jahr, wieder Spinat. So hat das meine Mutter schon gemacht und ich führe diese liebgewonnene Familien-Tradition fort. 

Auch wenn ich normalerweise Spinat lieber als Blattspinat in ganzen Blättern auf italienische Art zubereitet mag, gerne auch mit Pinienkernen und Rosinen und vielleicht auch etwas Chili, muss es an diesem Tag der cremige Spinat mit Rahm sein. 

Ich dünste klein geschnittene Schalottenwürfel in etwas Butter an, giesse mit etwas Sahne (oder auch gerne mit Mandel- oder Hafer-Cuisine) auf, lasse es cremig einkochen und gebe den zarten jungen Babyspinat dazu, würze mit Salz, Pfeffer und Muskat, lasse das Ganze zusammenfallen bei starker Hitze und halte dann kurz den Pürierstab rein. Das mache ich tatsächlich nuuuur an Gründonnerstag so! Dazu muss es dann Pellkartoffeln geben und natürlich pochierte Eier. 

Bei meiner Mutter gab es wachsweich gekochte Eier dazu; das Pochieren erschien ihr sicherlich zu aufwändig und auch zu wenig gelingsicher. Kein Wunder, sie kannte ja Roberts Methode, (klick hier) Eier zu pochieren noch nicht:


1. Ei mit dem Eierpiekser pieksen.
2. Das rohe Ei in der Schale mit einem Löffel in einen Topf mit siedendem Wasser und einem grossen Schuss Essig legen.
3. Langsam auf Zehn zählen.
4. Ei herausnehmen, an einer Kante aufschlagen und vorsichtig, aber direkt in den Topf gleiten lassen. Hitze reduzieren.
5. Nach ca. 3 Minuten wieder herausheben.

Die zehn Sekunden vorgaren verfestigen das Eiweiss soweit, dass es, richtig gemacht, immer noch gut aus der Eischale gleitet, im ruhigen Wasser aber kaum mehr zu Fransen führt und das Eigelb gut vom Eiweiss umhüllt ist. Essig beschleunigt das Gerinnen des Eiweisses.
Vielleicht bringe ich aber doch im nächsten Jahr ein wenig Abwechslung in die Geschichte und serviere anstelle der Pellkartoffeln mal Michas gebratene Semmelknödel (klick hier). Und dann könnte ich auch gleich Felix! (klick hier) Art, Eier zu pochieren, nämlich in der Folie, ausprobieren.
Wie dem auch sei, ich hoffe, ihr hattet wunderschöne Ostertage. Bei uns hat sich zumindest heute das Wetter mal von seiner besseren Seite gezeigt.

Sonntag, 18. März 2018

Linsen-Curry mit Auberginen

Linsen-Curry mit Auberginen

Wir sind gerade von einem Besuch bei Sohn und Schwiegertochter in Wien zurück. Wir haben köööstlich gespeist (Bericht folgt noch), doch die nächsten Tage wird es hier nun erstmal wieder leichte Kost geben. Da kommt mir das Rezept für das Linsen-Curry, das ich in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Essen & Trinken entdeckt habe, gerade passend.


Essen & Trinken 4/2018

ich nehme (für 2 Personen):

20 g frischer Ingwer, geschält, in Julienne geschnitten
2 Schalotten, geschält, gewürfelt
1 Knoblauchzehe, geschält, feine Scheiben gehobelt
1 Aubergine (ca. 300g), längs geviertelt, in 1,5 cm dicke Scheiben geschnitten
1 Pfefferschote, in dünne Scheiben geschnitten
1 TL Koriandersaat
1/2 Sternanis
1 Tomate, in grobe Würfel geschnitten
5 EL Öl oder Ghee
150 g rote Linsen
1 TL mildes Currypulver
600 ml Gemüsefond
2 EL Curryblätter (moi: weggelassen)
150 ml Kokosmilch
2 - 3 TL Limettensaft
Salz
Petersilie oder Koriander


und los gehts:

