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Sonntag, 15. Juni 2014

Nordkap-Reise Tag 1 Kiel und Einschiffung

Montag, 2. Juni 2014 Einschiffung

Ich bin schon ein bisschen aufgeregt, denn heute ist der grosse Tag und wir werden das Schiff betreten, auf dem wir die nächsten 11 Tage wohnen werden. Unsere Reiseroute sieht so aus:

Kiel – Bergen – Geiranger – Honningsvåg (Nordkap) – Alta – Tromsø – Ålesund - Kiel


Gut gestärkt nach einem köstlichen Frühstück im Josthof und wunderbar ausgeschlafen geht es heute zunächst nach Kiel.

Wir kommen am späten Vormittag an und haben noch genügend Zeit, uns die Stadt ein wenig anzuschauen. Gerhard entdeckt gleich, dass in Kiel Bier gebraut wird, das lässt er sich nicht entgehen. Da wir erst ab 13 Uhr aufs Schiff bzw. ab 15 Uhr auf unsere Zimmer können, lassen wir uns in Kiel noch ein bisschen Zeit und entdecken auch ein kleines Restaurant, in dem wir zu Mittag essen, denn schliesslich werden wir uns auf dem Schiff noch lange genug aufhalten. 


Anschliessend geht es zum Ostseekai, wo wir zum ersten Mal „unser Mein-Schiff“ sehen. Diese Grösse ist schon beeindruckend, vor allem, wenn man, so wie wir, das zum ersten Mal sieht.


Von der Parkplatzübergabe (wir hatten unseren Parkplatz ganz bequem bereits von zu Hause aus reserviert), über die Gepäckaufgabe bis zur Einschiffung ist alles perfekt organisiert. Ab 15 Uhr dürfen wir auf unsere Kabinen – und ich bin zum zweiten Mal an diesem Tag beeindruckt. Da ich bisher nur die wirklich sehr engen Kabinen von unserer Donau-Reise kannte, war ich von dem sehr grosszügig bemessenen Raum-Angebot hier auf der Mein Schiff begeistert.

Auch wenn ich ansonsten gerne alles über Internet buche und organisiere, habe ich mich diesmal bei der Planung unserer Nordkap-Reise auf die fachliche und kompetente Unterstützung unseres Reisebüros verlassen. Ein herzliches Dankeschön nochmals an Ulrike Kämmerer, von der auch die Empfehlung stammte, auf jeden Fall eine Veranda-Suite zu buchen. Gerade die Unterbringung und unsere wirklich sehr schöne, grosse Veranda (für zwei Sonnenliegen, einen Tisch mit vier Stühlen und sogar für eine Hängematte war ausreichend Platz) trugen wesentlich dazu bei, dass wir uns hier so wohl gefühlt haben. 

Frau Kämmerer gab uns auch die Empfehlung, gleich für den ersten Tag, an dem alles noch neu und ungewohnt ist, doch eher in dem ruhigeren Restaurant Richards zu reservieren. Viele Dank, liebe Frau Kämmerer, das war eine prima Idee.
Bei dieser Gelegenheit gleich noch ein paar Worte zu den Restaurants – schliesslich ist das hier ein kulinarischer Blog.

Das Haupt-Restaurant des Schiffes ist das Atlantik, über zwei Decks verteilt, in dem ein 5-gängiges Menu am Tisch serviert wird und man jeweils innerhalb des Menus wählen kann, sei es nun Fleisch, Fisch oder auch vegetarisch.

Ein weiteres grosses Restaurant ist das „Ankelmannsplatz“, ein Restaurant mit einem riesigen Buffet und einer Wok-Station, bei der man sich Fleisch, Fisch, Gemüse, Nudeln, Reis etc. selber zusammenstellen kann und es sich bei einem der freundlichen Herren im Wok zubereiten lässt.

Dann gibt es noch das „La Vela“ mit täglich wechselnden italienischen Spezialitäten und hausgemachten Pizzen, die man sich ebenfalls nach Wunsch zusammenstellen und backen lassen kann.

GOSCH Sylt ist ebenfalls vertreten sowie der rund um die Uhr geöffnete Cliff 24-Grill auf dem Pool-Deck.

Daneben gibt es noch 3 Spezialitäten-Restaurants, bei denen man einen Tisch reservieren kann, das „Richards – Feines Essen“, das „Surf & Turf-Steakhouse“ und die „Blaue Welt Sushi-Bar“.

Wir haben vor Reiseantritt online bereits im Richards reserviert; eine gute Wahl, konnten wir doch in aller Ruhe von unserem Fensterplatz nicht nur das Essen, sondern auch noch die wunderbare Aussicht geniessen.

Knusprige Scampi-Röllchen und kleiner Salat mit Mango


Hausgemachte Tortellini mit knusprig frittierten Moscardini und einer schaumigen Meeresfrüchte-Sauce


In Sesam paniertes Thunfisch-Filet, Möhren-Shooter und süss-saure rote Zwiebeln.


Wir nehmen noch einen Gute-Nacht-Schluck und schlafen tief und fest, während der Kapitän uns sicher Richtung Bergen, unserem ersten Ziel, das wir am Mittwoch erreichen werden, fährt. Morgen erzähle ich euch, wie wir unseren ersten Tag auf See verbracht haben





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