3 EL Öl im Wok erhitzen, Auberginen darin 2 - 3 min anbraten und wieder herausnehmen. Restl. Öl in den Wok geben und erhitzen, darin Ingwer, Schalotten, Knoblauch und Pfefferschote kurz anbraten, Linsen zugeben, mit dem Curry bestäuben, Koriandersaat und Sternanis im Mörser grob zerstossen und ebenfalls in den Wok geben. Gemüsefond angiessen, Tomaten dazu, aufkochen und ca. 15 min weich garen. Kokosmilch dazu, einmal aufkochen und mit Limettensaft und Salz abschmecken. Evtl. mit frisch gehackter Petersilie oder Koriander bestreuen und mit Reis oder wie ich es hier getan habe, mit Gerstenschrot servieren.






Freitag, 16. März 2018

Rückreise Wien, wieder über Aying und Besuch bei den Hermannsdorfer Landwerkstätten

Nach diesen wunderschönen Tagen mit Yannick und Caro in Wien sind wir wieder auf der Rückreise im Brauereigasthof in Aying abgestiegen, wie auch schon bei der Anreise. Das ist einfach für uns praktisch - aber auch irgendwie nach Hause kommen, weil uns da alles vertraut ist und wir unser Lieblingszimmer im Herrenhaus haben. Wir müssen auch beim Frühstücknichts mehr erklären, weil man unsere Gewohnheiten kennt - einfach nur schön!

Eine immer bei uns sehr beliebte Anlaufstelle sind die Herrmannsdorfer Landwerkstätten, wo wir uns mit den dort hergestellten Köstlichkeiten für zu Hause versorgen. Ich habe schon häufiger darüber erzählt und eine Tour nach Aying geht bei uns nur mit Kühltasche, damit sich Monsieur mit den Wurst- und Fleischwaren und ich mit den herrlichen Käsen für zu Hause verwöhnen können.

Ein Novum für dieses Mal war auch der Besuch des direkt auf dem Gelände gelegenen Herrmannsdorfer Schweinsbräu, im Sommer natürlich mit Biergarten, aber dafür war es noch viel zu kalt. Aber auch das Interieur ist sehr ansprechend:




Eigentlich wollte Gerhard nur "Sein-Wie-Immer" bestellen, nämlich Krustenbraten, ich bestellte mir die hier hergestellte Schweinsbratwurst mit Kartoffelsalat. Während wir dann unser Bier tranken und auf unser Essen warteten, schweifte mein Blick zum Nachbartisch...  ein Zeichen zum aufmerksamen Kellner: Bitte für uns auch  vorweg solch eine "kleine" Platte des köstlichen Schinkens, Butter, hausgebackenes Landbrot... jaaaaaa!!!



Die bayerische Seele von Monsieur jubilierte:



Krustenbraten mit einer knusprigen Kruste, einem Kartoffel- und einem Semmelknödel - er war beglückt.



Für mich die Bratwurst auf Kartoffelsalat - und dazu dann das hier gebraute "Schweinsbräu"

Nun warten wir auf die Biergartensaison und dass es bei uns passt: dann müssen wir wieder dahin (vielleicht finde ich dann auch etwas fischiges auf der Karte, weil ich doch nicht so der Karnivore bin...). Aber egal wie, ich gehe da immer gerne hin, notfalls knuspere ich an dem köstlichen Brot.


Donnerstag, 15. März 2018

Wien, Zum weissen Rauchfangkehrer

Zum weissen Rauchfangkehrer, Weihburggasse 4, 1010 Wien,
Tel. 01 512 34 71
täglich mittags und abends geöffnet


Durch Zufall haben wir dieses Restaurant im Slow Food Genussführer entdeckt. Als mein mir angetrauter und selbsternannter Schnapsprofessor beim Betreten des Restaurants gleich rechts diese unglaubliche Digestif-Auswahl und das (wahrscheinlich) komplette Angebot an Rochelt Schnäpsen sah, war er im 7. Himmel. Als ihm dann auch noch ein komplett gebundenes Buch mit der Digestif-Auswahl vorgelegt wurde, war er restlos hin und weg.


Doch wir waren schliesslich zum Essen hierher gekommen - den Digestif gab es dann tatsächlich erst am Schluss.




Wir starteten mit einem Gruss aus der Küche:




















panierte Rindersulz mit Gemüse-Julienne



Rinderkraftsuppe mit kleiner Einlagenvariation für Gerhard


und gebackener Chicorée, Cous cous, Walnüsse, Sellerie für mich

Bei der Getränkeauswahl vertrauten wir wieder dem kompetenten Rat von Mile, der uns äusserst zuvorkommend und freundlich bediente.


Wer uns kennt, weiss, dass es Espresso und Digestif zum Abschluss gibt, manchmal ein Schokoladeneis für Monsieur, aber so ein richtig süsses Dessert? Nein, eher nicht. Diese Fotos zeige ich euch nur, um euch den Mund wässrig zu machen, denn da müsst ihr unbedingt hin, wenn ihr in Wien seid:
Foto: Zum weissen Rauchfangkehrer

Foto: Zum weissen Rauchfangkehrer


Foto: Zum weissen Rauchfangkehrer





Mein Fazit zum Schluss: Sowohl Küche, als auch Wein- (und natürlich) Digestif-Auswahl sind grandios. Ganz besonders beeindruckt hat mich der freundliche, aufmerksame und humorvolle Service des gesamten Teams. Grosses Kompliment! 


Restaurant Steirereck, Wien

Yannick und Caro hatten uns zu Weihnachten einen Besuch im besten Restaurant Österreichs geschenkt. Darüber hinaus steht das Steirereck auch an 10. Stelle der 50 weltbesten Restaurants. Natürlich waren Vorfreude und Erwartungen hochgeschraubt.

Schon bei der Ankunft faszinieren mich die glänzende Fassade und der Eingang. 

Das Entrée bzw. Amuse Bouche, was dann anschliessend als kulinarischer Auftakt auf dem Tisch arrangiert wird - "die Reise durch Österreich und darüberhinaus" - sind nicht weniger spektakular.


Meine Vorspeise: 
Kerbelwurzel mit Périgord-Trüffel, Brokkoli und Sauerspargel
(geröstete Kerbelwurzel-Erdmandel Crême mit Wasserkastanien, mit Trüffeljus marinierte Brokkoli Stiele)


Für die beiden Männer am Tisch: 
Räucheraal mit Winter Karotten, Schwarzkohl und Meyer Zitrone
(mit Winter-Karotten glacierter und geflämmter Neusiedlersee Räucheraal, Schwarzkohl-Meyer-Zitrone-Crême, eingelegte Perlzwiebeln)





Caro wählt als Vorspeise:
Schwarzauer Bergforelle mit Melone, Gurke und gebleichten Erbsen-Sprossen
(mit Limettensaft gewürzte rohe Bergforelle, gedämpfte und rohe Honigmelone mit Zitronenmelisse, mit Verjus, Ginger Ale und Balsamessig gebeizte Gurke)




Ziegenkitz Niere mit gelben Linsen, Goldrübe und Sanddorn als Zwischengericht für Yannick



über Holzkohle gegrillter Stör, Wiener Stör Caviar, in Dirndl (Kornelkirschen)-Mark eingelegter roter Chicorée


mein farbenprächtiges Hauptgericht:
Forono Rübe mit Hanf, Heurigen und Waldmeister
(auf Steinsalz gebackene Forono Rübe mit Nussbutter und Kapernblättern, Hanfsamen-Kochsalat-Gemüse mit Kapern und Waldmeister, Vergorener Forono Rübensaft)


Gerhards Hauptgericht: Zander mit Bohnen, Spitzkraut und Wasserblatt
(Mit Nussbutter gebratener Zander, Bohnengemüse mit fermentierter Meyer-Zitrone und Harissa, geschmortes Spitzkraut, in Kümmelmilch confierte und gegrillte Griselle Schalotten, Weinvierteler Wasserblatt)


Für Yannick und Caro: Duroc Schopf mit Mangoldwurzel, Dinkel und Kohlrabi
(über Holzkohle gegrillter Duroc Schopf, gedämpfte Mangoldwurzeln, Dinkel-Heumilch-Crême, pikantes Schweineohr mit Ananas, Pfefferoni und knusprigem Dinkel, in Pericon-Öl marinierter junger Kohlrabi und Mangold, Schweins Natursaft mit Neusetzer Speck



Yannick ist der einzige am Tisch, der noch ein Dessert schafft (aber Caro bekommt einen zweiten Löffel dazu 😏):
Schokoladen-Preiselbeer Soufflé mit Gin Dirndl und Fenchelpollen-Eis


Meine ganz persönlichen Highlights, die diesen Abend für mich unvergesslich machen:

Der im positivsten Sinne professionelle Service unter der Leitung von Frau Reitbauer hat mich beeindruckt durch besondere Freundlichkeit und Kompetenz. 

Faszinierend ist der Brotwagen, der durch den Brot-Sommelier Andreas Djordjevic, genannt der Brot-Andi, vorgefahren und erklärt wird. Yannick hat es besonders das Blunzen-Brot (Blutwurst-Brot) angetan.

Eine sympathische Geste sind die kleinen Karten, die jedem Gast zu seinem Gericht mit an den Tisch gebracht werden und bis ins kleinste Detail Zutaten, Zubereitung und Erklärungen zu den jeweiligen verwendeten Produkten auflisten.







Dienstag, 13. März 2018

Restaurant Alter Wirt, Grünwald und der beste Krustenbraten


BIO-Hotel & Bio-Restaurant „Alter Wirt“ Marktplatz 1 - 82031 Grünwald 


Grünwald liegt nicht weit von München entfernt und bis nach Aying haben wir es dann auch nicht mehr weit. Diese wirklich empfehlenswerte Adresse habe ich im aktuellen Genussführer von Slow Food entdeckt. Wir waren sicherlich nicht zum letzten Mal hier. Gerne würde ich in der warmen Jahreszeit nochmals wiederkommen, denn der Biergarten macht einen idylischen Eindruck.



Hier in dieser Gaststube hat Gerhard doch tatsächlich den besten Krustenbraten seit langem gegessen - knusprig, saftig, würzig, so muss er schmecken.




Auch ich war mit meiner Wahl sehr zufrieden: auf der Haut gebratener Saibling, Spinatsauce, Tagliatelle mit buntem Mangold:






Wir fahren nach Wien und machen eine Zwischenübernachtung in Aying

Schon seit längerem ist mal wieder ein Besuch bei Yannick und Caro in Wien geplant. Die über 800 km legen wir ganz entspannt mit einer Zwischenübernachtung zurück. Und wie so oft, führt es Gerhard in seine Lieblingsregion Bayern und in den Brauereigasthof Aying, hier (klick) schon mal vorgestellt.








Dort muss es dann das gute Ayinger Kellerbier, eine Brezel und eine Weisswurst sein:



Das Hauptrestaurant August und Maria hat heute Ruhetag, einen Besuch merken wir uns dann für unsere Rückreise am Samstag vor.









Dienstag, 20. Februar 2018

Klassiker: Versunkener Apfelkuchen

Manchmal tut es mir ja selbst leid, dass mein süssigkeitenliebender Mann mit einer Frau gestraft ist, die weder Süsskram mag noch backen kann. Dabei sind Kuchen - nein, nicht alle und bitte keine Torten oder sonstiges mit Buttercreme, sondern solche, die bereits seine Mutter früher gebacken hatte, bei ihm schon hoch angesehen, allen voran der Käsekuchen, aber auch Butter- und Streuselkuchen werden geliebt, aaaber bitte nur die klassische Variante! Apfelkuchen mag er auch sehr gerne - das kann doch nicht so schwer sein, oder? Na, gut, dann versuche ich mich auch mal wieder daran... 


grrrrrr..... ich mag keinen Süsskram.... aber irgendwie geht ja Liebe doch durch den Magen, oder? Aber muss da unbedingt Apfelkuchen durch den Magen gehen? 

Na, gut, der Kuchen war ganz okay - meint mein charmanter Monsieur (er befürchtet sicherlich, sollte er sich allzu deutlich negativ äussern, dass er mich so demotiviert in meiner Backbegeisterung, dass es niiiieee wieder einen Backversuch von mir geben wird. Wie recht er damit haben könnte... aber ob ihm weitere Backversuche meinerseits auch guttun? Mein Vater, der die zweite Hälfte des Apfelkuchens bekommen durfte, nahm da deutlichere Worte in den Mund... aber der wird kein weiteres Stück mehr von mir bekommen ;-)

Irgendwie erinnert mich das an den Blog von Sigrid Neudecker: "Frau Neudecker lernt endlich kochen" Sie schrieb auch ein Buch über ihre Kocherlebnisse: Madame ist willig, doch das Fleisch bleibt zäh" (Ein Knaller! Das Buch meine ich! Lachen bis zum geht nicht mehr!) Ob das bei mir mit dem Backen auch vielleicht mal funktioniert und ich dann ein Buch veröffentlichen werde mit dem Titel: "Madame ist willig, doch der Kuchen bleibt ungeniessbar"?





Warum ich euch das Rezept nun trotzdem schicke? Also, erstens mal: sooo schlimm hat er nun wirklich nicht geschmeckt. Zweitens, und nun ganz im Ernst: Es soll Leute geben, die nach diesem Rezept einen richtig köstlichen Versunkenen Apfelkuchen hinbekommen haben....


dann  versucht es mal mit:
  • 125 ml flüssige Sahne
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • (optional das herausgekratzte Mark von etwa 1/2 Vanilleschote)
  • 150 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Weinstein-Backpulver
  • 3 Äpfel
  • evtl. etwas Zitronensaft
  • evtl. Butter für die Backform
und los gehts:

Backofen Ober-/Unterhitze auf 200 Grad vorheizen.

Sahne, Zucker, Eier, Vanillemark verrühren, Mehl und Backpulver darunter mischen. 

Die Äpfel schälen, halbieren, Kerngehäuse und Kerne entfernen, auf der runden Oberfläche streifenförmig einritzen, nicht durchschneiden! Die Apfelhälften mit der Oberfläche nach oben leicht in den Teig drücken.

Ein kleines, tiefes Blech gut ausbuttern (ich habe meine 20 cm Obstkuchenform von Le Creuset genommen, die war vielleicht ein bisschen zu klein....) und bei 200 Grad ca. 25 min backen (ich habe noch 5 min nachgebacken und den Kuchen im abgeschalteten Ofen bei geöffneter Backofentür ruhen lassen.

Fazit: durch die zu kleine geratene Backform hätte der Teig etwas länger backen müssen, er ging auch sehr hoch. Besser wäre eine etwas grössere Form. Monsieur war auch die Zuckermenge etwas zu grosszügig bemessen.
Memo für nächstes mal (will er überhaupt wieder einen Apfelkuchen von mir???): Zucker auf 70 g reduzieren


Montag, 19. Februar 2018

blitzschnell, einfach, köstlich: Lamm, Kichererbsen, Raz el Hanout


Julia vom Blog https://germanabendbrot.de/ hat mich zu diesem köstlichen, einfach und schnell zubereiteten Gericht inspiriert. Ich habe zwar überlegt, ob ich euch dieses nicht gerade gelungene Foto zumuten kann, aber dafür ist das Gericht sooo köstlich schmeckend, dass ich es euch auch nicht vorenthalten möchte.

Ein wenig habe ich es abgewandelt, da sich einige Gemüse nicht in meinem Vorrat befanden, die habe ich einfach ausgetauscht durch z.B. Baby-Spinat und Karotten, ausserdem mag ich zwar Kichererbsen, aber nicht so gerne die aus Dosen. Da es trotzdem immer schnell gehen soll, gibt es bei mir immer einen Grundvorrat von bereits fertig gegarten und gehäuteten Kichererbsen im Tiefkühler. Für die köstlich schmeckende Gewürzmischung Raz al Hanout habe ich immer den von mir selbstgemachten im Vorrat (klick hier). Auch habe ich die Fleischmenge ein wenig reduziert und dafür die Gemüsemenge erhöht. Meine abgewandelten Mengen sind in Klammern angegeben.

ich nehme (für 2 Personen):


  • 300 g Lammkeule (moi: 160 g), in maximal 1 cm kleine Würfelchen (optisch schöner beim nächsten Mal: in schmale Streifen geschnitten)
  • 1 Dose Kichererbsen (400 g), abgetropft (moi: fertig gegarte Kichererbsen aus dem Tiefkühler (ca. 150 g)
  • 1 EL Olivenöl
  • 3 EL Raz el Hanout (gibt es fertig zu kaufen - bitte auf die Inhaltsstoffe achten! - besser ist selbst gemacht
  • Saft von einer halben, kleinen Zitrone
  • 1-2 EL gehackte Minzeblätter (am besten eine milde Minze, keine, die wie ein Kaugummi schmeckt!)
  • 1/2 rote Chili, ohne Kerne und in feine Ringe geschnitten (moi: ich mag es gerne schärfer, daher mit Kernen!)
  • 1 Stange Sellerie, in feine Scheiben geschnitten
  • (moi: zusätzlich: 1 Karotte, in Scheiben geschnitten)
  • 1 Handvoll grob gehackter Rucolablätter (moi: ersatz durch 150 g Babyspinat)
  • eine Prise Salz
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 150 g cremiger Feta
  • glatte Petersilie

und los gehts
  • Das Öl in der Pfanne erhitzen und das Lamm darin anbraten.
  • Raz el hanout und die Chiliringe hinzugeben, gut verrühren und ebenfalls leicht mit anbraten, bis ein feines Aroma aus der Pfanne aufsteigt.
  • Die abgetropften Kichererbsen und die Selleriescheiben (und die Karotten) hinzugeben, am Schluss den Baby-Spinat) und einige Minuten mitgaren lassen.
  • Zitronensaft, Minze, Salz und Pfeffer hinzugeben. Alles gut umrühren.
  • Den Pfanneninhalt in zwei tiefe Teller geben und mit dem Feta garniert servieren. Ein paar Blättchen glatte Petersilie können auch nicht schaden.
Danke, liebe Julia, für dieses köstliche, einfach und schnell zubereitende Gericht! Dies wird es künftig öfter bei mir geben!

Mittwoch, 31. Januar 2018

[Rettungsaktion]: Sauerkraut im Glas, natürlich selbst eingemacht



Heute wird wieder gerettet! Die Mitglieder unserer bereits seit März 2014 existierenden Rettungstruppe haben beschlossen, diesmal Kohl in all seinen Variationen vor der Fertigfutter-Industrie zu retten und zu zeigen, wie einfach und köstlich es doch mit Selbstgemachtem schmeckt, ganz zu schweigen von den diversen Horror-Ingredienzien, die sich da auf der Zutatenliste von Fertigprodukten tummeln und die wir nun doch nicht wirklich essen wollen, oder?

Ein grosses Dankeschön an Susi und Sina, die die Aktion #wirrettenwaszurettenist ins Leben gerufen haben und sie mit grossem Engagement betreuen.

Mein Beitrag zur Rettungsaktion ist dieses Sauerkraut im Glas. Das Rezept hierzu habe ich bei Petra entdeckt, sie liefert auch gleich ein köstliches Rezept für Rahmsauerkraut mit Trauben dazu.


ich nehme (für 2 - 3 Gläser à 400 ml):

  • - 1 Weisskohl (auch Spitzkohl eignet sich wunderbar), er sollte ca. 1,5 kg wiegen, denn wir benötigen nach dem Entfernen der äusseren Blätter und des Strunk bzw. der dicken Blattrippen 1 kg feinst geschnittenen Kohl
  • - ca. 18 g Salz pro kg
und los gehts:

Die äusseren, nicht ganz so schönen Blätter des Weisskohls entfernen. Den Kohl vierteln, den Strunk herausschneiden und so fein wie möglich hobeln oder schneiden (entweder auf der Mandoline bzw. ganz dünn und perfekt gelingt dies auf der Aufschnittmaschine). Die erhaltene Menge sollte nun 1 kg ergeben. Mit ca. 18 g Salz/kg mischen und mit den Händen gut durchkneten bis bereits etwas Saft austritt.

Den Kohl samt Saft relativ dicht in gut gereinigte Einmachgläser füllen, den Rand säubern, mit Frischhaltefolie abdecken und mit einem Deckel fest verschliessen. Die Gläser in eine Schüssel stellen, um den bei der Gärung austretenden Saft aufzufangen.

Die Gläser am besten in der Küche bei ca. 20 Grad stehen lassen. Normalerweise sollte bereits nach 1 - 2 Tagen die Gärung einsetzen. Ca. 3 bis 7 Tage stehen lassen - bei mir waren es tatsächlich 7 Tage. Danach habe ich sie - in Ermangelung eines Kellers - in den Kühlschrank gestellt.

Dann muss man sich aber noch ca. 3 Wochen gedulden, erst danach ist das Sauerkraut verzehrfertig und lässt sich roh in einem Sauerkrautsalat bzw. auch gekocht geniessen.

Einige Rezepte mit Sauerkraut gibt es hier auf meinem Blog, denn die Elsässer lieben Choucroute! Wie z.B. hier (klick) mein ofengebratenes Sauerkraut.

Nun bin ich gespannt, was meine MitretterInnen mit Kohl gezaubert haben.
Die diversen Beiträge findet man hier - schaut doch mal dort vorbei:

Anna Antonia - Cole-Slaw ganz einfach
auchwas - Grünkohl-Pizza
Barbaras Spielwiese - Gebackener Rosenkohl mit Gorgonzola und Walnüssen
Bonjour Alsace - Sauerkraut im Glas
Brittas Kochbuch - Winterliche Minestrone
Brotwein - Grünkohl-Pesto mediteran mit Oliven und Kapern
CorumBlog 2.0 - Rotkrautsalat mit Pistazien
evchenkocht - Kohlroulade auf thailändisch
Fliederbaum - Klassisches Rotkraut
German Abendbrot - Zweierlei Rotkohl: Als Pickle und ganz klassisch
giftigeblonde - Rotkraut auf polnische Art
Katha kocht! - Geschmortes Wildschwein mit Grünkohl und Kartoffeln
LanisLeckerEcke - Cole Slaw
Leberkassemmel und mehr - Überbackener Blumenkohl
madamroteruebe - Herzhafter Wirsingkuchen mit Apfel und Bergkäse
magentratzerl - Kohl hoch zwei
Obers triftt Sahne - Fruchtiger Grünkohlsalat mit Nüssen und Salzzitronen
our food creations - Kale Salad
Paprika meets Kardamom - Ungarischer Blumenkohl-Gulasch-Auflauf
Schmeckt nach mehr - 5 Grünkohl-Irrtümer und ein Rezept für Grünkohl äthiopisch
Schönes + Leben - Sächsischer Gulasch mit Rotkraut und Kartoffelbrei
Summsis Hobbyküche - Weißkohlcurry
Turbohausfrau - Flammkuchen mit Kohl
Unser Meating - Rote - Bete - Risotto mit Grünkohltopping
genial lecker: http://www.genial-lecker.de/rezept-gruenkohl-mit-knusprigem-schweinebauch
kebo homing: https://kebohoming.blogspot.com/2018/01/romanesco-kichererbsen-suppe.html